Das Objekt, das hier zu sehen ist, ist der Gesichtsabdruck von Rainer Maria Strixner aus dem Jahr 1972.
Er spielte damals den Quasimodo und war mit diesem Abdruck auf Stoff nach einer erfolgreichen Aufführung besonders zufrieden.
Bis vor ein paar Tagen hing sie gerahmt über der Tür zur kleinen Küche in seiner Werkstatt am Glockenbach.
(Mittlerweile musste Rainer nach zwanzig Jahren aus der Werkstatt ausziehen, die Miete wurde erhöht.)
Es gibt zahlreiche historische und verschwundene Orte, die noch dokumentiert werden können.
Die Szene mit Rainer aus dem Dritte*Orte Film findest du auf dritteortearchiv.com/mit-machen.
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Fast 30 Jahre lang hat das "Variete Spectaculum" gespielt und es "war immer voll". Es begann im Mai 1976 in der Balanstrasse 23 in eine winzigen Lokal.
So klein, dass eine Drehleier wie damals heute nicht mehr denkbar wäre.
Werner Winkler gründete mit Fraunhofer-Wirt Beppi Bachmaier und Uwe Kleinschmitz das Muh und die Drehleier.
Als die Spatenbrauerei die Pacht der ehemaligen Drehleier in der Balanstraße verdreifachte und saniert werden musste, fand dieser kleine, besondere Ort ein Ende.
Doch nicht ganz, Theaterleitung Werner Winkler entdeckte ein größeres Lokal, ein paar Straßen weiter und zog 1997 um die Rosenheimerstraße 123. Dort findet man die Drehleier bis heute.
@drehleier Danke,
@jessistrixner für die Spurensuche!
Grafik
@mllr.mllr Stills/Fotos
2:
@miriwrk 3,4: Privat Rainer Strixner
6,7: Videostill
@moritz.works 5, 8: Volker Derlath
Danke
@bassant.gg #dritteortearchiv #drehleier #kleinkunst #münchen #haidhausen #stadtforschungfüralle
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