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5 months ago
Rezension, 3/5 📚

Werbung, unbezahlt 

C. G. Drews: The Boy Who Steals Houses. The Girl Who Steals His Heart ...

Sammy stammt aus schwierigen Verhältnissen und bricht nachts in Häuser ein, um dort zu übernachten und zu stehlen. Als Sam eines Nachts bei den De Laneys einbricht und wider Erwarten herzlich bei ihnen aufgenommen wird, wagt er nicht zu hoffen, dass sein Leben eine ganz neue Wendung nehmen könnte.

Letztes Jahr habe ich bereits "Don't Let the Forest In" von C. G. Drews gelesen. Obwohl ich es insgesamt mochte, war es mir oftmals zu viel. Zu viel Betonung auf die Gefühle, zu melodramatisch. Leider habe ich hier Ähnliches wiedergefunden. Sams Gedanken und Gefühle werden so durchexerziert und erklärt, dass ich kaum mehr Platz hatte, meine eigenen Schlüsse zu ziehen. Dauernd wurde mir erklärt, wie schwer er es hat und dass er es eigentlich nicht wert ist, geliebt zu werden. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich mich von dem Buch eher emotional distanziert habe, anstatt so richtig einzutauchen.

Was mir wiederum richtig gut gefallen hat, ist die Familiendynamik der De Laneys. Ihre Eingangsszene hat mich ein wenig an Kevin Allein Zuhause erinnert.

Ja, Geschichten werden erfunden und konstruiert, trotzdem erschien mir die Handlung manchmal etwas zu konstruiert. Schafft man es wirklich, mehrere Tage unbeobachtet in einem vollen Haus zu leben? Bleibt Avery wirklich freiwillig in einem heruntergekommenen Haus, das ihn eigentlich überfordern sollte? Viele Szenen habe ich hinterfragt und danach nicht mehr so gut in die Geschichte gefunden. 

Ich glaube, C. G. Drews und ich werden keine besten Freundinnen mehr. Ihre Ansätze und Ideen sind zwar gut, mit der Umsetzung komme ich persönlich aber meistens nicht so gut klar.

#bookstagram #bookstagramgermany #comingofage #youngadult
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Posted On: June 3rd 2026, 06:26 pm
Rezension, 3/5 📚

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C. G. Drews: The Boy Who Steals Houses. The Girl Who Steals His Heart ...

Sammy stammt aus schwierigen Verhältnissen und bricht nachts in Häuser ein, um dort zu übernachten und zu stehlen. Als Sam eines Nachts bei den De Laneys einbricht und wider Erwarten herzlich bei ihnen aufgenommen wird, wagt er nicht zu hoffen, dass sein Leben eine ganz neue Wendung nehmen könnte.

Letztes Jahr habe ich bereits "Don't Let the Forest In" von C. G. Drews gelesen. Obwohl ich es insgesamt mochte, war es mir oftmals zu viel. Zu viel Betonung auf die Gefühle, zu melodramatisch. Leider habe ich hier Ähnliches wiedergefunden. Sams Gedanken und Gefühle werden so durchexerziert und erklärt, dass ich kaum mehr Platz hatte, meine eigenen Schlüsse zu ziehen. Dauernd wurde mir erklärt, wie schwer er es hat und dass er es eigentlich nicht wert ist, geliebt zu werden. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich mich von dem Buch eher emotional distanziert habe, anstatt so richtig einzutauchen.

Was mir wiederum richtig gut gefallen hat, ist die Familiendynamik der De Laneys. Ihre Eingangsszene hat mich ein wenig an Kevin Allein Zuhause erinnert.

Ja, Geschichten werden erfunden und konstruiert, trotzdem erschien mir die Handlung manchmal etwas zu konstruiert. Schafft man es wirklich, mehrere Tage unbeobachtet in einem vollen Haus zu leben? Bleibt Avery wirklich freiwillig in einem heruntergekommenen Haus, das ihn eigentlich überfordern sollte? Viele Szenen habe ich hinterfragt und danach nicht mehr so gut in die Geschichte gefunden.

Ich glaube, C. G. Drews und ich werden keine besten Freundinnen mehr. Ihre Ansätze und Ideen sind zwar gut, mit der Umsetzung komme ich persönlich aber meistens nicht so gut klar.

#bookstagram #bookstagramgermany #comingofage #youngadult
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