Posted On: August 14th 2026, 10:10 am
Im Rhein liegen tatsächlich Edelsteine und Schmucksteine – und das extreme Niedrigwasser macht die Suche gerade besonders spannend.
Der Rhein transportiert seit Jahrtausenden Gesteinsmaterial aus einem riesigen Einzugsgebiet. Dabei werden Mineralien und Gesteine immer wieder abgetragen, transportiert, rundgeschliffen und schließlich als Rheinkiesel abgelagert.
Zwischen gewöhnlichem Quarz und anderen Flusskieseln können deshalb auch Achate, Chalcedon, Jaspis, versteinertes Holz und sogar winzige Goldpartikel auftauchen.
Und genau jetzt passiert etwas Besonderes:
Durch das außergewöhnliche Niedrigwasser des Rheins liegen Kiesbänke und Bereiche des Flussbetts frei, die normalerweise unter Wasser verborgen sind. Ende Juli wurden stellenweise historisch niedrige Wasserstände gemessen. (tagesschau.de)
Dass dort tatsächlich nach solchen Stücken gesucht wird, ist übrigens keine Theorie: Am Kölner Rheinufer werden sogar geologische Exkursionen angeboten, bei denen gezielt nach Rheinkieseln, Achaten, Fossilien, versteinertem Holz und Rheingold gesucht wird. (Uncites)
Der Rhein ist damit nicht nur ein Fluss – sondern ein gigantisches natürliches Förderband für Gesteine aus unterschiedlichen geologischen Regionen.
💬 Wollt ihr selbst an den Rhein fahren und schauen, welche Mineralien ihr im Niedrigwasser finden könnt?
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