Morgens im Hotel sitze ich oft als Erste mit euch im Zimmer, bevor überhaupt jemand geschminkt ist. Und genau da sehe ich, ob euer Tag entspannt fließt oder schon vor der Trauung kippt.
Ihr habt Monate geplant, aber der Vormittag ist voll mit Wegen, Stylisten, Lieferungen, kleinen Fragen, die keiner eingeplant hat. Plötzlich rennt die Zeit, der Puls geht hoch, und der Moment, auf den ihr euch freut, fühlt sich eng an.
Vielleicht sitzt du im Kleid im Flur und wartest, weil der Fotograf noch Paarbilder möchte und die Gäste schon ankommen. Du willst Bilder, klar, aber gleichzeitig möchtest du niemanden stehen lassen, der extra für euch angereist ist. Genau in diesem Spalt zwischen Pflichtgefühl und Vorfreude gehen so viele magische Momente leise verloren.
Ich verstehe total, wenn ihr sagt, ihr wollt euch erst in der Trauung sehen, weil das wie Film wirkt. Und ja, manche Paare lieben genau diesen Nervenkitzel, dieses Warten, bis sich die Türen endlich öffnen.
Aber die entspanntesten Hochzeitstage erlebe ich, wenn wir euren wichtigsten Moment vorziehen und ihr euch in Ruhe vorher begegnet. Beim First Look seid ihr zu zweit, atmet durch, macht die Paarfotos vorab und habt danach Zeit mit euren Gästen.
Viele Paare erzählen mir später, wie gut es sich angefühlt hat, den anderen vor der Trauung noch einmal zu sehen. Plötzlich ist die Aufregung weniger Druck und mehr dieses warme Kribbeln, mit dem ihr Hand in Hand startet.
Folg mir, wenn du dir eine Hochzeit wünschst, die sich echt anfühlt und nicht wie eine Show für andere.
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