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6 months ago
Rezension, 4/5 📚

Werbung, unbezahlt 

Rebecca Gablé: Der dunkle Thron (Waringham-Saga 4)

Henry der VIII. und seine zahlreichen Ehefrauen sind seit jeher ein Quell vieler Geschichten - schließlich ist die Historie fast zu unglaublich, um war zu sein. Gablé bettet darin die Geschichte von Nicholas von Waringham ein, einem Edelmann, dessen Familie beim König in Ungnade gefallen ist. Doch anstatt seine Prinzipien über Bord zu werfen, bleibt Nicholas sich selber treu. Das treibt ihn ein ums andere Mal in echte Miseren.

Was ich an dem Roman besonders gemocht habe, war die Charakterzeichnung des Protagonisten. Waringham ist kein Mann ohne Tadel und nicht alle seine Entscheidungen von ihm waren vertretbar. Das hat ihn zu einer glaubwürdigen Figur gemacht.

Das England des 16. Jahrhunderts ist kein Ort, an dem ich gerne gewesen wäre. Zwischen den Katholiken und Reformern wird die Kluft immer größer und je nach dem, wer grad die Fäden in der Hand hält, kann der Glaube von gestern heute schon wieder falsch sein.

Das Buch hat mich beim Lesen ordentlich bei der Stange gehalten: Wem kann Waringham trauen? Wer steht aktuell in des Königs Gunst? Wer intrigiert gerade gegen ihn? Bei über 900 Seiten kann nicht alles spannend sein. Am Anfang des letzten Drittels, wo teilweise auch die Zeitsprünge etwas größer waren, hat sich die Handlung etwas zerfasert.

In die Waringham-Saga bin ich mit diesem 4. Band eingestiegen. Zwar werden des Öfteren Nicholas' Vorfahren erwähnt, trotzdem konnte man das Buch gut als Standalone lesen und die Andeutungen haben nur Lust auf die weiteren Bände gemacht.

#qotd Welche Epoche beim Lesen historischer Romane magst du am liebsten?

#bookstagram #bookstagramgermany #waringhamsaga
5
Posted On: May 7th 2026, 04:27 pm
Rezension, 4/5 📚

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Rebecca Gablé: Der dunkle Thron (Waringham-Saga 4)

Henry der VIII. und seine zahlreichen Ehefrauen sind seit jeher ein Quell vieler Geschichten - schließlich ist die Historie fast zu unglaublich, um war zu sein. Gablé bettet darin die Geschichte von Nicholas von Waringham ein, einem Edelmann, dessen Familie beim König in Ungnade gefallen ist. Doch anstatt seine Prinzipien über Bord zu werfen, bleibt Nicholas sich selber treu. Das treibt ihn ein ums andere Mal in echte Miseren.

Was ich an dem Roman besonders gemocht habe, war die Charakterzeichnung des Protagonisten. Waringham ist kein Mann ohne Tadel und nicht alle seine Entscheidungen von ihm waren vertretbar. Das hat ihn zu einer glaubwürdigen Figur gemacht.

Das England des 16. Jahrhunderts ist kein Ort, an dem ich gerne gewesen wäre. Zwischen den Katholiken und Reformern wird die Kluft immer größer und je nach dem, wer grad die Fäden in der Hand hält, kann der Glaube von gestern heute schon wieder falsch sein.

Das Buch hat mich beim Lesen ordentlich bei der Stange gehalten: Wem kann Waringham trauen? Wer steht aktuell in des Königs Gunst? Wer intrigiert gerade gegen ihn? Bei über 900 Seiten kann nicht alles spannend sein. Am Anfang des letzten Drittels, wo teilweise auch die Zeitsprünge etwas größer waren, hat sich die Handlung etwas zerfasert.

In die Waringham-Saga bin ich mit diesem 4. Band eingestiegen. Zwar werden des Öfteren Nicholas' Vorfahren erwähnt, trotzdem konnte man das Buch gut als Standalone lesen und die Andeutungen haben nur Lust auf die weiteren Bände gemacht.

#qotd Welche Epoche beim Lesen historischer Romane magst du am liebsten?

#bookstagram #bookstagramgermany #waringhamsaga
Comments (5)
elenatinten 6 months ago

elenatinten

Hach ich liebe Rebecca Gable einfach

fernelesewelten 6 months ago

fernelesewelten

Muss dringend mal Band 1 lesen 😍

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