Posted On: June 26th 2026, 11:44 am
Wirklich, ich mag dieses Leben, mein Leben. Bei allem Auf und Ab und Gemischten ist hier so viel und überwiegend Schönes: Menschen, Tiere, Pflanzen, Musik, Texte, Bilder, Ideen, Stille, einiges an Freiheit und Sinn in dem, was ich (beruflich und sonst so) tun kann. Die Sorgen, die mein jüngeres Ich sich gefühlt immer schon gemacht hat, um Bäume und Boden, Wasser und Luft, diese Erde mit ihren Bewohner*innen, wurden irgendwann weniger, unter anderem dank Yoga und Meditation und eher begeistertem als verzweifeltem Machen.
Heute sind Mut und Motivation sicherlich nicht weg, ich merke nur, dass da immer wieder und mehr Enttäuschung oder Ernüchterung ist: Warum behandeln Menschen andere Menschen und den Planeten so schlecht? Ohne Rücksicht oder Vorsicht, Respekt. Wofür arbeiten wir (oder wogegen und warum) und worauf hin? Was wollen und brauchen wir denn noch alles, was braucht es zum Glück? Wenn nicht eine gesunde Erde, ein gutes harmonisches Zuhause und (die Möglichkeit von) Gesundheit für alle …
Wenn wir und nachfolgende Generationen hier weiterhin ein gutes Leben haben wollen, braucht es Veränderung. Weniger vom Gewohnten und materiellen Überfluss, was wohl ohnehin kaum wirkliches Glück bringt. Mehr echte Freundlichkeit und Ehrlichkeit im Miteinander und Mit-sich-selbst. Mehr Zeit für gute Gedanken, Gespräche, Entscheidungen, Träume, Bücher, Backen, Eisessen, Gärtnern … — und Nichtstun.
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