3 months agoBild (1 und 2): Auf Bild 1 ist das Graue Haus zu sehen, das ursprünglich als Verwaltungsgebäude des jüdischen Gemeindefriedhofs in Krakau errichtet wurde. Während der Zeit des Konzentrationslagers wurde es als Verwaltungsgebäude für die Lagerleitung der Nationalsozialisten genutzt. Der Keller wurde zu einem Gefängnis. Bild 2 zeigt die Informationstafel zum Grauen Haus. Bild 3: Auf dem Foto der Informationstafel sieht man die Bestattungshalle eines jüdischen Friedhofs. Heute Ruinen im Hintergrund. Bild 4 und 5: Bild 4 zeigt eine schneebedeckte Wiesenfläche, mit einem Hund und Steinblöcke. Die länglichen Steinblöcke sollten dabei eine Grenze ziehen. Denn: Hinter den Steinblöcken lag einst der alte jüdische Friedhof. Auf Bild 5 sieht man die Informationstafel mit einem Foto, auf dem man sieht, wie der alte Friedhof mit den Grabsteinen ausgesehen hat. Bild 6: Auf diesem Bild ist eine Gruppe von Menschen zu sehen, die auf einem schneebedeckten Boden gehen. Links und rechts davon sind schneebedeckte Bäume. So idyllisch das Bild auch aussehen mag. Wir gingen hier auf einem jüdischen Friedhof. Auf einem Gelände in dem Nazis Menschen folterten, ermordeten und zu Arbeit zwangen. Von all diesen Gräueltaten sind nur mehr Fragmente zu sehen. Ruinen. Gräber. zerstörte Grabsteine. Und Informationstafeln, ein Mahnmal sowie Steinblöcke um zu Erinnern. Fragmente. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie vergänglich -auch- Orte sind, insbesondere jene, die solch grauenvolle Geschichten erzählen. Gräueltaten zu vertuschen, verschwinden zu lassen, das passiert. Die Folgen: das Vergessen. Quellen: Mündliche Informationen aus der Führung, Schriftliche Informationen aus den Informationstafeln sowie aus der Webseite https://plaszow.org/de/geschichte-des-lagers. HINWEIS: Der Beitrag erzählt und zeigt nur einen Bruchteil! Keine Vollständigkeit! [2/2]
