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3 months ago
Photo by Kolle Kind on July 28, 2026.
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Posted On: July 28th 2026, 02:23 pm
Heute lag dieser Flyer bei uns im Briefkasten.

Darauf werden offen Kokain, Ketamin, Ecstasy, Speed und weitere Drogen angeboten – inklusive Telefonnummer, QR-Code und angeblicher Lieferung in ganz Berlin.

Wie sicher muss man sich fühlen, um ein illegales Geschäft so offensiv zu bewerben? Der Flyer wurde gestaltet, gedruckt, bezahlt und anschließend in Wohnhäusern verteilt. Dass das offenbar möglich ist, wirft Fragen auf: Werden solche Druckaufträge überhaupt geprüft? Und warum haben die Verantwortlichen scheinbar so wenig Angst vor Konsequenzen?

Besonders kritisch: Briefkästen werden auch von Kindern und Jugendlichen geöffnet. Der Flyer vermittelt, harte Drogen seien unkompliziert bestellbar und würden direkt nach Hause geliefert. Mit Jugendschutz oder gesellschaftlicher Verantwortung hat das nichts zu tun.

Für eine Instagram-Story wollte ich lediglich ein Foto erstellen lassen, auf dem beide Seiten des Flyers vor einem Berliner U-Bahnhof zu sehen sind. Sowohl ChatGPT als auch Gemini lehnten das wegen des Inhalts ab.

Der Widerspruch ist absurd: Zwei KI-Systeme erkennen den Inhalt sofort als problematisch – während der echte Flyer offenbar problemlos gestaltet, gedruckt und verteilt werden konnte.

Digital wird er innerhalb von Sekunden blockiert. In der Realität landet er ungefragt im Briefkasten – möglicherweise in den Händen eines Kindes.

Wie kann so etwas derart offen stattfinden?

#berlin #Drogenhandel #Jugendschutz #Rechtsstaat #Drogenprävention
Comments (3)
wilwalter2025 3 months ago

wilwalter2025

Ich vermute, das ist ne Betrugsseite.

bubblesanni 3 months ago

bubblesanni

Wow😮

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