Ich wollte Kinder.
Einen Beruf.
Ein Haus.
Tja. Jetzt habe ich drei Kinder, einen Beruf und ein Haus, das ich hauptsächlich betrete, um es wieder aufzuräumen. 😂
06:00 Uhr: Die Kinder sind wach.
Ich: „Warum?“
Die Kinder: „Warum nicht?“
07:30 Uhr: Kita.
Ich verlasse das Haus mit dem Gefühl, gerade eine Evakuierung mit drei sehr unkooperativen Passagieren hinter mir zu haben.
Dann: arbeiten.
Mein eigentlicher Beruf – zur Abwechslung mal eine Tätigkeit, bei der nicht jemand gleichzeitig „MAMAAAA!“ schreit. 😂
Irgendwann Feierabend.
Ich komme nach Hause und denke:
Jetzt wird’s gemütlich.
HAHAHAHA.
Nein.
Jetzt beginnt die zweite Schicht.
Essen machen.
Streit schlichten.
„MAMAAAA!“
„Wo ist meine Hose?“
„Ich will das nicht.“
„Er hat angefangen!“
„Ich war’s nicht!“
Dann aufräumen.
Ich räume das Wohnzimmer auf.
Drei Minuten später sieht es aus, als hätte eine Kita einen Tag der offenen Tür bei uns veranstaltet.
Abends:
Zähne putzen.
Pyjama.
Wasser.
Pipi.
Kuscheln.
Geschichte.
„Ich bin überhaupt nicht müde.“
ICH SCHON SEIT 2021. 😂
Irgendwann schlafen alle.
Ich stehe mitten in meinem Haus.
Stille.
Ich könnte jetzt einfach ins Bett.
Aber da steht diese verdammte Spülmaschine.
Und die Wäsche.
Und die Küche.
Und ungefähr 4.000 Dinge, die vorher definitiv nicht auf dem Boden lagen.
Also Nachtschicht.
Denn ich wollte ja unbedingt:
Kinder. Beruf. Haus.
Was ich nicht wusste:
Das Haus kommt mit einem lebenslangen Nebenjob namens HAUSHALT. 😂
22:30 Uhr: Ich falle ins Bett.
06:00 Uhr:
„MAMAAAAAA!“
Und ich denke:
Ach ja. Da sind sie ja wieder. Meine kleinen Arbeitgeber. 😂❤️
Wenn dein Haus auch regelmäßig aussieht, als hätte eine Kinderparty ohne Ende und ohne Aufräumdienst stattgefunden:
Bleib hier.
Wir können gemeinsam so tun, als hätten wir unser Leben im Griff. 😂
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