đBuchvorstellung und Rezensionđ
"Noch einmal, fĂŒr immer" von Mitch Albom, erschienen im
@atlantikverlag Der Einstieg in das Buch fĂ€llt extrem leicht. Der Schreibstil ist hervorragend, flĂŒssig und mitreiĂend, sodass man von der ersten Seite an rasch in die Handlung findet. Besonders gelungen ist der Aufbau der Geschichte: Sie erzĂ€hlt sich wie ein fortlaufendes GesprĂ€ch zwischen Alfie und dem Detektiv Vince, was der ErzĂ€hlung eine ganz eigene, dynamische Note verleiht.
Zu Beginn hat mich das Konzept völlig gefesselt. Es ist faszinierend mitzuerleben, wie Alfie seine FÀhigkeit nutzt, um alltÀgliche Situationen, Peinlichkeiten oder Fehler im zweiten Anlauf zu korrigieren und anders zu gestalten. Die Neugier, wie weit diese Gabe gehen kann und welche Konsequenzen sie nach sich zieht, hÀlt den Spannungsbogen lange oben.
Gegen Ende wird die Geschichte allerdings zunehmend komplex und ein wenig chaotisch. Durch die stÀndigen Verschiebungen der Zeitebenen verschwimmen die Grenzen:
âWelche Version der Ereignisse ist nun
die richtige und welche die falsche?
âHat er diese eine groĂe
Liebesgeschichte in der RealitÀt
erlebt oder doch nur in einer
alternativen Zeitebene?
âWie genau kam es letztlich zu dem
groĂen Roulette-Gewinn?
Obwohl sich diese Fragen nicht ohne Weiteres durchschauen lassen, verleiht genau dieses Verwirrspiel dem Buch am Ende eine ganz besondere, fast schon rÀtselhafte Spannung.
Noch einmal, fĂŒr immer ist ein emotionaler, tiefgrĂŒndiger und flĂŒssig geschriebener Roman ĂŒber zweite Chancen, Schicksal und die unkontrollierbare Macht der Liebe.
Auch wenn die Handlung gegen Ende durch die vielen Zeitebenen etwas verwirrend wird, bleibt die Geschichte bis zur letzten Seite faszinierend und regt zum Nachdenken an.
âunbezahlte Werbung/Rezensionsexemplarâ
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