Posted On: October 14th 2026, 04:19 am
Auf der
@klischee_buchmesse hatte ich das Glück,
@silkekweiler und
@kiruwinter als Standnachbarn zu haben. Neben den Erinnerungen an einen tollen Tag und nette Gespräche mit den beiden habe ich „Ame no Ato - Nach dem Regen“ von Kiru Winter mit nach Hause genommen.
Der Titel und das Cover haben mich sofort neugierig gemacht. Der Klappentext und Kiru Winters Erklärung dazu haben mich dann überzeugt. ^^ Früher war ich Manga, Anime und Japan Fan, ich fühlte mich also direkt abgeholt.
Akira und Yurio sind zwar beide 16, könnten aber unterschiedlicher kaum sein. Während der eine seine Familie verloren hat, auf der Straße lebt und ein Musterschüler ist; ist der andere in der Trauer um seinen verstorbenen Freund gefangen, raucht, trinkt und wird nur durch den Reichtum seiner Mutter vor dem Schlimmsten bewahrt.
Beide Jungen lernen sich durch einen scheinbaren Zufall kennen. Vorsichtig nähern sie sich einander an, helfen sich gegenseitig und entdecken, dass mehr zwischen ihnen sein könnte als eine Freundschaft.
Kiru Winters Novelle hat mir beim Lesen echt Freude gemacht. ^^ Die beiden Hauptfiguren Akira und Yurio sind sympathisch, die Handlung ist klar und die Gefühle der Teenager sind so nachvollziehbar … Besonders gut hat mir gefallen, dass japanische Begriffe erklärt wurden und man ganz nebenbei einen Einblick in den Alltag bekommt. Zudem mochte ich, wie behutsam und zart die spicy Szenen beschrieben wurden. Eigentlich mag ich Spice in Büchern nicht besonders und habe mich mit „Ame no Ato“ in Neuland begeben: Ich wurde auf das Positivste überrascht. ^^
Ich bin richtig froh, diesen kleinen Buchschatz entdeckt zu haben.