
3 days agoOh ja, diesen Satz höre ich bei meiner Arbeit mit Klienten leider auch immer wieder. Und oft steckt so viel mehr dahinter als ein bisschen Selbstkritik. Wenn man über Jahre vermittelt bekommt, nicht gut genug zu sein, glaubt man das irgendwann selbst. Besonders traurig finde ich, wie selbstverständlich manche Menschen dann mit sich selbst umgehen, als hätten sie diese Härte verdient. Umso wichtiger ist es, gemeinsam hinzuschauen, woher diese Überzeugungen kommen und ob sie heute überhaupt noch stimmen.
3 days agoGenau! Der innere Kritiker sagt "Du bist..." und dann etwas Gemeines, wie "...nicht gut genug." "...nicht wichtig" "...zuviel." Klient*innen können wir in der Arbeit vermitteln, dass es nicht darum geht mit diesem Anteil zu diskutieren, sondern zu sehen, dass er keine schlaue, konstruktive Sicht vermittelt. Und es einen nicht weiterbringt da zuzuhören. Kritik annehmen: Na klar! Aber nur wenn sie konstruktiv, wohlwollend und fair ist. Und man hört schon am Tonfall des inneren Kritikers, dass das bei ihm nicht der Fall ist.
