Die Bilanz von drei Wochen „chirurgischer Operation”:
72’000 Tote in Gaza seit Oktober 2023.
5’900 Tote im Iran in drei Wochen.
Über 1’000 Tote im Libanon seit Anfang März.
18 Tote in Israel.Über 7’000 Ziele in drei Wochen bombardiert. Die Menschenrechtsorganisation Hengaw dokumentiert bis Tag 21: 5’900 Tote, davon 595 verifizierte Zivilisten, 127 Minderjährige, 168 Frauen. Irans Gesundheitsministerium spricht von über 1’400 zivilen Toten und 200 getöteten Kindern. Die unabhängige HRANA zählt 3’114 Tote, davon 1’354 Zivilisten.
Nach Angaben des israelischen Militärs sind die Anklagen gegen fünf Soldaten fallengelassen worden, die 2024 einen verschleppten Palästinenser im Folterlager Sde Teiman vergewaltigt hatten. Als Begründung werden „verfahrensrechtliche Schwierigkeiten“ sowie die „Rückkehr“ des Gefangenen nach Gaza genannt. Aufnahmen dokumentierten damals die Straftat und sorgten weltweit für Entsetzen.
Der Genozid in Gaza wird in den Medien und unserer Politik kaum noch thematisiert, doch Kinder, Familien und Existenzen werden zerstört. Deutschland hat eine eigene Geschichte als Täternation und dass wir in der Politik und Gesellschaft keine klare Position beziehen hängt mit dem Fehlen unseres eigenen kollektiven Heilungsprozesses in unserer Geschichte zusammen. Die nicht aufgearbeite Schuld lähmt uns. #Gaza #Genozid #Kollektivtrauma #Aufarbeitung #Deutschland #Frieden #Menschenrechte #Solidarität #Verantwortung #Heilung
Der Gazastreifen beherbergt derzeit die weltweit größte Zahl an Kindern mit Amputationen – eine direkte Folge des Völkermordkrieges Israels gegen die palästinensische Bevölkerung.