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Es geht um die Momente,
die uns zum Anhalten bewegen ...
📍 Mecklenburg-Vorpommern
#gravel 💚 #roadcycling 🖤 #bikepacking 🏕
#fcknzs! 💩 #fckafd! 🤢
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Heute ist wohl der Moment gekommen, um kurz innezuhalten und zurückzublicken.
Vielleicht etwas verfrüht für einen Jahresrückblick, aber es gibt einen Grund:
Ich habe mein Ziel erreicht...

10.000 Kilometer in diesem Jahr.

Vor Kurzem erwähnte ich das nur nebenbei, fast so, als wäre es nichts Besonderes.
Ich neige dazu, meine eigenen Erfolge kleinzureden - vielleicht, um mich nicht zu sehr auszuruhen, um weiterzumachen...

Aber vielleicht ist jetzt einfach mal der Zeitpunkt gekommen, an dem ich sagen darf:
Ich bin zufrieden. Vielleicht sogar stolz.

Denn vor vier Jahren war ich jemand, der auf Hilfe angewiesen war, um überhaupt wieder einen Weg ins Leben zu finden.
Und heute bin ich jemand, der anderen hilft, ihren Alltag ein kleines Stück angenehmer zu gestalten.

Als ich damals den Mut fand, mein Leben radikal zu verändern, war das, was ich heute erleben darf, kaum vorstellbar.
Es waren nur Träume, getragen von der Hoffnung, dass eines Tages alles besser werden könnte.
Damals war meine Welt grau, leer und richtungslos, fast ohne jeglichen Sinn.
Ich verließ kaum die Wohnung, lag oft tagelang im Bett.
Das Höchste der Gefühle war der Gang ins Bad oder zum Kühlschrank.
Und dann, irgendwann, fand ich den Weg auf den Sattel, und bei Gott, das war einer der härtesten Kämpfe meines Lebens.

Jedes Mal, wenn ich die Tür öffnete, kämpfte ich mit Panikattacken. Doch ich setzte mich diesen Zuständen immer wieder aus, denn ich hatte ein Ziel: Ich wollte wieder jemand sein, der sein eigenes Leben zu schätzen weiß.

130 Kilo schwer, ohne Kondition, voller Zweifel und Ängsten.
Meine erste Fahrt ging vielleicht 500 Meter die Straße hinunter. Danach gab mein Kreislauf auf und meine Lunge brannte wie Feuer.
Aber am nächsten Tag stieg ich wieder aufs Rad.
Und wieder. Und wieder.

#cycling 
#is
#passion 

⬇️⬇️⬇️ by @__danilo.werner__
39
a year ago
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Eine kleine Flamme hat die Hoffnung entfacht. Und nach all den Jahren des Kämpfens, der Zweifel und Entbehrungen begreife ich langsam, dass ich längst dort bin, wovon ich einst nur zu träumen wagte.

#lifebehindbars taken in Usedom by @__danilo.werner__
20
a year ago
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Einige Bilder aus den vergangenen Wochen - von Begegnungen, die selbst die kürzeste Feierabendrunde in etwas Besonderes verwandelt haben.

In letzter Zeit habe ich fast ausschließlich Aufnahmen von den größeren Touren geteilt, die ich an den Wochenenden unternehme, und dabei vielleicht all die kleinen Dinge übersehen, die sich unter der Woche zwischen Arbeit und Alltag auftun.

Dabei sind es gerade diese kurzen Auszeiten, die ein wenig Abstand schaffen zum Trubel und den Blick für Dinge öffnen, die vielleicht vielen verborgen bleiben, obwohl sie direkt vor ihren Augen liegen, während sie ihrem alltäglichen Tagwerk nachgehen.

Besonders die vielen tierischen Begegnungen hier in der Mecklenburgischen Seenplatte sind es, über die ich mich immer wieder freue. Zwischen weiten Feldern, saftig grünen Wiesen und unzähligen kleinen Seen begegnet man immer wieder neugierigen Blicken am Wegesrand - die wiederum meinen Blick auf sich ziehen.

Und nachdem wir uns inzwischen so oft in diesen besonderen Lebensräumen begegnet sind, würde ich einfach mal behaupten:

Wir sind mittlerweile so etwas wie gute Bekannte. Manche von ihnen würde ich fast schon als Freunde bezeichnen, weil wir uns nun seit einigen Jahren immer wiedersehen :)

#outsideisfree
#lifebehindbars
#ridingisliving
#soulride
#letthegoodtimesroll by @__danilo.werner__
7
12 hours ago
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Erneut möchte ich einen Blick auf die Küste mit euch teilen. Auf dieser Tour waren, wie so oft, am Ende wieder einmal mehr Bilder als Kilometer im Kasten.

Die Gegend war für mich selbst noch völlig neu und dementsprechend gab es unglaublich viele Eindrücke, die ich festhalten wollte. Gründe zum Innehalten gab es auf den letzten Kilometern der Tour jedenfalls genug. Immer wieder bin ich vom Rad gestiegen, habe die Kopfhörer herausgenommen und bin einfach ein paar Meter gelaufen, um die Landschaft auf mich wirken zu lassen.

Genau deshalb steige ich überhaupt aufs Rad: weil ich mich auf die Suche nach den Momenten machen möchte, die mich zum Anhalten bewegen, oder mehr noch, ganz absteigen lassen :)

Ganz besonders angetan hat es mir der Naturstrand nahe Gahlkow und die dort verweilenden Vogelarten, die in Scharen vertreten waren.Auch wenn mir zu diesem Zeitpunkt die Zeit bereits etwas im Nacken saß und ich Gefahr lief, meinen Zug nach Hause zu verpassen, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, dort einfach einmal die Seele baumeln zu lassen und ein Stück am Strand entlangzulaufen.

Nachdem ich die Ruhe tief in mich hatte einkehren lassen, musste ich mich allerdings sputen. So blieb an vielen weiteren, mir noch unbekannten Orten nur ein kurzer Blick im Vorbeifahren.

Und während der letzten Kilometer wurde mir eines immer klarer: Ich muss unbedingt noch einmal zurückkehren. Diesmal mit mehr Zeit und meinem Schlafsack im Gepäck ;)

An dieser Stelle wünsche ich euch ein schönes Wochenende! In der Hoffnung, dass da draußen auch auf euch etwas wartet, das euch zum Anhalten bewegt :)

#outsideisfree
#lifebehindbars
#ridingisliving
#soulride
#letthegoodtimesroll taken in Ostseeküste by @__danilo.werner__
13
7 days ago
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Ein Tag so schön wie dieser...

Am Freitag wurde ich von meiner Mutter nach Freest eingeladen, mit der Bitte, dort einem kleinen Familientreffen im Rahmen des Hafenfestes beizuwohnen :)

Also habe ich kurzerhand meine ursprünglichen Pläne über den Haufen geworfen und bin am Samstag mit dem Rad zu meiner Familie gefahren.

Mein eigentliches Vorhaben war ein kleiner Bikepacking-Trip. Um das schöne Wetter vollends auszunutzen, hatte ich mir extra für den Beginn der kommenden Woche freigenommen, oder mich vielmehr dafür entschuldigt, dass ich nicht im Unterricht erscheinen werde. Ich finde es ohnehin ein Unding, dass während einer insgesamt neunmonatigen Weiterbildung freie Tage eigentlich nicht vorgesehen sind...

Da ich aber am Donnerstag meine letzte Prüfung habe, habe ich mir einfach mal die Frechheit herausgenommen :))

Die Freude über die Einladung und das geplante Treffen war dann allerdings größer als mein Wunsch, auf eine kleine Reise zu gehen.

Die Fahrt begann deshalb auch ziemlich belebend. Ich habe mich einfach gut gefühlt. Doch nach nicht einmal 5 Kilometern hatte ich mir einen Plattfuß eingefahren.

Die Luft im Reifen war raus, bevor ich überhaupt bemerkt hatte, dass sich ein Reifenpanne anbahnte. Ich war relativ zügig unterwegs, weil die Beine frisch waren, und ausgerechnet in einer Kurve ist es passiert.

Plötzlich fing mein Lenker an zu flattern, genauso wie das gesamte Fahrrad unter mir. Mental hatte ich mich schon darauf vorbereitet, gleich relativ unsanft Bekanntschaft mit dem Asphalt zu machen. Zum Glück ging alles gut. Es hat mich zwar aus der Kurve getragen und ich hatte enorm damit zu kämpfen, das Rad nicht zu verlieren, aber letztendlich kam ich auf dem Grünstreifen zum Stehen.

Nachdem ich kurz den Schrecken verdaut hatte, behob ich die Panne und fuhr weiter.

Das Gefühl, dass sich das Fahrrad unter mir verselbstständigt, wurde ich allerdings irgendwie über die gesamte Fahrt nicht mehr los. Das war ziemlich strange.

Am Ende bin ich gut in Freest angekommen und durfte eine tolle Zeit mit mir lieben Menschen verbringen.

#outsideisfree
#theworldisbeautiful
#lifebehindbars
#letthegoodtimesroll
#ridingisliving taken in Vorpommern by @__danilo.werner__
8
12 days ago
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Heute würde ich gerne einen weiteren Schwung an Aufnahmen von meinem letzten Ausflug auf die Insel Usedom mit euch teilen.

Mit der Fahrt wollte ich eigentlich nur dem Wunsch nachgehen: an einem stürmischen Tag einen Spaziergang entlang der Küste zu unternehmen, mit dem Blick auf das tobende Wasser gerichtet.
Dass für den Nachmittag sogar noch Regen vorhergesagt war, kam mir ausnahmsweise einmal ganz gelegen - in der Hoffnung, dadurch auf möglichst menschenleere Strände zu treffen.

Der Regen blieb am Ende aus. Und auch nach der erhofften tobenden See suchte ich an diesem Tag vergeblich...

Mein Wunsch nach einem erholsamen Spaziergang an einem beinahe menschenleeren Strand ging aber dennoch in Erfüllung :) 

#outsideisfree 
#lifebehindbars
#ridingisliving 
#theworldisbeautiful 
#autumnvibes taken in Insel Usedom by @__danilo.werner__
10
15 days ago
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Gestern habe ich mich vom Wind auf die Insel Usedom tragen lassen. In den vergangenen Wochen habe ich mir die doch relativ starken Winde zum Freund gemacht und plante meine Touren gemeinsam mit der Windrichtung. Da ich am Wochenende einfach darauf aus bin, eine gute Zeit zu haben, ist es für mich ein valides Mittel, mir das Leben etwas angenehmer zu gestalten. Und in den vergangenen Wochen ist es ohnehin verhext, denn pünktlich zum Wochenende warteten in meiner Gegend stets Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.

So auch gestern... Ich finde die Idee zudem ganz nett, sich den Wind zum Freund zu machen, anstatt permanent nur über ihn zu meckern. Und mit Verlaub... auf krampfhafte Maßnahmen der Charakterbildung pfeife ich derzeit getrost. Zumindest am Wochenende ist meinem Charakter nach Erholung und nicht danach, Kämpfe zu führen.

Und so bin ich förmlich bis zu den Pforten Usedoms geflogen. Ein absolut geiles Gefühl, sich so losgelöst und frei zu fühlen. Treten, atmen, staunen, leben und ab und an mal absteigen, weil es mir nach wie vor schwerfällt, an all diesen tierischen Begegnungen vorbeizurauschen. Und obwohl das Landschaftsbild hier von verschiedenensten Tierarten sehr geprägt ist, empfinde ich jedes dieser Aufeinandertreffen als kleines Geschenk. Und nicht nur ich stehe oftmals staunend hinterm Weidezaun. Manchmal glaube ich, auf der anderen Seite geht es ähnlich zu :)

Auf Usedom angekommen, habe ich zunächst die Beine und dann die Seele baumeln lassen. Ich fand auf meinem Weg über die Insel auch ein kleines Fleckchen am Wasser, ganz für mich allein. Und dort ließ ich nicht nur die Zeit los, sondern auch meine Gedanken frei.

Damals, als kleines Kind, ohne das Wissen, wie groß diese Welt eigentlich ist, trug ich den Traum in mir, eines Tages zu erfahren, was auf der anderen Seite der See auf mich wartet. Und ich glaube, dass ich mittlerweile einen Punkt im Leben erreicht habe, an dem ich mir diesen Traum eines Tages erfüllen werde. Nur mein Rad und ich, mit meinen sieben Sachen und viel Zeit für ein Abenteuer im Gepäck :)

#outsideisfree
#ridingisliving
#lifebehindbars
#soulride
#theworldisbeautiful taken in Insel Usedom by @__danilo.werner__
10
19 days ago
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Den Beginn meines 200-km-Rückwegs von Schwerin nach Hause möchte ich mit einem Bild vom Ende der langen Fahrt beginnen.

Das Gefühl, den letzten kleinen Hügel zu erklimmen und von dort über meine Gegend zu blicken, die bereits im warmen Schleier der untergehenden Sonne lag, hat mein Herz erwärmt und mir Freudentränen in die Augen getrieben.

Freude über den Weg, der hinter mir lag. Über die damit verbundene Leistung. Aber auch darüber, nach diesem langen Tag endlich wohlbehalten wieder daheim anzukommen, ohne große Schmerzen und ohne die sonst so begleitenden Erschöpfungserscheinungen.

Beides war auf dem Rad in diesem Jahr leider ein stetiger Begleiter.

Gerade zu Beginn des Jahres war ich aufgrund einer Erkrankung permanent müde und habe mich ausgelaugt gefühlt, was mich auch auf dem Rad etwas ausgebremst hat.

Wobei das eigentlich nicht ganz stimmt: Längere Touren bin ich trotzdem oft gefahren. Nur eben nicht so frei und losgelöst von allem, wie ich es aus dem Vorjahr gewohnt war, bevor der harte Winter übers Land zog.

Es fühlte sich meist mehr so an, dass ich mir jeden Kilometer Freiheit auf dem Rad hart erkämpfen musste.
Das zehrte mitunter schon sehr...

Kaum hatte ich die eine Problematik einigermaßen in den Griff bekommen, wartete schon die nächste Herausforderung auf mich.

Körperlich ging es mir wieder besser, ich fühlte mich halbwegs fit und war entsprechend auch wieder gewillt, mich an sportlich ambitionierteren Ausfahrten zu versuchen.

Nur hatten meine Füße so ihre Schwierigkeiten damit, sich wieder daran zu gewöhnen.

Auf einmal traten beim Fahren wieder Schmerzen auf, die schon lange der Vergangenheit angehörten. Zum einen waren meine Füße diese Art der Belastung schlicht nicht mehr gewohnt, zum anderen hatte ich auch noch neue Stiefel, mit denen ich erst einmal klar kommen musste.

Aus diesen Gründen waren solche langen Tage im Sattel in den vergangenen Monaten immer auch mit eher weniger erfreulichen Empfindungen verbunden. Erfahrungen, die mich durchaus mehr geprägt haben, als ich es mir eingestehen wollte.

#outsideisfree
#lifebehindbars 
#cyclinglife 
#ridingisliving 
#theworldisbeautiful by @__danilo.werner__
9
21 days ago
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Hey ihrs,

heute würde ich gerne gemeinsam mit euch einen kurzen Spaziergang entlang des Schweriner Schlosses unternehmen, bevor es dann beim nächsten Mal wieder mit dem Rad zurück auf den langen Weg nach Hause geht.

Die Tour stand schon länger auf meiner Liste. Ursprünglich war sie allerdings in die andere Richtung geplant, als kleines Overnighter-Abenteuer. Damals waren für den Tag jedoch schwere Gewitter vorhergesagt, weshalb ich die Tour dann doch lieber abgeblasen habe.

Naja, vergangenen Sonntag ging es dann eben von Schwerin nach Hause. Und anstatt des geplanten Overnighters wurde aus Zeitgründen halt die Tour in einem Rutsch durchgezogen.

Am liebsten würde ich euch an dieser Stelle natürlich noch ein bisschen mehr über das Schloss erzählen, das ihr auf den Bildern seht. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich mit seiner Geschichte bisher nur oberflächlich beschäftigt habe. Und bevor ich euch hier mit gefährlichem Halbwissen langweile, lasse ich es lieber bei dem, was man ohnehin sehen kann: einem wirklich beeindruckenden Bauwerk, das die Schweriner Seenlandschaft irgendwie noch ein kleines bisschen besonderer wirken lässt.

Was sich heute hinter diesen Mauern abspielt, ist dabei vermutlich noch einmal eine ganz andere Geschichte. Aber die überlasse ich an dieser Stelle lieber anderen und genieße stattdessen einfach den Anblick ;)

Allgemein bin ich gerade froh, wenn ich nicht allzu viel lesen und schreiben muss, weil ich so schon den größten Teil meines Tages damit verbringe. Meine Weiterbildung geht langsam in die finale Phase, und in drei Wochen schreibe ich meine letzte Prüfung. Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn es endlich vorüber ist, denn manchmal weiß ich vor lauter Input überhaupt nicht mehr, wo mir der Kopf steht.

Aber hey, am Ende wird sich der ganze Stress gelohnt haben. Und da bisher alle Prüfungen auf dem Weg zum Abschluss sehr gut ausgefallen sind, bin ich guter Dinge, dass mein Einsatz am Ende seine Früchte tragen wird :)

#outsideisfree
#theworldisbeautiful
#lifebehindbars
#ridingisliving
#mvtutgut by @__danilo.werner__
15
a month ago
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Heute teile ich einen Blick mit euch auf den schönsten Sonnenuntergang, den ich diesen Sommer bestaunen durfte.

Um diese Aussage zu validieren, bin ich eben extra noch einmal die Bilder meiner Galerie durchgegangen. Und zu meiner Verwunderung muss ich zugeben: So viele wirklich krasse Sonnenuntergänge sind mir während des vergangenen Sommers überhaupt nicht begegnet.

Selbst bei den langen Touren am Wochenende bis in die Nacht hinein hatte ich anscheinend meist das Pech, dass der Himmel bedeckt war. Und unter der Woche kam ich als Frühaufsteher ebenfalls nur selten in den Genuss.

Somit haben die kürzer werdenden Tage für mich zumindest einen kleinen Vorteil: Bei meinen Feierabendtouren komme ich wieder öfters in den Genuss der tiefstehenden Sonne :)

Unabhängig voneinander hatten Sven und seine Frau Caro, genauso wie ich, die Idee, den Abend auf Klein Zicker ausklingen zu lassen. Dort kann man von einem kleinen Hügel aus einen herrlichen Blick auf die untergehende Sonne genießen.

Also machten wir uns als ungleiches Trio auf den Weg in Richtung Aussichtspunkt. Das unglaublich ist in diesem Falle nur auf unsere Räder und die jeweiligen Setups bezogen ;) 

Die Kilometer mit den beiden waren wohl mit die entschleunigste Erfahrung, die ich je auf dem Rad erlebt habe. Wir sind einfach ganz entspannt vor uns hin gerollt, haben uns unterhalten und eine gute Zeit gehabt - in einer Gegend, die das Genießen auch einfach machte. Ganz ohne Druck oder Ansprüche an sich selbst und seine Leistung.

Ein Genuss war der Sonnenuntergang allerdings leider nur bedingt. Die Bilder, die unsere Augen erblicken durften, waren zwar absolut sagenhaft, nur waren die Mücken mehr als penetrant. Zudem war ich auch noch in kurzen Klamotten unterwegs, was zur Folge hatte, dass mein halber Körper von diesen Biestern besiedelt war - trotz Insektenschutzmittel.

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#theworldisbeautiful by @__danilo.werner__
17
a month ago
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Nach jedem Regenschauer kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Genau diesen Gedanken machte ich mir gestern bewusst, nachdem ich zunächst enttäuscht war, als ich zum Feierabend feststellen musste, dass auch an diesem Tag der Blick in den Himmel keinen besonders schönen Nachmittag versprach.

Am Abend jedoch brach die Wolkendecke auf, und die ersten Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster, direkt auf den Schreibblock, der vor mir lag, während ich mich, wie so oft in letzter Zeit, bei diesem Wetter aufs Lernen konzentrierte.

Spontan legte ich den Stift zur Seite, zog mich um und fuhr mit dem Fahrrad los. Diese Gelegenheit musste ich einfach nutzen, in der Hoffnung, den ersten schönen Erinnerungen dieses Herbstes begegnen zu dürfen.

Zudem war es die erste Gelegenheit für eine kurze Ausfahrt, nachdem ich wegen einer Bindehautentzündung einige Tage lang nur vom Radfahren träumen konnte...
Was folgte, war einfach eine richtig gute Zeit :) 

Und genau das wünsche ich auch jedem von Euch! Mögen viele wunderschöne Erinnerungen auf uns dort draußen warten, die uns noch lange an diese kommende Zeit zurückdenken lassen 🤍

#outsideisfree
#theworldisbeautiful
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#littlesunshine taken in Mecklenburger Seenplatte by @__danilo.werner__
24
a month ago
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Einige Eindrücke meiner Fahrt von Neubrandenburg nach Stettin vom vergangenen Wochenende.

Die Idee zu dieser Tour kam mir am Sonntag beim Frühstück. Nachdem ich in den vergangenen Wochen witterungsbedingt eher kleinere Runden vor meiner Haustür gedreht hatte, war mir mal wieder nach einer längeren Ausfahrt zumute.

Auch an diesem Tag sollte am Nachmittag eine dicke Regenfront übers Land ziehen. Die Zeit saß mir also ein wenig im Nacken, wenn ich nicht unbedingt komplett durchnässt am Stettiner Hauptbahnhof ankommen wollte.

So entschied ich mich für eine eher sportliche Ausfahrt und schmiedete den Plan, einfach mal ohne Pause durchzufahren.

Dieses Vorhaben wäre mir auch beinahe gelungen. Allerdings musste ich bei Kilometer 70 eine Pinkelpause einlegen, die ich gleichzeitig dazu nutzte, meine Trinkflaschen wieder aufzufüllen - natürlich mit Wasser versteht sich ;)

Die Strecke war ein Traum! Trotz der dichten Wolken durfte ich eine richtig, richtig gute Zeit genießen. Der Rückenwind machte mir das Leben auf der gesamten Fahrt zusätzlich etwas leichter, sodass ich nicht einmal an den Punkt kam, an dem irgendwelche Ermüdungserscheinungen auftraten. Ich fühlte mich einfach frei und locker.

Auch meine Füße haben das ganze Spielchen ohne größere Blessuren mitgemacht. Am Ende waren die Beine zwar etwas schwer, aber das lag vermutlich eher an den schweren Stiefeln, die ich mit mir herumschleppe.

Denn nach meiner letzten längeren Tour nach Berlin bin ich wieder auf meine alten Treter zurückgewechselt. Auch wenn sie mittlerweile ziemlich runtergerockt aussehen und um einiges mehr wiegen - was man auf längeren Fahrten doch deutlich merkt -, haben sie für mich einen entscheidenden Vorteil: An langen Tagen empfinde ich einfach deutlich weniger Schmerzen in ihnen.

Die Dinger trage ich jetzt seit über zweieinhalb Jahren und habe in dieser Zeit gut 28.000 Kilometer mit ihnen zurückgelegt. Dementsprechend haben sich meine Füße auch an sie gewöhnt, was wiederum dazu führt, dass ich mit ihnen deutlich länger unterwegs sein kann, bevor es unangenehm wird.

#outsideisfree
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#theworldisbeautiful by @__danilo.werner__
11
a month ago
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