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1230 l/19 Becken 🐟🦐🐌
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Aquaristik ist ein Hobby, das ich mit Leib und Seele lebe, aber meine Katzen sind Familie und gehen vor. Wer mich kennt, weiß das. 

Noch nie habe ich so oft und ernsthaft darüber nachgedacht, die Aquaristik aufzugeben, wie in den vergangenen Wochen und Monaten. 

Anfang des Jahres erfuhren wir bei einer Vorsorgeuntersuchung von der CNI unseres ältesten Katers. Nicht schön, aber auch nicht ungewöhnlich. Früh erkannt, kann man noch viel lebenswerte Zeit herausschinden, sofern sich die Katze auf eine Diät einlässt. Ich habe nicht das erste Mal mit dieser Erkrankung zu tun, und kenne deren Tücken. Daher auch die Vorsorgechecks. 

Anfang Mai zeigte mir mein jüngster Kater und Sorgenkind seit seinem Einzug, dass er Schmerzen hat. Zunächst dachte ich an einen Schub seiner chronischen Darmentzündung, aber die übliche Behandlung schlug nicht an. Ich hatte ein wenig seine Zähne in Verdacht, aber auch das schloss unsere damalige Tierärztin aus. Ein Bluttest zeigte: Die Nieren des noch nicht mal 5 Jahre alten Katers waren im selben Zustand, wie die unseres 13‑jährigen Katers. Dazu bahnte sich scheinbar ein Diabetes an. Ein paar andere Werte waren ebenfalls aus der Norm, was aber im Vergleich fast schon banal erschien. Das Schlimmste war, Findus fraß nicht, und alle Ärzte schossen sich auf seine Nieren ein, die aus meiner bisherigen Erfahrung, rein an den Werten festgemacht, für mich nicht die Erklärung für diesen Zustand waren. 

Zwischenzeitlich nahm er noch 10g Futter am Tag zu sich. Ich entschied mehr oder weniger selbst über die Behandlung und suchte mir Praxen, in denen ich möglichst täglich Infusionen bekam. Ich bekam ihn so stabilisiert, dass er wieder 2-2,5 Beutel Nierendiätfutter am Tag fraß. Allerdings nur mit Singen und Tanzen. 

Ein erneuter Bluttest ergab eine heftige Pankreatitis. Die Behandlung der vorhandenen Krankheiten schloss sich quasi aus. Das Medikament oder die Diät, die für das eine Organ gut war, schädigte das jeweils andere. Medikamente machten alles schlimmer. Von Mai bis jetzt waren wir in 2 Tierkliniken, und 5 Tierarztpraxen und der Kater war in den Händen von insgesamt 12 (15) Ärzten. Unser Konto... (weiter in den Kommentaren) taken in Euskirchen by @aquablogger.de
7
a month ago
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Gastrodermus hastatus

Anfang Dezember zog eine neue Gruppe Gastrodermus hastatus bei mir ein. Leider hatte der Umzug den Zwergen mehr zu schaffen gemacht, als anzunehmen war. Zwei Tiere zeigten direkt unspezifische Krankheitssymptome, eines starb auch am selben Tag noch. Das andere sprach gut auf ein Bad mit grünem Birkenlaub an und konnte nach ein paar Tagen zurück ins Becken ziehen. 

Ich behandelte das Becken einige Tage mit Ektomor, da ich das als vergleichsweise harmlose aber dennoch effektive Behandlung ansehe. Ohne Diagnostik die fette Chemokeule auszupacken bringt oft mehr Schaden als Nutzen. 

Was mir nicht gefiel war, dass sich die Gruppe nahezu ausschließlich im hinteren Beckenbereich versteckte. Zunächst dachte ich, vielleicht, weil es Wildfänge sind. Aber auch über die Kameras bekam ich die Fischlein kaum zu sehen. Es lag also nicht an meiner Anwesenheit. 

Nachdem die Tiere dennoch insgesamt etwas stabiler gewirkt hatten, ich jedoch immer wieder mal leichte Auffälligkeiten an den Schleimhäuten sah, entschied ich mich zusätzlich für eine Protazol Behandlung. In der Vergangenheit habe ich die Erfahrung gesammelt, dass so winzig kleine Plagegeister unter Stressbedingungen Symptome verursachen können, die man gar nicht auf Parasiten schieben würde. Ich habe bei Protazol bislang auch keinerlei negative Nebenwirkungen feststellen können.

Und siehe da, nach insgesamt 6-8 Wochen begannen sich die Tierchen endlich so zu verhalten, wie ich es von Hastatus kenne. Manchmal ist ein untypisches Verhalten eben doch auch ein Symptom für irgendein Problem. 

Kaum waren die Fischlein aufgeweckt und zeigefreudig, entdeckte ich auch den ersten Laich. Inzwischen steigt die Zahl der Larven erfreulicherweise kontinuierlich an.

In meiner aktuellen Story kann man die Ausbeute der letzten Nacht bewundern. 

Ich freue mich sehr, die süßen Kobolde nach einer kurzen Pause erneut erfolgreich zu züchten. 

.......

Wusstet ihr eigentlich, dass ich ursprünglich gar keine Hastatus haben wollte? Dass ich zu diesen Fischlein kam, ist eigentlich einer speziellen Fliegenart geschuldet. Witzig, oder? Vielleicht erzähle ich die Hintergründe dazu mal im nächsten Hastatus-Post. taken in Euskirchen by @aquablogger.de
3
7 months ago
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Beeindruckend, welch Kraft diese kleinen Scheißer haben. 

Genauso viel Power wünsche ich euch allen für das neue Jahr 2026! 🥳

Zusätzlich selbstverständlich viel Gesundheit und immer genug Geld auf dem Konto für das geilste Hobby der Welt!

#parotocinclushaoldoi taken in Euskirchen by @aquablogger.de
1
9 months ago
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Enteromius jae

Aus verschiedenen Gründen, wird das Fotografieren für mich zunehmend zum Problem. Die Qualität meiner Bilder lässt nach, mein Anspruch nicht. Deshalb gab es bislang nur Storys zu meinem Zuchterfolg bei den Jae Barben. Bei Storys ist es mir egal, wenn die Qualität nicht so auf den Punkt ist. Dieses Bild ist auch nicht optimal, aber mehr geben die Haltungsbedingungen gerade nicht her. 

Etwas über 5 Wochen nach Einzug der schönen Barben entdeckte ich mehr oder weniger per Zufall ein erstes Jungtier. Aus einem wurden dann doch 6. 

Ich wusste zwar bereits, dass Jae Barben anders laichen, als Schmetterlingsbarben, für alle sonstigen Beobachtungen nahm ich jedoch die Hulstaerti als "Maßstab" und das passt so gar nicht. 

Während E. hulstaerti an der Wasseroberfläche unterwegs sind, sobald sie frei schwimmen und keine Beute mehr sind (ca. 5mm), sieht man von jungen E. jae keine Spur. Selbst mit ca. 1cm Länge, den sie bei Sichtung bereits hatten, sind sie bodennah im Dickicht unterwegs. 

Da seit Einzug gerade 5,5 Wochen vergangen waren, konnten diese Tiere also maximal 5 Wochen alt sein. Damit ist auch gleich klar: Sie wachsen um ein Vielfaches schneller als E. hulstaerti. Die benötigen für eine vergleichbare Größe 2-3 Monate. 

Vor ein paar Tagen fand ich quasi über Nacht eins der sechs Tiere als Schrägschwimmer vor. Ein Phänomen, das ich auch bei den E. hulstaerti häufiger beobachte. Bei nur 6 Tieren ärgerlich.

Mit Schrägschwimmer meine ich: Der Kopf ist deutlich aufrecht, der Schwanz zeigt Richtung Boden. Mit wippenden, stoßartigen Bewegungen versucht sich das Fischchen in der Wassersäule zu halten. 

Was über Nacht kommt, müsste doch eigentlich auch irgendwie behandelbar sein? Also tauschte ich mich mit @aquamicha aus. Eventuell eine Entzündung an der Schwimmblase? Mangels des von ihm empfohlenen Zimts, griff ich zu Birkenlaub, das ich kürzlich bei @aux_aquaristik eingekauft hatte. 
Ich war mäßig optimistisch, aber bereits am nächsten Tag sah das Tier deutlich besser aus und inzwischen sehe ich es nicht mehr, zähle aber noch immer 6 Tiere. 

Man kann alt sein, wie 'ne Kuh, man lernt immer noch dazu!

#enteromiusjae taken in Euskirchen by @aquablogger.de
5
a year ago
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Parotocinclus haroldoi

Der Parotocinclus haroildoi ist – man glaubt es kaum – bereits vergangenes Jahr im Juni bei mir eingezogen. Da die Tiere, wie alle anderen auch, ein Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten bekamen, ist mir in den knapp 1,5 Jahren auch kein einziges Foto gelungen, das ich hier zeigen mochte. 

Aus Platzmangel teilten sich die Haroldois bis Ende August das Becken mit meinen Nachzuchten C. duplicareus. Als die letzten Tiere in ihr neues Zuhause ausgezogen waren, begann ich, das Becken etwas umzugestalten und die Wasserparameter zuchttauglich einzustellen. 

Bis dahin hatte ich sie bewusst nicht optimiert, damit ich nicht schon die nächste Generation C. duplicareus heranziehe. 

Ich beobachtete nun auch viel mehr, was sich in dem Becken tut, denn wie der Laich der Tiere aussieht, wusste ich bislang nicht, und auch Larven hatte ich noch nie gesehen. Es dauerte auch gar nicht so sehr lang, da sah ich etwas Kleines unter einem Mangrovenblatt verschwinden. Vorsichtig hob ich das Blatt auf und was sah ich? 😍

Einen kleinen Duplicareus. 🙄

Ich stellte das Becken also nochmals auf den Kopf und fand insgesamt 4 junge Duplicareus. Kurzerhand schrieb ich @aquarium_rhapsody an, der vor Jahren mal Nachzuchten von mir bekommen hatte, und fragte, ob er die 4 kleinen Stinker aufnehmen möchte. Gesagt, getan. Jetzt konnte es endlich losgehen. 

Wer meine Storys regelmäßig verfolgt, weiß, dass ich wenig später tatsächlich den ersten Haroldoi-Nachwuchs hatte. Da ich schon ewig keine Knutschmäuler aufgezogen habe, fragte ich @aqua_jan92 nach einem geeigneten Futter, das ich neben Nauplien anbieten kann. So kam ich zu EBO Youngster Grow Paste. Ich denke, da habe ich was richtig Gutes gekauft.

Die gute Paste ist übrigens auch Verursacherin des Mysteriums um meine rotzenden Luftheber. 😂

Die Nachzuchten entwickeln sich – wie auf dem Foto unschwer zu erkennen – prächtig. Die Tiere wachsen relativ schnell. 
Für die erste Truppe gibt es bereits einen Abnehmer. Sofern seine Frau und ich mit unseren Zweifeln an seinen Urlaubsplänen nicht recht behalten, wird er sie trotz weiter Anreise demnächst sogar mal persönlich abholen. 

#parotocinclusharoldoi #parotocinclus taken in Euskirchen by @aquablogger.de
4
a year ago
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Enteromius jae

Einige haben es gestern schon in meinen Storys verfolgt, es sind neue Fische eingezogen. Nein, keine Zwergbuntbarsche. Die einzigen Barsche, die es mir wirklich schwer angetan haben, sind meine Skalare. 

Nach etwa einem Jahr gehegtem Wunsch habe ich mir diesen gestern erfüllt und eine Gruppe dieser wunderschönen Barben aus Duisburg geholt. Wer da alles so vor den Becken steht und den Fischen beim Schwimmen zusieht, unglaublich. 😂 Ich glaube, Meta errichtet eine Außenstelle in Duisburg. ;)

Wir waren gestern recht lang unterwegs, weil wir nach dem Fischkauf noch nach Solingen mussten. Die Unterschiede der Wasserparameter waren dann auch ganz ordentlich, sodass die Kleinen trotz sehr behutsamer Eingewöhnung, recht lange blass um die Nasen waren. 14 Tiere waren noch verfügbar und die sind gestern auch gemeinsam in ihr endgültiges Zuhause gezogen.

Wie man es auf fast allen im Web verfügbaren Fotos sieht, haben auch diese Tiere zum Großteil recht eingefallene Bäuche. Das ist mir in der Tat schon im Vorfeld bei meiner Recherche aufgefallen. Ich hoffe, mit etwas Geduld und gutem Futter bekommen wir das ausgebügelt. 

Mit Wasserflöhen bekam ich sie gestern schon aus ihrem Versteck gelockt. Heute gab es ein Nauplienfrühstück und den Rest des Tages schwimmen sie zwischen Wasserflöhen und Mikrofex. Sie können sich also bedienen, wann immer sie wollen, und wenn sie mal nicht wollen, entsteht auch kein Schaden. 

Die Beckeneinrichtung wird noch etwas optimiert. Da habe ich einen sehr guten Tipp bekommen. Ich hoffe, die benötigten Sachen kommen morgen schon an. 

Wenn ich nicht komplett daneben liege, habe ich die Herrschaften heute Abend schon kräftig balzen sehen. ❤️

Ich freue mich wirklich sehr über die neue Art, hoffe, dass sie sich gut einleben und gut stehen und bin gespannt, was ich mit ihnen alles erleben werde. 
Bis irgendwann mal wieder. 

Andrea 🙋‍♂️

🇬🇧 in the comments ⬇⬇⬇

#aquablogger #aquaristikhobby #enteromiusjae #zwergbarbe #afrika #aquariumhobby #freshwateraquarium taken in Euskirchen by @aquablogger.de
8
a year ago
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Wenn du für die "Turbo"-Barben in den Serienbild-Modus schaltest, und beim Sichten von 437 Fotos dann dieses EINE Bild öffnest! Wer kennt das Gefühl? 💃💪😂

#aquablogger #aquaristikhobby #enteromiushulstaerti #schmetterlingsbarbe #afrikanischeschmetterlingsbarbe #aquariumhobby #freshwateraquarium by @aquablogger.de
12
2 years ago
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Seit einige Wochen habe ich die Ringelhechtlinge nach Geschlechtern getrennt, damit ich ein wenig Geburtenkontrolle betreiben kann. Ich ersaufe sonst in Jungtieren und ich brauche dringend mal eine Auszeit. 

Ich war zwischen 12 - 14 Jahre nicht mehr zu Hause. Gründe dafür gibt es viele, aber einer ist gewiss die Versorgung der Aquarien, die nicht mal eben jeder übernehmen kann. Das muss sich ändern. Es muss für meine Tochter - die mit Aquaristik nichts am Hut hat - machbar werden, die Tiere zu versorgen. Deshalb unterbinde ich aktuell eigentlich allen Nachwuchs, außer den der Schmetterlingbarben. Hier muss ich einfach Mädels nachzüchten, um die Jungs an den Mann oder die Frau bringen zu können. 

Alles andere steht still, wird abgesetzt und/oder abverkauft. 

Ein Ziel bei meiner "geplanten" Reise in die Heimat war ein Besuch bei einem alten Aquarianer. Ich kaufte früher gern Nachzuchten bei ihm und ließ Maßbecken von ihm bauen. Vor 1,5 Jahren etwa schickte ich ihm Mikros und Grindal, weil er keine mehr hatte und sie in Mecklenburg nirgendwo bekam. Er freute sich riesig. Also rief ich heute mal an, um zu erfragen, ob ich vielleicht noch ein paar Futteransätze vorbereiten soll, wenn es denn mit der Reise klappt.

Seine Frau und ich stellten, fest, dass unser letztes Telefonat wohl schon mehr als ein Jahr zurückliegen muss. Denn seit einem Jahr ist er bereits ein schwerer Pflegefall. 

Er ist inzwischen 88 Jahre alt, schwerkrank und ohne fremde Hilfe buchstäblich aufgeschmissen, aber die Aquaristik lässt ihn nicht los. 
Seine Frau versorgt nun seine Becken so gut sie kann. Seine größte Sorge - so sagt sie - sind seine Aquarien. Eine Liege im Fischraum ermöglicht ihm, trotz seines Zustands Zeit mit seinen Fischen zu verbringen... 

Ich bewundere, wie wichtig ihm dieses Hobby ist, dennoch bin ich "ein wenig" traurig nach diesem Telefonat heute. 😢

#aquariumliebe taken in Euskirchen by @aquablogger.de
5
2 years ago
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Wir sind dann mal weg!

Meine Zucht Gruppe C. eques ist heute ausgezogen und befindet sich aktuell gemeinsam mit ihrem neuen Frauchen Anna auf dem Weg in ihr neues Zuhause.
Sie werden also ab heute buchstäblich in Annas Aquarien leben.

Wir hatten einen langen, wunderschönen gemeinsamen Tag in meinem Keller. Haben viel gequatscht, gelacht und uns zum Hobby ausgetauscht. Anna hat ausgiebig gefilmt und ist guter Dinge, aus dem Material etwas Vorzeigbares schneiden zu können. Es war wirklich toll. Es war unser zweites Treffen und ich kann nur sagen, wer sich nicht schon durch ihre Videos von ihrer Begeisterung anstecken lässt, der tut es spätestens, wenn er sie real kennenlernt.

Meine Eques haben ein tollen Zuhause bekommen und der Schmetterlings Nachwuchs bekommt endlich mehr Platz.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. 🤗

#aquablogger #aquaristikhobby #aquariumhobby #freshwateraquarium #freshwatertank #plantedtank #tropicalfish #aquascaping #aquascape #aquascaper #corydoras #corydorascatfish #corydoraseques #pleco #tropicalfish taken in Euskirchen by @aquablogger.de
9
2 years ago
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Obwohl es sich im Vorfeld las, als wäre die Zucht von Ringelhechtlingen gelegentlich nicht so einfach, entpuppten sich die kleinen Schönheiten doch als Gebärmaschinen. 

Die Tiere laichen quasi täglich und trotz Konkurrenz kommen gefühlt 200 % des Nachwuchses durch. 

Auch bei dieser Art scheinen die Wasserparameter Einfluss auf das Geschlecht der Jungtiere zu nehmen, denn immer wieder findet man Anzeigen, in denen ausschließlich männlicher oder weiblicher Nachwuchs angeboten wird. Sogar aus dem Einzelhandel hört man, dass sich die dort meist sehr klein angekauften Tiere nach einiger Zeit fast ausschließlich als Männchen zu erkennen geben. 

Diesbezüglich passen bei mir offenbar die Wasserparameter recht gut, denn das Geschlechterverhältnis meiner Jungtiere ist recht ausgeglichen. Zum Glück. 

Auch bei diesem - sehr schönen - Fisch, weiß ich noch nicht, ob ich ihn langfristig pflegen werde. Ähnlich wie bei den C. duplicareus gibt es auch bei den Hechtlingen mehr Jungtiere, als Abnehmer. 
Schade. Ich mag sie sehr, aber es ist fast unmöglich, bei artgerechter Haltung keinen Nachwuchs zu generieren.

#aquablogger #aquaristikhobby #aquarianer #aquarium #aquariumhobby
#plantedaquarium #aquariumsofinstagram
#aquascaping #akvarium #epiplatisannulatus #ringelhechtling #aquarist	#natureaquarium #fishtank #aquascaper taken in Euskirchen by @aquablogger.de
12
2 years ago
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Guten Morgen zusammen, 
nach meinem KH-Aufenthalt vergangenen Freitag bin ich noch etwas schlapp. Das hat den Vorteil, dass ich mal durch meine zuletzt geschossenen Fotos stöbern kann. 

Wie ich beim Durchscrollen gesehen habe, habe ich meine Schmetterlingsbarben lange nicht gezeigt. Umso schöner, dass mir kürzlich ein schöner Schnappschuss der kleinen Wirbelwinde gelungen ist. Die Alttiere leben in einem – inzwischen perfekt – bewachsenen Becken und lieben die vielen Rückzugsmöglichkeiten. Neben dem Laich, den ich mittels Falle auffange, kommen nun auch immer mehr Jungtiere im Becken hoch. 

Aktuell experimentiere ich mit niedrigem pH und niedriger Temperatur, in der Hoffnung, so mehr weiblichen Nachwuchs zu erhalten. Leider wachsen die Jungtiere extrem langsam, sodass ich geschätzt frühestens nach einem halben Jahr das Geschlecht erahnen kann. 

Für den Nachwuchs der kleinen Barben benötige ich im Übrigen die vielen Pantoffeltierchen, die ich kürzlich in Stories zeigte. Ca. 3-4 Wochen benötigen die Larven feinstes Futter, um aufwachsen zu können. Die Einzeller sind hierfür nahezu perfekt geeignet. Wer wissen möchte, wodurch mir die Pantoffeltierchen-Zucht so gut gelungen ist, findet Antworten in meinem Blog. 

Ich liebäugele seit einiger Zeit, auch noch Enteromius jae zu pflegen. Ich denke, ich werde das Becken der C. duplicareus für sie herrichten. Meine Illusion ist, bei der Nachzucht dieser Tiere von meinen Erfahrungen mit den Shcmetterlingen zu profitieren. Leider gibt es Enteromius jae ebenso wie die Schmetterlinge kaum zu kaufen und wenn, dann als WF. Vielleicht lässt sich das ja ändern. 

Bis bald mal wieder, Eure Andrea

#aquablogger #aquaristikhobby #enteromiushulstaerti #schmetterlingsbarbe #afrikanischeschmetterlingsbarbe #aquariumhobby #freshwateraquarium by @aquablogger.de
8
2 years ago
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Ich dachte nicht, dass ich das mal erlebe, aber ich habe tatsächlich nahezu all meine Nachzuchten der C. hastatus an neue Besitzer abgegeben. Am Mittwoch ziehen noch einmal 25 Tiere aus und dann bibbert noch eine Interessentin aus Cloppenburg, dass für sie noch ein paar Tiere übrig bleiben. Danach ist bis auf Weiteres "ausgefegt". 

Eine Generation neuer Jungtiere ist aktuell nicht in Sicht. Da ich die Ringelhechtlinge mit auf das Zuchtbecken verteilt habe, betreiben die dort eine Geburtenkontrolle mit 100%iger Trefferquote. 

Meine Zuchtgruppe C. duplicareus ist vergangene Woche auch ausgezogen. Diese Zucht stelle ich ein. Wenn die verbliebenen Jungtiere groß genug sind, verkaufe ich sie und dann ist dieses Kapitel auch abgeschlossen. Bei diesen Tieren war es das Ungleichgewicht zwischen "Angebot" und Nachfrage, das mich diese Entscheidung treffen lies. Es sind Tiere, und die sollten ihren Wert behalten. Bevor ich sie verramsche, höre ich lieber auf zu züchten.

Die C. duplicareus sind allerdings nicht die einzige Art, von der ich mich trenne. Im Februar wird eine weitere Art aus meinem Bestand komplett verschwinden. Dazu bei Gelegenheit mal etwas mehr. 

Im Moment genieße ich fast ein wenig die Ruhe, die durch den Auszug der Tiere entstanden ist und noch entstehen wird. 

Für heute war es das von mir. Bis demnächst mal wieder. 

Eure Andrea 

#aquablogger #aquaristikhobby #aquarianer #aquarium #aquariumhobby #plantedaquarium #aquariumsofinstagram #aquascaping #akvarium #аквариум #cory #corydoras #corydorashastatus #corydorascatfish #pleco #aquarist #shallowtank #natureaquarium #freshwateraquarium #plantedtank #tropicalfish #freshwater taken in Euskirchen by @aquablogger.de
10
2 years ago
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