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Bosslet Video Archiv 057 – Illegaler Eingriff – Markierung einer Betonruine „Reformierung VI“, Berlin, 2004

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 057 dokumentiert die Entstehung der ortsbezogenen Intervention „Reformierung VI“, die Eberhard Bosslet 2004 anlässlich der Ausstellung „Interventionen und Tekko-Tische“ der Galerie Chiara Marzi, Berlin, in der Backfabrik Berlin realisierte. Die Ausstellung ist in Video 056 dokumentiert.

Für „Reformierung VI“ wählte Bosslet eine gewerbliche Betonruine in der Nähe des damaligen Flughafens Berlin-Schönefeld. Mit einem breiten Pinsel und weißer Farbe akzentuierte er die vorhandenen Konturen, Kanten und konstruktiven Strukturen des Betonbaus.

Durch diese vergleichsweise einfache malerische Intervention werden die vorhandenen architektonischen Formen der Ruine sichtbar hervorgehoben. Die Farblinie folgt dabei der vorhandenen Konstruktion und macht deren Geometrie, Alterungs- und Verfallsprozesse sowie die Spuren der ehemaligen Nutzung deutlich. https://youtu.be/kpXmTCePexQ

Das Video zeigt den Arbeitsprozess unmittelbar vor Ort und vermittelt, wie durch einen gezielten Eingriff in eine bestehende bauliche Situation eine neue visuelle Wahrnehmung des Ortes entsteht.

Viele der Videoaufnahmen lagen lange Zeit ungesichtet auf Festplatten. In den vergangenen Monaten habe ich begonnen, dieses Material zu sichten und zu insgesamt 139 thematischen Videos zusammenzustellen. Die Videos sind bewusst einfach gehalten – meist ohne Kommentar und ohne Musik – und dokumentieren Arbeiten und Ausstellungen mit längeren, ruhigen Einstellungen.

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#EberhardBosslet
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#InterventionArt
#ContemporaryArt
#ConcreteArchitecture taken in Berlin Schönefeld by @bosslet.de
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14 hours ago
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Bosslet Video Archiv 056 – Interventionen und modulare Tische aus Schalungstafeln | Backfabrik Berlin, 2004

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 056 dokumentiert eine Ausstellung der Galerie Chiara Marzi, Berlin, in der Backfabrik Berlin im Jahr 2004. Gezeigt wurden großformatige Schwarzweißfotografien von ortsspezifischen Interventionen sowie erstmals realisierte modulare Tischskulpturen aus gebrauchten Schalungstafeln des Baugewerbes.

Die Fotografien werden in einer ungewöhnlichen Präsentationsform gezeigt: Die großformatig gerahmten Bilder hängen nicht an den Wänden, sondern stehen auf sogenannten A-Gestellen, wie sie unter anderem von Glasereien verwendet werden. Dadurch werden die Fotografien selbst zu skulpturalen Objekten im Raum und treten in einen unmittelbaren räumlichen Dialog mit den übrigen Arbeiten.

Für diese Ausstellung entstanden erstmals die robusten, modular konzipierten TEKKO-Tische. Bosslet verwendete hierfür gebrauchte Schalungstafeln aus industriellen Schalungssystemen, wie sie im Baugewerbe zur Herstellung von Betonwänden eingesetzt werden. Die Tische sind als funktionale Möbel und zugleich als eigenständige Skulpturen konzipiert.

Die Verwendung gebrauchter Schalungselemente verweist dabei unmittelbar auf ihre ursprüngliche Funktion im Bauprozess. Sofern die Tischskulpturen nicht verkauft wurden, sollten sie nach der Ausstellung wieder zerlegt und die einzelnen Schalungselemente an den gewerblichen Verleiher zurückgegeben werden. https://youtu.be/fPOuHWUKROA

Anlässlich der Ausstellung realisierte Bosslet in der Nähe des Flughafens Berlin-Schönefeld außerdem die ortsspezifische Intervention „Reformierung VI“. Ihre Entstehung und Dokumentation sind in den folgenden Videos 057 und 058 zu sehen.

Viele der gezeigten Aufnahmen lagen lange Zeit ungesichtet auf Festplatten. In den vergangenen Monaten habe ich begonnen, dieses Material zu sichten und zu insgesamt 139 thematischen Videos zusammenzustellen. Die Videos sind bewusst einfach gehalten – meist ohne Kommentar und ohne Musik 
#EberhardBosslet
#interventionart
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#sculptureinstallation taken in Backfabrik by @bosslet.de
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5 days ago
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Bosslet Video Archiv 055 | AHNUNGSLOS – 24 Satellitenschüsseln im „Tal der Ahnungslosen“ | Kunsthaus Dresden, 2004

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 055 zeigt die Installation „Ahnungslos“, die 2004 im Rahmen der Gruppenausstellung „World Watchers“ im Kunsthaus Dresden realisiert wurde.

An der rückwärtigen Außenfassade des Kunsthauses Dresden in der Rähnitzgasse montierte ich 24 Satellitenschüsseln unterschiedlicher Größe und Farbe. Alle Schüsseln waren in dieselbe Richtung ausgerichtet. Sie waren jedoch weder verkabelt noch an Empfangsanlagen angeschlossen und konnten somit keine Signale empfangen.

Das Werk nimmt Bezug auf den Ausstellungstitel „World Watchers“ und zugleich auf die Geschichte Dresdens während der DDR-Zeit. Dresden wurde damals als „Tal der Ahnungslosen“ bezeichnet, weil die Stadt aufgrund ihrer geografischen Lage weitgehend vom Empfang westdeutscher Fernseh- und Radioprogramme ausgeschlossen war.

Die Satellitenschüsseln erscheinen als technische Empfangsgeräte, deren eigentliche Funktion in der Installation jedoch außer Kraft gesetzt ist. Ihre Ausrichtung und ihr massenhaftes Auftreten erzeugen den Eindruck eines konzentrierten Empfangens, obwohl tatsächlich kein Empfang stattfindet. So verbindet die Arbeit die konkrete technische Form der Satellitenschüssel mit der historischen Erfahrung von Informationszugang und Informationsbeschränkung.

Die unterschiedlichen Größen und Farben der 24 Schüsseln bilden zugleich ein eigenständiges architektonisches und skulpturales Bild auf der Außenfassade des Kunsthauses.

https://youtu.be/v-jYFK_XZS8

Die Realisierung der Arbeit wurde durch die großzügige Überlassung der Satellitenschüsseln durch die Zehnder GmbH ermöglicht.

Viele der gezeigten Aufnahmen lagen lange Zeit ungesichtet auf Festplatten. In den vergangenen Monaten habe ich begonnen, dieses Material zu sichten und zu insgesamt 139 thematischen Videos zusammenzustellen. Die Videos sind bewusst einfach gehalten – meist ohne Kommentar und ohne Musik – und dokumentieren Arbeiten und Ausstellungen mit längeren, ruhigen Einstellungen.

#EberhardBosslet #SculptureInstallation #lnstallationArt #sitespecificart #newsculpture taken in Kunsthaus Dresden -  Städtische Galerie für Gegenwartskunst by @bosslet.de
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8 days ago
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Bosslet Video Archiv 054 | ROOM TOUR – Das Atelier aus Sicht eines Staubsaugerroboters | Dresden 2003

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 054 ist eine Videoarbeit, in der ein Staubsaugerroboter die Kameraführung übernimmt.

Eine digitale Videokamera ist auf einem Staubsaugerroboter montiert. Der Roboter bewegt sich selbstständig und nach einem zufälligen Bewegungsmuster durch mein Atelier in Dresden-Übigau und nimmt dabei den Raum aus ungewöhnlich niedriger Perspektive auf.

Der zufällige Bewegungsablauf des Roboters wird bewusst als künstlerisches Verfahren eingesetzt. Er ersetzt die gezielte und subjektive Kameraführung eines menschlichen Kameramanns. Blickrichtungen, Bildausschnitte und Bewegungen entstehen dadurch nicht aus einer vorher festgelegten visuellen Konzeption, sondern aus dem autonomen und nicht vorhersehbaren Bewegungsverhalten des technischen Systems.

Das Atelier wird so nicht durch die Auswahl eines menschlichen Beobachters interpretiert, sondern durch die Bewegung einer Maschine erkundet und als Folge zufällig erzeugter filmischer Perspektiven sichtbar. https://youtu.be/-Nbgr1Xhcjw

Viele der gezeigten Aufnahmen lagen lange Zeit ungesichtet auf Festplatten. In den vergangenen Monaten habe ich begonnen, dieses Material zu sichten und zu insgesamt 139 thematischen Videos zusammenzustellen. Die Videos sind bewusst einfach gehalten – meist ohne Kommentar und ohne Musik – und dokumentieren Arbeiten und Ausstellungen mit längeren, ruhigen Einstellungen.

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12 days ago
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Bosslet Video Archiv 053 | BASICS – Kühlschränke, Teppichrollen und Hebekissen | Viernheim 2002

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Wie lassen sich industrielles Equipment und Gegenstände des alltäglichen Hausrats durch technische Kräfte zu einer raumbezogenen Installation verbinden?

Video 053 dokumentiert meine Ausstellung „BASICS“, die 2002 im Kunstverein Viernheim stattfand.

Im Mittelpunkt der Ausstellung standen zwei ortsbezogene Arbeiten, die unmittelbar auf die vorhandene Architektur des Ausstellungsraums – einen Gewölbekeller – reagierten.

In der Arbeit „Basics 1“ wurden vier hohe Kühlschränke mithilfe von sechs industriellen Schwerlast-Transportgurten vertikal an einem Raumpfeiler befestigt. Die unter Spannung stehenden Gurte erzeugen eine dauerhafte Press- und Haltekraft zwischen den Kühlschränken und dem Pfeiler. Die Kühlschränke werden dadurch mit Abstand zum Boden am Pfeiler fixiert. Die technische Konstruktion und die Kräfte, die das gesamte Arrangement halten, bleiben als wesentliche Bestandteile der Arbeit sichtbar.

In der Arbeit „Basics 2“ wurden zwei vollständige Rollen Teppichboden mithilfe eines industriellen Hochdruck-Hebekissens und eines Transportgurtes vertikal an einem Raumpfeiler befestigt. Das Hebekissen erzeugt den erforderlichen Druck, während der Transportgurt die Teppichrollen zusätzlich sichert und fixiert. Auch hier werden die technischen Mittel und die von ihnen erzeugten Kräfte unmittelbar zum Bestandteil der skulpturalen Arbeit.

Beide Arbeiten verbinden industrielle Transport- und Hebetechnik mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Nicht nur die verwendeten Materialien, sondern auch die technischen Funktionen, Spannungen und Kräfte werden sichtbar und bestimmen die Form und räumliche Wirkung der Arbeiten. https://youtu.be/GriDCezERlA

Das Video zeigt, wie industrielle Materialien, technische Systeme und vorhandene Architekturelemente zu temporären räumlichen Konstruktionen verbunden werden und wie die Funktion technischer Systeme selbst zum Bestandteil skulpturaler Form wird.

#EberhardBosslet #SculptureInstallation #lnstallationArt #sitespecificart #newsculpture taken in Kunstverein Viernheim by @bosslet.de
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15 days ago
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taken in Yachthafen Oberwinter by @bosslet.de
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19 days ago
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#EberhardBosslet #SculptureInstallation #lnstallationArt #sitespecificart #newsculpture taken in Yachthafen Oberwinter by @bosslet.de
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22 days ago
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Bosslet Video Archiv 050 | REGENFÄNGER – Aufbau und Interviews mit Eberhard Bosslet und Raimund Stecker | Arp Museum 2001

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Als Ergänzung zu Video 049 dokumentiert Video 050 die Fertigstellung meiner Großskulptur „Regenfänger“ sowie zwei unabhängig voneinander geführte Interviews mit mir und dem Kunsthistoriker und Kurator Dr. Raimund Stecker, dem damaligen Direktor des ARP Museums Bahnhof Rolandseck.

Die rund zwölf Meter hohe Skulptur entstand 2001 auf der Landzunge des Yachthafens Oberwinter bei Remagen als eines der ersten Werke des langfristig angelegten Projekts „Skulpturenufer Remagen“, das von der Stadt Remagen und dem ARP Museum Bahnhof Rolandseck initiiert wurde.

In seinem Interview erläutert Dr. Raimund Stecker die Konzeption des Skulpturenufers Remagen und dessen Ziel, dauerhaft ortsbezogene Arbeiten internationaler und deutscher Künstler entlang des Rheins zu realisieren. In einem zweiten Interview erläutere ich die Entstehung, Konstruktion und künstlerische Konzeption des „Regenfängers“.

Die Skulptur besteht aus einer offenen Konstruktion aus Holz und Stahl, deren Tragwerk teilweise auf einem Schalungssystem des Betonhochbaus basiert. Ein überdimensionierter Stahltrichter sammelt das Regenwasser und leitet es durch ein Fallrohr im Zentrum der Konstruktion, das in etwa drei Metern Höhe endet. Bei Regen verwandelt sich die Skulptur in eine öffentliche Dusche.

Nach Einbruch der Dunkelheit wird der Turm durch außen an der Konstruktion befestigte Scheinwerfer beleuchtet. Am Ende der Hafenmole bildet der „Regenfänger“ einen weithin sichtbaren Orientierungspunkt in der Landschaft am Rhein. https://youtu.be/-ravQ1bYp6U

Viele der gezeigten Aufnahmen lagen über Jahrzehnte ungesichtet auf Festplatten. In den vergangenen Monaten habe ich begonnen, dieses Material zu sichten und zu insgesamt 139 thematischen Videos zusammenzustellen. Die Videos sind bewusst einfach gehalten – meist ohne Kommentar und ohne Musik – und dokumentieren Arbeiten und Ausstellungen mit längeren, ruhigen Einstellungen.

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a month ago
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- Bosslet Video Archiv 049 | REGENFÄNGER – Transport und Aufstellung einer 12 Meter hohen Skulptur | Remagen 2001

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 049 dokumentiert die Herstellung meiner Großskulptur „Regenfänger“, die 2001 auf der Landzunge des Yachthafens Oberwinter bei Remagen entstand.

Die Skulptur wurde als eines der ersten Werke des langfristig angelegten Projekts „Skulpturenufer Remagen“ realisiert, das von der Stadt Remagen und dem ARP Museum Bahnhof Rolandseck initiiert wurde. Entlang des Rheins entstehen dabei dauerhaft ortsbezogene Arbeiten internationaler und deutscher Künstler.

Der rund zwölf Meter hohe „Regenfänger“ besteht aus einer offenen Konstruktion aus Holz und Stahl. Seine Tragstruktur basiert teilweise auf einem Schalungssystem des Betonhochbaus und trägt einen überdimensionierten Stahltrichter. Das Fallrohr verläuft durch das Zentrum der Konstruktion und endet in etwa drei Metern Höhe. Bei Regen wird die Skulptur so zu einer öffentlichen Dusche.

Nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet sich der Turm durch integrierte Scheinwerfer selbst. Am Ende der Hafenmole gelegen, bildet der „Regenfänger“ einen weithin sichtbaren Orientierungspunkt in der Landschaft am Rhein. https://youtu.be/PFwItQZoKJU

Viele der gezeigten Aufnahmen lagen über Jahrzehnte ungesichtet auf Festplatten. In den vergangenen Monaten habe ich begonnen, dieses Material zu sichten und zu insgesamt 139 thematischen Videos zusammenzustellen. Die Videos sind bewusst einfach gehalten – meist ohne Kommentar und ohne Musik – und dokumentieren Arbeiten und Ausstellungen mit längeren, ruhigen Einstellungen.

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a month ago
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- Bosslet Video Archiv 048 | Leuchtende Raumstationen – Lichtskulpturen | Galerie Bochynek, Düsseldorf 2000

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 048 dokumentiert meine Ausstellung „Leuchtende Raumstationen“ in der Galerie Martin Bochynek in Düsseldorf im Jahr 2000.

Gezeigt werden zehn von der Decke abgehängte Lichtskulpturen sowie eine Malerei aus der Werkreihe „Analoge Scheiben“.

Zwischen 1997 und 2012 entwickelte ich eine Werkreihe aus neu kombinierten Wohnraumleuchten der 1950er bis 1970er Jahre. Die Leuchten werden zu skulpturalen Objekten zusammengefügt, deren Stromzuführung und Aufhängung bewusst sichtbar bleiben. Einige Arbeiten leuchten, andere bewegen sich, wieder andere verbinden beide Eigenschaften.

Die Installation zeigt, wie alltägliche Gebrauchsgegenstände durch Umordnung, Konstruktion und ihre Position im Raum ihre ursprüngliche Funktion verlieren und zu eigenständigen skulpturalen Arbeiten werden. https://youtu.be/uGx_2YTiQv8

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a month ago
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taken in Duisburg by @bosslet.de
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Bosslet Video Archiv 046 | U-Bahnhof als Gesamtkunstwerk – Auf dem Damm, Duisburg | 2000

Liebe Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte,

Video 046 dokumentiert die künstlerische Gesamtgestaltung des U-Bahnhofs „Auf dem Damm“ in Duisburg-Meiderich, die im Jahr 2000 realisiert wurde.

Im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelte ich die gesamte gestalterische Konzeption der Station. Prägende Elemente sind zwei geometrisch gestaltete Bildflächen aus hinterdrucktem Glas von jeweils 85 Metern Länge und 3,80 Metern Höhe, die sich über beide Bahnsteige erstrecken.

Die großformatigen Linien und Bündelungen abstrahieren Begriffe wie Verteilen, Sammeln und Kanalisieren. Die Bildstruktur bezieht den Bahnhof als Bewegungsraum ankommender, wartender und abfahrender Fahrgäste mit ein und unterstützt durch Farbe, Rhythmus und geometrische Ordnung Orientierung und Wahrnehmung im Raum.

In der Eingangshalle befinden sich an den Stirnwänden oberhalb der Treppen – dort, wo sich üblicherweise beleuchtete Werbeflächen befinden – ein großformatiges Foto aus der Bauphase sowie die Grafik „Verkehrswegeplan“. Diese ist bewusst kein Orientierungssystem: Sie enthält weder Orts-, Straßen- noch Stadtteilnamen, sondern bildet als autonome grafische Arbeit einen eigenständigen künstlerischen Beitrag innerhalb des Gesamtkonzepts.

https://youtu.be/lKmPLhFMY50

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Bosslet Class – Dresden Academy of Fine Ar taken in U-Bahnhof Meiderich Bahnhof by @bosslet.de
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