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Redakteur @taz.die_tageszeitung
Schreibe oft über Utopien, Klimalösungen, Rassismuskritik und Palästina-Israel
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Wie blicken People of Color auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt? Welche Logik steckt hinter dem Rassismus? Und welche linken Gegenstrategien könnten helfen? 

Ganzer Artikel: https://taz.de/Perspektiven-aus-Sachsen-Anhalt/!6212177/

#afd #noafd #rassismus #sachsenanhalt #sachsen by @bymitsuo
28
17 days ago
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Interview mit @bilobahadir dem Regisseur der ZDF-Serie "Uncivilized". 25 Jahre nach 9/11 spricht er über seine persönlichen Erfahrungen:

„Im Unterricht sollten wir für eine Schweigeminute aufstehen. Ich weigerte mich. Diese schwere Betroffenheit, die plötzlich ganz Deutschland erfasst hatte, kam mir verlogen vor. Im Bosnienkrieg waren rund 100.000 Menschen gestorben. Im Irak haben die USA in den 1990er Jahren Zehntausende getötet. Für keines dieser Opfer gab es in Deutschland Schweigeminuten. 

Ich bin ein Gastarbeiterkind. Meine Eltern kamen in den 1960er Jahren nach Deutschland. Schon vor dem 11. September gab es viel Rassismus. Einmal setzte sich ein Lehrer in der Pause auf meinen Tisch. Er hatte ein Salami-Brötchen in der Hand, biss genüsslich ab und hielt es mir mit vollem Mund vor die Nase. „Hier, Schweinefleisch.“ Solche Dinge waren Alltag. Und irgendwie hatte man gelernt, sie zu ignorieren.

Aber nach dem 11. September wurde es anders. Plötzlich war ich nicht mehr der „Türke“, sondern der „Moslem“. Ein „Terrorexperte“ kam an unsere Schule und sprach über den Islam und den „Dschihad“. Im Fernsehen wurde nur noch über Märtyrertode und 72 Jungfrauen im Paradies gesprochen. Vom Angriff auf die zivilisierte Welt. Alles wurde plattgemacht. Unsere gesamte Identität, unsere Kultur, unsere Religion wurden in ein einziges Muster gepresst. Dagegen konnte man sich kaum wehren. Und in der Öffentlichkeit saß kaum jemand, der ein differenzierteres Bild zeichnete.“ 

@rasmi.nasrallah @seynebsaleh #nineeleven #rassismus #islam by @bymitsuo
30
18 days ago
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In der #wochentaz gehts auf 15 Seiten um die Frage, wie Wohnraum immer mehr zur Ware wurde und wie sich das wieder ändern lässt. Mit vielen weiteren starken Geschichten über Immo-Influencer, ausländische Studierende, die für 545 Euro ein halbes Bett mieten müssen, Mieter*innengewerkschaften und die Rolle von Deutsche Wohnen und Co enteignen für die Berlin-Wahl am 20. September. Dank über 25.000 Genoss*innen kostenfrei zu lesen auf taz.de/mieten by @bymitsuo
1
a month ago
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Ganzen Text gibts bei @taz.die_tageszeitung by @bymitsuo
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4 months ago
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Dr. Chadi Bahouth beim tazlab im Gespräch mit Kristin Helberg, Lisa Schneider und Mitsuo Iwamoto.

Dr. Chadi Bahouth ist Politologe, Journalist und Gestalttherapeut. Er war Co-Vorsitzender der Neuen deutschen Medienmacher*innen und Beisitzer für Campact. Im Ausland war er für das Auswärtige Amt, die Vereinten Nationen, den Deutschen Entwicklungsdienst und die Europäische Kommission tätig. Er lehrte an der FU Berlin, entwickelte und leitete für die Friedrich-Ebert-Stifung eine Seminarreihe für Geflüchtete. Seine Expertisen sind Palästina/Israel, Internationale Beziehungen und Migration.

Kamera: @leon_holly 

@taz.die_tageszeitung #medien #israel #palästina #tazlab by @bymitsuo
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4 months ago
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Kristin Helberg beim tazlab im Gespräch mit Dr. Chadi Bahouth, Lisa Schneider und Mitsuo Iwamoto.

Kristin Helberg berichtete sieben Jahre aus Damaskus, hat mehrere Bücher zu Syrien geschrieben und lebt heute als Autorin, Nahostexpertin und Moderatorin in Berlin. Zuletzt erschien von ihr „Der Syrien-Krieg. Lösung eines Weltkonflikts“ im Herder-Verlag. Seit September 2024 organisiert und moderiert sie die Veranstaltungsreihe "Zeit zu reden", die sensible Themen vor allem im Kontext Palästina und Israel diskutiert.

Kamera: @leon_holly 

@taz.die_tageszeitung #medien #israel #palästina #tazlab by @bymitsuo
721
5 months ago
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Dr. Chadi Bahouth beim tazlab im Gespräch mit Kristin Helberg, Lisa Schneider und Mitsuo Iwamoto.

Dr. Chadi Bahouth ist Politologe, Journalist und Gestalttherapeut. Er war Co-Vorsitzender der Neuen deutschen Medienmacher*innen und Beisitzer für Campact. Im Ausland war er für das Auswärtige Amt, die Vereinten Nationen, den Deutschen Entwicklungsdienst und die Europäische Kommission tätig. Er lehrte an der FU Berlin, entwickelte und leitete für die Friedrich-Ebert-Stifung eine Seminarreihe für Geflüchtete. Seine Expertisen sind Palästina/Israel, Internationale Beziehungen und Migration.

Quellen: 
https://www.reuters.com/world/middle-east/mandelas-grandson-says-palestinians-plight-is-worse-than-apartheid-2025-09-04/

https://www.nbcnews.com/tech/social-media/israel-posts-video-saying-are-no-innocent-civilians-gaza-rcna157111

Kamera: @leon_holly 

@taz.die_tageszeitung #medien #israel #palästina #tazlab by @bymitsuo
1k
5 months ago
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@helbergkristin beim tazlab im Gespräch mit Dr. Chadi Bahouth, Lisa Schneider und Mitsuo Iwamoto. 

Kamera: @leon_holly 

@taz.die_tageszeitung by @bymitsuo
384
5 months ago
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Habe am Samstag auf dem tazlab mit Kristin Helberg, Dr. Chadi Bahouth und Lisa Schneider über die deutsche Berichterstattung über Palästina und Israel diskutiert. Ein paar erste Takeways: 

1. Die Frage nach Einseitigkeit ist wenig hilfreich, vielmehr geht es um professionelle Standards. Wie diese in Bezug auf Palästina und Israel immer wieder verletzt werden hat u.a. Nadia Zaboura in ihrem Vortrag bei der re:publica detailliert festgehalten. 

2. Das Zeigen von Leid alleine macht noch keine machtkritische Berichterstattung, wenn damit nicht auch eine klare Benennung von Verantwortlichkeit einhergeht. Insbesondere deutsche Mitverantwortung wird in den Medien noch zu selten diskutiert. 

3. Dass völkerrechtliche Begriffe wie Genozid von Chefredakteuren zensiert werden, dass Talkshows Verteter der israelischen Staatsposition mit Nahost-Expertinnen statt mit palästinensischen Vertretern diskutieren lassen, dass palästinensische Stimmen sich immer erst von Gewalt distanzieren müssen, bevor sie als legitime Sprecher wahrgenommen werden, während dies von israelischer Seite niemand verlangt: all dies ist auch Ausdruck von asymmetrisch verteilter Diskursmacht. Diese Asymmetrie immer wieder zu benennen und ihr aktiv entgegenzuwirken ist wichtiger Bestandteil von kritischem Journalismus.

Fotos: @sophiekirchnerphoto 

#tazlab26 #palästina #israel #medien by @bymitsuo
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5 months ago
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Den ganzen Artikel gibts bei @taz.die_tageszeitung by @bymitsuo
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5 months ago
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Mein erster Workshop!! 

Ich war dieses Wochenende beim Journalismustag von @verdi.medien.dju , um über „Utopisches Schreiben“ und unsere Arbeit im Zukunftsteil der wochentaz zu sprechen. 

Wie begegnen wir News Fatigue? Wie lässt sich bei schlechter Welt- und Nachrichtenlage überhaupt konstruktiv oder sogar utopisch schreiben? Wie gelingt es so zu schreiben, dass Utopien nicht abgehoben sondern machbar klingen? Wie werden wir freier und kreativer bei der Konzeption unserer Geschichten? Und was soll das überhaupt sein – utopisches Schreiben? 

Das waren einige der Fragen, die die Teilnehmer*innen mitgebracht haben. Wir sind ihnen 90 Minuten lang nachgegangen – mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen, Kreativitätsübungen und Kleingruppen-Case-Clinics. 

Danke an alle, die dabei waren und den Workshop ermöglicht haben. Und wenn euch ähnliche Fragen umtreiben, schreibt mir gerne! taken in Berlin, Germany by @bymitsuo
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8 months ago
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Große Freude: Als Zukunftsressort der @taz.die_tageszeitung sind wir das Team „Top 30 bis 30“ @medium.magazin 

Wenn im Journalismus mal wieder Auszeichnungen vergeben werden, fühle ich mich meistens ambivalent. Einerseits ist es schön, dass gute Arbeit so mehr Aufmerksamkeit bekommt. Andererseits habe ich selbst erlebt, wie viel Verunsicherung gerade die „30 bis 30“-Liste auslöst. Der beste Rat, den ich dazu bekommen habe, kam von @janne__knoedler : „Der Druck im Journalismus, sich nach außen erfolgreich zu präsentieren, ist wahnsinnig hoch. Dieser Druck (gekoppelt mit gerade am Anfang finanziell extrem prekären Arbeitsbedingungen) ist das Problem. Nicht du.“ 

Trotzdem ist es schön, dass wir als Team dieses Jahr ausgezeichnet wurden. Denn ich glaube, dass es Orte wie den Zukunftsteil braucht. Orte, an denen die Klimakrise dauerhaft auf eine Weise journalistisch begleitet wird, die nicht Angst, sondern Mut macht. Die aufzeigt, wie viele Menschen bereits an Lösungen arbeiten, in welchen Bereichen wir Fortschritte machen und was wir alle in einer weniger fossilen Welt zu gewinnen hätten. Unser Ziel: ein Resilienz-Journalismus, der Narrative der Ermutigung und der Kooperation stärkt – und damit dazu beiträgt, dass wir auch über die nächsten Jahrzehnte kontinuierlich weiter am Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlagen arbeiten. 

All to say: Wie gut, dass Luise Strothmann @soweit__sogut und die taz dieses Ressort ins Leben gerufen haben. Und wie schön, mit so talentierten Kolleg*innen wie @enno_schoeningh, @sophie_fchtnr, @funmiolanigan und Yannik Achternbosch an dieser Art des Journalismus experimentieren zu können. 

Wenn ihr unseren lösungsorientierten Journalismus spannend findet, folgt gerne unserem Newsletter: taz.de/teamzukunft

Und wenn ihr Lust habt, für uns zu schreiben, meldet euch unter: mitsuo.iwamoto@taz.de Gerne auch für Projekte, die über reine Texte hinausgehen.

Ein Shoutout natürlich auch an alle Ausgezeichneten, u.a. @samiraelhttab und @aaastafyeva, die einfach krass gute Arbeit machen. 

Und danke an @anmilz @frederikvoncastell + Team für eure Arbeit. by @bymitsuo
19
a year ago
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