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STADTBILD PERFORMATIV am 01.10.2026 um 19:00 mit @sashasalzmann und @cpierstorff im @kulturaggregat 🗣️

Wer ist im öffentlichen Raum sichtbar und wer unsichtbar? Ästhetische Vorstellungen spielen in der politischen Sprache eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie zuletzt in der so genannten ‚Stadtbild-Debatte‘ im Jahr 2025. Diese Vorstellungen sind keineswegs unschuldig, sondern setzten Normen, schließen aus und schaffen so Realitäten. Umso wichtiger ist die Rolle der Kunst, die gleichzeitig diese Vorgänge reflektiert und in sie interveniert.

In den eigenen Texten und im künstlerischen Schaffen setzt sich @sashasalzmann seit vielen Jahren mit Fragen von Sichtbarkeit und Marginalisierung sowie mit dem aktivistischen Potenzial von Literatur und Theater auseinander. In einem taz-Artikel formuliert Salzmann: „Im aktuellen politischen Klima ist Merz’ Aussage keine unglückliche Wortwahl, sondern eine Ansage.“ An diesem Abend spricht Salzmann mit Cornelia Pierstorff über die Rolle von Literatur und Theater für den öffentlichen Raum, für den politischen Diskurs, für Entwürfe einer partizipativen, offenen Gesellschaft.

Einlass: 18:00
Beginn: 19:00
Eintritt auf Spendenbasis

Foto: Svenja Wiese | @svenjawiese.photography

#stadtbild #freiburgevents #lesung taken in kulturaggregat by @cpierstorff
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12 days ago
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Auf einer Pressekonferenz im Oktober 2025 sagte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass es in deutschen Städten ein „Problem mit dem Stadtbild“ gäbe. Diese Aussage, die als ästhetische Kritik codiert war, war inhaltlich verschränkt mit rassistischen Annahmen und Vorstellungen darüber, was in urbanen Räumen als schön, angenehm, gut und richtig gilt.

Ein Jahr nach der Äußerung nimmt die Young Academy for Cultures and Societies Research (YAC) am FRIAS den Begriff kritisch in den Blick. Unter dem Motto „Unser Stadtbild – Our Stadtbild“ bringt das zweitägige Symposium am 1. und 2. Oktober Vertreter:innen aus Wissenschaft, Kunst, Stadtplanung und Philosophie mit der Freiburger Öffentlichkeit ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Sichtbarkeit, Rassismus und Ästhetik im urbanen Raum – und danach, wie wir Städte offen, vielfältig und lebenswert gestalten können.

Den Auftakt macht @sashasalzmann am 01.10.2026 um 19:00 mit einer Lesung und Diskussion zum Thema „Stadtbild performativ“, moderiert von @cpierstorff im @kulturaggregat. Am zweiten Tag finden Vorträge und Diskussionsrunden statt, die sich mit den Themen „Stadtbild machen“ und „Stadtbild planen“ befassen. Stadtsoziolog:in und Kulturgeograf:in Friederike Landau-Donnelly @dr_fred_fld hält am 02.10.2026 um 09:15 die Keynote mit dem Titel „Wessen Stadt[bild]? Ein konfliktfreudiges Plädoyer für queer-feministische Stadtpolitik & -praxis.“

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Um die Teilnehmendenzahl besser einschätzen zu können bitten wir um Registrierung über den Link auf der Veranstaltungsseite. Die Teilnahme an einzelnen Programmpunkten ist möglich. Die Auftaktveranstaltung findet auf Spendenbasis statt, alle weiteren Veranstaltungen sind kostenfrei.

📅 Wann? 1.–2. Oktober 2026
📍 Wo? kulturaggregat e.V. (Hildastr. 5) und FRIAS (Albertstr. 19)
👥 Für wen? Alle Interessierten

YAC Projekt Team: Ozan Altan Altınok, Anna-Lena Oldehus und Cornelia Pierstorff

🎟️ Weitere Informationen und Programm auf unserer Website: uni-freiburg.de/frias/conference-unser-stadtbild-our-stadtbild/
🔗 Registrierung: eveeno.com/130983755

(Link in Bio)

#stadtbild #demokratie #stadtplanung #freiburg #symposium by @cpierstorff
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17 days ago
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🏆 Neue Aufgaben, ich freue mich drauf 🏆 by @cpierstorff
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18 days ago
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⛰️ Erholung und Ergebnis ⛰️ Writing Retreat in Vorarlberg 📝🥾 by @cpierstorff
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a month ago
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Am Do, 01.10.26 findet STADTBILD PERFORMATIV mit @sashasalzmann und @cpierstorff statt 🗣️

Stadtbild performativ. Sasha Marianna Salzmann im Gespräch

Wer ist im öffentlichen Raum sichtbar und wer unsichtbar? Ästhetische Vorstellungen spielen in der politischen Sprache eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie zuletzt in der so genannten ‚Stadtbild-Debatte‘ im Jahr 2025. Diese Vorstellungen sind keineswegs unschuldig, sondern setzten Normen, schließen aus und schaffen so Realitäten. Umso wichtiger ist die Rolle der Kunst, die gleichzeitig diese Vorgänge reflektiert und in sie interveniert. 

In den eigenen Texten und im künstlerischen Schaffen setzt sich Sasha Marianna Salzmann seit vielen Jahren mit Fragen von Sichtbarkeit und Marginalisierung sowie mit dem aktivistischen Potenzial von Literatur und Theater auseinander. In einem taz-Artikel formuliert Salzmann: „Im aktuellen politischen Klima ist Merz’ Aussage keine unglückliche Wortwahl, sondern eine Ansage.“ An diesem Abend spricht Salzmann mit Cornelia Pierstorff über die Rolle von Literatur und Theater für den öffentlichen Raum, für den politischen Diskurs, für Entwürfe einer partizipativen, offenen Gesellschaft.

Vor einem Jahr sorgten Äußerungen des Bundeskanzlers Friedrich Merz zu einem angeblichen ‚Problem‘ im Stadtbild für öffentliche Empörung. Die Young Academy for Cultures and Societies Research am Freiburg Institute for Advanced Studies nimmt den Jahrestag dieser Äußerung zum Anlass, um den Begriff des Stadtbilds kritisch zu beleuchten und zu reklamieren. Unter dem Motto „Unser Stadtbild – Our Stadtbild“ veranstaltet sie ein zweitätiges Symposium, das Wissenschaft und Freiburger Öffentlichkeit in den Dialog bringt.

Foto: Svenja Wiese | @svenjawiese.photography

Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis taken in kulturaggregat by @cpierstorff
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3 months ago
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🍹Early Summer Break 🍹 by @cpierstorff
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4 months ago
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✨ Out now ✨ Der Band zu Poetiken der Verletzbarkeit im 20. und 21. Jahrhundert, herausgegeben von Aglaia Kister und mir

Welches Wissen hält Literatur über Vulnerabilität an der Schnittstelle von Affekt, Gewalt, Widerstand bereit? Anhand von Texten des 20. und 21. Jahrhunderts, u. a. von Ingeborg Bachmann, Deniz Ohde, Leif Randt, beleuchten die Beiträge Facetten von Verletzbarkeit im Rückgriff auf gendertheoretische, intersektionale, soziologische Konzepte.

🔗 Open Access by @cpierstorff
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5 months ago
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🪟🏔️ Mal ein anderer Blick aus dem Bürofenster

In diesem Semester nehme ich eine Lehrvertretung an der Universität Lausanne wahr und leite ein Seminar zum Thema „Beziehungsdrama? Gewalt in Dramen und Theatertexten vom 19. bis 21. Jahrhundert“.

Nicht nur für den Blick, auch für die tollen Studierende und Kolleg*innen lohnt sich die Zugfahrt jede Woche sehr. 🚞 by @cpierstorff
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6 months ago
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✨Out now ✨ Mein Aufsatz zu Vers und Körper bei Theresa Hak Kyung Cha und Eva Maria Leuenberger

Vers „kann“ Körper. Er weist auf das Prinzip der Segmentierung als Grundlage signifikanter Sprache hin, die physiologisch begründet ist: im Atmen, Schlucken, dem Öffnen und Schliessen der Stimmritze. Dass der Vers mit der Betonung des Segments aber auch einen fragmentierten und versehrten Körper anzuzeigen vermag, steht im Zentrum der beiden Texte, die der Aufsatz behandelt: Theresa Hak Kyung Chas „Dictee“ von 1982 und Eva Maria Leuenbergers lyrische Auseinandersetzung mit Cha unter dem Titel „kyung“ von 2021. Leuenbergers vielschichtiger intertextueller Dialog mit Chas „Dictee“ setzt beim Vers an und fokussiert damit erstmals die besondere Funktion des Verses innerhalb der offenen, experimentellen Form von „Dictee“. Im Dialog beider Texte wird der Vers zu einer ethischen Denkfigur, zur Form von Vulnerabilität.

📕 Erschienen in: Judith Kasper u. Cornelia Zumbusch (Hg.): Vers und Prosa. DFG-Symposium 2024. Berlin/Heidelberg 2026, 625-645. by @cpierstorff
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8 months ago
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🍊 Winter break 🍊 by @cpierstorff
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8 months ago
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✨ Out now ✨ Mein Aufsatz zur narrativen Darstellung von Femiziden und Partnerschaftsgewalt

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann seine Partnerin oder Expartnerin zu töten, jeden dritten Tag gelingt es ihm. Diesen Satz kennen wir alle, auch wenn die Datenlage, die er abbildet inzwischen veraltet ist. Warum greifen wir auf solche iterativen Formulierungen („jeden Tag…“) zurück, um die statistisch belegbare Omnipräsenz von Partnerschaftsgewalt sichtbar zu machen?

In meinem Aufsatz frage ich danach, inwiefern die Erkenntnis über strukturelle Gewalt von einer bestimmten Form der Erzählung abhängt. Denn über seine Form erzeugt der Beispielsatz das, worüber er spricht: den Femizid als Muster struktureller Gewalt. Er macht deutlich: Strukturelle Gewalt ist ein komplexer Interpretationszusammenhang, der auf iteratives Erzählen angewiesen ist.

Erschienen in: Daniel Figueroa u. Michael Niehaus (Hg.): Verhalten und Wiederholung. Erzählen von Strukturen. Hagen 2025, 151–169.
🔗 Open Access by @cpierstorff
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8 months ago
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Am Donnerstag findet die erste von drei Zürcher Poetikvorlesungen statt – wie jedes Jahr im November, seit bald 30 Jahren.

Dieses Jahr wird sich die britisch-deutsche Doppelbürgerin Sharon Dodua Otoo, eine der wichtigsten literarischen Stimmen in der Gegenwartsliteratur, unter dem Titel «Vertrauern» brieflich an drei Schriftstellerinnen wenden: Adrienne Maree Brown, Elisa Diallo und Edwidge Danticat, um mit ihnen ein inneres Gespräch über Literatur, Politik und Trauer aufzunehmen – über die gemeinsamen Erfahrungen als Schwarze Frauen, Intellektuelle, Autorinnen und Aktivistinnen in einer Welt, die mit der rechtspopulistischen Wende der westlichen Demokratien immer bedrohlicher wird.

📆 Save the dates:

6.11.: Weil wir uns gecancelt haben – Ein Brief an Adrienne Maree Brown (Einführung von Prof. Dr. Frauke Berndt).

13.11.: Weil wir eine Sprache suchen – Ein Brief an Elisa Diallo (Einführung von Dr. Sebastian Meixner).

20.11.: Weil wir unter uns sind – Ein Brief an Edwidge Danticat (Einführung von Dr. Cornelia Pierstorff).

Wir freuen uns sehr auf euch!📚 Die Veranstaltung wird auch gestreamt. Mehr Infos findet ihr auf unserer Website: https://literaturhaus.ch/programm

In Kooperation mit dem @uzh_ds.

#literaturhauszürich #literatur #lesen #universitätzürich #uzh #deutschesseminar #sharondoduaotoo #frauenliteratur #poetikvorlesungen taken in Literaturhaus Zürich by @cpierstorff
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a year ago
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