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Janik Hauser, Dipl. Jur / Rechtsreferendar bei K&E Rechtsanwälte München
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Wir Kreative produzieren viele Ideen.

Manche kommen beim Frühstück.
Andere brauchen Wochen und werden zu aufwendigen Konzepten –
für Open Calls, Regiebewerbungen, Förderanträge.

Manchmal werden sie genommen.
Oft nicht.

Wenn sie abgeschmettert werden, sind wir frustriert
und werfen das Ding in die Ecke.

Aber genau hier beginnt eine andere Phase.

Die Idee ist ja noch da.
Sie ist nur gerade am falschen Ort.

Das ist der Moment, in dem Wiederverwertung spannend wird.
Und da kommen wir ins Spiel. Ab Mitte 2026

Hier zu sehen: Lernkarten, ursprünglich aufwendig produziert.
Später für eine immersive Installation im Jerusalemhaus für 100 € ausgeliehen by @dermannvommuseum
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10 months ago
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Am Anfang stand keine Agentur.
Sondern ein Unbehagen.

Ich habe Dramaturgie studiert und viel Zeit damit verbracht,
Abläufe zu analysieren:
Wie entstehen Entscheidungen?
Wer setzt die Regeln?
Was gilt als „machbar“, was nicht?

In den Künsten ist das überraschend sichtbar.
Förderlogiken, Bewerbungsformate, Deadlines, Budgets.
Vieles davon wirkt neutral – ist es aber nicht.

Es gibt ein Gerüst, in dem wir arbeiten.
Oft merken wir es erst, wenn wir irgendwo anecken.

Eine frühe künstlerische Aktion auf Instagram hieß
„Gerüstbau in your face“.
100 Kacheln, alle gleich.
Ein graues Schachbrett – der Hintergrund, der sonst für „nichts“ steht.

Die Idee war einfach:
Das Unsichtbare sichtbar machen.

Aus diesen Gesprächen mit Freund:innen und Gleichgesinnten
ist später die Agentur entstanden.
Nicht, um bessere Ideen zu produzieren.
Sondern um genauer hinzuschauen:
In welchen Strukturen wir leben und arbeiten –
und wo man sie verschieben kann.

Unsere Arbeit beginnt oft dort,
wo andere aufhören:
nach der ersten Idee,
nach der ersten Absage,
mitten im bestehenden Gerüst. by @dermannvommuseum
9
5 years ago
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ArtthinkWarum urteilen wir nach Palästen, wenn doch das Eigene das Einzige ist, das Bestand hat?“

Montaigne hat mir das heute ins Ohr gelegt.
Und ich musste an diese merkwürdige Arithmetik unserer Zeit denken:

90.000 € für die einen,
12.000 € für die anderen.
Gleiche Stunden. Gleiche Müdigkeit.
Unterschiedlicher Wert.

Wer in die Kunst geht, entscheidet sich nicht für die Romantik,
sondern für eine zähe, stille Tapferkeit.
Für ein Leben, das nicht in Geld rechnet,
sondern in Blicken, Räumen, Bewegungen, Begegnungen.
Für das, was einem eigen ist.

Vielleicht ist das der eigentliche Lohn:
Dass man am Ende des Tages weiß,
dass nicht das Gehalt die Arbeit adelt,
sondern der Mensch, der sie tut.

— Der Mann vom Museum
#artthinking #culturalwork #workvalue by @dermannvommuseum
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a year ago
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TATORT: ZENSUR?

Ein Fall für die europäischen Grundrechte? Darf ein Kuss auf der Bühne verboten werden?
Und was sagt das über polizeyliche Dramaturgien der Zukunft aus?

#TatortTheater
#ZensurImKopf
#JuraKultur by @dermannvommuseum
3
a year ago
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 by @dermannvommuseum
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5 years ago
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#1 Die Dunstabzugshaube 

#haftung #jura #kunst #cliffhanger #dramaturgieleaks #kunstundrecht #juristischepraxis by @dermannvommuseum
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a year ago
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20 Stunden Antrag schreiben.
0 Euro bewilligt.
In derselben Zeit hätte ich mit Nachhilfe 280 € verdient –
also schon 1/35 des Budgets, das ich beantragt habe.

Wie lange sollen wir unsere Zeit in Anträge investieren,
statt in echte Arbeit, Kunst, Leben?

Vielleicht ist das Problem nicht unsere Produktivität,
sondern die Förderstruktur. by @dermannvommuseum
1
a year ago
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 by @dermannvommuseum
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5 years ago
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5 years ago
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5 years ago
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5 years ago
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5 years ago
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