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✨leidenschaftlicher nerd mit viel Persönlichkeit✨
ADHS • Autismus • KPTBS
sober, healing • Raus aus alten Mustern
45 kg abgenommen 🏋🏻‍♀️
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That is still, by far, my biggest flex even though I haven’t managed to impress anyone with it or challenge anyone to a duel yet. But I’m glad I learned the Anakin Spin. 😂⚔️ #starwars #anakinskywalker #lightsaber #lichtschwert #sith taken in Berlin, Germany by @izzyzenin
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a month ago
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Es sind die kleinen Dinge und Details im Leben, die das Leben erst lebenswert machen 🤍 taken in Barcelona, Spain by @izzyzenin
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3 months ago
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To explain why this video with the muffin is there exactly when Iron Man sacrifices himself to save everyone else is: because when I was 28 I said to myself: “Isabell either you change something now or you won’t live to be 30 old” and I didn’t want to live to be 30 throughout my 20s because I hated myself and my life so much. And I made the video when I turned 30. At exactly 12:00 a.m. I blew out the candle and swore to myself that it would be my summer (my birthday was January 30th). I have this journey of self-discovery, trauma therapy, what do I want in general about life and by me, always viewed with great fear, but these 3 years and also when I started the gym almost 2 years ago, changed my entire life, through the trauma therapy (which was one of the hardest things, that I’ve ever had to go through in my life) I don’t think I’ve ever felt so much pain at once during the time I was in Sweden, to finding myself. discovering exactly where the emotional pain comes from, that I always felt so alone and misunderstood felt, I lost a total of 50 kg, of course I still wanted to give up sometimes, but I wanted to prove to myself that I can offer myself a better life all by myself if I really use all my strength, I still am I haven’t reached my destination and the way is long, but I see what I have already achieved and accomplished this year, the people I was able to get to know and the successes I have already had through my studies, I know that my diagnoses: PTSD, borderline, ADHD, depression... don’t define me as a person, just show that no matter how hard you’ve had it, you can still do it, if you believe in yourself enough!
#healingjourney #gymmotivation #gymlife #gymtransformation #marvel #ironman #mcu #mentalhealth #gym #healing #tonystark #3years #trransformations #weightlossjourney #gymshark #gymlifestyle #gyminspiration #teveo #fitnessjourney #fitnessbody #personaltrainer taken in Berlin, Germany by @izzyzenin
184
2 years ago
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ADHS wurde bei mir schon als Kind diagnostiziert wahrscheinlich auch, weil dieser Teil deutlich sichtbarer war. Im Erwachsenenalter wurde die Diagnose noch einmal bestätigt.

Was über 30 Jahre niemand gesehen hat, war mein Autismus.

Wir reden noch immer viel zu wenig darüber, wie Autismus aussehen kann, wenn jemand nach außen lange „hochfunktional“ wirkt.

Denn nur weil ein Mensch sprechen, sozial sein, feiern, arbeiten und scheinbar ein „normales“ Leben führen kann, heißt das nicht, dass genau dieses Leben sein Nervensystem nicht unglaublich viel Kraft kostet.

Man sieht nicht, wie viel Energie Masking kostet. Wie schnell Reize zu viel werden. Wie wichtig Rückzug, Routinen, Sicherheit und Zeit alleine sein können, um überhaupt wieder zu regulieren.

Ich habe mich jahrelang gefragt, warum ich immer wieder zusammenbreche, ständige panikattacken, plötzlich nichts mehr geht, ich mich komplett zurückziehen muss, dissoziiere oder mein System einfach abschaltet.

( wieso ich jahrelang Substanzen gebraucht habe, um mich zu regulieren und anzupassen, um alles auszuhalten ) 

Heute verstehe ich, was meine Therapeutin damit meinte, als sie sagte, dass sich bei mir ADHS, Autismus und komplexe Traumafolgen gegenseitig verstärken.

Denn gleichzeitig bin ich mit Botschaften groß geworden wie:

„Du bist zu sensibel.“
„Du bist zu viel.“
„Du übertreibst.“
„Du musst funktionieren.“
„Du musst dich anpassen.“

Also habe ich genau das getan.

Ich habe jahrzehntelang meine Bedürfnisse und Grenzen übergangen, ohne überhaupt zu wissen, dass mein Nervensystem andere hat.

Was ich als Kind stattdessen gebraucht hätte:

„Schatz, mit dir ist nichts falsch. Du nimmst die Welt anders wahr. Du hast andere Bedürfnisse und Grenzen und das ist okay.“

Vielleicht hätte ich dann nicht erst mit Anfang 30 lernen müssen, mich selbst überhaupt wahrzunehmen.

Meine Diagnose hat mich nicht plötzlich „autistischer“ gemacht.
Sie erklärt mir endlich, warum mich das Leben so lange so viel Kraft gekostet hat.

Heute lerne ich nicht mehr, noch besser zu funktionieren.

Ich lerne, mit meinem Nervensystem zu leben, statt permanent gegen es. ❤️‍🩹

#mentalegesundheit #autismus #adhs #neurodivergent #trauma by @izzyzenin
29
4 days ago
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Ich glaube, ich verstehe langsam, was meine Therapeutin damit meinte, als sie sagte, dass sich mein ADHS, mein Autismus und mein komplexes Trauma gegenseitig verstärken können.

Ich fühle unglaublich intensiv.

Wenn es mir gut geht, fühle ich ALLES. Ich bin laut, lebendig, neugierig, voller Liebe und Begeisterung. Meine Persönlichkeit nimmt den ganzen Raum ein und ich liebe das Leben.

Aber wenn meine Kapazität überschritten ist, fühle ich genauso intensiv nur in die andere Richtung.

Dann ist plötzlich alles zu laut. Zu viel. Zu nah. Jeder weitere Reiz fühlt sich an wie einer zu viel. Irgendwann zieht mein Gehirn einfach den Stecker. Keine Energie mehr. Keine Lebensfreude. Kein Platz für neuen Input. Nur noch: Ich kann nicht mehr.

Und langsam verstehe ich auch, warum ich in meinen 20ern so oft zusammengebrochen bin.

Ich habe versucht mitzuhalten. Arbeiten. Feiern. Menschen. Substanzen. Funktionieren. Dazugehören. Mich anpassen. Immer weiter über meine eigenen Grenzen ohne überhaupt zu wissen, dass mein Gehirn andere Grenzen hat.

Und dann habe ich mich gefragt, warum ich immer leerer, erschöpfter und ausgebrannter werde.

Heute lerne ich etwas komplett Neues:
Ich muss nicht lernen, mehr auszuhalten.
Ich muss lernen, früher auf mich zu hören.

Mehr Ruhe. Mehr Grenzen. Mehr Me-Time. Weniger Masking. Weniger Betäubung. Mehr auf meinen Körper hören.

Und seit ich nüchterner lebe und meinem System endlich die Ruhe gebe, die es so lange gebraucht hat, lerne ich überhaupt erst kennen, wer ich unter all diesem Überlebensmodus eigentlich bin.

Beide Seiten in diesem Video bin ich.

Aber die zweite ist kein Beweis dafür, dass mit meiner Persönlichkeit etwas nicht stimmt.

Sie ist für mich mittlerweile ein Zeichen:
Meine Kapazität ist aufgebraucht. ❤️‍🩹

#mentalegesundheit #neurodivergent #adhs #autismus #trauma by @izzyzenin
10
3 days ago
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Vielleicht meinst du dasselbe.
Aber für manche Menschen fühlt es sich nicht gleich an.

#mentalegesundheit #neurodivergent #verbindung #sicherheit taken in Lake Como, Italy by @izzyzenin
15
5 days ago
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Manchmal reicht es nicht, Symptome zu benennen. Man muss verstehen, woher sei minhat es Jahre gedauert, bis hant lang mehr nur gefragt wurde was mit mirest line sondern warum ich so geworden bin komplexes Trauma, ADHS und Autismus haben für mich irgendwann ein Bild ergeben, das vorher nie vollständig war.
Und plötzlich habe ich mich selbst nicht mehr als , zu viel‘ oder ‚falsch‘ gesehen, sondern verstanden.

( Bisschen falsch formuliert, ich hab natürlich eine Persönlichkeit aber durch jahrelangem mobbing, musste ich lernen mich anzupassen und zu maskieren ) 

#mentalegesundheit #adhs #autismus #trauma #borderline by @izzyzenin
372
15 days ago
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Ich glaube, dieser eine Satz hat mir gerade mehr erklärt, als mir lieb ist:
„Was, wenn deine Eltern dich lieben, weil du ihr Kind bist aber dich als Person gar nicht mögen?“ 
Und andersherum:
Was, wenn du deine Eltern liebst, weil sie deine Eltern sind aber sie als Menschen eigentlich gar nicht magst?

Plötzlich ergibt so vieles Sinn.
Ich hatte lange das Gefühl, dass ich in meiner Familie vor allem eine Rolle erfüllen sollte. Funktionieren. Leisten.
Nicht zu laut sein. Nicht zu sensibel. Nicht zu emotional. Nicht zu viel sein. Nach außen ein bestimmtes Bild abgeben.

Aber wer ich eigentlich bin, was ich fühle, was ich liebe, was mich begeistert, welche Werte ich habe oder welches Leben ICH führen möchte dafür war viel weniger Platz.

Und vielleicht tut es deshalb so weh, von der eigenen Familie nicht gesehen zu werden. Weil wir gelernt haben: „Aber das ist doch Familie.“

Ja. Und trotzdem darfst du irgendwann feststellen:
Nur weil wir verwandt sind, heißt das nicht automatisch, dass diese Beziehung mir guttut.

Seit ich angefangen habe, dieses „Aber es ist doch Familie“ loszulassen, hat sich auch mein Blick auf andere Beziehungen verändert.

Ich halte Verbindungen nicht mehr nur deshalb fest, weil sie schon lange existieren.
Ich darf Menschen loslassen, bei denen ich mich dauerhaft kleiner machen muss, um dazuzugehören.

Familie beschreibt, woher du kommst.
Aber nicht automatisch, wo du bleiben musst.

#mentalegesundheit #neurodivergent
#trauma #eltern #beziehung taken in Berlin, Germany by @izzyzenin
242
7 days ago
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Italien-Dump komplett vergessen 😭 bisschen die Aesthetic muss ich einfach noch teilen hihi ✨✨ taken in Lake Como, Italy by @izzyzenin
11
9 days ago
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Über den Teil von Heilung, in dem alte Muster wegfallen und sich Ruhe erst mal kaum aushalten lässt.

Jahrelang habe ich unangenehme Gefühle mit schnellen Kicks überdeckt: Substanzen, Essen, exzessivem Sport, Dating, Aufmerksamkeit oder dem Versuch, meinen Körper immer weiter zu „verbessern“. Kurz Erleichterung. Aber das Gefühl darunter blieb.

Jetzt lasse ich diese Muster zunehmend los und plötzlich wird vieles lauter. Die Leere. Die Unruhe. Der Impuls, irgendetwas zu tun oder zu kaufen, damit dieses Gefühl schnell wieder verschwindet.

Mit meinem ADHS, Autismus und meiner traumatischen Vergangenheit erlebe ich diese Übergangsphase als besonders schwer. Ich übe, meine Bedürfnisse zu verstehen und Wege zu finden, mit meinen Gefühlen umzugehen, die mir langfristig guttun.

Natürlich ist nicht jedes Stück Schokolade, jedes neue Kleidungsstück oder jedes Training ein ungesundes Muster. Für mich zählt: Entscheide ich mich bewusst dafür oder versuche ich gerade, ein Gefühl wegzudrücken?

Ich fange nach meinem kurzen Rückfall nicht bei null an. Trotzdem ist es gerade schwer. Auch das gehört zu meiner Heilung: weiterzulernen, ohne mich dafür fertigzumachen, dass alte Impulse noch da sind. 🤍

#mentalegesundheit #neurodivergent #nervensystem #muster #trauma by @izzyzenin
22
a day ago
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Manchmal erfüllt man sich mit 32 einen Traum, den man schon als kleines Mädchen hatte.

Es ist ein ganz besonderes Gefühl, erwachsen zu werden und irgendwann an Orten zu stehen, die dein jüngeres Ich nur aus Filmen kannte.

Dieses kleine Mädchen hätte niemals gewusst, was auf ihrem Weg noch alles passieren würde. Wie oft das Leben wehtun würde, wie oft sie sich selbst verlieren und wiederfinden müsste.

Aber sie hätte wahrscheinlich ziemlich große Augen gemacht, wenn ich ihr gesagt hätte:
Eines Tages stehst du selbst dort.

Heute durfte ich die Welt für einen Moment wieder durch ihre Augen sehen.

Welcome to Naboo. 🤍

#starwars #anakinskywalker #starwarsnerd #naboo #villadelbalbianello taken in Villa del Balbianello by @izzyzenin
18
14 days ago
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Wenn deine Eltern dein erster Heartbreak waren, verbringst du Jahre damit, die Leere zu füllen, die sie hinterlassen haben.

Wenn du als Kind keine emotionale Sicherheit, Regulation und stabile, tiefe Verbindung gelernt hast, suchst du später oft genau das im Außen.

In Menschen. Beziehungen. Sex. Substanzen. Partys. Konsum. Deinem Aussehen. Dem nächsten Kick. Der nächsten Person, die dir für einen kurzen Moment das Gefühl gibt, endlich genug zu sein.

Und wenn du zusätzlich neurodivergent bist, kann das Ganze noch komplexer werden. ADHS kann die Suche nach Stimulation und schneller Belohnung verstärken. Autismus kann bedeuten, dass dein Nervensystem schneller durch Reize, Veränderungen oder sozialen Stress überfordert wird. Und wenn darauf noch komplexes Trauma liegt, können sich diese Dinge gegenseitig verstärken.

Dann wird schnelle Regulation unglaublich verlockend.

Und das Verrückte ist: Für einen Moment funktioniert sie.

Du bekommst Dopamin. Aktivierung. Bestätigung. Ablenkung. Vielleicht sogar kurz das Gefühl von Nähe und Sicherheit.

Aber dann ist der Moment vorbei und die Leere ist wieder da.

Ich habe irgendwann verstanden, dass kein perfekter Mensch kommen wird, der mir nachträglich alles gibt, was mir als Kind gefehlt hat. Andere Menschen können mich lieben und begleiten aber niemand kann meine Heilung für mich übernehmen.

Ich musste anfangen, mir selbst das zu geben, was ich jahrelang verzweifelt im Außen gesucht hatte: Sicherheit. Regulation. Selbstwert. Grenzen. Ruhe. Mitgefühl. Echte Verbindung.

Und plötzlich habe ich verstanden:

Ich brauchte nicht noch mehr Intensität.
Ich brauchte Sicherheit.

Heilung begann für mich nicht damit, die Leere noch besser zu füllen.

Sondern damit, endlich hinzusehen, warum sie überhaupt da war.

#mentalegesundheit #eltern #trauma #generation #neurodivergent by @izzyzenin
20
6 days ago
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