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🏃‍♀️ Ultra runner based in Hamburg
🏞️ Chasing outdoor adventures & fast times on trails
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@crossing_switzerland - Wir haben es geschafft! 🇨🇭🔥

Was für eine Reise! 🤩 Einmal quer durch die Schweiz, das war bisher wohl das verrückteste Abenteuer meines Läuferlebens. Knapp 400 km in einer Woche von Vaduz nach Montreux, dabei haben wir so ziemlich jeden Schweizer Berg erklommen (29.287m+). Alles Erlebte zu verarbeiten, wird noch eine lange Weile dauern. Was den Lauf perfekt imperfekt gemacht hat (wie unser Finisherbild 😆), berichte ich demnächst nach ganz viel Essen und Schlafen. taken in Montreux, Switzerland by @judijumper
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2 years ago
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I did it! 🎉 Finish 500km @laplandarcticultra 💙
Was für ein Rennen, das seit heute Morgen offiziell beendet ist. Zehn Tage hatten die Athlet*innen auf Fatbikes, Skiern oder wie ich zu Fuß mit Pulka Zeit, um die Strecke durch Schwedisch Lappland zu absolvieren. Alles was man unterwegs benötigen würde, u.a. Zelt, Schlafsack, Expeditionskleidung, Kocher und Verpflegung, wurde im Schlitten mitgezogen. Das Ziel schon am Sonntag nach 7,5 Tagen zu erreichen hatte ich nicht erwartet und wollte auch mit einem Post warten, bis alle Läufer*innen im Ziel angekommen sind. Das war ein sehr emotionales Herzschlagfinale heute früh. ❤️
Mein Respekt vor der Herausforderung war und ist riesig, und ich bin gerade sehr glücklich, wie gut alles funktioniert hat. "Learn and adapt" war mein Motto als Arktis-Neuling. Um mich herum gefühlt nur Schneehasen mit jahrelanger Schneerennerfahrung und ausgeklügelten Trainingsmethoden, deren Erzählungen über den @yukonarcticultra ich nur demütig lauschen konnte. Jetzt kann ich ein bisschen mitreden. :) Ich gebe demnächst gern einen ausführlichen Rennbericht, freue mich aktuell einfach riesig über die Bekanntschaften, die ich hier machen durfte, über die gesamte Erfahrung, so heftig sie zwischenzeitlich auch war, über das daraus resultierende Wachstum und die erneute Erkenntnis, wie viel Körper und Geist zusammen leisten können. "You've got to listen to your body" - true, but you also have to TELL. 💪
Ich danke euch für die Unterstützung, fürs Mitfiebern und die vielen lieben Nachrichten! Ich beantworte alle, versprochen. 🙏 taken in Överkalix by @judijumper
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4 years ago
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[Ad/Anzeige] Ich muss diesen Zeitungsschnipsel hier nochmal teilen, einfach weil ich's so lustig finde - James Bond steckt man schließlich nicht alle Tage in die Tasche. 🤩 [Ad/Anzeige] taken in Ong Jmal by @judijumper
78
6 years ago
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Keine Kapsel ersetzt Training, Schlaf und Ernährung. Gezielt eingesetzt können Supplements aber eine sinnvolle Unterstützung sein, wenn die Anforderungen steigen.

Ich selbst nutze dafür Produkte von @biogena.sports. (Werbung)

In Schweden hat Biogena Sports unsere Versorgung mit Omega-3, Kalium, Magnesium und weiteren Mikronährstoffen unterstützt. by @judijumper
13
18 days ago
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Ich glaube, ich muss nochmal kurz erklären, was Team @laengs.skogen letzte Woche in Schweden eigentlich gemacht hat. 😅

Wir sind als 11-köpfiges Team in 6,5 Tagen non-stop längs durch Schweden gelaufen - von Kiruna bis Malmö. Insgesamt standen am Ende 2.056,93 Kilometer auf der Uhr, im 24/7-Staffelbetrieb und mit einem Teamschnitt von 4:50 min/km. 🤯

Dafür waren wir auf zwei Camper verteilt: einen Running Camper und einen Recovery Camper.

Im Running Camper lief das Ganze so ab: Immer eine Person lief 5 Kilometer, während die anderen anfeuerten oder ihren nächsten Einsatz vorbereiteten bzw. den letzten verarbeiteten. Nach jeweils 5 Kilometern wurde Mischas Garmin-Uhr, die als Staffelstab diente, an die nächste Läuferin oder den nächsten Läufer übergeben. So wurde im Running Camper zweimal komplett durchrotiert.

Parallel dazu fuhr der Recovery Camper etwa 50 bis 60 Kilometer voraus. Dort konnten sich die Teammitglieder erholen, schlafen, kochen, in einen See springen, ausrollen oder einfach mal kurz durchatmen. Bis der Running Camper kam und die Rollen getauscht wurden.

Ganz nebenbei musste natürlich auch noch organisiert werden: tanken, Wasser auffüllen, einkaufen und die Route an Baustellen, Straßensperrungen oder andere Überraschungen anpassen.

Viel Schlaf gab es nicht. Denn - meine Güte - die Leute waren schnell. 🚀 Bei einigen stand regelmäßig eine 3:xx min/km auf der Uhr. Ich habe mit einer entspannten 4- oder 5:xx min/km vielleicht die eine oder andere Minute zusätzliche Recovery-Zeit für den Rest des Teams herausgelaufen. 😄

Ich hoffe, damit wird ein bisschen verständlicher, wie wir 2.056 Kilometer in 6,5 Tagen durch Schweden gekommen sind. Für mich klingt es ehrlich gesagt immer noch ziemlich verrückt. 😅 taken in Överkalix by @judijumper
8
a month ago
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Alter Schwede.

2.056,93 km von Kiruna bis Malmö gelaufen. Als Team eine Woche lang unterwegs - diese Strecke, diese Zeit, diese unzähligen Erlebnisse geteilt.

Die Zahlen sind krass, aber nicht so beeindruckend wie die Menschen, mit denen man verrückte Ideen in unvergessliche Erinnerungen verwandelt.

Danke, Team. ❤️🔥 taken in Malmö, Sweden by @judijumper
21
a month ago
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Das sind WIR und WIR sind einmal längst durch Schweden gelaufen 🇸🇪🥹✨

#running#laufliebe#runningsweden#ultrarunning#runningmotivation taken in Schweden by @judijumper
4
a month ago
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Wir laufen einmal durch ein ganzes Land.
24/7 nonstop für 7 Tage
2000 km durch Schweden
 
Ein Vorhaben, bei dem wir das Rad nicht neu erfinden, den Fokus aber bewusst auf das legen möchten, was es braucht, um solche Distanzen nachhaltig abliefern zu können. 

12 Strangers, one mission.
To Run, To recover, to repeat.

Be part of the journey.
Wir starten am 06.06.2026 in Kiruna, Schweden.
See you on the other side.

#ultra #raceacrosssweden #sweden #ultrarunning #runningrecoveryfueling by @judijumper
41
2 months ago
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Lapland Arctic Ultra. Der Moment, als ich ernsthaft überlegt habe, ob "dekorativer Schneehügel" ein legitimer Karriereweg wäre. 

Es gibt Menschen, die sich freiwillig bei Minusgraden einen 20-Kilo-Schlitten an die Hüfte ketten und Richtung Polarkreis marschieren. 500 Kilometer zu Fuß durch schwedisches Niemandsland - und dabei denken: "bester Urlaub!"
 
Ich bin eine davon.

Vor vier Jahren lief ich beim @laplandarcticultra 500km. Jetzt gerade findet das Event wieder statt.
Dabei zieht man alles, was man zum Leben braucht, hinter sich her: Biwak, Schlafsack, Kocher, Essen. Ein komplettes Outdoor-IKEA - nur ohne Inbusschlüssel und ohne Komfort. 

Tagsüber wird der Schnee weich wie Kartoffelbrei und der Schlitten sinkt ein. Das bedeutet: bergauf fluchen, in mehreren Sprachen, die ich offiziell gar nicht spreche.

Schneeschuhe auf zugefrorenen Seen klingen wie jemand, der mir permanent Chips ins Ohr kaut.

Waldpassagen? Der Schlitten wickelte sich liebevoll um jeden zweiten Baum.

Das eigentlich Besondere bei diesem Rennen sind für mich die Menschen. Hier auf dem Bild: Goldschmied Luc aus Okzitanien und ich beim Verdauungsschlaf bei Kilometer 250. 

Während es bei mir gewichtsoptimiertes Expeditionsfutter gab, zog Luc einen kleinen Delikatessenladen hinter sich her. Sein bester Freund ist Sternekoch - also gab es für ihn Magret de Canard. Entenbrust aus der Heimat. Im Topf im Schnee. Bei minus weiß-ich-nicht-wie-viel Grad.
Als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt.

Irgendwo zwischen Erschöpfung, Nordlicht und gefrorenen Wimpern bringt er mir noch ein paar sehr wertvolle französische Schimpfwörter bei - die sich erstaunlich gut anfühlen, wenn man sie nachts bei Kilometer 380 gegen den Wind brüllt. 

Jeder Mensch hier trägt seine eigene Welt mit sich. Luc, der seinen Lieblingsgeschmack ans Ende der Welt schleppt - das vergesse ich nicht so schnell.

Schützt eure Eigenart.
Merci. by @judijumper
12
5 months ago
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Cappadocia Ultra Trail, 119 km. 
Zielzeit: Irgendwann zwischen Gestern und Nie. 

Es gibt diese magischen Momente nach einem Ultra. Die Ziellinie. Der Stolz. Die Dusche. Das warme Bett. 
Und dann gibt es mein Leben. 

Meine Stirn hing Millimeter über der Zielverpflegung, mein Magen drehte sich so heftig, dass ich überzeugt war, gleich kommt alles wieder raus, was in den letzten 20 Stunden reingegangen ist (bzw. ab der Hälfte auch nicht mehr). Null Bissen schaffte ich. 
Nur schlafen wollte ich.

Nachdem ich mich mit letzter Willenskraft 1,5 km bergauf zum Hotel geschleppt hatte - eine Strecke, die sich härter anfühlte als die 119 km davor -, stand ich vor der massiven Holztür. 
Schlüssel rein. Nichts. Ruckeln. Ziehen. Fluchen. Nichts. 
Diagnose um 3:30 Uhr morgens: Schloss verkantet. Ein mechanischer Mittelfinger des Schicksals, direkt in mein übermüdetes Gesicht. 
Ich probierte es trotzdem noch zehn Minuten weiter. Aus Prinzip. 

Was folgte, war eine bizarre Mischung aus "Mission Impossible" für Arme und einem schleichenden Nervenzusammenbruch. Ich bin über Mauern geklettert (falsches Gebäude), in Baustellenruinen gelandet (unsanft, doch zum Glück ohne Wachhund) und habe versucht, schlafende Menschen anzurufen (erfolglos). Ich war stehend k.o., zitternd vor Kälte und Erschöpfung. 

Die Lösung? Kapitulation. Ich kramte meine Rettungsdecke aus dem Rucksack, wickelte mich in die Silberfolie wie ein schlecht verpacktes Dürüm und warf mich in die Hecke direkt vor dem Hoteleingang. 
"Gut. Dann penne ich jetzt halt hier." Halb im Beet, halb auf Kopfsteinpflaster. 
Über mir der Sternenhimmel Kappadokiens. Schräg neben mir: die Linse der Überwachungskamera, die alles filmt. 
"Hi, ich bin die Heckenpennerin. Meine Würde habe ich irgendwo bei Kilometer 80 verloren, den Rest jetzt hier im Gebüsch." 👋 

Ich hoffe sehr, dass whoever sich dieses Tape am nächsten Tag angesehen hat, wenigstens Popcorn dabei hatte. taken in Ürgüp / Cappadocia by @judijumper
37
6 months ago
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Memory is selective. For a long time, I labeled 2016 as "the Achilles year", limping, learning, slowing down. Looking back and choosing one moment per month reminded me: it was more layered than that.
There was pain, yes.
But also progress, firsts, small wins and a lot of showing up anyway.

*Jan: Trailrunning into the new year, Serra de Tramuntana, Mallorca.
*Feb: Malta Half Marathon. First race abroad. Later realized: 9/1368 women, 2nd AG by just 15 seconds.
*Mar: Podium finish at Wasa-Lauf Celle (20km, 1:21:23).
*Apr: First ultra ✔ Harzquerung in the books.
*May: ASICS Frontrunner team meet-up - run nerds everywhere.
*Jun: 1K followers landed on my birthday.
*Jul: In the middle of the Achilles summer. Gym life unlocked.
*Aug: Bikram Yoga, Reeperbahn edition. Doing weird things. Loved it. Can you spot me?
*Sep: Mountains + medals. TransAlpineRun finisher + Drei Zinnen Lauf podium (basically TAR stage 8). ;)
*Oct: 2nd woman Brocken Marathon ➡ Drei-Länder-Cup long distance win.
*Nov: Florence Marathon. Goal time missed "just a little". ;)
*Dec: Weekly yoga sessions at lululemon. Community > everything

Not a bad year after all. ❤️

#2016 #yearinreview #2016recap #runningyear #throwback #runningmemories by @judijumper
8
6 months ago
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I've be been running since school - nearly 40 years of chasing finish lines, freedom and sometimes my own patience.
Trailrunning came later.
Different surface, same love.

These are a few highlights (and lowlights) from the past 10 years - because every beautiful view comes with a climb.

#trailrunning #ultrarunning #runnerslife #10yearsoftrailrunning #mountainstories by @judijumper
10
9 months ago
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