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🐕 Lebi leben mit zwei osteuropäischen Hundis
🧺 Maulkorbbasteln @korbgeschichten
🌵 lernt bei @kynologisch
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Zwei Tage über Jagdverhalten beim Hund reden. Schön. 

Jagen war für mich ein leidiges Thema. Frida war nicht nur einmal erfolgreich, meist eher kleinere Tiere, aber zu einem Reh oder Wildschwein würde sie sicherlich auch nicht Nein sagen. So ist sie, die kleine impulsive Rumänin, die sehr schnell Entscheidungen für sich trifft.

Neben dem Thema mit Artgenossen haben Frida und ich auch schon viel über Jagen gesprochen. Situativ kann sie mittlerweile auch ohne Leine sein, aber ich traue der ganzen Geschichte nicht ganz. Meine Lernerfahrungen machen da viel aus. 

Drum war es mir ein Fest zwei Tage lang nur über dieses Thema zu reden und mit einem Michael Eichhorn, war das auch sehr unterhaltsam. Wir haben viele Videos angeschaut, diskutiert und gegrübelt. Es war das erste Seminar bei dem ich mal Fragen gestellt und einfach was reingeworfen habe - vorher habe ich mich nie getraut und es lieber in einer kleineren Gruppe angesprochen. Lernerfolg für mich - Check!

Dackel, Pudel und Karibische Süßmaus haben ihr Bestes gegeben, um uns zu zeigen wie wir das Thema angehen könnten. Es waren zwei lehrreiche Tage, die mich ganz doll motiviert haben mit Frida nochmal mehr da reinzugehen. Ich habe da wirklich richtig Lust drauf mit ihr, um ihr vielleicht noch etwas mehr Freiheit ermöglichen zu können.

Maximilian hingegen ließ sich zwar am Tag eins auf den Boppes klopfen, hatte dann aber ein Thema mit Michael. „Slowakische Kröte“, hat er ihn genannt und das ist nun einer seiner Spitznamen. Fand ich ganz passend. Ich hätte ihn ins Auto bringen können, aber die Lernmöglichkeit habe ich für ihn gerne genutzt. Sein Seminarthema kommt auch noch bald, aber manchmal ist man besser mittendrin statt nur dabei. Doch im Sozialkontakt mit anderen Hunden auf der Wiese - da ist er wie ausgewechselt: Hund kann er - Mensch lernt er immer noch.

Nun haben wir bereits einige Seminarwochenenden hinter uns und nur noch 5 stehen aus. Etwas sentimental wurde ich schon auf der Heimfahrt, aber ich freue mich auch auf alles was da kommt. ✨ by @kaktuskoeter
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5 days ago
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Wandern mit den Hundis - Maximilian ist in Hundekacke getreten, hat sich im Bach gewälzt, die Kralle aufgerissen aber hatte ne good time - wie immer.

Der Terrier hatte richtig Lust und klebte mir an den Füßen. Selbst Kletten konnten sie nicht aufhalten 💪

Fridbert hätte sich gern nach 5 km nach Hause teleportiert 

Voll verlaufen - aber gehört doch auch dazu. 

Das T in Terrier steht für „Trabbi-Modus“ beim wandern - es läuft einfach, braucht aber bald wieder einen Haarschnitt 

Over and out 🥾

Wanderzeit, um rauszukommen. War auch mein Ding als Frida und Lottie sich nicht riechen konnten in der Anfangszeit. Einfach mal nur rumlaufen und Gedanken machen - dann ab und zu dem Wind erlauben, manches aus dem Kopf zu pusten. Highly recommend ❤️ by @kaktuskoeter
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a month ago
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„Wenn du mit Trainern sprichst und mit Haltern, dann geht es ganz oft darum, dem Hund zu vermitteln, jetzt keine Entscheidungen treffen zu müssen. 

Es ist nichts Schlechtes, für viele Hundetypen, finde ich, gar nichts schlechtes Entscheidungen selber zu treffen. 

Und das ist, wenn wir das wegmachen oder bearbeiten wollen und manchmal müssen, finde ich es unfair zu sagen, wir würden das für die tun, denn wir machen das nur für uns. 

Der Hund ist am Ende des Tages ein emotionales Nutztier bei uns in Deutschland. Der hat unsere Hoffnungen zu tragen, unsere Träume, all unsere Liebe und selber bitte möglichst wenig mitbringen. Eine Anlage und eine Persönlichkeit sprechen wir dem mehr oder weniger direkt ab. Denn sobald er die zeigt oder etwas tut, sagen wir, mit dem stimmt etwas nicht. 

Wir drängen die Hunde immer mehr in eine Opferrolle, die für sich nicht stehen kann und das ist problematisch. 

Und wenn du früher Hunde hattest, es gibt sogar ein Buch, dann warst du ein sogenannter Hundefreund und Freunde zeichnen sich dadurch aus, dass du denen durchaus auf einer Ebene begegnest - aber unter klaren Regeln. 

Du lässt dich nicht verarschen, du lässt dich nicht beklauen, du lässt dich nicht unangemessen behandeln, aber du bist mit dem befreundet, weil du den magst wie er ist. Und du lässt den so stehen, wie er ist.“ - Niko Stoppel in einem Podcast. 

Kam aus dem Nicken nicht raus, deswegen hier festgehalten. by @kaktuskoeter
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a month ago
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Methodik. Didaktik. Fehlerfreundlichkeit. Was macht gute Hundetrainer*innen aus. Mexi und Hände an der Leine. Gemüsechips. Lachen. Viel grübeln. 

Seminarwochenenden, obwohl wir schon gar nicht mehr so viele vor uns haben, hauen sie mich meist erstmal um. Es ist nicht so, zumindest für mich, dass ich völlig frei & schwerelos nach Hause fahre und mir denke: Oh, das werde ich super machen! 

Meist werde ich gedeckelt. Mit viel Demut was das Thema Hund und ihre Menschen angeht. Am vergangenen Wochenenden spielten wir Gruppenstunden durch und hier und da habe ich mich ertappt gefühlt. Von einem Gefühl, das ich früher selbst als Kundin hatte, wenn ich in einer Gruppe stand. Fehler wollte ich nie machen, aber natürlich sind sie passiert, auch am Wochenende. Auch in der Rolle der Trainerin. Im ersten Moment ärgere ich mich doll und dann dauert es bis ich das Gute darin sehen kann. Da ist noch viel Luft für mich nach oben. Aber meine Gruppe hat mich gut aufgefangen, dafür bin ich dankbar. 🫶🏻

Wir haben uns abends mal Mexis exquisites Thema „Andere Menschen haben meine Leine in der Hand“ angesehen. Naja, er hat sich bemüht, aber dann war es doch wie bei „Die Dinos“ und dem wütenden Baby, das dem Vater die Bratpfanne auf den Kopf schlägt und sagt: „Nicht die Mama!“ Auch das brachte mich ins grübeln. Aber wir haben alle gemeinsam überlegt. Und erstmal gibt es für Mex öfters Kekse. Menschen mag er halt eigentlich, aber eben nicht an seiner Leine. 🌝

Frida durfte das erste Mal mit Loki laufen. Erst gab es Flirtversuche, dann hat sie ihn eingenordet und später über den Platz bewegt. Mag sie gerne, die Frida, andere bewegen und sich ins Fäustchen lachen. Aber die beiden hatten eine gute Zeit und Loki war sehr höflich. 

Immer viele Gedanken und ein wildes Karussell. Das nächste Seminar wird wieder eine Herausforderung: Welpen&Junghunde stehen auf dem Programm - mit meiner kleinen Welpenphobie wird das prima. Doch nun, mit familiäre Zuwachs für meine beiden, ist es ein aktuelles Thema - vielleicht kommt noch der Welpenhype bei mir auf. 🤞 by @kaktuskoeter
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2 months ago
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„Mensch und Hund müssen gelobt werden, dass sie lernen können.“ 

Es hallert so nach. So ein simpler Satz, indem aber so viel drinsteckt. 

Ich verstehe es voll und war so: „Ach. Klar. Macht doch Sinn.“ - wobei ich selbst Probleme mit Lob habe. Ich kann schlecht Lob annehmen und bei Frida fiel es auch sehr dünn aus am Anfang. 

Immer besser. Immer weiter. Es könnt ja noch besser sein. Wenn was passt, dann findet man die nächste Baustelle. 

Aber wo kommen wir dahin außer in einen Strudel von Kritik und Perfektionismus. Perfekt gibt es sowieso nicht. Viel mehr geht es um Entwicklung. Auch die kleinen Schritte, die in einem Prozess geschehen. Man sieht es selbst kaum, doch umso wichtiger ist es dann von Außen zu sehen und mal zu sagen: „Ey, hast du klasse gemacht.“ 

Das macht so vieles aus. Man geht aufrechter. Die Falten zwischen der Stirn springen runter zu den Wangen, wenn ein Lächeln sichtbar wird. Auch an einem Hund kann man das lesen, wenn sie 5 cm größer sind und aufrecht gehen, anstatt den Kopf abgesenkt zu tragen. 

Bisschen öfters kann es passieren. 
Und wenn es unangenehm ist: Dranarbeiten und vom Guten profitieren. 

Loben. Loben. Loben. 
Lob annehmen können. 
Ist doch echt schön. 

Es steht hinter meinen Ohren nun geschrieben. by @kaktuskoeter
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4 months ago
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Sorry, Frida. 

Letztens bin ich über alte Videos auf meinem Laptop gestolpert. Videos, die ich während Fridas erstem Jahr aufnahm. Ach, es war beschämend. Ich habe quasi alles von ihr verlangt. War unnötig streng. Unfair. Genervt. 
Ich sehe jetzt, dass Frida sich oft sehr bemüht hat. Dass sie echt Lob gebraucht hätte und von mir nur Schweigen kam. Es war nie so wie ich es mir vorstellte und das war mein Fehler. Das bricht dem ein oder anderen ordentlich das Bein auf der Reise mit dem Hund. 

Mit jedem Video mehr fühlte es sich wie Zeitverschwendung an. Zeit, die wir anders hätten nutzen können. Zeit, die ich wieder gerne hätte. 

Fridas Schnute wird immer grauer und ich ärgere mich, dass wir zwei Jahre brauchten, um miteinander wirklich klarzukommen. Es war mir eine dolle Lehre. 

Deswegen hört man bei mir oft „Ach, die ist so.“ - nicht, weil ich zu faul bin, um mit ihr an manche Themen zu arbeiten, einfach aus dem Grund, dass Frida es nicht besser leisten kann und ich vielleicht mit ihr in der Konstellation auch nicht. Doch ist das denn schlimm? Nein, bestimmt nicht. Die hat ein gutes Leben und ich lache jeden Tag über ihre urkomische Mimik. 

Ich denke auch, dass manche Beziehung Lockerheit brauchen, um zu funktionieren. Mit Lockerheit meine ich Akzeptanz von Charakteren und ein „nicht alles zu ernst nehmen“, sonst kann es in ungesunde Muster fallen. Been there, done that.

Mehr die Zeit genießen. Mehr den Hund sehen, der da vor einem steht. Macht das mal.🌷 by @kaktuskoeter
8
4 months ago
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Das M in Mai steht für „Mannometer“

Der Mai war anders anstrengend. Gefühlt habe ich zehn Leben geführt. Zwischen Job, Nebenjob, Umzug, Casita herrichten, Ausbildung und den beiden Hunden - 
„Mara, wie schaffst du denn alles?“ - naja, „chaos is a ladder“.

Eine Menge Zeit habe ich auf meiner eigenen Baustelle verbracht, um ein Heim für die Hyänen und mich zu schaffen. Herrschaftszeiten, wie da teilweise gebaut wurde. Ich bin dank Maximilian zwei Mal auf den Boden der Tatsachen katapuliert worden - leider gibt es keine Videos, die wären einfach gold ✨. Einmal wie im Cartoon mitgezogen, das andere Mal haute er mich um wie eine Bowlingkugel. „Life never gets langweilig mit mir, Muddi“ - denkt er sich wohl.

Zwei Seminare haben mir Denkanstöße gegeben und mich in vielem bestätigt. Vor allem haben sie mich aus dem „Hä-ich-checke-gar-nichts-mehr-Loch“ gezogen - die Puzzleteile kommen nun doch zusammen. Und ich liebe es so sehr.

Maximilian war immer dabei und hat es so gut mitgemacht. Auch auf der Baustelle, war er ein vorbildlicher Feel Good Manager - haben das echt gebraucht. Sogar Baumärkte rockt er wie eine 1.

Bei einem Anruf für ein Praktikum war ich doof aufgeregt und ich warte noch auf Rückmeldung. Ich hoffe das wird was. 

Webinare habe ich einige geschwänzt, weil ich keine Zeit fand - aber nachgeholt werden die dann immer sonntags. Ich hoffe, dass ich da bald wieder mehr dahinter bin - es fehlt mir irgendwie.

Mit dem Umzug fiel viel von mir ab. Auch wenn die Hyänen und ich erstmal auf Matratzen in meinem alten Kinderzimmer schlafen, ich denke, es wird alles gut. 

Den letzten Tag im Mai verbrachte ich dann mit leckerem Essen, der Wohnungsübergabe, ein paar Tränen und leckeren Margaritas - der nächste Geburtstag beinhaltet dann hoffentlich nur noch Essen und Margaritas. 

Juni, chill die Nuggets - ich muss bisschen durchatmen. Nur son bisschen. Danke. by @kaktuskoeter
8
5 months ago
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5 Jahre mit Frida

Vor fünf Jahren wurdest du auf einem Parkplatz einer Fast-Food-Kette aus einem rumänischen Transport in den Kofferraum des Autos meiner Mama getragen. Erstmal hast du nur geschlafen. Die letzten Wochen steckten dir in den Knochen. Der Verlust deiner Familie. Deines Auges. Der Stress im Shelter. Es sollte alles nun besser werden.

Doch nicht mal zwei Wochen nach deinem Einzug stand ich auf einem Feldweg und sagte: „Ich glaube ich muss dich wieder abgeben. Ich kann das nicht.“

Du warst laut. Du standest regelmäßig auf Tischen. Hast jegliche Gegenstände zerlegt. Sachen geklaut. Hast um dich gebissen. Warst wütend. Dann situativ schissig und im nächsten Moment wieder laut. Nachts bist du hochgeschreckt und bist schreiend durch das Zimmer gerannt.

Ich war so unvorbereitet. So leichtsinnig. 

Ich musste viel dazulernen. Viel umdenken. Neu sehen. Dich sehen. Uns sehen. Es dauerte Jahre bis wir uns aufeinander verlassen konnten. Der Weg war steinig, aber es hat sich gelohnt ihm zu folgen.

„Though she be but little, she is fierce.“ - gerne wirst du aufgrund deiner Größe unterschätzt.

Du bist zwar klein, aber eine Wucht. Brauchst manchmal noch immer meinen Halt, wenn sich alles in dir los tritt. Mittlerweile ist das nicht mehr so häufig - aber dieser Teil bleibt immer bei dir, das habe ich zu akzeptieren gelernt. 
Ich halte dich so lange es in dir tobt. Immer.

Und ohne dich, da wäre so vieles nicht. Auch Mex wäre nicht in meinem Leben. Mit ihm hast du einen Hund an deiner Seite, der dich akzeptiert. Der dich unglaublich mag, auch wenn du ihm manchmal im Vorbeigehen Ohrfeigen verpasst. Deinem Charme kann man sich eben nicht entziehen, Fridbertchen.

Meine Frida. Ich bin dankbar, dass ich so naiv damals war und dich eingesammelt habe. Ich will gar nicht wissen wie mein Leben ohne dich wäre. Wahrscheinlich langweilig und leise.

Du hast alles auf den Kopf gestellt. 
Alles in Frage. 
Und Antworten gegeben. 

Du bist für immer mein Fridbert. Meine wilde Hyäne, mein Kaktuspo, meine Friducha - mein Hund, durch den ich endlich Hunde ‚sehen‘ lernen durfte. 

Du hast alles verändert und ich schätze mich sehr glücklich, dass du an meiner Seite bist. 🌵 by @kaktuskoeter
19
6 months ago
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Ich will sie sehen wie sind. Nicht wie die Gesellschaft sie sieht. 

Ich will eine Stütze sein, wenn alles auseinander fällt.

Ich will nie müde werden zu lernen.

Ich will neugierig bleiben. 

Ich will an Orte gehen, die ich nicht kenne.

Ich will ehrlich bleiben. 

Ich möchte meine Grenzen wahren. 

Ich will ein offenes Ohr sein, wenn alle anderen nicht mehr zuhören. 

Ich will demütig bleiben, denn es gibt immer was, was ich nicht weiß.

Ich will offen bleiben für das was kommt. 

Ich will mehr an mich glauben und nicht mehr so viel zweifeln. 

Ich will für immer Hundehaare auf meinen Klamotten finden. 

„Du machst das doch für die Hunde.“, das hat eine liebe Freundin bei unserem regelmäßigen „Motivations-PepTalk“ gesagt. Recht hat sie. 

Bilanz an Gedanken nach sechs Monaten Ausbildungsstart. Man lernt nicht nur was über Hunde und Menschen - auch eine Menge über sich selbst. Ist schon schön. 🐝

#gibteinupdateinsechsmonaten #wiesomachtkeinermehrhashtags by @kaktuskoeter
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7 months ago
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„Der Hund bekommt auch mal einen Keks, weil er niedlich ist.“

Unser drittes Praxisseminar ist vorüber und ich fühle mich wie überfahren. Die letzten beiden Nächten waren unruhig. Viele Gedanken schwirren durch den Kopf und ich kann sie noch nicht fassen. 'Ne Menge Gedanken habe ich auf Papier gekritzelt oder in mein Handy getippt. Ehrlich? Ich habe das Thema Übungsaufbau unterschätzt - es hat mich vom Hocker gehauen. 

Timing, Kriterien, Lob etc. - es klingt so einfach, doch ist es so schwer. Zumindest für mich. Nicht umsonst stand ich gestern dann mit blutendem Daumen da: Kekse geben will gelernt sein. 🍪

Frida kam auf ihre Kosten und lieferte das ab, was ich dachte: Irre Bewegungen - hektisch und „Schau mich an was ich alles kann“. Der Kaktuspo braucht, wie bei fast allem, mehr Anleitung. Ich schaue mal wie ich da für uns den Weg finde, denn generell hat sie darauf Lust. 

Mex war eher ein passiver Teilnehmer. Ich war froh, dass die liebe @luisa_hundetraining mit ihm am ersten Tag etwas arbeitete. Die Leine blieb in meiner Hand, weil es zu unfair gewesen wäre. Es ist immer noch seine Schwachstelle und macht ihn zu wütend. Doch etwas aus der Komfortzone gehen musste er - mit Erfolg! Fair bleiben war auch ein großes Thema dieses Wochenende. 

Deswegen blieb er Sonntags viel im offenen Kofferraum. Döste und ließ jeden und alles unkommentiert, die an ihm vorbei gingen. Auch das muss ein Hund erstmal leisten können. 

Es war ein durchweg herzliches Wochenende. Viel Sonnenschein, viel Lachen, viel Gemeinsam sein, viel Grübeln und hinterfragen eigener Erfahrungen.

Ich muss es immer noch verdauen, aber abschließend haben Charly und Nina schöne Worte gefunden: Zieht die Ausbildung durch. Seid demütig. Bleibt neugierig und haltet den Kontakt zueinander - es wird wichtig sein. 

Ich bin dankbar, dass wir Südis uns haben. Ein Hauptgrund wieso ich mich bei @kynologisch anmeldete war, dass wir die Ausbildung als Gruppe stemmen und füreinander da sein können.

Danke an @charly_arzberger_hundetraining und Nina @raketenhunde für diese wundervollen Tage. Nächstes Jahr sehen wir uns wieder. Ich buche wohl das ein oder andere Seminar. 👋 by @kaktuskoeter
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7 months ago
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Team Schlappi ✨ by @kaktuskoeter
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9 months ago
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„Erst denken, dann handeln.“ 🫧

Worte, die man bereits als Kind immer wieder zu hören bekam und die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sind. Dennoch passiert es im Alltag immer mal wieder, dass man impulsiv handelt oder vielleicht gar nicht handelt und dann sich im Nachhinein denkt: „Ach, hätte ich mal nachgedacht und dann xy getan.“

Wieso es so wichtig ist im Hundetraining „zuerst zu denken und dann zu handeln“ durften wir an unserem 2. Praxisseminar lernen. Die Köpfe qualmten. Wir reflektierten uns. Probierten uns aus. Gaben uns Feedback. Lachten gemeinsam und unterstützten uns.

Es war ein intensives, aber zugleich wunderschönes Wochenende, weil der Lerninhalt aus mehreren Ebenen so wertvoll war - wir aber auch als Gruppe so harmonieren. 

Meine Hunde haben sich wacker geschlagen. Frida verfiel in ihr Seminar-Koma und bewegte sich kaum, so dass ich ab und zu doch mal schaute, ob sie noch atmet.  Maximilian hatte einen sehr entspannten ersten Tag, doch aufgrund von Schlafmangel (ihm war es im Hotel zu warm), Frust aushalten am Samstag und alles huihuihui - ist er mir am Sonntag in der Stimmung fast so gekippt, dass er kurz überlegte gegen mich zu gehen. Er kam dann ins Auto und schlief dort tief und fest - mal durchatmen. Für eine Übung mit Bonbons war er dann doch noch kurz zu haben, der Rest war „Schlofi machen“. Gute Entscheidung für seine und meine Nerven. 

Hach, ich bin so stolz. Auf die Hunde. Meine Mit-Kylos. Auf mich. Ich freue mich jetzt schon auf unsere drittes Praxiswochenende, das uns vielleicht frühlingshafte Temperaturen schenkt - hätten wir uns nach zwei kalten Wochenenden verdient. 🌸

Und zusätzlicher persönlicher Reminder: Wenn ihr wirklich was machen wollt, macht es. Traut euch. Springt über euren eigenen Schatten. Es lohnt sich so doll. 🐕 by @kaktuskoeter
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9 months ago
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