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Das Nierenkörperchen (Corpusculum renale) ist die Filtrationseinheit des Nephrons und liegt in der Nierenrinde (Cortex renalis). Es besteht aus dem Glomerulus, einem Netzwerk aus Kapillaren, die von Ästen der Nierenarterie gebildet werden, und der Bowman-Kapsel, die den Glomerulus umgibt. Die Kapillaren innerhalb eines einzelnen Gefäßknäuels anastomisieren miteinander.

Die afferenten und efferenten Arteriolen treten am Gefäßpol in das Nierenkörperchen ein. Das zuführende Gefäß (Vas afferens) verzweigt sich, und nach der Passage des Kapillarbetts im Glomerulus tritt das Blut durch das abführende Gefäß (Vas efferens) aus dem Knäuel aus. Vas afferens und efferens liegen im Gefäßpol sehr nah beieinander, berühren sich jedoch nicht.

Die Bowman-Kapsel besteht aus zwei Schichten. Das innere viszerale Blatt liegt den Gefäßen des Knäuels auf und ist aus Podozyten aufgebaut, deren lange Fortsätze ineinandergreifen und dabei die Filtrationsschlitze bilden. Das äußere parietale Blatt besteht aus einschichtigem Plattenepithel und geht in die Tubuli des Nephrons über. Zwischen beiden Schichten liegt der glomeruläre Kapselraum (Bowman-Raum), in dem der Primärharn gesammelt wird.

Am Gefäßpol befindet sich der juxtaglomeruläre Apparat (JGA) mit seinen drei Zelltypen: der Macula densa, den juxtaglomerulären granulären Zellen (JG) und den extraglomerulären mesangialen Zellen (Lacis). Die Pars convoluta des distalen Tubulus berührt dort den Glomerulus, an dieser Stelle besitzt das Tubulusepithel spezialisierte Zellen. Der juxtaglomeruläre Apparat ist wichtig für die Messung der Natriumkonzentration im Harn sowie die Regulation des Blutdrucks.

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9 hours ago
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Die Mitralklappe, auch Bikuspidalklappe genannt, ist eine der beiden Atrioventrikularklappen. Sie sitzt zwischen dem linken Vorhof und dem linken Ventrikel und ist damit die Klappe des linken Herzens.

Ihr Name stammt von der Mitra, der Bischofsmütze: Mit etwas Phantasie sieht sie mit ihren zwei Segeln nämlich aus wie eine solche. “Cuspis” heißt “Zipfel” auf Latein, und weil die Klappe zwei Zipfel hat, wirkt sie zweizipflig.

Die beiden Segel sind über Sehnenfäden, die Chordae tendineae, und die Mm. papillares an der Wand des Ventrikels befestigt. Dadurch werden sie straff gehalten und schlagen bei der Kontraktion nicht in die Vorhöfe um. Die Einheit aus Chordae tendineae und Papillarmuskeln wird als subvalvulärer Apparat bezeichnet.

Im Gegensatz zur Trikuspidalklappe im rechten Herzen hat die Mitralklappe nur zwei Segel. Das vordere heißt Cuspis anterior, das hintere entsprechend Cuspis posterior.

Ihre Funktion: Sie verhindert während der Systole den Rückfluss des Blutes vom Ventrikel in den Vorhof. Während der Diastole, wenn sich der linke Ventrikel mit Blut füllt, ist sie geöffnet. Zu Beginn der Kammersystole, wenn der Druck im linken Ventrikel den Druck im linken Vorhof übersteigt, schließen sich die beiden Segel und verschließen die Öffnung. Das Öffnen und Schließen der Herzklappen wird also über Druckänderungen in den Herzkammern gesteuert.

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2 days ago
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Der Atlas (C1) ist der erste Wirbel unserer Wirbelsäule und bildet zugleich den Beginn ihres ersten Abschnitts, der Halswirbelsäule. Aufgrund seiner gelenkigen Verbindungen und atypischen Form wird er allerdings oft individuell betrachtet. Der Atlas wird als atypischer Wirbel eingestuft, da er kaum Ähnlichkeiten zu den anderen Wirbeln besitzt und ihm markante Merkmale, wie der Wirbelkörper, fehlen.

Der Atlas befindet sich als erster Wirbel im obersten Teil der Halswirbelsäule (HWS). Er artikuliert kranial mit den Kondylen des Os occipitale (Hinterhauptbein), die sich lateral des Foramen magnum befinden. Kaudal steht er mit dem zweiten Halswirbel (C2) in gelenkiger Verbindung, der aufgrund seines markanten Knochenvorsprungs auch als Axis bezeichnet wird. Der Atlas ist ein ringförmiger Knochen, der weder über einen Wirbelkörper, noch über einen Dornfortsatz (Processus spinosus) verfügt und daher als atypischer Wirbel betrachtet wird. Anstelle eines Wirbelkörpers besteht der Atlas aus einem vorderen und einem hinteren Bogen (Arcus anterior et posterior), die seitlich durch die Massae laterales verbunden sind.

Der Arcus anterior des Atlas bildet den vorderen Teil des Wirbelkanals. Auf der Vorderseite des Bogens befindet sich eine knöcherne Aufrauung, das so genannte Tuberculum anterius atlantis, an dem das Ligamentum longitudinalis anterius befestigt ist. Der Arcus posterior ist etwa dreimal so groß wie der Arcus anterior und deswegen mehr an der Bildung des Umfangs vom Atlasring beteiligt. Die sogenannten Massae laterales sind der Ersatz für den fehlenden Wirbelkörper und übernehmen dessen Aufgabe. Der Processus transversus (Querfortsatz) ragt inferolateral der Massae laterales hervor. Die Processus transversus des Atlas sind die zweitlängsten aller Halswirbel und fungieren als starke Hebel für die Muskeln, die beim Drehen des Kopfes helfen.

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4 days ago
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Der Musculus brachialis ist ein großer, langer Muskel des Oberarms. Er entspringt an der distalen Hälfte der vorderen Fläche des Humerus. Seine Ursprungssehne ist zudem mit den Septa intermuscularia mediale und laterale verbunden, zwei Scheidewände, die die Beuger- und Streckerloge des Oberarms voneinander trennen. Über eine dicke Sehne setzt dieser Muskel an der Tuberositas ulnae und am Processus coronoideus der Ulna an, wo seine Fasern ebenfalls mit der Gelenkskapsel verbunden sind.

Die nervale Versorgung erfolgt durch den Nervus musculocutaneus (C5-C7), bei 70-80% der Menschen liegt jedoch eine Doppelinnervation mit dem Nervus radialis (C5-C6) vor.

Der Brachialis ist der stärkste Beuger des Ellenbogengelenks. Er ist sogar ein noch stärkerer Beuger als der Biceps brachii, da er erstens näher an der Gelenksachse des Ellenbogens liegt und zweitens im Gegensatz zum Biceps brachii nur über ein Gelenk zieht. Eine kleine Kontraktion des Muskels führt bereits zu einer größeren Beugung am Ellenbogen. Eine weitere Funktion des Brachialis ist die Aufrechterhaltung der Spannung der Gelenkskapsel, wodurch Verletzungen der Kapsel bei extremen Streckbewegungen vorgebeugt werden.

Der Brachialis befindet sich zum größten Teil unter dem Biceps brachii und ist daher von außen nicht einfach zu ertasten. Lediglich an seiner lateralen Grenze und distal liegt er teilweise oberflächlich. Auch wenn er tief im Oberarm liegt, trägt er indirekt zum Oberflächenrelief des Oberarms bei, denn sein Muskelbauch lässt den Biceps brachii nach außen noch viel größer erscheinen, als er tatsächlich ist.

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6 days ago
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Die Bauchspeicheldrüse ist eine gemischt-funktionale Drüse, die sowohl exokrine als auch endokrine Funktionen besitzt. Der exokrine Anteil stellt den größten Teil des Organs dar und ist für die Bildung von Verdauungsenzymen und -sekret zuständig, der endokrine Anteil besteht aus den Langerhans-Inseln, die Hormone sezernieren, welche den Glukose-, Lipid- und Proteinstoffwechsel regulieren.

Das exokrine Pankreas ist eine rein seröse Drüse aus dichten tubuloazinösen Drüsen, deren Endstücke Pankreas-Azini genannt werden. Die Azinuszellen sind seröse, sekretorische Zellen, die Verdauungsenzyme produzieren. Unter dem Mikroskop betrachtet, ist ihr basales Zytoplasma weitgehend basophil, mit deutlichen azidophilen Zymogengranula in ihren apikalen Polen. Mehrere Schaltstücke vereinigen sich zu einem intralobulären Ausführgang, der dann in einen interlobulären Ausführgang mündet, alle Ausführungsgänge sind mit einem einfachen Zylinderepithel ausgekleidet.

Der endokrine Teil des Pankreas macht 2% des Organs aus und setzt sich aus mehr als 1 Million Langerhans-Inseln zusammen, die in ihrer Gesamtheit auch als Inselorgan bezeichnet werden. Sie sind im gesamten exokrinen Teil der Bauchspeicheldrüse verteilt, wobei sich die meisten im Bereich des Schwanzes befinden. Diese Inseln sind vom Rest des Parenchyms durch eine zarte Hülle aus retikulärem Bindegewebe abgegrenzt und werden von vielen fenestrierten Kapillaren durchdrungen.

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9 days ago
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Das Langzeitgedächtnis wird anhand der Art der gespeicherten Information in zwei Systeme unterteilt. Das explizite Gedächtnis, auch deklaratives Gedächtnis genannt, erfordert bewusste Aufmerksamkeit beim Abruf und lässt sich in das semantische (Fakten und allgemeines Wissen) und das episodische Gedächtnis (persönlich erlebte Ereignisse) gliedern.

An seiner Konsolidierung sind der Hippocampus und angrenzende Strukturen des medialen Temporallappens unerlässlich; gespeichert werden die Inhalte anschließend in den sensorischen Assoziationsarealen der Großhirnrinde.

Der präfrontale Kortex unterstützt Abruf und Konsolidierung, die Amygdala verstärkt emotional bedeutsame Inhalte.

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Das implizite Gedächtnis wird auch als nicht-deklarativ bezeichnet, da sich seine Abläufe nur schwer in Worte fassen lassen und automatisch ablaufen. Es umfasst prozedurale Inhalte und das Fertigkeitsgedächtnis, etwa die Abfolge der Muskelaktivierungen bei einer Wurfbewegung, sowie emotionale Reaktionen. Die Konsolidierung dieser Inhalte hängt nicht vom Hippocampus ab; die wichtigsten Strukturen sind die Basalganglien, das Kleinhirn und der Motorkortex.

Auf zellulärer Ebene werden Gedächtnisinhalte durch Langzeitpotenzierung (LTP) gefestigt, bei der Glutamat an AMPA- und NMDA-Rezeptoren bindet und der Calciumioneneinstrom über die NMDA-Rezeptoren eine Signalkaskade auslöst.

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15 days ago
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Nervenzellen (Neurone) sind die Funktionseinheiten des Nervensystems und empfangen, verarbeiten und übertragen Informationen in Form von elektrischen Impulsen. Sie bestehen typischerweise aus vier funktionellen Hauptabschnitten: den Dendriten (rezeptiver Teil), dem Zellkörper oder Soma (integrativer Teil), dem Axon (leitender Teil) und den Axonendigungen (transmissiver Teil).

Basierend auf ihrer Morphologie lassen sich Neurone in fünf Kategorien einteilen. Unipolare Neurone besitzen einen einzigen Fortsatz und kommen hauptsächlich bei Wirbellosen vor. Bipolare Neurone haben zwei Fortsätze, ein Axon und einen Dendriten, und übertragen sensorische Informationen beim Hören und Riechen. Pseudounipolare Neurone besitzen einen kurzen Fortsatz, der sich T-förmig in einen zentralen und einen peripheren Ast teilt; sie sind die häufigsten sensorischen Neurone im peripheren Nervensystem und finden sich in den Spinalganglien. Multipolare Neurone mit einem Axon und mehreren Dendriten sind der häufigste Typ im menschlichen Körper. Anaxonische Neurone besitzen entweder kein Axon oder das Axon ist nicht von den Dendriten abgrenzbar; sie übertragen Signale nur über Dendriten (dendrodendritische Signalübermittlung).

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18 days ago
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Die Fasern des Nervus vagus (X. Hirnnerv) entspringen aus vier Kerngebieten der Medulla oblongata. Nur der Nucleus posterior nervi vagi ist ein exklusiver Vaguskern, die übrigen drei Kerne steuern auch Fasern zu anderen Hirnnerven bei. Jeder von ihnen gibt Fasern für den Nervus glossopharyngeus ab, zudem erhält der Nervus facialis Axone des Nucleus tractus solitarii, und der Nucleus spinalis nervi trigemini ist auch Kerngebiet des Nervus trigeminus.

Der Nucleus ambiguus liefert speziell viszero-efferente (branchiomotorische) Fasern für die Muskeln des weichen Gaumens, des Rachens und des Kehlkopfes sowie für den Musculus palatoglossus. Der Nucleus posterior nervi vagi (dorsaler Vaguskern) ist der exklusive parasympathische Kern und versorgt die glatte Muskulatur und die Drüsen des Pharynx, Larynx sowie der thorakalen und abdominellen Eingeweide. Der Nucleus spinalis nervi trigemini empfängt allgemein somatisch-afferente Fasern aus Larynx, Laryngopharynx, Teilen des äußeren Gehörgangs und der Dura mater der hinteren Schädelgrube. Der Nucleus tractus solitarii erhält allgemein und speziell viszero-afferente Fasern, darunter Geschmacksempfindungen der Zungenwurzel und viszerale Informationen aus den Thorax- und Bauchorganen.

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20 days ago
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Skelettmuskelfasern lassen sich anhand ihrer Myosin-Isoformen, der Reaktionskinetik der Querbrücken, ihres Stoffwechselprofils und ihrer Innervation in zwei Hauptkategorien einteilen: langsam zuckende Typ-I-Fasern und schnell zuckende Typ-II-Fasern.

Typ-I-Fasern sind auf kontinuierliche, wenig intensive Aufgaben spezialisiert, die eine hohe Ermüdungsresistenz erfordern, wie die Haltungsstabilisierung und zyklische Ausdaueraktivitäten. Sie erscheinen durch ihren hohen Myoglobingehalt rot, besitzen ein dichtes Kapillarnetz und zahlreiche Mitochondrien und gewinnen ATP fast ausschließlich durch aerobe Oxidation. Typ-II-Fasern sind dagegen auf einen schnellen Kraftaufbau optimiert, ermüden jedoch schnell. Sie werden in Typ IIa (schnell, oxidativ-glykolytisch) und Typ IIx (schnell, glykolytisch) unterteilt, wobei Typ IIx die höchste Kontraktionsgeschwindigkeit und anaerobe Kapazität besitzt, aber fast sofort ermüdet.

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22 days ago
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Die Orbita wird von sieben Knochen gebildet, die sich mit der Eselsbrücke „Zebras mit Fransen lachen eher sehr peinlich” gut einprägen lassen: Os zygomaticum, Maxilla, Os frontale, Os lacrimale, Os ethmoidale, Os sphenoidale und Os palatinum.

Das Os frontale bildet das Dach der Orbita, das Os zygomaticum die laterale Wand und die Maxilla den Boden. Die mediale Wand setzt sich aus Os ethmoidale, Os lacrimale und Os sphenoidale zusammen, während das kleine Os palatinum den hinteren Anteil des Bodens ergänzt. Über den Canalis opticus und die Fissura orbitalis superior ziehen wichtige Nerven und Gefäße in die Augenhöhle.

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24 days ago
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Das Herz besitzt vier Herzklappen, die den Blutfluss innerhalb des Herzens in eine Richtung lenken und zugleich den Rückfluss verhindern. Sie werden in Segelklappen (Atrioventrikularklappen) und Taschenklappen (Semilunarklappen) eingeteilt.

Die Segelklappen liegen zwischen den Vorhöfen und den Herzkammern. Die Mitralklappe (Valva atrioventricularis sinistra, Bikuspidalklappe) trennt den linken Vorhof von der linken Kammer und besteht aus zwei Segeln, die über die Chordae tendineae an den Papillarmuskeln verankert sind. Die Trikuspidalklappe (Valva atrioventricularis dextra) liegt zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Kammer und besitzt drei Segel. Die Taschenklappen bestehen aus drei halbmondförmigen Taschen und benötigen für ihre Funktion keine Muskelkontraktion. Die Aortenklappe (Valva aortae) verhindert den Rückfluss aus der Aorta in die linke Kammer, die Pulmonalklappe (Valva trunci pulmonalis) den Rückfluss aus dem Lungenstamm in die rechte Kammer.

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a month ago
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Der Masseter ist die wichtigste Kraft der Kaumuskulatur. In diesem Video siehst du in unter 120 Sekunden, was genau er tut.

Der M. masseter besteht aus zwei Teilen: dem oberflächlichen Anteil (Pars superficialis) und dem tiefen Anteil (Pars profunda). Sein Ursprung liegt am Arcus zygomaticus, dem Jochbogen. Von dort ziehen die Fasern nach dorso-kaudal und setzen an der Tuberositas masseterica und entlang des Ramus mandibulae am Unterkiefer an.

Innerviert wird er durch den gleichnamigen N. massetericus, einen Ast des N. mandibularis und damit des N. trigeminus, dem fünften Hirnnerven.

Seine Aufgabe: Er verschließt den Kiefer (Adduktion) und sorgt für die Protrusion des Unterkiefers.

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a month ago
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