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Olympiasieger 🚣‍♂️🥇🥈
Systemischer Coach👥 & Resilienz- & Teamentwickler
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Machen wir das Boot damit schneller? ®
Gründer @kohaerenz.org
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1. August vor 11 Jahren… ⠀
Nach 24 Jahren haben wir wieder Olympisches Gold gewonnen. ⠀
Wir haben es geschafft zu einem echten High Performance Team zusammenzukommen. ⠀
⠀
Wir waren nicht 9 beste Freunde und doch voller Respekt, Wertschätzung und Augenhöhe und mit dem Fokus auf das, was uns wirklich wirklich voran bringt. DANKE für diesen Weg und diese Zeit @deutschlandachter ⠀
⠀
Und am Ende ist in dieser Zeit mit Richard Schmidt @richardfs1987 doch einer zu einem meiner besten Freunde geworden. 🙏⠀
⠀
❓Wer hat das Rennen gesehen? 😊 by @kuffnerandreas
8
3 years ago
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1. August vor 11 Jahren… ⠀
Nach 24 Jahren haben wir wieder Olympisches Gold gewonnen. ⠀
Wir haben es geschafft zu einem echten High Performance Team zusammenzukommen. ⠀
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Und am Ende ist in dieser Zeit mit Richard Schmidt @richardfs1987 doch einer zu einem meiner besten Freunde geworden. 🙏⠀
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❓Wer hat das Rennen gesehen? 😊 by @kuffnerandreas
3
3 years ago
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1. August vor 11 Jahren… ⠀
Nach 24 Jahren haben wir wieder Olympisches Gold gewonnen. ⠀
Wir haben es geschafft zu einem echten High Performance Team zusammenzukommen. ⠀
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Wir waren nicht 9 beste Freunde und doch voller Respekt, Wertschätzung und Augenhöhe und mit dem Fokus auf das, was uns wirklich wirklich voran bringt. DANKE für diesen Weg und diese Zeit @deutschlandachter ⠀
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❓Wer hat das Rennen gesehen? 😊 by @kuffnerandreas
17
3 years ago
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Motivation ist häufig schon da. Demotivation leider auch.

Nach einem Vortrag in dieser Woche wurde ich gefragt:

„Wie habt ihr es in schwierigen Phasen und langen Durststrecken geschafft, wieder in die Motivation zu kommen? Und welche Rolle hatte dabei der Trainer?“

Ehrlicherweise habe ich eigentlich nie erlebt, dass mein Trainer mich im klassischen Sinne motiviert hat.

Das grundsätzliche Wollen war da. Sonst wären 16 Jahre Hochleistungssport, parallel Studium und viel Verzicht kaum möglich gewesen.

Trotzdem war ich nicht immer gleich motiviert. Prioritäten verschoben sich. Dazu kamen Belastungen, Rückschläge und Dinge, die Energie kosteten.

Die entscheidende Frage zwischen meinem Trainer und mir war dabei selten:

„Wie motivieren wir dich wieder?“

Wir haben vor allem darauf geschaut:

Was steht gerade im Weg?
Was kostet unnötig Energie?
Was müssen wir klären, verändern oder möglicherweise auch akzeptieren?

Mein Trainer war damit weniger die Quelle meiner Motivation, sondern ein Sparringspartner, der mir geholfen hat, Demotivation zu vermeiden.

Bevor wir also versuchen, uns selbst oder andere zu motivieren, lohnt sich ein anderer Blick:

Woher kommt die fehlende Motivation?

Vielleicht sind es widersprüchliche Erwartungen, ungeklärte Konflikte, dauernde Unterbrechungen oder zu wenig Handlungsspielraum.

Dann braucht es nicht unbedingt einen zusätzlichen Anreiz oder eine motivierende Ansprache.

Es braucht zunächst Klarheit darüber, was uns daran hindert, unsere vorhandene Energie sinnvoll einzusetzen.

Die Idee ist also: nicht gleich ein neues Feuer entfachen, sondern zuerst anschauen, was dem Feuer gerade die Luft nimmt.

#motivation #demotivation #selbstführung #highperformance #machenwirdasbootdamitschneller by @kuffnerandreas
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7 days ago
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Psychologische Sicherheit heißt nicht: Mir kann nichts passieren.

Nach meinem Vortrag für die PADline GmbH kam eine spannende Frage:

„Wie kann psychologische Sicherheit entstehen, wenn Menschen vorher noch gegeneinander konkurriert haben?“

Im Deutschlandachter kämpften wir über Monate um die wenigen Plätze im Boot.

Gestern Konkurrent. Heute Teamkollege.

Psychologische Sicherheit hob diese Konkurrenz nicht auf. Sie garantierte keinen Platz im Team und schützte nicht vor Leistungsbewertung.

Sie bedeutete, Fragen, Zweifel, Widerspruch und Fehler ansprechen zu können, ohne befürchten zu müssen, für diese Offenheit abgewertet, bloßgestellt oder bestraft zu werden.

Denn wenn Widerspruch als Illoyalität gilt und Zweifel als Schwäche ausgelegt werden, werden Menschen vorsichtiger.

Dann bleibt Wichtiges unausgesprochen.

Das kann nach Harmonie aussehen und gleichzeitig die gemeinsame Leistung gefährden.

Entscheidend zeigt sich psychologische Sicherheit deshalb im Alltag:

❓Wie reagieren wir auf „Ich weiß es nicht“?

❓Wie gehen wir mit Widerspruch um?

❓Was passiert, wenn wir gerade nicht dasselbe wollen?

Im Achter wurde die Qualität unseres späteren Miteinanders auch durch die Qualität unseres vorherigen Gegeneinanders beeinflusst.

Der andere konnte mein Konkurrent sein, ohne mein Feind zu werden.

Wie gut wir zusammenarbeiten, zeigt sich besonders unter Druck – und daran, wie wir miteinander umgehen, wenn wir Unterschiedliches wollen.

#führung #psychologischessicherheit #zusammenarbeit #highperformance #machenwirdasbootdamitschneller taken in Berlin, Deutschland by @kuffnerandreas
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14 days ago
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Die Sache war geklärt. Der Konflikt nicht.

Vor einiger Zeit stand ich in einem Schreibwarengeschäft hinter einem Kunden, der sich lautstark darüber beschwerte, dass für die Reparatur seines Montblanc-Stifts 150 Euro fällig werden sollten.

Sein Punkt: Diese Kosten hätte man ihm vorher exakt nennen müssen - das zahlt er nicht.

Der Mitarbeiter blieb ruhig, versuchte weiter vernünftig zu sprechen, der Kunde blieb unangenehm im Ton. Der Mitarbeuter bot irgendwann an, die Kosten zu teilen.

Aber das beendete die Diskussion nicht.

Schließlich sagte der Verkäufer sinngemäß – und offensichtlich ernst gemeint:

„Dann nehmen Sie den Stift einfach mit.“

Kostenlos.

Das tat der Kunde tatsächlich.

Als ich kurz darauf aus dem Geschäft ging, stand er noch davor und beschwerte sich weiter über den Mitarbeiter und den Umgang mit seinem Anliegen. Er war nicht zu beruhigen. 

Da habe ich mich gefragt:

Was war hier eigentlich noch offen?

Die 150 Euro waren vollständig vom Tisch.

Der Ärger aber nicht.

Ich kenne den Kunden nicht und kann nicht wissen, was in ihm vorging. Vielleicht fühlte er sich nicht ernst genommen. Vielleicht ging es um Fairness, die Art des Gesprächs oder darum, das eigene Gesicht zu wahren.

Vielleicht um etwas ganz anderes.

Offensichtlich ging es aber irgendwann nicht mehr nur um die Reparatur.

Genau an diesem Punkt verwechseln wir häufig zwei Ebenen:

Wir lösen die Sache und glauben, damit sei auch geklärt, was zwischen uns entstanden ist.

❗️Doch nicht jeder gelöste Sachkonflikt ist auch ein gelöster Beziehungskonflikt.

Was im Miteinander entstanden ist, braucht manchmal ein anderes Gespräch:

❓Wie haben wir die Situation erlebt?

❓Was ist zwischen uns passiert?

❓Und was brauchen wir, damit wieder Verbindung entstehen kann?

Manchmal lösen wir das eine Problem – aber noch nicht das, was zwischen uns passiert ist.

#konfliktklärung #beziehungsqualität #zusammenarbeit #führung verbindungstärken #machenwirdasbootdamitschneller taken in Berlin, Deutschland by @kuffnerandreas
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21 days ago
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Wann lohnt es sich noch zu kämpfen?

Eine Sache schätze ich besonders, wenn ich Vorträge halte: den Dialog mit den Menschen danach.

Denn dann geht es nicht mehr nur um das, was ich gesagt habe. Sondern darum, was es bei den Menschen ausgelöst hat und welche Bedeutung es für ihre eigene Situation bekommt.

Eine der letzten Fragen war:

„Wie erkenne ich, wann es sich lohnt, weiterzukämpfen – und wann es besser ist, aufzuhören?“

Ich kenne beide Seiten ziemlich gut.

16 Jahre Hochleistungssport wären ohne Durchhaltevermögen kaum möglich gewesen.

Gleichzeitig halte ich den Satz „Du darfst niemals aufgeben“ für einen ziemlich schlechten Ratgeber.

Manchmal braucht es Mut, weiterzumachen.

Und manchmal braucht es mindestens genauso viel Mut, aufzuhören.

Nur kennen wir im Moment der Entscheidung den Ausgang noch nicht.

Eine Frage, die mir dabei hilft:

Wie viel bin ich bereit zu investieren – unter der Annahme, dass es trotzdem nicht funktioniert?

Zeit.
Energie.
Geld.
Beziehungen.
Gesundheit.
Andere Möglichkeiten.

❗️Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen, obwohl ich den Ausgang nicht kenne?

Und dann kommt für mich noch eine zweite Frage hinzu:

Wofür zahle ich diesen Preis eigentlich?

Für etwas, das mir wirklich wichtig ist?

Oder weil ich mir selbst beweisen möchte, dass ich keiner bin, der aufgibt?

Das ist ein Unterschied.

Klarheit garantiert uns keine richtige Entscheidung. Aber sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Entscheidung zu treffen, die zu dem passt, was wir zu diesem Zeitpunkt wissen, können und wollen.

#selbstführung #entscheidungen #highperformance #resilienz #machenwirdasbootdamitschneller taken in Berlin, Deutschland by @kuffnerandreas
2
a month ago
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Verstehen ist nicht verharmlosen.

43,8 Prozent für eine Partei, deren Landesverband als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft wird.

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt erschüttert mich.

Rechtsextremismus braucht eine klare Grenze. Und wer eine solche Partei wählt, trägt Verantwortung für diese Entscheidung.

Aber Empörung allein wird nichts verändern.

Wenn wir wieder handlungsfähig werden wollen, müssen wir auch verstehen, warum so viele Menschen das Vertrauen in unsere Demokratie und ihre eigene Wirksamkeit verloren haben.

Nicht jede Stimme war nur Protest. Ein Teil der Zustimmung gilt auch den ausgrenzenden und autoritären Positionen selbst. Das dürfen wir nicht kleinreden.

Gleichzeitig müssen wir fragen:

Wo erleben Menschen, dass ihre Sorgen nicht gehört werden?

Wo haben politische Versprechen ihre Glaubwürdigkeit verloren?

Und wo fehlt die Erfahrung, dass Mitwirkung tatsächlich etwas verändern kann?

Im Hochleistungssport habe ich gelernt, dass Vertrauen nach einer Niederlage nicht durch große Versprechen zurückkehrt.

Es entsteht, wenn Fehler ehrlich benannt werden, Verantwortung übernommen wird und Veränderung tatsächlich spürbar wird.

Auch unsere Demokratie braucht beides:

Eine klare Grenze gegenüber Rechtsextremismus und die Bereitschaft, Vertrauen und gemeinsame Wirksamkeit neu aufzubauen.

Ein demokratisches Comeback ist möglich.

Aber es wird nicht herbeigeredet. Es muss durch Klarheit, Verantwortung und sichtbares Handeln verdient werden.

#demokratie #vertrauen #verantwortung #zusammenhalt #führung machenwirdasbootdamitschneller by @kuffnerandreas
7
a month ago
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Nicht jede schwierige Phase muss gewonnen werden.

Manchmal besteht die eigentliche Aufgabe darin, im Spiel zu bleiben.

In meiner Zeit als Leistungssportler gab es Phasen, in denen ich immer wieder ausgebremst wurde: durch Ausfälle meines Ruderpartners, eigene Verletzungen oder persönliche Ereignisse, die wichtiger waren als der nächste sportliche Erfolg.

Nicht alles davon lag in meiner Hand.

Die entscheidende Frage war deshalb irgendwann nicht mehr nur:

Wie kann ich trotzdem gewinnen?

Sondern:

Wie komme ich wieder zurück ins Spiel?
Und möchte ich dieses Spiel überhaupt noch weiterspielen?

Im Spiel zu bleiben bedeutet für mich nicht, um jeden Preis durchzuhalten.

Es bedeutet, die Realität anzunehmen und den eigenen Einflussbereich wiederzufinden.

Was kann ich jetzt beeinflussen?
Was ist die nächste Entscheidung?
Was ist der nächste Schritt?

Das gilt im Sport genauso wie im Beruf, in Beziehungen oder in persönlichen Krisen.

Manchmal führt der nächste Schritt nach vorne. Manchmal braucht es eine Pause, einen anderen Weg oder die Entscheidung, ein bisheriges Spiel zu verlassen.

Resilienz bedeutet deshalb nicht nur, möglichst viel auszuhalten.

Sie zeigt sich auch darin, ehrlich hinzusehen, wieder handlungsfähig zu werden und bewusst zu entscheiden, wofür wir unsere Kraft weiterhin einsetzen möchten.

#resilienz #selbstführung #machenwirdasbootdamitschneller #wirksamkeit #highperformance taken in Berlin, Deutschland by @kuffnerandreas
1
a month ago
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Wir wünschen uns Miteinander – und schaffen gleichzeitig Bedingungen, unter denen Menschen ihren Platz gegeneinander sichern müssen.

Der Wunsch, gesehen, gehört und anerkannt zu werden, steht guter Zusammenarbeit nicht entgegen.

Schwierig wird es, wenn Anerkennung vor allem dadurch entsteht, sichtbarer, stärker oder erfolgreicher zu sein als andere.

Dann wird es nachvollziehbar, die eigene Position zu schützen – während gleichzeitig erwartet wird, Informationen offen zu teilen, einander zu unterstützen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Im Deutschlandachter waren wir zunächst Konkurrenten. Jeder wollte sich für einen der wenigen Plätze qualifizieren und zeigen, dass er stärker ist als andere.

Sobald die Mannschaft feststand, musste sich diese Logik verändern:

Aus Konkurrenz wurde Kooperation.
Aus individueller Positionierung eine gemeinsame Identität.

Wir durften nicht weniger ambitioniert werden. Aber unsere Ambition durfte sich nicht mehr gegeneinander richten.

Dafür braucht es Vertrauen, Offenheit und die Fähigkeit, Konflikte im Sinne der gemeinsamen Sache auszutragen.

Diese Dynamik zeigt sich nicht nur in Unternehmen. Sie begegnet uns überall dort, wo Menschen gemeinsam etwas erreichen möchten: in Teams, Partnerschaften, Familien oder gemeinsamen Projekten.

Miteinander bedeutet dabei nicht, die eigenen Interessen oder Stärken aufzugeben.

Es bedeutet, die eigene Stärke nicht nur zur persönlichen Positionierung einzusetzen, sondern als Beitrag zu etwas Gemeinsamem zu verstehen.

Aus „Wie sichere ich meinen Platz?“ wird dann im besten Fall eine andere Frage:

Machen wir das Boot damit schneller?®

#miteinander #beziehungsqualität #teamarbeit #highperformance #machenwirdasbootdamitschneller by @kuffnerandreas
0
a month ago
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Die erste Erklärung ist häufig die naheliegendste.

Ich habe keine Zeit.
Die anderen ziehen nicht mit.
Unter Druck muss ich einfach funktionieren.
Ich darf mir keinen Fehler erlauben.
Ich muss einfach weitermachen.

Diese Sätze müssen nicht falsch sein.

Aber sie können an der Oberfläche bleiben.

Denn unter dem, was wir zunächst sagen, liegt möglicherweise noch eine zweite Geschichte:

fehlende Klarheit,
ein gemeinsames Ziel, das nicht wirklich gemeinsam ist,
Handlungsfähigkeit, die unter Druck nicht plötzlich entsteht, sondern lange vorher vorbereitet wird,
die Angst vor einem Urteil
oder die Erkenntnis, dass ein bisheriger Weg nicht mehr trägt.

Die zweite Perspektive soll die erste nicht entwerten.

Sie kann uns aber helfen, genauer hinzusehen – auf uns selbst, auf unsere Beziehungen und auf die Bedingungen, die unser Handeln beeinflussen.

Für mich beginnt Selbstverantwortung deshalb nicht damit, sich vorschnell die Schuld zu geben.

Sondern mit der Bereitschaft, die eigene Erklärung nicht sofort für die ganze Wahrheit zu halten.

Mut zur Realität beginnt mit ehrlichem Hinsehen.

#selbstführung #kohärenz #machenwirdasbootdamitschneller® #beziehungsqualität #highperformance by @kuffnerandreas
1
2 months ago
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Nicht alles, was einmal zu uns gepasst hat, muss uns für immer begleiten.

Während unserer Vietnamreise lag eines Abends vor unserer Unterkunft in Sa Pa ein kleiner Zettel mit dieser Geschichte.

Unsere Kinder waren vor allem von der Idee des Gebens begeistert. Für mich blieb noch ein anderer Gedanke hängen:

Loslassen.

Wir halten häufig an Aufgaben, Rollen, Zielen oder Vorstellungen von uns selbst fest, weil sie einmal zu uns gepasst haben – oder weil wir bereits viel in sie investiert haben.

Doch loszulassen bedeutet nicht, das Bisherige abzuwerten.

Manches war genau richtig für einen früheren Abschnitt unseres Weges. Und trotzdem kann es irgendwann Zeit sein, wieder Raum für Neues zu schaffen.

Für die Zeit nach meiner Sommerpause nehme ich deshalb eine frühere Routine wieder auf und frage mich morgens:

Was darf ich heute loslassen, damit wieder mehr Raum für das Wesentliche entsteht?

#selbstführung #loslassen #veränderung #machenwirdasbootdamitschneller® #kohärenz by @kuffnerandreas
4
2 months ago
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