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Athen 1941: Wehrmachtssoldaten auf der Akropolis

Beschreibung:

Athen, 14. Mai 1941. Drei Wehrmachtssoldaten sitzen zwischen den antiken Säulen der Akropolis. Die Aufnahme stammt vom Fotografen Gerhard Gronefeld und wird heute im Deutschen Historischen Museum aufbewahrt. Hier ist eine nachträglich kolorierte und bearbeitete Fassung zu sehen.

Am 27. April hatten deutsche Truppen Athen besetzt. Der Angriff auf Griechenland hatte am 6. April 1941 begonnen und war Teil des Balkanfeldzugs. Als Gronefeld fotografierte, stand die Hauptstadt seit gut zwei Wochen unter deutscher Besatzung.

Gronefeld arbeitete als Kriegsberichterstatter für eine Propagandakompanie der Wehrmacht. Das Motiv zeigte die Soldaten als Besucher antiker Kulturstätten. Die ruhige Szene mit Buch und Sonnenbrillen gehörte damit zur propagandistischen Darstellung des Feldzugs; über die Kämpfe und die Folgen der Besetzung gibt sie keine Auskunft.

Zitat:

„Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter, im Krieg die Väter ihre Söhne.“

— Herodot, Historien I, 87, 5. Jahrhundert v. Chr.; aus dem Griechischen übersetzt.

#Geschichte #Deutschland #Griechenland #ZweiterWeltkrieg #Militärgeschichte by @nordritter
13
4 days ago
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Churchill zu Gast bei Kaiser Wilhelm II.

Beschreibung:

Kaiser Wilhelm II. und Winston Churchill bei einem deutschen Heeresmanöver vor dem Ersten Weltkrieg. Churchill besuchte die Übungen auf Einladung des Kaisers 1906 und erneut 1909. Beim ersten Besuch war er Unterstaatssekretär im britischen Kolonialministerium, beim zweiten bereits Handelsminister.

1906 zeigte sich Churchill von der Disziplin des deutschen Heeres beeindruckt. Mit Wilhelm sprach er unter anderem über den Burenkrieg. Nach dem Besuch schickte ihm der Kaiser Fotografien der Manöver. Churchill bedankte sich mit einem Exemplar seiner Biografie über seinen Vater, Lord Randolph Churchill.

1911 übernahm Churchill als Erster Lord der Admiralität die politische Leitung der britischen Marine. Bei Kriegsbeginn 1914 standen der frühere Gast und sein kaiserlicher Gastgeber auf gegnerischen Seiten.

Zitat:

„Ich bin sehr dankbar, dass zwischen dieser Armee und England ein Meer liegt.“

— Winston Churchill an seine Tante Leonie, nach den deutschen Heeresmanövern 1906; aus dem Englischen übersetzt.

#Geschichte #Deutschland #Kaiserreich #Churchill #Militärgeschichte by @nordritter
14
5 days ago
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Schwarze Reichswehr: Aufrüstung im Verborgenen

Beschreibung:

Der Versailler Vertrag begrenzte das deutsche Heer auf 100.000 Mann. Hinter dieser offiziellen Grenze entstand Anfang der 1920er-Jahre eine geheime militärische Reserve: die Schwarze Reichswehr. Teile der regulären Reichswehr unterstützten die illegalen Verbände mit Waffen, Geld und Ausbildung.

Als „Arbeitskommandos“ getarnt, wurden zusätzliche Truppen organisiert. Unter ihren Angehörigen befanden sich zahlreiche ehemalige Freikorpskämpfer. Besonders im Raum Berlin-Brandenburg entstand ein Netz von Einheiten, die in Reichswehrkasernen untergebracht und militärisch ausgebildet wurden.

Nationalismus und Feindschaft gegenüber der Republik prägten die Organisation. Zur Geheimhaltung dienten auch sogenannte Fememorde: Angehörige, die unter Verratsverdacht gerieten, wurden von Männern aus den eigenen Reihen ermordet.

Am 1. Oktober 1923 versuchten Verbände unter Bruno Ernst Buchrucker in Küstrin einen Putsch. Der Aufstand scheiterte am Eingreifen der regulären Reichswehr – jener Armee, mit deren Unterstützung die geheimen Formationen aufgebaut worden waren.

Zitat:

„Von diesem Zeitpunkt ab darf die gesamte Iststärke des Heeres […] nicht mehr als einhunderttausend Mann […] betragen.“
— Versailler Vertrag, Artikel 160, 28. Juni 1919.

#Geschichte #DeutscheGeschichte #WeimarerRepublik #Reichswehr #Militärgeschichte by @nordritter
445
5 days ago
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Viktoria Luise und Cecilie in Uniform

Beschreibung:

Prinzessin Viktoria Luise von Preußen und ihre Schwägerin Kronprinzessin Cecilie in einer nachträglich kolorierten Aufnahme. Die historische Vorlage wird von der Library of Congress auf etwa 1910 bis 1915 datiert.

Links trägt Viktoria Luise, die einzige Tochter Kaiser Wilhelms II., die Uniform des 2. Leib-Husaren-Regiments. Besonders auffällig ist die Pelzmütze mit dem Totenkopf. Als Regimentschefin erschien sie bei Paraden und Truppenbesuchen in dieser eigens für sie angefertigten Uniform. Solche Aufnahmen wurden damals auch als Postkarten verbreitet.

Rechts steht Cecilie, die Ehefrau des Kronprinzen Wilhelm, in der Uniform des Dragoner-Regiments „König Friedrich III.“ (2. Schlesisches) Nr. 8. Beide bekleideten als Regimentschefinnen eine militärische Ehrenstellung mit repräsentativen Aufgaben.

Zitat:

„Immer bedauerte ich, kein Junge zu sein, um in Deine schöne Armee eintreten zu können, und nun bin ich dafür so getröstet worden.“

— Viktoria Luise, Brief an ihren Vater Kaiser Wilhelm II., 1910; wiedergegeben in ihren Erinnerungen von 1965.

#Geschichte #Deutschland #Kaiserreich #Preußen #DeutscheGeschichte by @nordritter
57
6 days ago
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Aufrichtig und beständig

Beschreibung:

Der Schriftzug hat einen historischen Bezug: „Sincere et constanter“ war der Wahlspruch des Roten Adlerordens. Unter Friedrich Wilhelm II. wurde dieser am 12. Juni 1792 zu einem preußischen Orden. Die deutsche Übersetzung lautet „Aufrichtig und beständig“.

Das Motiv verbindet diesen Leitspruch mit dem gekrönten Reichsadler und den schwarz-weiß-roten Farben des Deutschen Kaiserreichs. Das Eichenlaub ergänzt die Darstellung als traditionelles Sinnbild für Treue und Beständigkeit.

Als persönlicher Grundsatz lässt sich der Spruch einfach verstehen: ehrlich sprechen, Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und auch unter Druck zu seinem Wort stehen.

Zitat:

„Sincere et constanter.“
„Aufrichtig und beständig.“

— Wahlspruch des Roten Adlerordens.

#Geschichte #Preußen #Kaiserreich #Deutschland #DeutscheGeschichte by @nordritter
26
8 days ago
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Mackensen – Der letzte Husar

Beschreibung:

August von Mackensen (1849–1945) begann seine militärische Laufbahn 1869 als Freiwilliger bei den preußischen Leibhusaren. Er kämpfte im Deutsch-Französischen Krieg und stieg später zum Generalfeldmarschall auf. Die schwarze Husarenuniform mit der Totenkopfmütze blieb sein bekanntestes Erkennungsmerkmal.

Im Mai 1915 führte er die 11. Armee beim Durchbruch von Gorlice-Tarnów gegen die russischen Stellungen. Im selben Jahr übernahm er den Oberbefehl im Feldzug gegen Serbien, 1916 folgte der Feldzug gegen Rumänien. Für seine militärischen Leistungen erhielt er unter anderem den Pour le Mérite und das Großkreuz des Eisernen Kreuzes.

Nach der Einnahme Belgrads ließ Mackensen auf dem dortigen Soldatenfriedhof auch ein Denkmal für die gefallenen serbischen Verteidiger errichten. Es trägt eine Inschrift in deutscher und serbischer Sprache.

Zitat:

„Hier ruhen serbische Helden.“

— Inschrift des auf Mackensens Befehl errichteten Denkmals für die Verteidiger Belgrads von 1915.

#Geschichte #Deutschland #Preußen #Militärgeschichte #ErsterWeltkrieg by @nordritter
8
10 days ago
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Ich hatt’ einen Kameraden – 1915

Beschreibung:

Diese historische Kriegspostkarte aus dem Jahr 1915 zeigt einen trauernden deutschen Soldaten am Grab eines gefallenen Kameraden. Mit abgenommenem Helm und verhülltem Gesicht steht er vor dem schlichten Holzkreuz. Die kahle Landschaft und die gedämpften Farben verstärken den Eindruck von Verlust und Trauer.

Solche Postkarten waren während des Ersten Weltkriegs weit verbreitet. Motive rund um „Ich hatt’ einen Kameraden“ verbanden persönliches Gedenken mit der Erinnerung an gefallene Soldaten. Zahlreiche Karten mit diesem Motiv sind für die Jahre 1914 bis 1917 nachgewiesen; mehrere davon stammen konkret aus dem Jahr 1915. 

Zitat:

„Bleib du im ew’gen Leben mein guter Kamerad!“

— Ludwig Uhland, Der gute Kamerad, 1809

#Deutschland #Geschichte #ErsterWeltkrieg #Kaiserreich #Militärgeschichte by @nordritter
51
a month ago
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Germania am Marterpfahl – Deutschland nach Versailles

Beschreibung:

Diese Postkarte entstand um 1920 und richtete sich gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages. Herausgegeben wurde sie vom Verlag Josef Winter in Oberndorf bei Salzburg. Das Original befindet sich heute im Deutschen Historischen Museum in Berlin. 

Die Germania erscheint entwaffnet und gefesselt an einem Pfahl. Krone, Schwert und Rüstung liegen zu ihren Füßen, während aus dem dunklen Himmel ein heller Lichtstrahl auf sie fällt. Das Motiv greift damit die in der frühen Weimarer Republik verbreitete Vorstellung von den „Fesseln von Versailles“ auf. Germania steht hier sinnbildlich für das nach dem Ersten Weltkrieg militärisch beschränkte und territorial verkleinerte Deutsche Reich. 

Die Karte zeigt eindrücklich, wie politische Botschaften dieser Zeit über nationale Allegorien, Symbole und emotionale Bildsprache verbreitet wurden.

Zitat:

„Wenn auch entwaffnet und gefesselt – am Himmel leuch’t ein Hoffnungsstrahl, es naht die Stunde der Erlösung Germania’s am Marterpfahl!“

— Inschrift der Postkarte, um 1920

#Germania #VersaillerVertrag #WeimarerRepublik #DeutscheGeschichte #HistorischePostkarte by @nordritter
11
a month ago
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Das Grundgesetz ist keine Verfassung und kann deshalb auch nicht erneuert oder abgeändert werden.
Die BRD ist kein völkerrechtlich legitimierter Staat weshalb wir auch nicht als Menschen sondern als Personen behandelt werden.
Die BRD ist eine Scheinstaatverwaltung die nur handelsrechtlich den anderen souveränen europäischen Staaten gleichgesetzt wurde

Ohne Friedensvertrag keine Souveränität

Ohne Souveränität (Völkerrecht) keine Freiheit

Ohne die Rückkehr ins Völkerrecht gibt es keine Selbstbestimmung sondern weiterhin die fremdbestimmten Befehle eines nicht reformierbaren Unrechtssystems.

Wir brauchen weder Parteien noch andere Organisationen!!

Das Recht und-Ordnungsprinzip Werte, Regeln und Gesetze werden über eine Verfassung geregelt.
Eine unabhängige Justiz eine unbürokratische Verwaltung.
Die Souveränitätsfrage ist der Schlüssel zur Freiheit und Selbstbestimmung des deutschen Volkes.

#system #volk #deutschland🇩🇪 #geschichte #historie by @nordritter
10
a month ago
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Deutsch bis ins Mark! 

Schwarz, Weiß und Rot, der preußische Adler und grüner Lorbeer prägen dieses historische patriotische Motiv. Der Wahlspruch „Deutsch bis ins Mark“ begegnet bereits auf Bildpostkarten aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs. Eine erhaltene Karte mit der verwandten Losung „Einig und stark, Deutsch bis ins Mark“ wird auf etwa 1910 datiert; eine weitere Kriegspostkarte mit demselben Spruch stammt aus dem Jahr 1915. 

Solche Postkarten machten nationale Farben, Wappen und Wahlsprüche zu einem Teil der Alltagskultur. Das Motiv verbindet Reichsfarben und preußische Symbolik mit dem Lorbeer als traditionellem Zeichen von Ehre und Ruhm.

„Das ganze Deutschland soll es sein!“
— Ernst Moritz Arndt, Des Deutschen Vaterland, 1813 

#DeutscheGeschichte #Kaiserreich #Preußen #SchwarzWeißRot #HistorischePostkarte by @nordritter
130
a month ago
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Germania wacht am Rhein

Wer / Wann:

Das Bild zeigt das Gemälde „Germania auf der Wacht am Rhein“ von Lorenz Clasen aus dem Jahr 1860. Clasen war ein deutscher Historienmaler der Düsseldorfer Schule. Das Werk befindet sich heute im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld.

Beschreibung:

Zu sehen ist die Germania als deutsche Nationalallegorie: wachsam, gerüstet und mit Schwert und Schild am Rhein stehend. Im Hintergrund liegt eine Rheinlandschaft mit Burg, Fluss und weiter Ferne. Das Bild entstand im 19. Jahrhundert, in einer Zeit wachsender nationaler Bewegung und starker Rheinromantik.

Germania erscheint hier nicht friedlich ruhend, sondern als Wächterin. Ihr Blick richtet sich nach Westen, der Schild trägt den deutschen Adler, das Schwert steht bereit. Das Gemälde wurde später eng mit dem Lied „Die Wacht am Rhein“ verbunden und wurde zu einem bekannten Sinnbild der wehrhaften Nation.

Zitat:

„Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
fest steht und treu die Wacht am Rhein!“
— Max Schneckenburger, „Die Wacht am Rhein“, 1840

#Germania #WachtAmRhein #DeutscheGeschichte #DeutscheKunst #Kunstgeschichte by @nordritter
6
a month ago
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Thor im Kampf mit den Riesen – Mjölnir im Donner

Wer / Wann:

Das monumentale Gemälde „Tors strid med jättarna“ – „Thor im Kampf mit den Riesen“ schuf der schwedische Künstler Mårten Eskil Winge (1825–1896) im Jahr 1872. Das fast fünf Meter hohe Werk gehört heute zum Nationalmuseum in Stockholm. 

Beschreibung:

Thor erhebt Mjölnir, während Blitze den Himmel durchbrechen und die Riesen vor ihm zurückweichen. Vor seinem Streitwagen stehen die beiden Böcke Tanngnjóstr und Tanngrisnir; um seine Hüfte trägt er den Kraftgürtel Megingjörð.

Winge zeigt Thor als Verkörperung von Kraft, Entschlossenheit und dem Kampf gegen das Chaos. Als das Gemälde 1872 erstmals im Nationalmuseum gezeigt wurde, zog es große Menschenmengen an. Für das damalige Publikum verkörperte der Kampf des Donnergottes vor allem den Widerstreit zwischen Gut und Böse. 

Das Bild gehört zu jener nordischen Historienmalerei des 19. Jahrhunderts, die die alten Götter- und Heldensagen wiederentdeckte und unser heutiges Bild von Thor und der nordischen Mythologie bis heute mitgeprägt hat. 

Zitat aus der Edda:

„Da lachte dem Hlorridi das Herz im Leibe,
als der Hartgeherzte den Hammer erkannte.“

— Þrymskviða, Strophe 31, Übersetzung Karl Simrock 

#NordischeMythologie #Thor #GermanischeMythologie #Kunstgeschichte #Geschichte by @nordritter
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2 months ago
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