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3 months ago
Co Creator: rogerdeweck gabathvler
Photo by Republik on July 05, 2026.
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Posted On: July 6th 2026, 06:27 am
In der Schweiz ist die Sozial­demokratie erfolgreich, global verliert sie an Einfluss. Woran liegt das? Roger de Weck fragt nach bei Mattea Meyer, der Co-Präsidentin der SP Schweiz.
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Im Gespräch: «Ich bin stolz, ein Gutmensch zu sein» – jetzt auf republik.ch
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Von Roger de Weck @rogerdeweck und Mirja Gabathuler @gabathvler, mit Mattea Meyer @matteameyer.ch
Comments (20)
schonholzerchristian 3 months ago

schonholzerchristian

Fragt sich nur für wen😂

christian.zwahlen 3 months ago

christian.zwahlen

einfach verblendet

d.enderst 3 months ago

d.enderst

Ein Gutmensch bist Du? Aber bei mir nicht so? Du kannst es noch werden!

philippemanuelegger 3 months ago

philippemanuelegger

Von wegen Gutmensch! Es ist wirtschaftlich und ethisch schlecht, die Staatswirtschaft bei jeder Gelegenheit aufblasen zu wollen. Da steht eine grundböse Absicht dahinter, die sich gegen das Individuum richtet, gegen die Leistungsfähigkeit und Freiheit eines jeden Menschen. Und dann noch der Salonlinksliberale De Weck - mit dem Goldlöffeli geboren und nie in der realen Welt angekommen. Gruslig.

stefaniezemp 3 months ago

stefaniezemp

Sorry SP ist immer mehr eine ideologische Bubble. Anstatt ernste Probleme anzugehen lese ich seit Monaten nur Männerhetze (schwerig lösbares "Problem"). Vermisse die SP zu Moritz Leuenbergers Zeiten

retirolaantigua 3 months ago

retirolaantigua

Gutmensch ist ein anderes Wort für Naiv.

ku.ku7934 3 months ago

ku.ku7934

Gutmensch 😂😂😂😂auf unsere Kosten 😂😂

nexyo 3 months ago

nexyo

❤️🙌🔥

daannoir 3 months ago

daannoir

und ein gut bezahlter dazu. Deshalb darf die Bevölkerung auch Leistung, Führung, Mut, Klarheit und konkrete Resultate erwarten. Nicht nur Kommunikation, Haltung und schöne Worte. Ich glaube, es ist höchste Zeit, dass die SP über die Bücher geht und sich eine unangenehme, aber entscheidende Frage stellt: Für wen stehen wir eigentlich noch ein? Für eine kleine Schicht gut ausgebildeter, gut verdienender Akademikerinnen und Akademiker in urbanen Milieus? Oder für die breite Bevölkerung – für jene Menschen, die jeden Morgen aufstehen, hart arbeiten, Familien ernähren, Rechnungen bezahlen und jeden Monat schauen müssen, wie sie über die Runden kommen? Die Baustellen wären riesig: Bildung, Wohnen, Infrastruktur, Kaufkraft, soziale Sicherheit, Integration, Stadtentwicklung, Gemeinden, Vereine, öffentlicher Raum und die Zukunft der nächsten Generation. Doch ein klarer Plan, eine mutige Vision und eine Strategie, die konsequent verfolgt wird, sind weit und breit kaum zu erkennen. Diesen Widerspruch verkörpert die heutige SP-Spitze für mich geradezu perfekt: moralisch laut, kommunikativ professionell, akademisch selbstsicher – aber viel zu oft ohne überzeugende Antworten auf die harte Realität ausserhalb der eigenen Bubble. Und das ist nicht nur enttäuschend. Es ist für eine Partei, die einmal den Anspruch hatte, die breite arbeitende Bevölkerung zu vertreten,

daannoir 3 months ago

daannoir

Ich wähle meistens SP oder Grüne. Aber zunehmend nur deshalb, weil ich keine überzeugende Alternative sehe. Und genau das ist bitter. Denn die SP macht es sich bequem. In diesem Land gibt es immer mehr SP-Konservative und Grünkonservative: Menschen, die sich selbst für progressiv halten, aber in Wahrheit bestehende Machtverhältnisse, eigene Milieus und persönliche Komfortzonen verteidigen. Hier in Windisch haben wir neu eine Gemeindepräsidentin der SP. Von ihr kommt für mich bislang erschreckend wenig. Ab und zu ein Foto in den Regionalzeitungen, eine dreiminütige Rede am Jugendfest – und sonst? Windisch ist chronisch unterfinanziert, die Infrastruktur ist teilweise marode, und zentrale Probleme werden mit einem Schulterzucken hingenommen. Stellt man kritische Fragen und holt die Verantwortlichen aus ihrer Komfortzone, folgen Lamentieren, Ausweichen oder Schweigen. Genau darin zeigt sich für mich ein grundsätzliches Problem: Die SP ist zunehmend zu einer Klientelpartei geworden. An der Spitze stehen viele Akademikerinnen und Akademiker, die das Gefühl haben, sehr viel zu wissen. Doch im realen Leben kommt davon oft erschreckend wenig an. Das ist Bubble-Denken in Reinform: sich abschotten, sich gegenseitig bestätigen und laut in den Wald rufen – ohne zu merken, dass längst kein Echo mehr zurückkommt. Gleichzeitig wird bei der Schule gespart, obwohl Bildung eine der zentralsten Aufgaben überhaupt ist. Der FC Windisch, der grösste Verein im Dorf, erhält aus meiner Sicht nicht die Unterstützung und Wertschätzung, die seiner gesellschaftlichen Bedeutung entsprechen würde. Und es entsteht der Eindruck, als werde Fussball von gewissen politischen Kreisen noch immer als Sport des Pöbels betrachtet. Genau hier wird die Diskrepanz zwischen gutmenschlicher Selbstdarstellung und tatsächlicher Veränderung frappant – und teilweise schlicht lächerlich. Sich moralisch auf die richtige Seite zu stellen, ist einfach. Etwas zu verändern, das der gesamten Bevölkerung zugutekommt, ist wesentlich schwieriger. Wer sich für eine Karriere als Berufspolitikerin entscheidet, trifft eine eigene Entscheidung. Politik ist dann nicht nur Berufung, sondern Beruf

daannoir 3 months ago

daannoir

Schön, dass Mattea Meyer von der SP-Spitze zu Wort kommt. Doch genau hier beginnt für mich das Problem: Die SP zieht sich zunehmend in ihre eigene Bubble zurück und verfolgt politisch eine Art Gleichschaltungsdoktrin. Wer nicht ins eigene Weltbild passt, wird schnell einsortiert, moralisch bewertet oder zum politischen Gegner erklärt. Auf viele Fragen des realen Lebens hat die SP keine überzeugenden Antworten mehr. Gut ist sie darin, Papiere zu füllen, Retweets abzusetzen, Sitzungen abzuhalten, Arbeitsgruppen zu bilden und sich gegenseitig zu bestätigen. Doch draussen, im echten Leben, bleibt davon oft erstaunlich wenig übrig. Zürich ist dafür ein gutes Beispiel. In Werbung und Öffentlichkeitsarbeit wird Vielfalt pausenlos hinausposaunt. Doch wenn ich durch Zürich gehe, sehe ich zunehmend einen Einheitsbrei. Menschen, die nach aussen Offenheit, Individualität und Vielfalt demonstrieren, aber gleichzeitig in immer ähnlicheren Milieus, Haltungen und Denkmustern leben. Viel Fassade, viel Selbstinszenierung, viel moralische Gewissheit – aber erschreckend wenig echte Offenheit gegenüber Menschen, die anders denken, anders leben oder andere Prioritäten haben. Auch einen überzeugenden städtebaulichen Plan für die nächsten 20 oder 30 Jahre sehe ich nicht. Wo ist die grosse Vision? Wo ist die Strategie? Wo ist der Mut, Zürich langfristig zu denken? Stattdessen entsteht der Eindruck, dass es vor allem darum geht, Macht zu konservieren, Posten aufzuteilen und bestehende Strukturen zu verwalten. Lösungen werden oft keine präsentiert. Sündenböcke hingegen sind schnell gefunden: Grosskonzerne, mittlere Unternehmen, KMU, die Reichen und politisch praktisch alles von der Mitte bis zur SVP. Doch selber innovativ sein? Zukunft planen? Eine klare Strategie entwickeln und diese konsequent verfolgen? Fehlanzeige. Zürich ist gleichzeitig ein Paradebeispiel für Gentrifizierung. Ausgerechnet dort, wo linke Politik seit Jahren besonders stark ist, wird das Leben für viele Normalverdienende immer schwieriger und teurer. Dieser Widerspruch müsste eigentlich schonungslos aufgearbeitet werden. Stattdessen wird er häufig mit den immer gleichen Schuldzuweisungen überdeckt.

fliegendruck 3 months ago

fliegendruck

„das Ende der Fahnenstange“, ich denke, das Gespräch wurde VOR dem Tanz der Liebe zuoberst auf dem Blitzableiter des Empire_State_Buildings aufgenommen; die ersten 38 Minuten gehört der Schlacht des sich abgrenzens von den 45%; rundum Minute 17 formuliert Frau Meyer, wofür sie kämpft: für s Klima, für die Gerechtigkeit. Mir fehlt der Schlachtruf, „die Milliardäre verallmenden!“ (selber war ich nicht in der JUSO und bin fast doppelt so alt, wie Frau M., dieser Spruch als Versprechen, als Glaub/Lieb/Hoff geht mir leicht von der Zunge) Minute 27 kommt der Begriff Die Würde und bei Min. 38 der Sozial Politische FortSchritt. Ich höre „gefühlte 24, es können auch 25 od. 23 Mal sein“ den Begriff HOFFNUNG und wohl 36 mal den Begriff Erschrecken. Weil, fintenreich ist die Frage nach dem Parteiprogramm von 2012, Frau M. antwortet mit Das Parteiprogramm ist ein Wunschkonzert, hier hat also dies EAT THE RICH gut platz! Oder täusche ich mich und erkenne diese sp in „Demut gegenüber dem Glück“?

petra.christina_ 3 months ago

petra.christina_

Ach ja, Bern ist und bleibt eine Insel der Glückseligen. Realität? Schaut euch mal etwas nachts in Zürich um oder an der ‚Goldküste‘ -eigentliche Betonküste!

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