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19 days ago
Themenbeitrag Panik und Panikattacken

Wir sagen schnell mal, dass wir Panik haben oder hatten, doch wie definiert sich Panik?

In der Psychologie wird Panik als ein plötzlicher, extrem intensiver Zustand akuter Angst und Hilflosigkeit definiert. Er geht mit dem Gefühl des völligen Kontrollverlustes und massiven körperlichen Alarmreaktionen einher. (Hogrefe)

Eine ungerichtete Angst ist eher ein länger anhaltender, dumpfer Zustand, der einfach existiert. Panik hingegen bricht wie eine Welle über die Person herein.

Dieses Plötzliche und Wellenartige wird deswegen auch Panikattacke genannt. Wenn dich die Panik attackiert.

Es braucht drei Merkmale, damit es eine Panikattacke nach Definition ist: Eine Plötzlichkeit aus heiterem Himmel sozusagen, eine extreme Intensität, welche meist innerhalb weniger Minute ihren Höhepunkt erreicht und eine zeitliche Begrenzung. Eine Panikattacke dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten und klingt von selber wieder ab.

Während einer Panikattacke ist der Körper in einem absoluten Ausnahmezustand. Um klinisch von Panik zu sprechen müssen neben der psychischen Todesangst oder der Angst davor, wahnsinnig zu werden, gleichzeitig noch mehrere heftige körperliche Symptome auftreten. Das können Herzrasen oder Brustschmerzen sein, Atemnot oder Hyperventilation, starker Schwindel oder Taubheitsgefühl der Gliedmassen und es kann sein, dass jemand dissoziiert. Eine Dissoziation ist ein Zustand, in der die Umgebung unwirklich wirkt und man sich von sich selber losgelöst fühlt.

Ein Problem mit Panikattacken ist, dass es oft zu einem Teufelskreis kommt. Ein harmloses körperliches Symptom, wie ein schnelleres Herzklopfen wird vom Gehirn als lebensbedrohlich bewertet. Das schüttet Adrenalin aus, was das körperliche Symptom verstärkt, was die Angst verstärkt, was das körperliche Symptom verstärkt und so weiter bis wir in der Panik angekommen sind.

Wenn immer wieder unerwartet Panikattacken auftreten, kann es auch sein, dass eine Panikstörung vorliegt.

Ich freue mich, wenn ihr Fragen habt:)
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Posted On: September 29th 2026, 11:27 am
Themenbeitrag Panik und Panikattacken

Wir sagen schnell mal, dass wir Panik haben oder hatten, doch wie definiert sich Panik?

In der Psychologie wird Panik als ein plötzlicher, extrem intensiver Zustand akuter Angst und Hilflosigkeit definiert. Er geht mit dem Gefühl des völligen Kontrollverlustes und massiven körperlichen Alarmreaktionen einher. (Hogrefe)

Eine ungerichtete Angst ist eher ein länger anhaltender, dumpfer Zustand, der einfach existiert. Panik hingegen bricht wie eine Welle über die Person herein.

Dieses Plötzliche und Wellenartige wird deswegen auch Panikattacke genannt. Wenn dich die Panik attackiert.

Es braucht drei Merkmale, damit es eine Panikattacke nach Definition ist: Eine Plötzlichkeit aus heiterem Himmel sozusagen, eine extreme Intensität, welche meist innerhalb weniger Minute ihren Höhepunkt erreicht und eine zeitliche Begrenzung. Eine Panikattacke dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten und klingt von selber wieder ab.

Während einer Panikattacke ist der Körper in einem absoluten Ausnahmezustand. Um klinisch von Panik zu sprechen müssen neben der psychischen Todesangst oder der Angst davor, wahnsinnig zu werden, gleichzeitig noch mehrere heftige körperliche Symptome auftreten. Das können Herzrasen oder Brustschmerzen sein, Atemnot oder Hyperventilation, starker Schwindel oder Taubheitsgefühl der Gliedmassen und es kann sein, dass jemand dissoziiert. Eine Dissoziation ist ein Zustand, in der die Umgebung unwirklich wirkt und man sich von sich selber losgelöst fühlt.

Ein Problem mit Panikattacken ist, dass es oft zu einem Teufelskreis kommt. Ein harmloses körperliches Symptom, wie ein schnelleres Herzklopfen wird vom Gehirn als lebensbedrohlich bewertet. Das schüttet Adrenalin aus, was das körperliche Symptom verstärkt, was die Angst verstärkt, was das körperliche Symptom verstärkt und so weiter bis wir in der Panik angekommen sind.

Wenn immer wieder unerwartet Panikattacken auftreten, kann es auch sein, dass eine Panikstörung vorliegt.

Ich freue mich, wenn ihr Fragen habt:)
Comments (11)
steffis_cats 17 days ago

steffis_cats

Ja damit kenne ich mich leider aus 🫣❤️

kruemelhexe123 19 days ago

kruemelhexe123

Danke vielmals für deine tolle Information. 👏🙏🏻

trassimeise 19 days ago

trassimeise

Wieder ein sehr interessanter Beitrag von dir. 👍👍👍 Da ich in meiner Jugend mal fast ertrunken bin, gehe ich ungern ins tiefe Wasser . Jedoch Menschen die unter Panikattacken leiden tun mir sehr leid und wünsche ihnen, dass Sie mit entsprechender Hilfe damit besser umgehen können.

blue_und_mimi 19 days ago

blue_und_mimi

Danke für diese Zusammenstellung. Meowmy ist ja grad wegen Erschöpfung krankgeschrieben. Weil sie einfach überlastet war. In den letzten Wochen war es fast täglich vorgekommen das sie auf Arbeit Tränen in den Augen gehabt hatte weil ihr alles zuviel wurde. Sie hat das lange ignoriert, weil sie sich sagte, sie funktioniert ja noch. Aber das ist halt das Problem. Viele übersehen, das der Körper schon lange sagt, so nicht. Deswegen ist dein Beitrag echt gut. Danke

zermeror 19 days ago

zermeror

Disclaimer: Alle diese Themen sind von mir recherchiert und es können sich Fehler eingeschlichen haben oder eine Quelle ist nicht mehr aktuell. Wenn du bei dir etwas aussergewöhnliches bemerkst, dann lass das abklären und informiere dich nicht ausschliesslich auf Social Media. Ausserdem ist es bei psychologischen Krankheitsbildern oft so, dass einzelne Kriterien auf einem zutreffen, das bedeutet aber nicht, dass man dieses Krankheitsbild hat.

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