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Merlin (25.12.2019)
Orion (05.01.2020)
Zerberus (13 09.2020)
Kirina (01.02.2023)
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Meowdel Nr.: 19
Name: Zerberus
Thema: The first Chapter

Begrüsst mit uns Zerberus den scheuen:

Für die erste Runde von GNM haben wir uns zwei Sachen überlegt: wir wollen einerseits den Charakter unserer Katzen zeigen und andererseits das Thema etwas abbilden. Mit Zerberus wollten wir ein Bild machen, bei dem er sich etwas hinter einem Buch verstecken kann. Zerberus ist ein eher ängstlicher Kater, der neuen Sachen gegenüber skeptisch ist und viel Zeit braucht. Darum muss ich jeweils beim Licht improvisieren, weil ihm die Softbox Angst macht. Auch muss Catdad dabei sein, ihn im Set ausgiebig kraulen, bis er schnurrt. Er bekommt auch immer Zeit alles zu untersuchen.

Mit Zerberus bei so einem Wettbewerb teilzunehmen, ist ein Risiko. Aber er gibt den Takt vor und wir würden jederzeit aussteigen, wenn es für ihn zum Stress wird.

Das Bild soll auch seine sanfte Seite zeigen, weil Zerberus ist ein grosser Kuschler und der sanfteste Kater, den man sich vorstellen kann. Ausser man ist eine Katze und wohnt hier, dann wird schon auch mal wild gespielt und gejagt.

Schaut unbedingt bei all den anderen Bildern vorbei und seid gespannt, wir haben noch zwei andere Katzen im Wettbbewerb😊

#germanysnextmeowdel
#germanysnextmeowdel26_27 by @zermeror
5
4 hours ago
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Eine Nacht des Grauens😅

Wer unseren gestrigen Beitrag gesehen hat, weiss, dass unsere Katzen eine nüchtere Nacht hatten. Merlin und Kirina hatten heute eine Blutentnahme. Das grauen begann eigentlich abends um 23 Uhr, als wir das Futter eingesammelt haben. Diesen Blick, diesen Verrat in Orions Augen kann schon den einen oder anderen brechen…

Wer uns folgt und unsere Beiträge kennt, der weiss, dass Orion nicht einfach ist. Orion hat keinerlei Frusttoleranz. Nada, Niente, nicht vorhanden. Und wenn er frustriert ist und wir ihm nicht geben können, was er möchte, dann beginnt er zu terrorisieren. Er hat in dieser Nacht die anderen gehauen, uns in die Füsse gebissen, dann angeschnurrt, auf meinen Haaren rumgekaut und lautstark verkündet, dass er gerade verhungert. Wir haben ihn getröstet. Wir haben ihm gesagt, dass wir seinen Frust verstehen und wir waren mit ihm wach. Wir mussten da alle durch. Futterautomaten klappen hier nicht und ihn heimlich zu füttern würde auch nichts bringen. Habe ich schon probiert. Er will nämlich kein Futter, er will nur, dass das Futter da ist.

Am Morgen waren wir gerädert und unaufmerksam. Dementsprechend schafften wir es nicht, Merlin einzupacken, bevor er den Braten roch und sich versteckte. Tatsächlich ist es nur mit Merlin schwierig. Und ich hasse es, wenn ich ihn in einem Safeplace herausholen muss. Also Schuhe aus, Futter und Leckerli ausgepackt und dann mal auf den Boden setzen, bis er kommt. Wir sind dann etwa 5 Minuten zu spät beim Tierarzt angekommen. Ich habe aber von unterwegs angerufen.

Ich erzähle euch das, weil es Realität ist. Weil das Leben manchmal so ist und wir manchmal Fehler machen. Wir brauchen auch keine Tipps, wir sind ja dran mit Orion und seinen Themen.

Kirina und Merlin haben den Untersuch gut überstanden, die Resultate gibt es nächste Woche. Kirina kam aus der Transporttasche und wollte direkt schmusen, Merlin war noch 10 Minuten beleidigt…

Wie war eure Nacht?

Partnerseite: @crazy.old_cat.lady by @zermeror
15
2 days ago
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Ernteglück trifft Fellnase

Das vierte Thema bei der #teddlerchallenge von @the_teddlers_3.0 war etwas kniffliger. Es ging darum, die Katze im Ernteglück darzustellen. Wir wussten länger nicht, ob wir es schaffen ein Bild zu machen. Unsere Lady Kirina hatte ja eine üble Augenentzündung. Aber wir waren bereit und sind super zufrieden mit unserem Bild.

Kirina war wild und frech wie immer und die Deko hats ihr angetan. Und auch wenn es jedesmal eine kleine Krise wird, alles zu retten, zu schützen, zu beleuchten und dann noch ein Bild zu machen, liebe ich es einfach, wie fröhlich die Maus ist.

Morgen startet bereits die letzte Runde. Auch hier haben wir uns was einfallen lassen und wir sind gespannt, wie euch das Bild gefällt.

Morgen stehen für Merlin und Kirina noch jeweils eine Blutkontrolle an. Bei Kirina müssen wir die Leberwerte scharf im Auge behalten und bei Merlin die Nierenwerte. Wir hoffen auf unverändert. Da die Mäuse aber nüchtern sein müssen, steht uns eine harte Nacht bevor…😅

Habt noch einen schönen Abend💖

Partnerseite: @crazy.old_cat.lady by @zermeror
8
3 days ago
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Strategien

Eigentlich wollte ich mit meinem gestrigen Beitrag die Themenbeiträge über Angst und Ihre Krankheitsbilder abschliessen. Aber nach vielen Reaktionen, dacht ich, ich mach noch einen Beitrag über Strategien, um eine Panikattacke zu beenden, zu verkürzen oder abzuwenden.
Fast jeder Mensch ist mal in seinem Leben von einer Panikattacke betroffen. Daher sind die Tipps evt für alle interessant. Auch könnt ihr damit jemandem helfen, aus einer Attacke rauszukommen.

Wer regelmässig Panikattacken hat, hat vermutlich schon seine Strategien entwickelt. In so einem Fall vielleicht nachfragen: «Was würde dir jetzt helfen?» Keinen Druck machen und auf keine Fälle ungefragt anfassen. Ich weiss, dass für viele Berührungen normal sind und ein Instinkt. Aber die Person ist schon überreizt und braucht keinen weiteren Stimulus. Im Zweifelsfalle auch hier: Fragen.

Beliebte Strategien sind zb Gummibänder am Handgelenk, die man schnappen lassen kann. Der leichte Schmerz holt ins Hier und jetzt zurück. Das gleiche gilt für Fidget Ringe, die sich zb drehen und Kanten haben. Den Fokus auf sowas zu verschieben, kann sehr hilfreich sein. Oder starke Gerüche, zb Pfefferminzöl. Mir persönlich helfen meine Kristallarmbänder und Handsteine. Das konzentrieren auf Muster und Reflexionen erdet mich und hilft mir, Ruhe im Kopf und Körper zu bekommen.
Gerade Fokus und Konzentration auf etwas richten hilft auch, wenn sich eine Panikattacke anbahnt. Ablenkung bis man aus der angstauslösenden Situation draussen ist. Ich merke meist, wenn es mir zuviel wird und versuche den Ort geordnet zu verlassen, bevor es nicht mehr geht.

Es gibt zwei Übungen, welche mir persönlich helfen, wenn ich drin bin: das Box-Breathing und die 5-4-3-2-1 Übung.

Beim Box Breathing atmet man während 4 Sekunden durch die Nase ein, hält 4 Sekunden die Luft an, atmet während 4 Sekunden durch den Mund aus und hält wieder 4 Sekunden die Luft an. Das so lange wiederholen bis man ruhiger ist.

Die 5-4-3-2-1 Übung kann man laut oder gedanklich machen: Nenne 5 Dinge, die du siehst, 4 Dinge, die du spürst/berührst, 3 Dinge, die du hörst, 2 Dinge, die du riechst und 1 Ding, dass du schmeckst.

Die helfen auch bei Nervosität by @zermeror
4
9 days ago
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Selbstbericht – Panikattacken

Vor ein paar Tagen hatte ich euch erzählt, was Panikattacken sind. Heute erzähle ich euch, wie sie von jemand Betroffenen, mir, erlebt werden.

Beginnen wir mit einer relativ klassischen Panikattacke: Ich war mit meinem Partner unterwegs im Ausland und wir musste spontan etwas suchen. Wer gestern aufmerksam gelesen hat, weiss, dass das alleine schon schwierig ist für mich. Wir fanden es nicht gleich und ich wurde unruhig. Ich bekam einen trockenen Mund und als wir an einem Geschäft vorbeikamen, beschlossen wir, etwas zu trinken zu kaufen. Der Laden war voll, es war hektisch, es war laut, ich fand die Getränke nicht. Mein Blickfeld verengte sich, meine Ohren rauschten, mein Herz raste. Mein Partner versuchte mich zu erreichen, damit ich mich fokussiere. Aber ich habe ihn nicht mehr wahrgenommen. Der Fluchtreflex meldete sich und ich hab alles fallen lassen und bin rausgerannt. Dass ich dabei niemanden angerempelt habe, war nur Glück. Ich war in meinem Tunnel und habe keine Luft mehr bekommen. Erst draussen war ich wieder in der Lage zu atmen. Ich bin mehr oder weniger an Ort und Stelle zusammengebrochen und ins Auto gekrabbelt. Der Tag war gelaufen.

Völlig andere Situation: Ich habe meinen Partner verabschiedet, er war das Wochenende über weg. Dann bin ich nach oben, hab mir einen Tee gemacht, bin mit dem Tee und einer Decke aufs Sofa gesessen. Merlin und Kirina haben sich an mich gekuschelt und ich habe gelesen. Klingt perfekt? War es! Zwei Minuten. Dann bekam ich Schmerzen in der Brust, mein Herz begann zu klopfen. Mein Blickfeld wurde kleiner. Und ich dachte, ich hab einen Herzinfarkt. Ich war mir sicher, jetzt zu sterben. Damit begann die Abwärtsspirale und alle Symptome verstärkten sich. Ich habe sicher zehn Minuten gebraucht, um zu begreifen, dass es «nur» eine Panikattacke war.

Einen dritten, nochmals ganz anderen Fall, schildere ich euch in den Kommentaren.

Stellt gerne Fragen oder sagt, was ihr noch wissen möchtet💖 by @zermeror
32
10 days ago
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Erfahrungsbericht – soziale Angst

Nach der vielen Theorie der letzten Woche, erzähle ich euch heute, wie sich so eine Angststörung im Alltag auswirken kann. 

Ich habe Probleme mit neuen Situationen. Für mich ist das Schwierigste, wenn ich an einen neuen Ort muss, also irgendwo hin, wo ich noch nie war, und dann auch noch eine soziale Interaktion ansteht. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere daran, dass ich mal einen Beitrag gemacht hatte, dass ich alleine mit Zerberus zu seinem CT musste und ich dachte, ich muss das mit dem Taxi machen. Das ist genau eine solche Situation.

Die Organisation dazu fällt mir leicht. Den Termin zu vereinbaren, alles zu planen, geistig eine Checkliste machen, was alles wichtig ist für diesen Tag ect. Aber dann kommt der Punkt, der schwierig wird: Wie sieht es vor Ort aus? Wo muss ich durch? Was, wenn da kein Parkplatz ist? Was wenn etwas Unvorhergesehenes passiert? Und dann kommt der Gedanke, was wenn die Person unfreundlich ist, mit der ich reden muss? Der Taxifahrer zb genervt davon ein Tier zu transportieren? Oder die Frau in der Klinik gestresst?

All diese tausend Möglichkeiten, wie entweder die Anreise oder die soziale Interaktion schief gehen können, finden gleichzeitig in meinem Kopf statt. Anstatt dass ich mich beruhige, kommen neue Szenarien dazu. Trotz all dem, bin ich in der Lage das zu machen. Ich gehe dahin, ich versuche alles richtig zu machen, ich lege mir alle Worte zurecht und bereite mich für jedes mögliche Szenario vor. Und oft geht es auch gut.

Aber manchmal führt die Anspannung dazu, dass ich dann vor Ort keinen Ton rauskriege oder mich plötzlich nicht mehr zurechtfinde. Ich habe eine Panikattacke.

Das Problem kann ich nicht durch mehr Vorbereitung lösen. Ich brauche all diese Szenarien um mich vorzubereiten. Was hilft, ist, wenn jemand vertrautes, dabei ist. Wenn Catdad hinter mir steht und im Notfall die Konversation übernimmt. Und beim nächsten Mal, bin ich nur noch halb so nervös und ab dem dritten Mal ist alles kein Problem mehr…

Weiter in den Kommentaren-> by @zermeror
22
11 days ago
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Ruhezeiten

Die letzten paar Tage haben wir hier genutzt, um etwas zu entspannen, Spiele zu spielen und Dinge zu tun, die einfach guttun. Ich merke, dass ich immer noch mehr Ruhezeiten brauche als früher. Aber das macht mir nichts aus, ich nehme mir die und der Rest muss warten.😊

Auch den Katzen tut diese Entschleunigung sehr gut. Besonders Kirina und Merlin sind dankbar, wenn ich die Tage zuhause in Ruhe verbringe. Für Merlin ist das maximale Kuschel- und Ärgerzeit, Für Kirina ist es eine Kontrolle, dass ich nicht weg gehe. Das findet sie nämlich richtig doof. Ich würde ihr ja gerne erklären, dass ich wegmuss, um Geld für Futter und Spielsachen zu verdienen. Das sieht sie aber so gar nicht ein…🤭

Meine letzten Beiträge habe ich dem Thema Angst und seinen Krankheitsbildern gewidmet. Ein Thema, dass mir sehr am Herzen liegt. Ich hatte es auch schon erwähnt, ich habe tatsächlich eine Angststörung und Panikattacken. Darüber erzähle ich euch die Tage mal. Die Beiträge haben nicht wirklich viele Leute erreicht und ich hätte mir mehr Resonanz gewünscht. Daher bin ich gerade etwas unsicher, ob ich weitermachen soll mit Themenbeiträgen. Meine weiteren Ideen waren die Dark Triade, Trauma und das Thema Trigger. Solche Beiträge sind halt Arbeit, auch wenn es mir Spass macht.

Was meint ihr, wollt ihr weitere Themenbeiträge? Habt ihr Themen, die euch interessieren?

Partnerseite: @crazy.old_cat.lady by @zermeror
27
12 days ago
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Exkurs Schlaflähmung

Wird auch Schlafparalyse genannt. Dahinter stecken ein paar hochspannende Mechanismen. Es gibt verschiedene Schlafphasen. Eine davon ist die Traumphase, auch REM-Phase genannt. In dieser Phase träumen wir. Unsere Augen bewegen sich wild unter den Augenliedern und es kommt zu Zuckungen manchmal. Das sehen wir bei unseren Fellnasen sehr gut. Was aber entscheidend ist, ist dass im Traummodus eine Art von Lähmung herrscht. Das Gehirn lähmt die Skelettmuskulatur damit die Bewegungen aus unseren Träumen nicht ausgeführt werden. Es ist also eine Art Schutz. Davon sind aber unsere Augen und die Muskeln, die wir zum Überleben brauchen, nicht betroffen. Also Atmung und Herzschlag funktionieren bestens.

Wenn wir im Traummodus erwachen, kann es in seltenen Vorfällen dazu kommen, dass Geist und Körper nicht zur selben Zeit wach werden. Das bedeutet, wir sind geistig wach, der Körper aber noch in seinem gelähmten Zustand. Das Ganze ist ungefährlich und dauert maximal eine Minute. Nur ist diese Minute leider maximal unangenehm. Wir sind nicht fähig uns zu bewegen, wir können nicht sprechen und es gibt ein Druckgefühl auf der Brust, was uns daran zweifeln lässt, dass wir atmen können. Es wird auch von Halluzinationen berichtet. Das kann sein, weil wir sehen, aber den Kopf nicht bewegen können und dann harmlose Sachen, wie eine Jacke über einem Stuhl, eine bedrohliche Silhouette bilden können.

Eine Schlaflähmung erleben viele Personen einmal oder häufiger in ihrem Leben. Es ist aber absolut harmlos. Es kann aber zu einer Schlafangst führen, was wiederum sehr unangenehm ist und behandelt werden sollte.

Damit wären wir am Ende meines Themenbeitrags. Habt ihr Fragen?
Soll ich euch meine persönlichen Erfahrungen mit diesen Themen auch erzählen? by @zermeror
5
17 days ago
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Themenbeitrag: Und wie ist das mit der Angst in der Nacht?

Heute möchte ich auf eine spezifische Angst eingehen, auf den Nachtschreck, fälschlicherweise auch oft Nachtangst genannt. Dabei schreckt jemand aus dem Nicht-Traum-Schlaf auf, ist absolut im Alarmmodus und schlägt auch mal panisch um sich. Die Person ist nicht ansprechbar und beruhigt sich nach einiger Zeit, meist wenigen Minuten, von selber und schlafen weiter. Die Person kann sich nicht mehr daran erinnern. Die Abgrenzung zu einem Alptraum ist, dass man bei einem Alptraum in der Traum-Phase erwacht, komplett da ist und sich auch erinnert.

Betroffen vom Nachtschreck sind vor allem Kinder. Das deswegen, weil das zentrale Nervensystem noch nicht ganz ausgereift ist. Es gilt als harmlos und verschwindet von selber. Es gibt aber auch seltene Fälle, bei denen Erwachse betroffen sind. Da ist es oft auf ein Trauma, grossen Stress oder auch einer Angststörung zuzuschreiben. Anders als im Kindesalter, hält es sich und braucht in vielen Fällen therapeutische Hilfe.

Psychologisch gesehen gibt es noch die Schlafangst. Dabei hat eine Person grosse Angst davor zu schlafen. Vielfach liegt das daran, dass die Person den Kontrollverlust fürchtet, Angst davor hat im Schlaf zu sterben, vor Alpträumen oder einer Schlaflähmung. Diese Angst muss unbedingt therapiert werden, da sie zu einem Teufelskreis der Angst führt. Die grosse Angst vor dem Schlafen führt nämlich dazu, dass man körperlich nicht mehr in der Lage ist einzuschlafen. Das aufgrund einer grossen Menge Adrenalin Cortisol, welche ausgeschüttet wird.

Morgen gibts noch einen Exkurs zum Thema Schlaflähmung und dann ist mein erster Themenbeitrag schon durch.
Lasst mir gerne Feedback da💖 by @zermeror
8
18 days ago
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Themenbeitrag Panik und Panikattacken

Wir sagen schnell mal, dass wir Panik haben oder hatten, doch wie definiert sich Panik?

In der Psychologie wird Panik als ein plötzlicher, extrem intensiver Zustand akuter Angst und Hilflosigkeit definiert. Er geht mit dem Gefühl des völligen Kontrollverlustes und massiven körperlichen Alarmreaktionen einher. (Hogrefe)

Eine ungerichtete Angst ist eher ein länger anhaltender, dumpfer Zustand, der einfach existiert. Panik hingegen bricht wie eine Welle über die Person herein.

Dieses Plötzliche und Wellenartige wird deswegen auch Panikattacke genannt. Wenn dich die Panik attackiert.

Es braucht drei Merkmale, damit es eine Panikattacke nach Definition ist: Eine Plötzlichkeit aus heiterem Himmel sozusagen, eine extreme Intensität, welche meist innerhalb weniger Minute ihren Höhepunkt erreicht und eine zeitliche Begrenzung. Eine Panikattacke dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten und klingt von selber wieder ab.

Während einer Panikattacke ist der Körper in einem absoluten Ausnahmezustand. Um klinisch von Panik zu sprechen müssen neben der psychischen Todesangst oder der Angst davor, wahnsinnig zu werden, gleichzeitig noch mehrere heftige körperliche Symptome auftreten. Das können Herzrasen oder Brustschmerzen sein, Atemnot oder Hyperventilation, starker Schwindel oder Taubheitsgefühl der Gliedmassen und es kann sein, dass jemand dissoziiert. Eine Dissoziation ist ein Zustand, in der die Umgebung unwirklich wirkt und man sich von sich selber losgelöst fühlt.

Ein Problem mit Panikattacken ist, dass es oft zu einem Teufelskreis kommt. Ein harmloses körperliches Symptom, wie ein schnelleres Herzklopfen wird vom Gehirn als lebensbedrohlich bewertet. Das schüttet Adrenalin aus, was das körperliche Symptom verstärkt, was die Angst verstärkt, was das körperliche Symptom verstärkt und so weiter bis wir in der Panik angekommen sind.

Wenn immer wieder unerwartet Panikattacken auftreten, kann es auch sein, dass eine Panikstörung vorliegt.

Ich freue mich, wenn ihr Fragen habt:) by @zermeror
11
19 days ago
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Themenbeitrag: Phobie

Kennt ihr das, wenn jemand sagt: «Ich hab da so eine Phobie»? Doch was ist das eigentlich? Einfach eine starke Angst? Oder vielleicht doch mehr? Die psychologische Definition einer Phobie lautet: «eine krankhafte, übersteigerte und unbegründete Angst vor bestimmten Objekten, Situationen oder Aktivitäten.» Wichtig hierbei ist zu betonen, dass es eine unbegründete Angst ist. Man ist also nicht unmittelbar in Gefahr. Eine Phobie ist immer eine gerichtete Angst, sie hat also einen klar benennbaren Auslöser. Und auch wenn jemand weiss, dass seine Angst nicht logisch ist, reagiert der Körper und die Psyche, ohne dass man das steuern kann.

Es gibt in der Psychologie drei Arten von Phobien:

Eine spezifische, isolierte Phobie. Die Angst richtet sich ganz klar gegen eine Situation oder ein Objekt. Der Klassiker ist Höhenangst oder eine Spinnenphobie.

Die soziale Phobie. Dabei haben Menschen eine intensive Angst in sozialen Situationen in denen sie einer (vermeintlichen) Bewertung ausgesetzt sind. Solche Personen können zB nicht vor Gruppen sprechen oder in Gesellschaft essen. Bzw, sie können sich unter immensen Anstrengungen dazu zwingen.

Die Agoraphobie. Agora ist aus dem Griechischen und bedeutet (Markt-)Platz. Es ist die Angst vor Orten, von denen man nicht flüchten kann oder nur unter (gefühlter) Peinlichkeit flüchten kann. Oder auch vor Plätzen, bei denen im Falle einer Panikattacke keine Hilfe möglich wäre. Das ist übrigens die Platzangst, welche immer noch oft mit der Klaustrophobie verwechselt wird, also einer spezifischen Phobie vor engen Räumen.

Üblicherweise führen Phobien zu einem starken Vermeidungsverhalten. Orte und Situationen werden wann immer möglich gemieden. Leider reicht es oftmals aus, an den jeweiligen Auslöser zu denken, um starke Angst zu erleben. Es entsteht sozusagen eine Angst vor der Angst. Ich habe Angst, in dieser Situation Angst zu bekommen. Sobald der Reiz dann auftritt, reagiert der Körper auf allen Ebenen, als würde ernsthafte Lebensgefahr bestehen.

Ich freue mich, wenn ihr von euren Erfahrungen erzählt oder Fragen habt🥰 by @zermeror
26
20 days ago
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Themenbeitrag: Angst

Wir starten heute mit einem kleinen Einblick in psychologische Themen, welche mich interessieren und euch hoffentlich auch. Und zwar das Thema Angst. Jeder von uns hat eine Idee, was Angst eigentlich ist, und wie sie sich anfühlt. Doch wie genau wird sie definiert? Aus einem psychologischen Lehrbuch (Hogrefe) habe ich folgende Definition: «Angst ist in der Psychologie ein unangenehmer, ungerichteter Gefühlszustand, der eine unbestimmte Bedrohung signalisiert und den Körper in Alarmbereitschaft versetzt.» Was bedeutet hier aber ungerichtet? Jetzt wird es spannend: In der Psychologie unterscheidet man zwischen Furcht und Angst. Die Furcht ist gerichtet, zum Beispiel wenn ein Bär vor mir steht. Die Angst ist aber ungerichtet, was bedeutet, dass sich die Angst auf keine greifbare Bedrohung richtet. Also zusammengefasst: Bei Furcht flüchte ich vor einer Situation, bei Angst fühle ich mich bedroht, ohne zu wissen, wohin ich flüchten soll.

Wir interessieren uns heute aber nur für Angst. Diese kann sich auf vier Arten äussern: Körperlich, in Gefühlen, gedanklich und im Verhalten. Körperlich sind die typischen Anzeichen Herzrasen, Schweissausbrüche oder Atemnot. In Gefühlen meint sowas wie innere Unruhe, Nervosität und Hilfslosigkeit. Gedanklich passiert auch ganz viel bei Angst, das Wahrnehmen einer Gefahr oder Sorgen betreffend der Zukunft. Das Verhalten flüchten aus der vermeintlichen Gefahr, vermeiden von solchen Situationen oder körperliche Anspannung. Wichtig ist dass dies nur Beispiele sind, Angst kann sich individuell zeigen.

Angst ist evolutionär betrachtet eine wichtige Überlebensstrategie. Unser Gehirn (insbesondere die Amygdala) konnte schon in der Steinzeit eine potentielle Gefahr wahrnehmen, bevor eine konkrete Situation eintraf. Geschwindigkeit rettete Leben. Heute funktioniert unser Gehirn noch sehr ähnlich, auch wenn es kaum noch dieselben Gefahrenquellen gibt. So kann auch eine Deadline im Büro diese ungerichtete Angst mit all ihren Folgen auslösen.

Angst kann aber auch pathologisch werden. Da machen wir das nächste Mal weiter. Habt ihr Fragen, Kritik, Anregungen?:) by @zermeror
24
21 days ago
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