RACEDAY. BRAMFELD. 12 KM. DNF. 🖤🔥
Heute stand der Halbmarathon in Bramfeld auf dem Plan. 21,1 Kilometer. Doch nach 12 Kilometern war Schluss. Abbruch.
Mein erstes DNF seit über 10 Jahren!
Und ja, das tut weh. Nicht, weil ich daran zweifle, ob ich einen Halbmarathon schaffen kann. Ich bin vor gerade einmal einem Monat einen Marathon gelaufen. Ich weiß, was ich leisten kann. Ich weiß, wie viel Arbeit, Disziplin und Kampfgeist dahinterstecken.
Aber manchmal läuft es einfach anders als geplant.
Man trainiert, investiert Zeit, steckt Energie hinein und freut sich auf den Wettkampf. Und dann kommt dieser Moment, in dem man eine Entscheidung treffen muss, die man sich ganz anders vorgestellt hat.
Heute war so ein Tag.
Es geht nicht darum, ob ich 21,1 Kilometer laufen kann. Es geht darum, einen schlechten Tag zu akzeptieren, ohne meine Einstellung zu verlieren.
Ein DNF nach über zehn Jahren ohne einen einzigen Wettkampfabbruch. Das kratzt am Ego. Das enttäuscht. Und natürlich hätte ich heute lieber gefinisht.
Aber ich werde aus diesem einen Rennen nicht mehr machen, als es ist. Es war ein schlechter Tag. Kein Rückschritt in meiner gesamten Entwicklung. Kein Grund, an mir zu zweifeln. Und ganz sicher kein Grund, meinen Weg infrage zu stellen.
Ich werde den Tag abhaken, regenerieren, weitermachen und wiederkommen. Nicht aus Trotz, sondern weil ich weiß, wofür ich das alles mache.
Denn echte Konstanz zeigt sich nicht nur darin, immer weiterzulaufen. Sie zeigt sich auch darin, nach einem Rückschlag am nächsten Tag wieder aufzustehen und seinen Weg weiterzugehen.
Heute kein Finish. Keine Medaille. Kein Happy End auf der Strecke.
Aber morgen geht die Reise weiter. Und ich habe noch einiges vor. 💪🔥
Ein DNF beendet einen Wettkampf. Niemals den Weg.
ALWAYS CONTINUING. 🏃♂️🔥
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