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Experimentierraum für Kunst, Kuration & Sichtbarkeit
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Intersektionaler Queerfeminismus:(English version below)

Der intersektionale Queerfeminismus verbindet die Analyse von Geschlecht und Sexualität mit der Kritik an Machtverhältnissen wie Rassismus, Klassismus, Ableismus oder Queerfeindlichkeit. Diskriminierungen treten demnach nicht einzeln auf, sondern sind miteinander verflochten sind und verstärken sich gegenseitig. 
Intersektionaler Queerfeminismus stellt gesellschaftliche Normen wie Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität in Frage und fordert, unterschiedliche Lebensrealitäten, Erfahrungen und Privilegien mitzudenken. 
Statt Gleichheit nur für weiße cis Frauen zu fordern („white feminism“), setzt er sich für eine solidarische, diskriminierungskritische Praxis ein. 
Wir wollen die Vielfalt anerkennen und bisherige Machtstrukturen aktiv herausforden. 
Es geht nicht um Gleichheit für einige, sondern um einen gemeinsamen Kampf um Gleichheit für alle.

Intersectional queer feminism:

Intersectional queer feminism combines the analysis of gender and sexuality with criticism of power relations such as racism, classism, ableism, and queerphobia. According to this view, discrimination does not occur in isolation, but is intertwined and reinforces itself. 
Intersectional queer feminism challenges social norms such as binary gender and heteronormativity and calls for consideration of different realities, experiences, and privileges.
Instead of demanding equality only for white cis women (“white feminism”), it advocates for solidarity and anti-discriminatory practices. 
We want to recognize diversity and actively challenge existing power structures. 

It is not about equality for some, but about a common struggle for equality for all.

Quellen: 
https://gleichstellung.tu-dortmund.de/projekte/klargestellt/queerfeminismus/
https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/intersektional-und-identitaetskritisch-queerfeminismus-und-die-kritik-der-frauenbewegung 
https://gleichstellung.tu-dortmund.de/projekte/klargestellt/binaer/ 
https://gleichstellung.tu-dortmund.de/projekte/klargestellt/sex-das/
https://www.ost-klick.de/entstehungsgeschichte-der-intersektionalitaet/ 
https://www.slutwalk-muenchen.de/manifest taken in Köln, Germany by @rot.sicht
1
a year ago
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Wir haben uns bereits vorgestellt – jetzt bekommt ihr auch zwei Gesichter dazu! ⭐🎀
Wir sind ein intersektional queer-feministisches* Duo/Kollektiv, das Experimentierräume für Kunst, feministische Theorie und politisches Denken schaffen möchte. Unser Ziel ist es, ein Gegenkonzept zu den oft elitären und ausschließenden Formen der Kunstbegegnung zu entwickeln und so verschiedensten Stimmen Sichtbarkeit und Raum zu geben.
Damit das ehrlich und transparent gelingen kann, möchten wir auch offen über unsere eigene Position sprechen. Wir sind zwei weiße, cis Frauen, Akademikerinnen, die aus einem stabilen sozialen und ökonomischen Umfeld kommen. Als queere Frauen erfahren wir im Alltag zwar Diskriminierung, sind uns aber bewusst, dass wir dennoch große Privilegien gegenüber anderen marginalisierten Gruppen haben.**
Wir möchten unsere Stimme hier, auf Instagram und bei zukünftigen Projekten, Ausstellungen und Events, nicht nur zu nutzen, sondern sie auch weitergeben. Wir möchten uns vernetzen, gegenseitig stärken und voneinander lernen.
In unserer Selbstreflexion merken wir immer wieder: Wir bewegen uns oft in sehr homogenen Räumen: Hochschule, Familie, Freundeskreis (auch wenn dieser queer ist, bleibt er doch sehr weiß). Diese Sozialisierung prägt uns. Genau deshalb wollen wir unsere Position kritisch hinterfragen und durch kollektives Arbeiten Orte des gemeinsamen Denkens und Handelns schaffen.
Wir sind überzeugt: Die Zeit, in der wir leben, braucht mehr Kollektivismus, mehr Stimmen, mehr Sichtbarkeit.
Wir freuen uns darauf, euch kennenzulernen, mit euch zu wachsen, zu lernen, zu arbeiten und auszustellen.
Hier auf unserem Kanal findet ihr in Zukunft nicht nur Einblicke in Ausstellungen und Projekte, sondern auch Inhalte zu Themen, die uns bewegen. 
Inklusiver. Kritischer. Feministischer.

Eure Merle und Thekla

*die Intersektionalität bezieht sich hier auf unser feministisches Verständnis und unsere Haltung als Kollektiv, nicht als Beschreibung unserer individuellen Identitäten

**bald kommen noch Posts zu den Themen "White Feminism" und "Critical Whiteness"

📸: @septamann taken in Köln, Germany by @rot.sicht
18
a year ago
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Kultur ist kein Luxus denn sie ist Grundlage für gesellschaftlichen Dialog, Vielfalt und demokratischen Zusammenhalt.
Die aktuellen Kürzungen gefährden genau das: unabhängige, feministische und solidarische Kulturarbeit.

*zum Thema private Kulturförderungen wird es bald einen separat Post geben.

Quellen:
https://youthmag.de/kommentar/kulturelle-existenzen-sind-bedroht-kuerzungen-im-ruhrgebiet_10462/
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/duesseldorf-demo-kuerzungen-kultur-100.html 
https://soziokultur-nrw.de/2024/08/kuerzungen-im-kulturhaushalt-erschuettern-die-freie-szene-und-die-soziokultur-in-nrw/ 
https://www.kunstforum.de/artikel/when-attitudes-become-form-philip-morris-becomes-sponsor1/ 
https://www.surplusmagazin.de/kulturkurzungen-fordern-marktkonforme-kunst/ 
https://www.kulturrat.de/themen/texte-zur-kulturpolitik/kulturhaushalte-unter-druck/ 
https://www.monopol-magazin.de/abgeordnetenhaus-beschliesst-sparprogramm-mit-massiven-folgen-fuer-die-kunst

#kultur #kunst #kürzungen #bund taken in Köln, Germany by @rot.sicht
5
a year ago
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🌟 RECAP 🌟

In den letzten zwei Wochen waren wir unterwegs auf verschiedenen Veranstaltungen und Ausstellungen und haben hier mal einen kleinen Zusammenschnitt für euch erstellt! 

Slide 1-4:
@quovadis_festival in der St. Katharinenkirche in Frankfurt am Main - ein 24h zeitbasiertes Performance Festival. Ein besonderer Spagat zwischen fast schon sakraler Ruhe und kraftvollen Darbietungen direkt neben der Hauptwache in Frankfurt. 
(Hierzu hat das @monopolmagazin einen einblickgebenden Artikel veröffentlicht) 
Besonders heraus gestochen hat für uns die Performance von @a.h.dance. Bewegend, stark und wütend.

Slide 5-7:
Demonstration der Kunst in Köln - ein bunter Demozug bahnt sich den Weg durch die Kölner Innenstadt mit dem Ziel @kolbhalleartistcommunity. Zwischendurch einige Performances, Ansprachen, Lesungen. Für die Kunst und für den Erhalt von Kunst- und Kulturräumen - ein wichtiges Zeichen inmitten aktueller Debatten zu Kürzungen und Schließungen von eben diesen Orten.

Slide 7-10:
Save the Spaces! Eine Soli-Veranstaltung des Kollektivs @outofsystem.collective aus Köln, ebenfalls stattfindend in der vom Abriss bedrohten Kolbhalle.
Ein Event zur Sichtbarmachung und für die Sicherung von Räumen und Künstler*innen. Der Tag war ein bunter Mix aus Ausstellung, Konzerten, Vorträgen und Workshops. Ein Zusammenkommen vieler (ansässiger) Akteur*innen das für Austausch und Wir-Gefühl gesorgt hat. 

Slide 11-13:
@andreaacostastudio im MGGU (@museumgiersch):
Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Werken „A veces hay que tropezar dos veces con la misma piedra“ und „rehearsals for a Transforming Landscape“, die in der Ausstellung Solastalgie zu sehen sind, mit den Spannungen zwischen organischen und industriellen Materialitäten und den ständigen Transformationen von Materie, Blick und Landschaften. Ein aktueller Dialog, über den Einfluss des Menschen auf die Natur, der das Sammeln und ordnen als künstlerische Praxis in sich trägt. by @rot.sicht
5
a year ago
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💖🌟🎀 WER IST ROT? 🎀🌟💖 
Wir, Merle und Thekla, arbeiten als kuratorisches Duo an der Schnittstelle von queer- feministischer Theorie, gesellschaftspolitischem Denken und künstlerischer Praxis. 

Wir haben uns zusammengeschlossen aus der gemeinsamen Idee und dem Willen, Ausstellungen und die Kulturlandschaft neu zu denken: inklusiver, kritischer und feministischer. Als Akteurinnen wollen wir bestehende Strukturen aufbrechen, hinterfragen und zusammen sowie in kollaborativen Prozessen neue Formen finden. Unsere Arbeit ist auch eine Antwort auf die Wut und das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber ungerechten, diskriminierenden und ausschließenden Systemen, in denen wir uns bewegen.

Durch den immer weiter voranschreitenden Gesellschaftlichen Wandel, ist es angesichts der Proteste und der Kürzungen umso dringlicher sich mit intersektional-queer-feministischer Zeitgenössischer Kunst zu beschäftigen und diese oft marginalisierten Perspektiven und Medien zu verteidigen und für ihre Sichtbarkeit einzustehen. ROT wird neue Perspektiven, von klassischer Malerei über Performance, von Literatur und elektronischer Musik bis hin zu wissenschaftlichen Kooperationen, darstellen. 
Wir glauben a die Kraft von Inter- und Transdisziplinarität und an Experimentierräume, die neue Fragen stellen, Verbindungen schaffen und so die Kraft in sich tragen, Hierarchien aufzubrechen und neue Narrative zu ermöglichen.

Mit den kommenden Ausstellungen wollen wir Räume der Auseinandersetzung, des Zuhörens und der Sichtbarkeit schaffen sowie neue Narrative entwickeln, abseits vom Kanon, Kunstmarkt und vom Instagram-Kunsthype.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit euch!

Inklusiver. Kritischer. Feministischer.

✨💖Eure Merle und Thekla💖✨ taken in Köln, Germany by @rot.sicht
34
a year ago
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Dive into Xeno Euphoria, a one-day art exhibition on November 16, 2024, from 14:00 to 21:00 at KunstWerk e.V (basement) Deutz-Mülheimer Straße 115 in Cologne. Featuring a diverse range of artists, the show delves into the fluidity of identity, queerness and transformation across various mediums.

Constantin Grolig (@cogro )
Die Fotoserie „Raven“ fängt die Atmosphäre und Energie versteckter Welten ein, in denen sich junge Menschen abseits des Mainstreams treffen und entfalten können.

Jannes Heidemann (@jannes_heidemann )
Seine Arbeiten bestehen durch mediale Flexibilität und beschäftigen sich häufig mit Themen der Körperlichkeit, Identität, Gleichstellung und dem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Sexualität.

Juana (@mel.juana.b )
Mel »Juana« ist Performancekünstlerin und Schauspielerin aus Köln. Ihre Performance wird um 18:00 stattfinden.

Venus Superstar (@venusuperstar )
Venusist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren fesselnde Arbeit die Bereiche der bildenden Kunst, des Drag, der Performancekunst mit einem Fokus auf Queerness und das Überirdische umfasst.

Zoé Cathérine Jiménez García (@203.xzg )
In ihren Arbeiten verbindet die surreale Figuration mit dekonstruierten Körpern, die zwischen Intimität und Abstoßung oszillieren. Sie schafft einen Raum, der das Spannungsverhältnis von Schönheit und Verfall verhandelt.

With DJs creating the perfect sound throughout the day and a special performance at 18:00, the exhibition combines visual art and music to create a unique experience.  Artwork: @venusuperstar taken in KunstWerk Köln e.V. by @rot.sicht
12
2 years ago
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