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🏝️Distance brings perspective.
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📖@raphael.walz
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25 Jahre später klingelt der Wecker um 2:45 Uhr.

Noch müde, aber mit einem klaren Ziel: raus aus dem Alltag, hinein in die Berge. In der Nähe der Zugspitze beginnt die Reise. Mit dem Mountainbike geht es durch die Dunkelheit Richtung Seebensee – etwa 15 Kilometer steil nach oben.

Von dort führt der Weg noch ungefähr eine Stunde zu Fuß hinauf zum Drachensee. Jeder Schritt bringt mich weiter weg vom Alltag – und näher zu dem Ort, an dem Zeit und Gedanken für einen Moment stillstehen.

Und dann: Stille.

Kein Lärm. Keine Termine. Keine Gedanken an gestern oder morgen. Nur die Berge, die ersten Farben des Tages und die Ruhe eines neuen Morgens.

In dieser Stille beginnt der Rückblick.

25 Jahre voller Begegnungen, Entscheidungen, Fehler, Erfolge, Reisen und Erfahrungen. Wege, die geplant waren, und andere, die sich einfach ergeben haben. Momente, die geblieben sind, und solche, die längst verblasst sind.

Wenn ich heute auf all das zurückblicke, bin ich vor allem eines: dankbar.

Dankbar, ein Teil dieser Erde sein zu dürfen. Dankbar für die Möglichkeit, diese Welt zu sehen, Länder zu entdecken, Menschen kennenzulernen, Grenzen zu überwinden und immer wieder festzustellen, wie groß diese Welt eigentlich ist.

Vielleicht bedeutet älter werden nicht, irgendwann anzukommen. Vielleicht bedeutet es vielmehr, zu verstehen, dass immer neue Wege vor einem liegen – neue Länder, neue Erfahrungen und neue Herausforderungen.

Während die Sonne langsam über den Bergen aufgeht, bleibt für einen Moment nur Frieden. Und genau dieser Moment gibt mir die Kraft, nach vorn zu schauen.

Ich nehme mir Zeit, stolz auf das zu sein, was ich bisher erleben und entdecken durfte – und mich gleichzeitig auf alles zu freuen, was noch vor mir liegt.

25 Jahre liegen hinter mir.
Ein ganzes Leben liegt noch vor mir.

Auf die nächsten Wege.
Auf die nächsten Abenteuer.
Auf all das, was ich noch nicht kenne.

30.09.2001 → 30.09.2026

Das war erst der Anfang.
#birthday #learning #selfcaredaily #travel #doing taken in Tirol, Austrain Alps by @roundtheworld49
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15 days ago
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Als ich vor 19 Tagen losgefahren bin, hatte ich eine Route, ein grobes Ziel und meine Kamera dabei. Was ich nicht wusste: Wie viele Erlebnisse, Begegnungen und Emotionen auf mich warten würden.

Diese Reise durch Großbritannien und Irland war mehr als nur ein Roadtrip. Sie war eine Zeit voller Freiheit, Abenteuer und persönlicher Erfahrungen. Ich durfte beeindruckende Landschaften erleben, an Küsten stehen, die einem den Atem rauben, durch kleine Dörfer fahren, einsame Straßen erkunden und Orte entdecken, die auf Bildern niemals so wirken wie in Wirklichkeit.

Es gab Tage mit perfektem Wetter und spektakulären Ausblicken, aber auch Regen, Wind, lange Fahrten und Momente, in denen nicht alles nach Plan lief. Doch genau diese Mischung macht das Reisen aus. Nicht nur die Highlights bleiben in Erinnerung, sondern auch die kleinen Augenblicke dazwischen.

Besonders dankbar bin ich für die Menschen, die ich unterwegs kennenlernen durfte. Obwohl diese Reise als Solo Expedition begann, war ich selten wirklich allein. Aus zufälligen Begegnungen entstanden Gespräche, gemeinsame Abende, hilfreiche Tipps und Erinnerungen, die mindestens genauso wertvoll sind wie die Orte selbst. Danke an alle, die ein Teil dieser Reise geworden sind. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege eines Tages wieder. Und falls nicht, wünsche ich euch alles Gute auf euren eigenen Wegen.

Ein großes Dankeschön geht auch an alle, die meine Reise hier verfolgt haben. Für jede Nachricht, jeden Kommentar und jedes Interesse an meinen Erlebnissen. Es hat mich immer wieder gefreut zu sehen, wie viele Menschen mitgereist sind, obwohl sie hunderte oder tausende Kilometer entfernt waren.

Mit über 5.400 Kilometern, zahlreichen Fährüberfahrten, vielen Stunden hinter dem Steuer, tausenden Fotos und unzähligen Erinnerungen endet nun dieses Kapitel. Was bleibt, sind Geschichten, Erfahrungen und Momente, die mich noch lange begleiten werden.

Diese Reise hat mir gezeigt, wie groß die Welt ist, wie offen viele Menschen sind und wie wertvoll es sein kann, einfach loszufahren

- bis zum nächsten Abenteuer 👏 by @roundtheworld49
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4 months ago
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Le Mont-Saint-Michel – ein Ort, den man schon unzählige Male auf Bildern gesehen hat und der einen trotzdem beeindruckt, sobald man selbst davorsteht.

Nach der Ankunft mit der Fähre in Cherbourg ging es direkt weiter in Richtung dieses berühmten Wahrzeichens der Normandie. Schon der lange Fußweg vom Parkplatz zur Insel bietet immer wieder neue Perspektiven auf die gewaltige Abtei, die scheinbar direkt aus dem Watt emporwächst.

Was heute einer der meistbesuchten Orte Frankreichs ist, begann vor über 1.300 Jahren mit einer kleinen Kirche auf einem Felsen. Über die Jahrhunderte entstand daraus eine beeindruckende Abtei, die nicht nur Pilger anzog, sondern dank ihrer Lage auch mehreren Belagerungen standhielt. Bis heute prägen die gewaltigen Gezeiten die Landschaft rund um den Mont-Saint-Michel.

Zwischen den engen Gassen, den alten Steinhäusern und den mächtigen Mauern spürt man an vielen Stellen noch den historischen Charakter dieses besonderen Ortes. Gleichzeitig wird einem bewusst, wie viele Menschen aus aller Welt hierherkommen, um genau diesen Anblick einmal mit eigenen Augen zu sehen.

Für mich war es ein spannender Kontrast nach den vielen Tagen in Irland: Statt einsamer Küstenstraßen und abgelegener Fotospots plötzlich tausende Besucher, geschäftiges Treiben und eines der bekanntesten Bauwerke Europas.

Ein Ort voller Geschichte, Legenden und beeindruckender Architektur – und definitiv ein würdiger Zwischenstopp auf dem Weg zurück nach Hause. by @roundtheworld49
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4 months ago
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Die Überfahrt von Dublin nach Cherbourg war für mich mehr als nur der Weg zurück nach Hause. Nach 16 Tagen boten die knapp 20 Stunden auf See die perfekte Gelegenheit, die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.

Schon beim Betreten des Schiffes wurde deutlich, dass diese Verbindung auf lange Überfahrten ausgelegt ist. Die Fähre ist deutlich größer als viele andere, die ich bisher genutzt habe und bietet zahlreiche Aufenthaltsbereiche, Restaurants und Lounges. Nach dem Ablegen kehrte schnell eine entspannte Atmosphäre ein, die die gesamte Überfahrt prägte.

Besonders interessant war es, die Menschen an Bord zu beobachten. Familien auf dem Heimweg aus dem Urlaub, Camper, Motorradfahrer, Lkw-Fahrer und Einzelreisende teilten sich für einen Tag denselben Weg. Viele wirkten müde von den vergangenen Reisetagen, gleichzeitig aber auch zufrieden. Während einige schliefen, lasen oder Filme schauten, verbrachten andere Stunden an den großen Fenstern und blickten hinaus aufs Meer.

Mit der Zeit entstand eine besondere Stimmung. Niemand hatte es eilig, niemand musste sofort irgendwo ankommen. Viele nutzten die Überfahrt, um einfach abzuschalten. Genau das machte auch für mich den Reiz dieser Reiseetappe aus. Nach Tagen voller Erlebnisse, Wanderungen, Fotospots und vieler gefahrenen Kilometer war es angenehm, einmal nicht ständig unterwegs zu sein.

Ich nutzte die Zeit, um Fotos zu sortieren, die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen und einfach die Ruhe zu genießen. Dabei wurde mir erst richtig bewusst, wie viel ich in Irland erlebt habe. Die Fähre brachte mich zwar langsam zurück Richtung Festland, gleichzeitig war sie aber auch ein passender Abschluss einer Reise, die voller neuer Eindrücke, besonderer Orte und unvergesslicher Momente war. 

Bevor es Richtung Heimat geht, steht noch das Le Mont-Saint-Michel auf der Liste. by @roundtheworld49
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4 months ago
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Manchmal sind es die ungeplanten Orte, die am meisten Eindruck hinterlassen.

Eigentlich wollte ich an diesem Tag die berühmte Bibliothek des Trinity College besuchen. Doch die Tickets waren bereits ausverkauft. Also machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative – und landete eher zufällig in der Marsh’s Library in Dublin.

Von außen wirkt das Gebäude unscheinbar. Drinnen wartet jedoch eine Zeitreise. Die Bibliothek wurde bereits 1707 eröffnet und war die erste öffentliche Bibliothek Irlands. Zwischen den dunklen Holzregalen lagern bis heute zehntausende Bücher und Manuskripte aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.

Besonders faszinierend war die Atmosphäre. Knarrende Holzböden, jahrhundertealte Bücher und Räume, die sich in den letzten 300 Jahren kaum verändert haben. Hier saßen einst Leser an denselben Tischen wie später Bram Stoker, der Autor von Dracula, oder James Joyce, einer der bekanntesten Schriftsteller Irlands.

Ein echtes Kuriosum sind die vergitterten Lesekäfige. Wertvolle Bücher wurden dort von Besuchern gelesen, ohne dass sie die Bibliothek verlassen konnten. Eine ungewöhnliche, aber offenbar wirkungsvolle Methode gegen Bücherdiebstahl.

Während draußen das moderne Dublin vorbeirauschte, fühlte sich dieser Ort an wie ein Fenster in eine andere Zeit. Ein stiller Ort voller Geschichten, Wissen und Menschen, die über Jahrhunderte hinweg genau hier nach Antworten gesucht haben.

Manchmal sind die schönsten Entdeckungen eben die, die gar nicht geplant waren. 📚 taken in Marsh's Library by @roundtheworld49
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5 months ago
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Heute ging es an zwei Orte, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten – und doch erzählen sie dieselbe Geschichte.

Der erste Stopp führte mich zum Balltray Beach. Dort liegt die Irish Trader, ein kleiner Frachter, der 1974 während eines schweren Sturms vor der irischen Küste auf Grund lief. Mehr als fünfzig Jahre später ragt der rostige Bug noch immer aus dem Meer. Umgeben von Muscheln, Krebsschalen und den Spuren der Gezeiten wirkt das Wrack wie ein Denkmal der Vergänglichkeit. Das Meer hat sich über Jahrzehnte Stück für Stück von dem Schiff zurückgeholt, was einst ein funktionierender Frachter war. Und trotzdem steht es noch dort draußen, Wind und Wellen ausgesetzt.

Nur wenige Kilometer weiter wartete ein völlig anderer Ort auf mich: die Old Mellifont Abbey. Gegründet im Jahr 1142 war sie das erste Zisterzienserkloster Irlands und entwickelte sich zu einem der wichtigsten religiösen Zentren des Landes. Heute stehen nur noch Teile der Mauern, das beeindruckende Lavabo und die Grundrisse der einstigen Gebäude. Doch wenn man zwischen den Ruinen umherläuft, spürt man noch immer die Geschichte dieses Ortes. Fast neunhundert Jahre haben diese Steine überdauert.

Was mich an beiden Orten fasziniert hat, war nicht nur ihre Geschichte, sondern die Zeitspanne, die sie überbrücken.

Hier ein Schiff, das seit fünfzig Jahren gegen die Natur verliert.

Dort eine Abtei, die seit Jahrhunderten die Geschichte Irlands überlebt hat.

Zwei völlig verschiedene Orte. Zwei völlig verschiedene Epochen.

Und doch erinnern beide daran, dass Zeit am Ende stärker ist als Stahl, Mauern oder Menschen. Sie hinterlässt ihre Spuren überall – manchmal als rostiges Wrack im Meer, manchmal als alte Klosterruine zwischen grünen Wiesen. by @roundtheworld49
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5 months ago
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Vier Stunden unterwegs auf dem Slieve Binnian in den Mourne Mountains. Gestartet am Carrick Little Car Park ging es über schmale Pfade, entlang alter Steinmauern und durch eine Landschaft, die sich im Minutentakt verändert hat. Sonne, Nebel, Wind und tiefhängende Wolken wechselten sich ständig ab.

Oben angekommen gab es keinen großen Aussichtspunkt mit Geländer oder Gipfelkreuz. Stattdessen offene Hänge, Schafe zwischen den Felsen und auf der einen Seite der Blick Richtung See, auf der anderen nur Wolken, die über die Berge gezogen sind. Genau das macht diese Gegend irgendwie besonders.

Das Schönste an der Wanderung war am Ende aber gar nicht nur die Landschaft, sondern die Menschen. Unterwegs habe ich @jwilson676 aus Australien und seine Mutter kennengelernt, mit denen ich den Großteil der Strecke gemeinsam gelaufen bin. Viele Gespräche über Reisen, Irland, das Leben und darüber, wie unterschiedlich und gleichzeitig ähnlich Menschen überall sind.

Und vielleicht nehme ich genau das heute am meisten mit: Dass man oft einfach loslaufen muss, ohne zu wissen, wen man unterwegs trifft oder welche Geschichten daraus entstehen. by @roundtheworld49
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5 months ago
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Heute ging es nach Belfast – an den Ort, an dem die wohl berühmteste Schiffsgeschichte der Welt begann. Genau hier, in den riesigen Werften von Harland & Wolff, wurde die RMS Titanic zwischen 1909 und 1912 gebaut. Wenn man heute durch das ehemalige Hafengebiet läuft, merkt man schnell, welche Dimensionen dieses Projekt damals hatte. Die beiden gewaltigen gelben Kräne „Samson“ und „Goliath“ stehen noch immer über der Stadt und erinnern daran, dass hier einst die größten Schiffe ihrer Zeit entstanden sind. Selbst aus der Ferne wirken die Werften noch gigantisch.

Im Titanic Museum wird die komplette Geschichte erzählt – vom industriellen Aufstieg Belfasts über die harte Arbeit der tausenden Werftarbeiter bis hin zur Konstruktion des Schiffes selbst. Man läuft durch nachgebaute Kabinen, Maschinenräume und hört Geschichten von Menschen, die damals an Bord waren. Besonders beeindruckend ist, wie stark Belfast bis heute mit der Titanic verbunden ist. Hier war sie kein Mythos, sondern Alltag, Arbeit und Stolz einer ganzen Stadt.

Und natürlich kommt man irgendwann auch zu den Geschichten, die sich bis heute um den Untergang ranken. Eine der bekanntesten Verschwörungstheorien behauptet, dass gar nicht die Titanic unterging, sondern ihr Schwesterschiff, die RMS Olympic. Angeblich soll die beschädigte Olympic heimlich zur Titanic umgebaut worden sein, um Versicherungsgelder zu kassieren. Wenn man sich tiefer damit beschäftigt, merkt man aber schnell, wie unrealistisch diese Theorie eigentlich ist – trotzdem fasziniert sie Menschen bis heute genauso wie die eigentliche Geschichte.

Zwischen moderner Stadt, alten Docks und den gewaltigen Werften wirkt Belfast gleichzeitig rau, historisch und irgendwie melancholisch. Ein Ort, an dem man merkt, dass Geschichte nicht einfach vergangen ist, sondern immer noch sichtbar zwischen Stahl, Wasser und alten Hafenmauern weiterlebt. taken in Belfast, Northern Ireland, UK by @roundtheworld49
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5 months ago
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Eigentlich wollte ich heute nur kurz bei der Bushmills Distillery vorbeischauen. Am Ende wurde es einer der besten Tage der ganzen Reise.

Schon im Shop habe ich @sean_kane1 kennengelernt. Absolut verrückter Typ, komplett offen, lustig und direkt sympathisch. Zwei Stunden später stand ich dann plötzlich in seiner Tourgruppe und wurde erstmal vor allen Leuten vorgestellt als „the german guy who makes the best photos“. Ab da war klar: Das wird keine normale Führung.

Die Tour durch die Old Bushmills Distillery war unglaublich spannend. Zu sehen, wie aus Wasser, Gerste, Zeit und Geduld seit 1608 Whiskey entsteht, war etwas ganz anderes als einfach nur eine Flasche im Regal zu sehen. Die riesigen Kupferkessel, der Geruch von Malz, die alten Holzfässer und diese Ruhe in den Lagerhallen haben eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen.

Besonders heftig war der Gedanke, dass manche Fässer dort seit Jahrzehnten lagern. 10, 20 oder sogar 40 Jahre. Zeit, die man nicht beschleunigen kann.

Am Ende durfte natürlich auch ein Whiskey probiert werden. Obwohl ich eigentlich kein Whiskey-Trinker bin, war genau das irgendwie der perfekte Abschluss für diesen Tag.

Und @sean_kane1 hatte übrigens recht:
Er ist wirklich der beste Guide dort.

Danke für die coole Erfahrung ✌️

PS: Habe mir natürlich ein Andenken mitgenommen 🥃

#bushmills taken in Old Bushmills Distillery by @roundtheworld49
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5 months ago
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Nordirland hat heute nochmal alles gezeigt, was diese Reise bisher ausgemacht hat.

Kein Empfang am Morgen, unterwegs zwischen riesigen Feldern und endlosen Traktorkolonnen, später dann die Küste rund um Downhill und Benone Beach bei bestem Wetter. 24 Grad, kein einziges Mal Wolken am Himmel und zum ersten Mal auf dieser Reise echtes Sommerfeeling in Irland.

Zwischen alten Ruinen, Klippen und dem Atlantik habe ich heute außerdem @emmamanade aus Frankreich kennengelernt. Zwei Solo-Reisende mit Kamera, zufällig an derselben Kapelle getroffen und daraus wurde spontan ein gemeinsamer Tag voller Gespräche, Fotos und schöner Erinnerungen.

Danke dir für den wirklich entspannten und lustigen Tag. Vielleicht sieht man sich irgendwann irgendwo wieder auf der Straße.

Zum Abschluss ging es weiter Richtung Malin Head (Irland). Die Landschaft hier oben ist einfach schwer in Worte zu fassen. Gewaltige Felsen, die direkt aus dem Atlantik ragen, starker Wind, kaum Empfang und absolute Ruhe.

Genau für solche Tage fährt man los. by @roundtheworld49
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5 months ago
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Heute ging es weiter Richtung Norden bis vor die Grenze Nordirlands — mit einigen besonderen Stopps unterwegs. Einer davon waren die Keshcorran Caves im Westen Irlands.

Schon von Weitem wirken die Höhlen komplett surreal. Mitten im grünen Berg ziehen sich dunkle Öffnungen durch den Fels, fast so, als wäre der Berg einfach aufgerissen worden. Rundherum nur Wiesen, Schafe, Rinder und diese typische ruhige irische Landschaft.

Der Aufstieg selbst war ruhig, kaum Menschen unterwegs. Oben angekommen wurde schnell klar, warum dieser Ort so besonders ist. Die Höhlen liegen direkt im Kalkstein und sollen teilweise schon seit der Bronzezeit genutzt worden sein. Zwischen den dunklen Felsen, dem Wind und der offenen Aussicht entstand eine Stimmung, die man auf Bildern kaum richtig festhalten kann.

Natürlich wurde die Kamera direkt ausgepackt. Genau solche Orte sind perfekt, um einfach kreativ zu werden und besondere Perspektiven auszuprobieren.

Später ging es weiter zum beeindruckenden Benbulben und schließlich über die Grenze nach Nordirland. Nach vielen kurvigen Straßen und einigen Stunden Fahrt endet der Tag jetzt mitten im Wald — komplett ruhig, nur Natur und Vogelgeräusche um den Bus herum by @roundtheworld49
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5 months ago
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Heute ging es für mich zu den Cliffs of Moher — wahrscheinlich einer der bekanntesten Orte in ganz Irland. Die Klippen ziehen sich mehrere Kilometer entlang der Westküste und fallen an den höchsten Stellen über 200 Meter direkt in den Atlantik ab.

Schon vom ersten Aussichtspunkt aus wirken die Dimensionen komplett unrealistisch. Unten schlagen die Wellen gegen die dunklen Felsen und oben läuft man direkt an der Abbruchkante entlang. Durch den starken Wind und das wechselnde Wetter verändert sich die Stimmung dort ständig. Innerhalb weniger Minuten hatte man Sonne, Nebel und wieder komplett freie Sicht über den Atlantik.

Je weiter ich gelaufen bin, desto beeindruckender wurde die Landschaft. Überall grüne Hügel, schmale Wege und diese massiven Felswände, die einfach abrupt im Meer enden. Man versteht dort oben ziemlich schnell, warum die Cliffs of Moher zu den bekanntesten Naturorten Europas gehören.

Definitiv einer dieser Orte, die auf Bildern gut aussehen — in echt aber nochmal komplett anders wirken taken in Cliffs of Moher, Ireland by @roundtheworld49
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5 months ago
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