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KI Superfail: Du kannst fünf KI-Tools bedienen und trotzdem sparst du keine Stunde deiner Arbeitszeit.

Genau so geht es leider gerade vielen. Also was ist da los? Ich glaube, es gibt viele individuelle kleine Gründe, die am Ende zu diesem Superfail führen. Aber es gibt 4 grundlegende, die immer wieder auftauchen.

Erstens: Tools lernen fühlt sich super nach Fortschritt an. Webinar geschaut, Prompts gespeichert, drittes Tool getestet, LinkedIn-Post darüber geschrieben. Aber am Freitag sitzt du trotzdem genauso lange am Schreibtisch wie am Montag. Nur mit vier Abos mehr. Das, was sich erstmal als Fortschritt anfühlt, wandelt sich dann zu einem anderen Gefühl: Frust.

Zweitens: Du brauchst kein Tool-Portfolio. Was du brauchst, ist eine Aufgabe, die dich nervt, und ein Tool, das sie übernimmt. Und dann die nächste. Bei GründerFinanz sind daraus über Monate 2,5 Stellen geworden, die KI heute macht. Nicht durch fünf Tools. Durch eine nervige Aufgabe nach der anderen. Und mal ganz im Ernst: nervige Aufgaben hast du sicher auch in deinem Arbeitsalltag.

Drittens: KP-Was? KPIs. Aber nenn es, wie du willst. Hauptsache ist, dass du dir etwas aussuchst und das vor dem Einsatz des Tools und danach misst. Zum Beispiel dein zeitliches Invest, Kosten bis zum Ergebnis, Dauer bis zum Ergebnis, Fehlerquote, Ranking. Und wenn die Messung nach dem Einsatz des Tools besser ist als davor, hast du den ersten Mini Erfolg. Yay!

Viertens, und das ist ein grundlegendes Problem beim Thema Veränderung: Wer die Tools nur sammelt, statt Aufgaben abzugeben, kann sich hinterher immer noch damit rausreden, dass KI bei ihm halt einfach nicht funktioniert hat. Wer eine Aufgabe abgibt, kann das nicht mehr. Da steht am Ende eine Zahl. Die bewertet und das kann leider auch manchmal kein schönes Gefühl sein. Kenne ich selber. Das ist blöd. Und genau in dem Moment musst du aber weitermachen und dranbleiben.

Was ist die nervigste Aufgabe in deinem Arbeitsalltag, die du sofort abgeben würdest? by @stefanie_weidner
1
2 months ago
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Wir haben jahrelang nach Transparenz gerufen. Und weniger als 3 Wochen haben gereicht, um sie wieder abzuschaffen 🙈

Seit dem 2. August gilt die KI-Kennzeichnungspflicht. Und seitdem quillt das Internet über mit Anleitungen, wie du sie umgehen kannst.

Metadaten strippen. Screenshot statt Upload. Durch ein Konvertierungstool jagen, das die Signatur zerschießt. Kurz in ein anderes Format speichern.

Ganz ehrlich: Das regt mich auf!

Erstens: Wir reden seit Jahren darüber, dass wir eine ehrlichere und authentischere Onlinewelt wollen. Weniger Fake. Weniger Täuschung. Weniger Menschen, die sich mit Dingen schmücken, die es nie gab. Dann kommt die erste Regel, die genau das unterstützt und das erste was wir machen: wir googeln, wie wir sie umgehen. Merkste oder?

Zweitens: Die Kennzeichnung tut doch nicht weh. Sie kostet dich einen Metadateneintrag, und ein Wasserzeichen. Das Bild selbst ist nach zwei Sekunden durchgescrollt und vergessen. Wir riskieren also die Glaubwürdigkeit eines ganzen Systems für ein Posting, an das sich morgen eh keiner mehr erinnert. Gratulation!

Drittens: Die Markierung schützt nicht nur andere vor dir. Sie schützt auch dich. In dem Moment, in dem ein Bild von dir auftaucht, das du nie gemacht hast, ist ein Herkunftsnachweis das Einzige, worauf du dich berufen kannst.

Viertens, und das stört mich wirklich: All das passiert in derselben Timeline. Dieselben Menschen, die Beiträge anderer als KI-Slop melden. Die schreiben, wer KI nutzt, sei nicht mehr authentisch. Die sich über Fakes empören. Und die parallel danach suchen, wie sie ihre eigenen KI-Bilder als echte Bilder faken können.

Das Einzige, was noch schlimmer ist, sind die KI Coaches, die sich jetzt mit diesen Anleitungen rühmen. Tolle Coaches, tolle Vorbilder, mega Moral - not!

Für mich ist das ganz klar keine Debatte über Regulierung, sondern eine über Charakter.

Ich sag’s mal so: Wer sein Bild nicht kennzeichnen will, hat ein Problem mit dem Bild. Nicht mit dem Gesetz.

Was denkst du: Sind wir überhaupt bereit für Transparenz, sobald sie verbindlich wird und uns selber betrifft?

#künstlicheintelligenz #KI by @stefanie_weidner
12
2 months ago
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Ich habe mein Angebot gelöscht, weil ich lieber renoviere. Klingt nach einer Ausrede? Dahinter steckt aber was anderes.

Ich baue nämlich gerade unser neues Haus um. Und irgendwann mittendrin ist mir aufgefallen, wie wahnsinnig gut mir das tut! Nicht als Pause vom Job. Sondern als das, was ich richtig gerne mache.

Neu ist die Erkenntnis allerdings nicht. Ich habe vor ca. 12 Jahren schon einmal 3.500 Quadratmeter Coworking Space am Kölner Dom umgebaut. Damals hatte ich dasselbe Gefühl: Ich sitze gerne am Schreibtisch. Aber nicht nur. Da gibt es noch mehr für mich.

Also habe ich überlegt und auch gehadert. Aber eins war schnell klar: Wenn ich mehr mit den Händen arbeiten will, muss ich etwas von den Schreibtischaufgaben streichen. KI hilft mir zwar, aber Präsenztermine kann auch KI noch nicht ersetzen.

Bei mir wurde es deshalb die Unternehmensberatung, die weichen musste. Ordentlich gemacht und gut bezahlt bekommen. Trotzdem das Erste, was ich gestrichen und auch direkt von meiner Webseite gelöscht habe. Damit es kein einfaches Zurück mehr gibt.

Auf meiner Webseite steht jetzt oben, was bleibt und was ich liebe: KI im Arbeitsalltag.

Und ich glaube inzwischen, dass genau dieser Widerspruch mein Ding ist: KI-Coach und Handwerkerin. Wer den ganzen Tag darüber nachdenkt, wie Maschinen denken, sollte zwischendurch etwas bauen, das man anfassen kann.

Was hast du zuletzt gestrichen, damit Platz für etwas anderes ist?

#altbausanierung #handwerk #kicoach taken in Köln, Germany by @stefanie_weidner
5
2 months ago
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2018 konnte GPT-1 gerade mal einen Satz zu Ende schreiben.
 2026 sind wir bei GPT-5.6. Und die Vorversion hat sogar an ihrer eigenen Weiterentwicklung mitgearbeitet 🤯

Neun Versionen in acht Jahren. Die meisten von uns haben erst bei einer davon hingeschaut und mitgemacht: ChatGPT.

Ich habe die ganze Entwicklung mal zusammengefasst. Version für Version, was sich verändert hat und was davon für Unternehmen wirklich zählt.

Was mich am meisten überrascht hat: Der Durchbruch von ChatGPT war nicht das Modell. Es war das Chat-Fenster. Die Technik gab es vorher schon jahrelang. Erst die simple Oberfläche hat alles verändert.

Mein Learning: Das Tempo zieht immer weiter an. Was du heute über KI lernst, ist in spätestens einem halben Jahr veraltet. Aber die Erfahrung, die du dir jetzt aufbaust, bleibt.

Deshalb renn nicht jedem neuen Tool hinterher. Fang einfach an, KI in deinem Alltag zu nutzen. Kleine Schritte, aber richtiger Nutzen.

Swipe dich durch die Zeitreise von GPT-1 bis GPT-5.6. Und speicher dir den Beitrag, wenn du ihn später nochmal brauchst.

Welche Version war für dich der Moment, an dem KI plötzlich real wurde?

Den ausführlichen Blog-Artikel findest du über den Link in meiner Bio.

#künstlicheintelligenz #chatgpt #kiimunternehmen #kiatwork #openai by @stefanie_weidner
0
3 months ago
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„Das machen wir in unserem nächsten Leben, Papa."
Diesen Satz habe ich jahrelang gesagt. Anfang des Jahres ist er ungeplant Realität geworden.

2014 habe ich meinen ersten großen Umbau verantwortet. 3.500 qm Bürogebäude, direkt am Kölner Dom. Es war super anstrengend. Und es hat mich mega glücklich gemacht. Eröffnung: 1,5 Monate früher als geplant.

Danach stand mein Plan fest: Im nächsten Leben bauen Papa und ich Immobilien gemeinsam um. Er hat mir nämlich seit ich denken kann handwerkliches Wissen mitgegeben. Nicht aus Büchern, sondern mit den Händen, Werkzeug und jeder Menge Humor.

Seit Januar stehe ich wieder auf einer Baustelle. Erst ein, zwei Mal pro Woche, inzwischen fast täglich und Papa steht mir mit Rat und Tat (!!) zur Seite. Ich habe die Sanierung geplant und packe nicht nur manchmal zwischendurch mit an, sondern richtig: Ich reiße Böden raus, schlage Fliesen ab, schleife, verputze, streiche. Nächste Woche verlege ich mit Papa Böden. Danach grabe ich vielleicht Löcher in den Keller.

Es ist unendlich anstrengend! Das kann ich ehrlich nicht schönreden 😅
Und es macht mir gleichzeitig unendlich viel Spaß.

Mein "eigentlicher" Job ist das komplette Gegenteil: den ganzen Tag sitzen und am Laptop arbeiten. Und auch das liebe ich. Zwei Leidenschaften, die gegensätzlicher nicht sein können. Und ich muss trotzdem nicht wählen.

Und dafür bin ich unendlich dankbar!! Und dafür, dass ich gesund bin und das körperlich leisten kann. Dass mein Job bei @gruenderfinanz es erlaubt, so oft nicht im Büro zu sein und @holgerheman77 mich dabei unterstützt. Dass Zeit mit meiner Familie bleibt. Und dass KI im Büro weiterarbeitet, während ich auf der Baustelle aufs Dach steige. Ohne KI wäre an all das nicht zu denken. Und ohne meinen Papa auch nicht.

„Im nächsten Leben" ist keine Option mehr. Es gibt nur dieses eine.

Was verschiebst du gerade auf dein nächstes Leben?

#sanierung #altbausanierung #selbstistdiefrau by @stefanie_weidner
3
3 months ago
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Die meisten Unternehmen nutzen genau ein KI-Tool. ChatGPT. Und auch das nur für E-Mails und Texte umschreiben.

Dabei gibt es KI-Tools für Recherche, Bildgenerierung, Videoproduktion, Meeting-Protokolle, Kundenkommunikation, Automatisierung uvm. Einige kosten nichts. Einige weniger als ein Mittagessen im Monat.

Die Frage ist nicht mehr, ob KI sich lohnt. Die Frage ist, welches Tool welches Problem löst!
Ich habe 15 KI-Tools zusammengestellt, die für Unternehmen den größten Wert haben. Mit Preisen, ehrlicher Einschätzung und sortiert nach Einsatzgebiet.

Den ganzen Artikel findest du über den Link in meiner Bio.

Was ist dein wichtigstes KI-Tool? Schreib es in die Kommentare.

#ki #künstlicheintelligenz #kitools #chatgpt #claude taken in Köln, Germany by @stefanie_weidner
9
4 months ago
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Wir nennen es „KI-Transformation“, gemeint sind aber Entlassungen. Nur sagt das halt keiner laut.

Stellen werden still gestrichen, kein Headcount mehr beantragt, keine Pressemitteilung und kein Aufschrei.

Wer sagt „wir bauen 20 Stellen ab", kassiert einen Shitstorm. Wer sagt „wir transformieren uns mit KI", kassiert Applaus dafür. Gleiches Ergebnis, nur andere Worte. Und plötzlich ist es eine Erfolgsgeschichte.

Dieses Muster sehe ich gerade vermehrt. Eine Harvard-Studie liefert die Zahlen dazu: In Branchen, die sich gut automatisieren lassen, sind die Stellenausschreibungen um 17 % gesunken. Am härtesten trifft es Berufseinsteiger:innen. Also die, die gerade erst anfangen.

Und parallel passiert das hier: Wer KI nicht kann, verliert den Job. Wer KI kann, verdient bis zu 56 % mehr.

Beides ist real und beides passiert genau jetzt. Manchmal im selben Unternehmen, in derselben Abteilung.

Dass KI Jobs verändert, ist für mich nicht das Drama. Das war und ist bei jeder Technologie so. Das Drama ist die Sprache drumherum. Solange wir „Transformation" sagen und „Entlassung" meinen, redet einfach niemand darüber, wer die Rechnung dafür zahlt.

Wer KI einsetzt, sollte auch den Mut haben, ehrlich zu sagen, was das für Menschen bedeutet!

Wie bekommst du die Situation gerade mit? Eher ehrlich oder in fancy Worte verpackt?

#KI #Arbeitsmarkt #KIEthik #Digitalisierung by @stefanie_weidner
6
5 months ago
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Gestern hat mich jemand als Psycho beschimpft.
Per Direktnachricht, inklusive Meldung an die Plattform.

Begründung: Ich sei eine KI, die sich als Mensch ausgibt. Und das nachdem wir ein paar Nachrichten hin- und hergeschrieben hatten. Kurz musste ich lachen.

Dann ist mir klar geworden, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem ein Mensch, der präzise schreibt, sich Mühe gibt, auf das Gegenüber eingeht, vieles berücksichtig, was Social Media Spezialisten predigen und Dinge zu Ende denkt, verdächtig wirkt.

Nicht der Bot fällt auf. Sondern die durchdachte Sprache und Struktur.
Wer heute strukturiert formuliert, klare Argumente bringt und nicht jeden zweiten Satz mit „irgendwie“ oder einem Emoji weichspült, steht plötzlich unter Verdacht, kein Mensch zu sein. Und bitte wage es nicht, einen Gedankenstrich zu nutzen …!

Das ist absurd. Und es sagt einiges aus.
Über den Zustand von Social Media. Über das Niveau, das wir als „normal“ akzeptiert haben. Und darüber, was passiert, wenn man sich Mühe gibt: Du wirst nicht gefeiert, du wirst gemeldet.

Ich bin übrigens ein Mensch. Mit einer Tochter, einem Lieblingscafé, Hobbies und einer ziemlich klaren Meinung.

Und ja – ich nutze KI (und Gedankenstriche). Täglich. Aber nicht, um menschlicher zu klingen, denn ich bin ja ein Mensch. Sondern um schneller das sagen zu können, was ich ohnehin denke.

Wann haben wir eigentlich angefangen, das WIE wichtiger zu nehmen als das WAS? Was zählt für dich mehr? by @stefanie_weidner
7
5 months ago
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„KI hat mein Leben verändert.“ – sagt die Kölnerin Stefanie Weidner.
Sie wird sogar beim Hausbau von ihrer KI unterstützt. 🏡🤖

Geht’s euch ähnlich wie Stefanie?
Oder findet ihr KI eher noch ungewohnt...vielleicht sogar ein bisschen spooky? 👀

Schreibt’s in die Kommentare 👇

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#KI #KünstlicheIntelligenz #Köln #Alltag #Zukunft taken in Köln Dellbrück by @stefanie_weidner
6
5 months ago
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Ohne KI wäre mein Leben in dieser Form nicht möglich. Nicht annähernd.

Ich schlafe 8 Stunden pro Nacht und habe am Wochenende frei. Trotz Doppeljob, Tochter, eigenem KI-Online-Kurs und einer Hausbaustelle, auf der ich 2-3 Tage die Woche stehe.

Klingt unrealistisch. Ich weiß. Und vor drei Jahren wäre diese Menge an unterschiedlichen Aufgaben einfach nicht denkbar gewesen. Ehrlich nicht!

Und auch ich erinnere mich noch sehr genau an das Gefühl, abends auf der Couch zu sitzen und zu wissen, dass die To-Do-Liste länger ist als der Tag und meine Energie auch endlich ist. Dieses leise und manchmal auch sehr laute Schuldgefühl, wenn meine Kleine fragt, ob ich ihr noch was vorlese, und ich einfach mega müde bin.

Heute ist das anders. Und nein, ich habe keine geheime Disziplin entwickelt. Mein Gamechanger: Ich habe KI. Ich habe sie aber nicht nur, sondern setze sie konsequent ein und delegiere an sie.

Drei Beispiele:
Erstens: Bei GründerFinanz übernimmt KI ganze Aufgabenbereiche. Diverse Analysen, Buchhaltung, Tracking der Entwicklung, Texte, Programmierung etc.. Es sind mittlerweile 2,5 Stellen, die sie übernimmt. Es geht nicht nur alles viel schneller, sie macht die Ergebnisse auch sichtbar und transparent. Und das ist gerade erst der Anfang.

Zweitens: Bei jeder größeren Entscheidung ist die KI meine Sparringspartnerin. Sie denkt mit, ohne müde zu werden. Sie kennt den Status quo (und auch einen Teil der Vergangenheit), meine Ziele, macht einen Plan und passt ihn an aktuelle Fortschritte und Ereignisse an. Sie hat Ideen, die mich schneller meine Ziele erreichen lassen und hilft mir, Probleme zu lösen.

Drittens: Und sogar bei der Haus Sanierung hilft mir KI. Sanierungsplan, Materialauswahl, Preisrecherche, Kalkulationen uvm. Sachen, die mir früher die Wochenenden und Abende gestohlen hätten und mir nicht so wirklich Spaß machen.

Was KI für mich macht, ist nicht einfach nur „mehr Output“. 
Es ist mehr Leben. 
Mehr Zeit für die Menschen, die ich liebe. 
Mehr Raum für Themen, die mir gut tun. 

Genau das wünsche ich mir für alle, die KI einsetzen.

Was macht KI gerade für dich?

#KI #künstlicheIntelligenz taken in Köln, Germany by @stefanie_weidner
8
5 months ago
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„Wir müssen KI nutzen”. Diesen Satz höre ich gerade super oft. Was ich seltener höre: „Wir haben ein Problem, das KI lösen könnte.”

Ich finde es mega gut, dass so viele Menschen in Unternehmen KI ausprobieren wollen. Diese Energie ist wertvoll. Wirklich!!

Und gleichzeitig erlebe ich immer wieder, dass genau diese Energie in die falsche Richtung läuft. KI wird eingesetzt, weil sie eingesetzt werden soll. Nicht weil sie ein konkretes Problem löst. Das Ergebnis: Prozesse werden komplizierter statt einfacher. Und irgendwann heißt es „KI funktioniert bei uns nicht.”

Dabei war nicht KI das Problem.

Meine Erfahrung aus der Praxis: Wer zuerst das Problem definiert und dann schaut ob KI helfen kann, kommt deutlich weiter als wer es umgekehrt macht. Manchmal ist die Antwort dann sogar: kein KI-Tool, sondern eine klarere Struktur.

KI ja, aber dort, wo sie wirklich einen Mehrwert bringt.

Wo erlebst du KI als echten Gamechanger und wo hat es eher für Chaos gesorgt?

#KI #künstlicheIntelligenz #kiatwork taken in Köln, Germany by @stefanie_weidner
4
6 months ago
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Ich schaffe gerade meine eigene Branche ab.
Versicherungsmakler:innen wie @gruenderfinanz werden – wie viele andere Berufsgruppen – durch KI ersetzt werden. Nicht vielleicht, nicht irgendwann. Sondern ziemlich sicher und in naher Zukunft.

Und bevor das jemand anderes macht, mache ich es halt selbst.

Ich baue gerade ein Maklerunternehmen, das (bis auf die regulatorischen Anforderungen) komplett ohne Menschen funktionieren wird. Nur KI. Beratung, Analyse, Vergleich, Kommunikation, Prozesse. Alles automatisiert.

Warum ich das tue? Aus zwei Gründen: Erstens, weil ich keine Lust habe, irgendwann überrascht zu werden. Ich will verstehen, was passiert, wenn alles, wofür wir heute bezahlt werden, plötzlich von einer KI übernommen wird.

Und zweitens, weil dann nur noch eine Frage bleibt: Wofür braucht es uns noch? Nicht romantisch gedacht, sondern ganz konkret im Arbeitsalltag. Warum sollte ein:e Kund:in noch mit einem Menschen sprechen wollen, wenn Effizienz, Geschwindigkeit und Fachlichkeit keine Unterscheidungsmerkmale mehr sind? Bzw. bei der KI sogar dramatisch besser?

Ich glaube, genau diese Frage verdrängen gerade viele, weil die Antwort unbequem und definitiv nicht einfach ist. Stattdessen klammern sich viele an ihr Geschäftsmodell und den Status quo, oder hoffen, dass es „schon nicht so schlimm wird.“

Ich gehe einen anderen Weg.

Ich möchte nicht nur eine Antwort auf diese Frage. Ich möchte die Antwort mitgestalten und einen sinngebenden Platz für den Menschen schaffen. KI und Mensch zusammen. Das Beste aus beiden Welten kombiniert.

Deshalb hoffe ich nicht, ich baue.

Was denkst du? Was bleibt vom Menschen, wenn KI den Großteil unserer Arbeit übernimmt?

#KI #künstlicheIntelligenz by @stefanie_weidner
2
6 months ago
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