Instagram story viewer> @sugarkane2003> Posts
16.5K
followers
738
following
🧠 Scientifically explained: How religion shapes society
➡️ Follow me for Reels on Cults, Evangelicals & Religion in the USA
🏳️‍🌈 ⚒️ Feminist
POSTS STORIES REELS TAGGED
😱 Ich durfte bei SAT.1 bei „Kirche im TV“ @kirche_tv zu Gast sein und mit dem lieben @patermaxop über meine Forschung zu evangelikalen Cowboy Kirchen in den USA sprechen und auch darüber, wie es meine Passion ist, Wissen für so viele wie möglich vorallem über Social Media zugänglich zu machen.

Ich drehe zwar selber YouTube-Videos und produziere Reels usw., aber sich im öffentlichen Fernsehen bei @sat.1 selbst zu sehen, ist dann nochmal was anderes. Vielen Dank nochmal für die Einladung!🌟 Auch der Dreh selbst hat so viel Spaß gemacht, wir haben so viel gelacht, und die Atmosphäre war einfach toll.

Für alle die es verpasst haben, den Link zur Sendung findet ihr in meiner Bio! 

♥️ Ich freue mich außerdem riesig über alle, die mir durch die Sendung neu folgen – herzlich willkommen, so schön, dass ihr da seid!
.
.
.
#kirche #glaube #religion #religionswissenschaft #sat1 #westernreiten #christentum taken in Zeche Zollverein by @sugarkane2003
47
10 months ago
Download
Als Religionswissenschaftlerin habe ich mich schon früh gefragt, warum unsere Disziplin in der Wissenschaftskommunikation oft weniger sichtbar ist, obwohl unser methodologisch-agnostischer Ansatz unglaublich wertvolle Perspektiven auf viele religiöse und gesellschaftlich aufgeladene Themen bietet. Es geht dabei nicht darum, mit den TheologInnen zu konkurrieren – im Gegenteil, man muss verstehen, dass wir unterschiedliche Blickwinkel haben, die sich wunderbar ergänzen können. Doch oft zieht die Religionswissenschaft den Kürzeren, obwohl sie gerade durch ihren offenen, analytischen Zugang viel zur Verständigung in gesellschaftlichen Debatten beitragen könnte. Deshalb habe ich schon früh in meinem Masterstudium und nun während meines PhDs beschlossen, aktiv an der Wissenschaftskommunikation mitzuwirken und dafür zu kämpfen, dass unsere Disziplin die Aufmerksamkeit und Wertschätzung bekommt, die sie verdient. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine Balance brauchen – eine stärkere Stimme der Religionswissenschaft, die in der öffentlichen Wahrnehmung präsenter ist und die Debatten bereichert. Dafür werde ich mich weiter einsetzen! 
@remid.verein 
.
🇺🇸 
As a scholar of religious studies, I’ve long wondered why our field tends to have less visibility in science communication, even though our methodologically agnostic approach offers incredibly valuable perspectives on many religious and socially charged topics. It’s not about competing with theologians—quite the opposite. We must understand that we have different viewpoints, which can beautifully complement each other. Yet, religious studies often takes a back seat, despite its open, analytical approach having so much potential to contribute to societal debates. That’s why, early on in my Master’s and now during my PhD, I decided to engage actively in science communication and to fight for our discipline to receive the recognition and attention it deserves. I firmly believe that we need balance—a stronger voice for religious studies in public discourse, enriching the debates. And for that, I will always fight and do everything within my power to make it happen.
.
.
#religionswissenschaft #religion #waz #forschung taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
48
2 years ago
Download
(Swipe for English) Hey! Willkommen auf meiner Seite, schön, dass du hergefunden hast.☺️ Ich bin Anna, 36 Jahre alt, gelernte Bürokauffrau, Religionswissenschaftlerin und Kunsthistorikerin. Studiert habe ich an der @ruhrunibochum sowie an der @universityofkansas in den USA. An der Ruhr-Uni habe ich auch meine Promotion begonnen, die ich bald abschließen werde. 

Ich forsche zu Evangelikalismus und neuen religiösen Bewegungen, was ihr womöglich als Kulte und Sekten bezeichnen würdet. Mit der Religionslandschaft in den USA und in Deutschland kenne ich mich besonders gut aus. 🇺🇸🇩🇪 

Durch meine weiteren Forschungsaufenthalte an der @missouristate , @cuboulder , @ucsantabarbara und am King’s College @informreligion in London habe ich gemerkt, wie zentral Wissenschaftskommunikation in der Forschung ist, gerade in der Zeit, in der wir leben. Deshalb bin ich auch erste Vorsitzende von @remid.verein geworden.

Auf Instagram und YouTube (Vlogging Religion(s)) bin ich deshalb als wissfluencerin unterwegs und mache Content zu Evangelikalen, Kulten und Sekten, zu Religion und Medien, und überhaupt zu allem, was Religion und Moderne angeht.

Religiöse Influencer?
Religion in den USA?
Was ist Spiritualität?
Was sind Evangelikale überhaupt?
All das bearbeite ich hier.

Außerdem möchte ich euch Tools an die Hand geben, wie ihr selbst in den Geistes- und Sozialwissenschaften eure Inhalte verständlich und wirksam vermitteln könnt. 💡 

Als queere Feministin darf der ein oder andere Stitch zu Reels, die Männer™ machen, natürlich nicht fehlen. 😉 Wenn du auf differenzierten Content stehst, dann freu ich mich, wenn du bleibst! 🫶
—
🇺🇸 Hey, I’m Anna. 36, queer feminist and sciencefluencer. I am a religious studies scholar and art historian. I studies at @ruhrunibochum and @universityofkansas .
I do a PhD on evangelicalism and cults, and share content about religion, media and belief in modern life. 
On Instagram and YouTube, I share content about evangelicalism, cults, religion and media and how we can communicate research in the humanities and social sciences in ways that actually reach people! 
.
#religionswissenschaft #wisscom  #religion #evangelikalismus #kirche taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
33
a year ago
Download
Die religiöse Vorstellung, dass Queersein beziehungsweise gleichgeschlechtliche Beziehungen Sünde seien, kann auch politische Konsequenzen haben, wenn daraus Forderungen entstehen, queeren Menschen gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe zu verwehren. Wenn religiöse Moralvorstellungen politisch durchgesetzt werden sollen und dadurch die Gleichberechtigung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen infrage gestellt wird, geraten grundlegende demokratische Prinzipien unter Druck.

Für meine Feldforschung ist wichtig: Ich mache meine Rolle als Wissenschaftlerin immer transparent. Meine sexuelle Orientierung ist dagegen nicht Teil meiner Vorstellung, weil sie auch nicht Gegenstand meiner Forschung ist. Im Verlauf der Feldforschung kann sie dennoch zum Thema werden, besonders wenn ich längere Zeit am Gemeindeleben teilnehme.

2019 war ich in Kansas in fast zehn verschiedenen Kirchen unterwegs. Eine davon war eine neocharismatische Gemeinde, die ich regelmäßig besuchte. Dort war beispielsweise bekannt, dass ich Queer bin. In anderen Feldforschungen blieb dies eher unausgesprochen. Mit der Zeit ließ sich aus Äußerungen und Erzählungen aber durchaus schließen, dass manche Personen mich gegoogelt und sich selbst ein Bild gemacht hatten. Interessant ist, dass etwas bekannt sein oder vermutet werden kann, ohne direkt angesprochen zu werden. Dabei können zwei Dinge eine Rolle spielen: die Vorstellung, ich könnte mich irgendwann noch bekehren, und der Umgang mit dem Widerspruch zwischen persönlicher Sympathie für mich und den eigenen religiösen Überzeugungen. Wie viel Ambiguität eine Gemeinde dabei zulässt, ist unterschiedlich.

Solche Dynamiken gehören zur Feldforschung. Die eigene Position, Beziehungen und gegenseitige Erwartungen müssen immer wieder ausgehandelt werden. Als Wissenschaftlerin muss ich u.a. dann reflektieren, wie sich das auf meine Forschung und die erhobenen Daten auswirkt und was sich davon eventuell für meine Fragestellung abstrahieren lässt.

#religion #christentum #religionswissenschaft #kirche #spiritualität taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
50
a day ago
Download
Diese Woche war ich vom Institut für Diakonat und pastorale Dienste im Collegium Borromaeum in Münster eingeladen, einen Workshop für Pastoralreferent*innen zum Thema „Kreuz, Vaterland, Social Media: Christfluencer und ihre digitale Wirkmacht verstehen“ durchzuführen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie religiöse Inhalte konservativer bis fundamentalistischer Christfluencer*innen auf Social Media funktionieren und wie implizite Botschaften erkannt werden können.

Nach einem Input von mir haben die Teilnehmenden in Gruppen eigenständig Instagram-Reels analysiert. Im Fokus stand dabei das, was zwischen den Zeilen passiert: Welche Botschaften werden durch Bild, Sprache und Kuratierung vermittelt? Was wird nicht gesagt und warum ist gerade das besonders wichtig? Besonders das, was unausgesprochen bleibt, eröffnet Interpretationsspielräume und legt bestimmte Deutungen nahe, ohne sie explizit formulieren zu müssen. Deshalb ist das Sichtbarmachen impliziter Kommunikation eine Schlüsselkompetenz für einen reflektierten Umgang mit solchen Inhalten.

Mir ist es wichtig, keine fertigen Antworten zu geben, sondern Analysemethoden zu vermitteln, mit denen eigenständig fundierte Analysen durchgeführt werden können. Die Sequenzanalyse ermöglicht es, implizite Botschaften systematisch sichtbar zu machen und stärkt Urteils- und Handlungskompetenzen. Gerade in der Schnelllebigkeit sozialer Medien ist dieses genaue Hinschauen wichtiger denn je.

Danke für die spannenden Diskussionen, die Offenheit und das große Interesse!

Religionswissenschaft gehört in die Öffentlichkeit. Ihr methodisch agnostischer Zugang kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, demokratische Urteilskompetenz zu stärken und unsere Demokratie zu schützen.

💌 Für Anfragen zu Workshops, Fortbildungen oder Vorträgen freue ich mich über eure Nachricht. Die E-Mail-Adresse findet ihr in meiner Instagram Bio und auf dem letzten Slide.

#bildungsarbeit #religion #kirche #katholisch #religionswissenschaft taken in Münster (Westfalen) by @sugarkane2003
6
3 days ago
Download
Dieses Reel vereinfacht zwei unterschiedliche Debatten und vermischt sie miteinander: queere Sichtbarkeit und die Sichtbarkeit des Christentums. Darüber wird das Narrativ einer vermeintlichen Verdrängung des Christentums konstituiert. Solche Abgrenzungsnarrative sind besonders in konservativ bis fundamentalistisch christlichen Kontexten auffällig, weil sie komplexe gesellschaftliche Diskurse auf einen Konflikt zwischen „uns“ und „den anderen“ reduzieren und dadurch die Gruppendynamik innerhalb der eigenen Followerschaft stärken können.

Interessant ist dabei die Bildsprache. Die Aneinanderreihung diskursiv aufgeladener Bilder, von Regenbogenflaggen bei Unternehmen und im öffentlichen Raum bis hin zu einem vermeintlich komplett in Regenbogenfarben gehüllten Bundestag, kann den Eindruck einer angeblich allgegenwärtigen queeren Sichtbarkeit unterstützen. Dass einzelne Bilder dabei aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst werden, spielt dabei keine Rolle. Denn im Zusammenspiel mit dem Gesagten können sie eine bestimmte Wirkmacht entfalten (Waldenfels 2008; Bredekamp 2010). So entsteht die Bedeutung eines Bildes auch dadurch, in welchen Zusammenhang es gestellt und mit welchen Aussagen es verbunden wird.

Zu diesem Kontext gehört auch der Account selbst. Dort werden immer wieder Themen rund um eine vermeintliche Bedrohung durch Queerness sowie eine vermeintliche Verfolgung oder Verdrängung des Christentums kuratiert. Einzelne Reels und Bilder können dadurch innerhalb eines bereits bestehenden Deutungsrahmens wahrgenommen werden, genauer genommen, die des Accounts. Werden bestimmte Bilder, Themen und Erzählungen wiederholt miteinander verbunden, können sie sich gegenseitig bestätigen und für die Followerschaft zunehmend als Abbild gesellschaftlicher Realität erscheinen.

#religion #glaube #kirche #spiritualität #evangelikal taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
95
9 days ago
Download
Religionszugehörigkeit ist dann anfälliger für rechtsextreme Einstellungen, wenn der eigene Glaube dogmatisch-exklusivistisch ausgelegt wird. Beispielsweise hängt die Überzeugung, die eigene Religion sei die einzig wahre, deutlich mit mehr Vorurteilen zusammen, etwa gegenüber Muslim*innen oder nicht-binären Geschlechtsidentitäten. Dieses exklusivistische Denken findet sich unter Freikirchen-Mitgliedern in Deutschland besonders häufig. Rund 40 % stimmen der Aussage „Es gibt nur eine wahre Religion“ zu, gegenüber nur 9 bis 12 % bei Katholik*innen und Protestant*innen der großen Kirchen (Pickel et al. 2020).

Neben den gesellschaftspolitischen Übereinstimmungen sind konservative evangelikale bis fundamentalistische Christfluencer womöglich für die AfD interessant, weil sie auf Social Media eine große Reichweite erzielen können. Ein Grund, warum sie diese Reichweite so gut aufbauen können, liegt unter anderem in der Geschichte des Evangelikalismus selbst, der auch in Deutschland stark aus den USA beeinflusst ist. In den USA ist die religiöse Landschaft historisch plural und stark wettbewerbsorientiert. Gemeinden konkurrieren um Mitglieder, es gibt keine Staatskirche. Diese Konkurrenzsituation hat evangelikale Gruppen früh dazu gebracht, sich an neue Medien anzupassen, vom Radioprediger über den Fernsehevangelisten bis heute zu Social Media.

Diese Kommunikationsstrategien wurden auch von europäischen bzw. deutschen Freikirchen und Christfluencern übernommen. Diese Reichweite kann für die AfD politisch nutzbar werden, unabhängig davon, wie viele Menschen in den jeweiligen Freikirchen tatsächlich Mitglied sind.

#politik #religion #glaube #spiritualität #kirche taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
204
a month ago
Download
 by @sugarkane2003
27
4 days ago
Download
Cowboy Kirchen sind konservativ evangelikale Kirchen, die christlichen Glauben mit der amerikanischen Cowboy, Ranch und Westernkultur verbinden. Besonders verbreitet sind sie im Süden und Mittleren Westen der USA.

Ihre Wurzeln liegen in der Missionsarbeit während der American Frontier im 19. Jahrhundert. Wanderprediger missionierten Cowboys während der Cattle Drives, später auch auf Ranches und Rodeos. Aus dieser zunächst mobilen Missionsarbeit entwickelte sich eine Bewegung. Besonders seit den 1990er und 2000er Jahren entstanden eigenständige Cowboy Kirchen mit dauerhaftem Gemeindeleben.

Sie richten sich besonders an Menschen aus der Western- und Cowboykultur, die von klassischen Kirchengemeinden häufig nicht erreicht werden. Die Zugangsschwellen sollen entsprechend niedrig sein. Formelle Kleidung und traditionelle Kirchenräume spielen kaum eine Rolle. Jeans, Stiefel und Cowboyhut gehören ebenso dazu wie Gottesdienste in Hallen, Scheunen oder großen Zelten.

Im Mittelpunkt stehen Bibel, persönliche Bekehrung, Gebet, Predigt und die individuelle Beziehung zu Jesus Christus, verbunden mit der Lebenswelt der Cowboys. Country Gospel und christliche Countrymusik ersetzen häufig traditionelle Kirchenmusik.

Zum Gemeindeleben gehört weit mehr als der Gottesdienst. Gemeinsames Reiten, Rodeos, Barrel Racing, Bull Riding und Roping können in sogenannten „Arena Ministries“ Teil der religiösen Praxis sein.

Viele Cowboy Kirchen vertreten konservative gesellschaftliche Werte, darunter traditionelle Vorstellungen von Familie und Geschlechterrollen sowie eine starke Betonung von Individualismus, persönlicher Verantwortung und amerikanischer Identität.

#religion #glaube #kirche #spiritualität #jesus taken in Missouri State University by @sugarkane2003
84
18 days ago
Download
Fiat Lux wurde 1980 in der Schweiz von Erika Bertschinger Eicke, bekannt als Uriella, gegründet. Uriella gab an, Offenbarungen zu empfangen. Die Lehre der Bewegung verband christliche Vorstellungen mit Reinkarnation, Karma, spiritistischen Elementen, alternativer Medizin und apokalyptischen Erwartungen.

Fiat Lux lässt sich als „world accommodating“, also weltanpassend, einordnen (Wallis, 1984). Solche Bewegungen entstehen häufig aus bereits bestehenden religiösen Traditionen und übernehmen Teile davon, interpretieren oder ergänzen sie aber neu. Gleichzeitig lehnen sie die bestehende Gesellschaft nicht grundsätzlich ab. Stattdessen geht es stärker darum, innerhalb dieser Welt religiöse Erfahrungen, Orientierung und Sinn zu finden. Ein wichtiger Bestandteil von Uriellas Offenbarungen waren Prophezeiungen über kommende Katastrophen und das Weltende. Bereits für August 1998 wurde ein Weltuntergang erwartet.

Wenn eine Prophezeiung nicht eintritt, bedeutet das nicht automatisch das Ende einer neuen religiösen Bewegung. In verschiedenen Bewegungen konnte man beobachten, dass Vorhersagen neu interpretiert, zeitlich verschoben oder weniger konkret formuliert wurden. Auch das Ausbleiben selbst kann religiös erklärt werden, etwa indem Gebete oder der Glaube der Gemeinschaft die Katastrophe verhindert hätten. Gleichzeitig kann eine gescheiterte Vorhersage die Autorität der Führungsperson schwächen, zu Austritten führen oder die gesamte Bewegung verändern. Solche Zukunftserwartungen finden sich auch in anderen neuen religiösen Bewegungen. Das Raëlian Movement erwartet beispielsweise die Rückkehr der Elohim, außerirdischer Wesen, die nach ihrer Vorstellung die Menschheit erschaffen haben. Dafür soll sogar eine eigene Botschaft errichtet werden. Die erwartete Rückkehr wird derzeit mit dem Jahr 2035 verbunden.( Chryssides, 2003)

#sonnenfinsternis #sofi #sonnenfinsternis #sekte #spiritualität taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
50
2 months ago
Download
📌 I’m excited to have been invited by the @falling_walls to give my workshop “From Science to Society: Female Voices Online – Turning Expertise into Impact.”

How can female scientists build visibility and effectively communicate their research online while staying authentic to their scientific expertise?

This interactive workshop introduces participants to the foundations of personal branding, science communication and strategic social media use, with a focus on Instagram. Participants will explore how to position their expertise, identify relevant audiences and develop first ideas for their own digital presence. A particular focus will be on adapting scientific content to the platform and understanding how to create content that works with, rather than against, social media algorithms without compromising scientific quality or authenticity.

An intersectional perspective will address the specific experiences and challenges women scientists may encounter when communicating their research on social media, including how societal views on gender, race, cultural background and queer identity can shape visibility and perceptions of expertise. Drawing on my own experience as a scientist, science communicator and queer woman, I will share practical strategies I have developed for navigating gendered and intersectional stereotypes, biases, critical comments and online hostility, while maintaining a confident and authentic voice and setting clear boundaries.

Through short inputs, practical exercises and peer exchange, participants will develop first steps towards an authentic, professional and sustainable online presence that supports networking, visibility and leadership opportunities, while simultaneously helping to bring important scientific knowledge beyond the ivory tower and into society.

#sciencecommunication #workshop #publicscholarship #knowledgetransfer #bildungsarbeit taken in Bochum, Germany by @sugarkane2003
10
10 days ago
Download
Transparenzhinweis: Die letzte Minute des Original-Reels wurde in dieser Analyse nicht berücksichtigt. Dieser Reaction liegt eine sequenzanalytische Herangehensweise zugrunde (Krech & Radermacher 2022). Dabei müssen nicht alle Passagen analysiert werden, da sich zugrunde liegende Sinn- und Argumentationsstrukturen grundsätzlich an verschiedenen Stellen des Materials rekonstruieren lassen.

Ein Muster (christlich-)fundamentalistischer Kommunikation ist die starke Grenzziehung zwischen einem religiösen „Wir“ und als bedrohlich wahrgenommenen „Anderen“. Die eigene Gruppe erscheint als Bewahrerin einer absoluten Wahrheit, die durch gesellschaftliche Veränderungen bedroht werde (Hochgeschwender 2007). Auch das Narrativ einer vermeintlichen Christenverfolgung kann diesem Muster folgen. Gesellschaftliche Pluralisierung, die Gleichberechtigung queerer Menschen oder berechtigter Kritik an fundamentalistischen Positionen werden dabei als Belege dafür gedeutet, dass „das Christentum“ zurückgedrängt oder angegriffen werde. Einzelne Aussagen können dafür dekontextualisiert und zugespitzt werden. Eine unpräzise Formulierung in einem Wahlprogramm kann dann, wie in diesem Fall, genutzt werden, um gegen demokratische Parteien zu mobilisieren.

Riemenschneider ist unter anderem Gründer der PRO REGE Konferenz 2026 (https://prorege-konferenz.de). Auf der Website ist von einer „woke queeren Ideologie der Linken“ die Rede. Riemenschneider selbst hält dort einen Vortrag mit dem Titel „Die antichristliche Ideologie der politischen Linken“. Hier zeigt sich nicht nur die Verbindung von Online- und Offline, sondern auch, wie unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen zu einem gemeinsamen Konflikt verdichtet werden. Parteien, queere Menschen, Feminismus, Medien und eine vermeintliche gesellschaftliche Liberalisierung können so als zusammenhängendes Gegenüber erscheinen, von dem sich das christlich-fundamentalistische „Wir“ abgrenzt. Das kann wiederum AfD-Wähler*innen mobilisieren, die ähnliche gesellschaftspolitische Positionen vertreten, wenngleich die AfD selbst keine ausschließlich christliche Partei ist. #kirche #religion #bildungsarbeit taken in Ruhr-Universität Bochum by @sugarkane2003
216
2 months ago
Download

Download All

Save the photos and videos currently loaded on this page.

0Photos
0Videos
Ready to download 0 / 0

Keep this tab open until your download is ready.

back to up