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Wir 💚 🚴‍♂️🚴‍♀️ Darum setzen wir uns dafür ein, dass Rad fahren in Hamburg besser und sicherer wird – auch für dich!
#weilwirradfahrenlieben
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Radfahrende gegen zu Fuß Gehende: So stellt das Hamburger Abendblatt die Lage auf unseren Straßen gerade dar. 🚲🚶‍♀️ Ja, es gab Unfälle, und jeder einzelne ist einer zu viel. Aber das eigentliche Problem liegt woanders: Beide werden auf viel zu wenig Verkehrsfläche zusammengedrängt, weil der Autoverkehr zu viel Platz beansprucht. 

Und es gibt gute Gründe, warum Radfahrende auf den Gehweg ausweichen: weil es auf der Straße gefährlich ist, weil die Verkehrsführung oft unklar ist und weil viele Radwege in einem sehr schlechten Zustand sind. ⚠️

Statt Verkehrsteilnehmende gegeneinander auszuspielen, brauchen wir eine faire Aufteilung des Straßenraums: sichere Radwege und breite Gehwege. Davon profitieren am Ende alle. 💜

#Altona #Hamburg #Verkehrswende #Radverkehr #Fußverkehr
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Frauen scannen ihre Umgebung. Männer schauen nach vorn. 👀

Die Heatmaps im ersten Bild stammen aus einer Eye-Tracking-Studie. Frauen schauen in die Büsche, in dunkle Ecken, an den Rand. Männer schauen auf ihren Weg. Der Unterschied: Gelernte weibliche Vorsicht.

Darüber haben wir am letzten Abend unserer Delegation durch Graubünden gesprochen. 

Unsere Infrastruktur ist für einen Mann gebaut, den es so kaum gibt: schnell, gesund, cis, mit Auto und ohne Kinder oder andere Pflegeaufgaben.

🤰 Die Schwangere passt nicht mehr zwischen parkenden Autos durch.
🧒 Die Mutter trägt den Kinderwagen mehrmals täglich Treppen hoch.
💁‍♀️ Die Frau an der Haltestelle scannt abends jede Bewegung.

Was Mut macht: Die Bewegung Las Ciclistas bringt in #Graubünden Frauen zwischen 10 und 70 gemeinsam aufs Rad. Schutzräume sind für manche der erste Zugang überhaupt zu selbstbestimmter Mobilität ohne Motor.

Die Verkehrswende scheitert nicht an der Technik. Sie scheitert an der Vorstellungskraft.

📖 Den ganzen Bericht, von Female Rides über Robotaxis bis zum Familienabteil im Zug, findest du in meinem Blog. Link in Bio.
💌 Mehr solche Einblicke bekommst du direkt in dein Postfach mit meinem Newsletter „Mobilität & Mut“. Auch Link in Bio.

Meine Arbeit gibt es ohne Bezahlschranke, damit alle teilhaben können. Wenn du Geld übrig hast und das unterstützen möchtest: Danke! 💜

Danke an Vera Grossmann und Patricia Roth für die Moderation. Und danke an alle, die ihre Geschichten geteilt haben.

Die nächste Delegation im Mai geht nach Luxemburg. Wenn du Interesse am Programm hast, kommentieren einfach - ich sende dir den Stand der Planungen zu.

#Verkehrswende #FeministischeMobilität #Barrierefreiheit #SichereWege #Graubünden #LearnAndTravel #SheDrivesMobility Grafik auf dunkelblauem Grund mit der Überschrift „Frauen scannen die Umgebung. Männer schauen nach vorn.“ Darunter vier Eye-Tracking-Heatmaps, links von Frauen, rechts von Männern. Oben eine dunkle Treppe zwischen Bäumen, unten eine beleuchtete Brücke. Bei Frauen verteilen sich die Blickpunkte auf die Ränder, Büsche und dunklen Ecken. Bei Männern ballen sie sich in der Mitte auf dem Weg. Unten steht: „Sicherheit beginnt bei der gelebten Erfahrung.“
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Generalsviertel: Jetzt ist Platz! 
Ein Kind aus dem Generalsviertel freut sich: Fünf Jahre ging es in die Kita Wrangelstraße, vor dem Kitator war oft zugeparkt, sichere Querungen gab es nicht. Jetzt ist dort Platz.
Mit der Wrangelstraße ist im Sommer 2026 der bislang letzte Abschnitt eines Projekts fertig, das seit 2021 Straße für Straße im Generalsviertel umgesetzt wurde. U.a.: Roonstraße, Moltke-, Gneisenau-, Kottwitz-, Manstein- und zuletzt die Wrangelstraße.

Worum ging es?
Enge Straßen, Gehwege oft nur etwa 1,50 m breit. Schräg parkende Autos ragten in Gehwege und Fahrbahn, Räder standen an Zäunen und Laternen, Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen kamen kaum vorbei, Müllwagen und Feuerwehr nur mit Mühe. Das Parken wurde neu geordnet, die Gehwege wurden breiter.

Was bringt das?
👨‍👩‍👧 Anwohnende: übersichtliche Straßen, mehr Fahrrad- und Lastenradbügel. 
🧒 Kinder und Ältere: breitere Gehwege, neue Querungshilfen und freie Sichtdreiecke. Sie sehen mehr und werden besser gesehen.
♿ Mobilitätseingeschränkte: barrierefreie Gehwege, abgesenkte Querungen und Parkstände für Mobilitätseingeschränkte.
🚒 Alle im Ernstfall: Feuerwehr und Müllabfuhr kommen durch.

Kurz: mehr Sicherheit, mehr Platz zu Fuß, mehr Lebensqualität im Quartier.
Die Fotos zeigen die Wrangelstraße vor und nach dem Umbau.

Der Anstoß kam übrigens von der Grünen Bezirksfraktion Eimsbüttel. 2020 beantragten wir gemeinsam mit der CDU, Parkflächen im Kerngebiet neu zu ordnen und die Gehwege auf Barrierefreiheit zu prüfen (Drs. 21-1407/21-1420). Daraus wurde das neue Generalsviertel, heute Pilotquartier für die Neuordnung des öffentlichen Raums in Hamburg. 
#Generalsviertel #Eimsbüttel #Wrangelstraße #Barrierefreiheit #Verkehrswende #Verkehrssicherheit #GrüneEimsbüttel #Hamburg
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