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Jagd aus Leidenschaft und für den Naturerhalt🌿
@venturis_alpis
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Das Besondere an der Bergjagd ist die Vielzahl an Herausforderungen, die sie an den Jäger stellt. Angefangen bei der körperlichen Kondition bis hin zu den jagdlichen Entscheidungen, die mitunter innerhalb weniger Augenblicke getroffen werden müssen.

Auf welche Entfernung kann ich einen sicheren Schuss antragen? Gibt die Situation einen Schuss überhaupt her? 
Bin ich in der Lage, aus der aktuellen Position einen sauberen Schuss anzutragen? Anders als beim Ansitz sind die Gegebenheiten am Berg häufig alles andere als ideal.

Dazu gehört vor allem eine ehrliche Selbsteinschätzung. Man muss seine eigenen Fähigkeiten kennen und auch bereit sein, auf einen Schuss zu verzichten, wenn die Voraussetzungen nicht passen.

Ein erfahrener Pirschführer ist dabei eine unschätzbare Unterstützung. Er kennt das Gelände, hilft bei der Einschätzung der Situation und begleitet einen bei dieser anspruchsvollen Jagd. Die Entscheidung, was man sich selbst zutraut, muss man am Ende dennoch eigenverantwortlich treffen.

Genau diese Mischung aus körperlicher Anstrengung, jagdlichem Können, schwierigen Entscheidungen und dem Vertrauen innerhalb der Jagdgemeinschaft macht die Bergjagd so besonders.

Wenn man am Ende dann tatsächlich mit einem Stück Wild belohnt wird, spielt es für mich keine entscheidende Rolle, ob es ein starker Trophäenträger ist oder nicht.

Es sind die unwirtlichen Gegebenheiten, die gemeinsamen Erlebnisse und das Wissen, sich aufeinander verlassen zu müssen, die solche Jagdtage unvergesslich machen.

Denn am Ende bleibt nicht nur die Erinnerung an das Stück Wild, sondern an den gesamten Weg dorthin. 🏔️🌿

#bergjagddesjahres #jagdleidenschaft #waidmannsheil #jagd

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Das Wichtigste ist nicht allein die Beute, sondern die gemeinsame Zeit, die Erlebnisse und die Erinnerungen, die man mit nach Hause nimmt. 🏔️🌿

Letzte Woche ging es für mich ins wunderschöne Kärnten zur Bergjagd des Jahres.

Mit einer großartigen Truppe durfte ich eine atemberaubende Zeit am Berg verbringen. Viele gemeinsame Stunden auf der Pirsch und beim Ansitz und natürlich die Leidenschaft, die uns alle verbindet: die Jagerei.

Es war mir eine große Freude, euch kennenzulernen und gemeinsam mit euch diese Tage erleben zu dürfen, Max, Sebastian, Klemens und Lukas. 🤝🏻

Ein besonderer Dank gilt unseren hervorragenden Pirschführern Albert und Christian sowie den Veranstaltern Georg und Stefan von @venturis_alpis und dem Team von @huntondemand.

Hut ab vor der Organisation und der Arbeit, die ihr in die Vorbereitung dieser Jagdtage gesteckt habt! Das war alles andere als selbstverständlich.

Die Erlebnisse dieser Tage werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Das war Teil eins, die Geschichte geht jedoch noch weiter. 🏔️😉

#bergjagddesjahres #jagd #waidmannsheil #jagdleidenschaft
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Kameratiroler in den wilden Karpaten. 🎥🏔️

Meine Rolle bei „Once upon a Time“ war eine doppelte: Als historischer Berater durfte ich über die Jagd vor 100 Jahren, ihre Technik und Ausrüstung aufklären und auch bei der Outfitwahl ein wenig mitmischen. 😉 Vor allem aber war es meine Aufgabe, dieses außergewöhnliche Abenteuer und seine Vorbereitung in Bild und Ton festzuhalten.

Und die Karpaten haben es mir dabei nicht immer leicht gemacht.

Lange Pirschgänge durch unwegsames Gelände mit schwerer Kameraausrüstung, dazu Wetterbedingungen von spätsommerlicher Wärme, Regen und Feuchtigkeit bis hin zu Hagel und leichtem Schneefall. Dazu kam eine Herausforderung, die Jäger und Kameramann gleichermaßen beschäftigt hat: Das Wild machte sich rar und die ersehnte Hirschbrunft wollte einfach nicht richtig beginnen. 🦌

Als Videograf entstehen die Bilder oft schon vorher im Kopf: kapitale Rothirsche, deren Röhren durch die ursprünglichen Wälder der Karpaten hallen. Und dann stehst du dort und der Wald bleibt still.

Frustrierend? Natürlich. Aber auch das gehört dazu. Die Natur hält sich eben an kein Drehbuch. Umso mehr geht es darum, die Geschichte zu erzählen, die tatsächlich passierte, statt jene zu erzwingen, die wir uns zuvor ausgemalt hatten.

Und ich? Ich hatte durchaus meinen Spaß daran, die moderne Welt gegen Knickerbocker und Loden zu tauschen und eine Woche möglichst ohne die Annehmlichkeiten der Zivilisation zu leben. 😄 Nur ganz ohne Moderne ging es für mich natürlich nicht: Kameras, Mikrofone und Akkus brauchten schließlich (Batterie-)Strom, damit ihr dieses Abenteuer später selbst miterleben könnt.

Für mich war diese Reise eine der außergewöhnlichsten Erfahrungen meines bisherigen Jäger- und Videografenlebens. Vor allem aber bin ich dankbar, von dieser großartigen Truppe erfahrener Jäger so aufgenommen worden zu sein und mit der Kamera mittendrin statt nur dabei gewesen zu sein.

Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: aus all diesen Momenten unsere Geschichte zu erzählen. 🎬

Once upon a Time – Jagd wie vor 100 Jahren.
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