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#folioverlag
Independent-Verlag für Literatur, Sachbuch und Südtirol-Führer mit Sitz in Wien und Bozen 📚
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📚 Neuzugänge VON der Buchmesse 📚 [Werbung, enthält Rezensionsexemplare]

Man kann fast von Glück sagen, dass ich nur 1 1/2 Tage auf der FBM26 war. Denn der schöne, mitgebrachte Lesestoff will ja auch gelesen werden…

Mit nach Haus gekommen sind:

💚 Schwiegermutter von Moa Herngren. Bei so vielen begeisterten Rezensionen hätte ich wohl schon früher dazu greifen sollen.

🌊 Wie Leben geht von Alex Dürer. Den Bewertungen nach zu urteilen, wird das ein Überraschungshit. 

🕶️ Sommer und so von @yeahundso wurde eindrücklich beim Bloggerabend vom @schoefflingverlag vorgestellt. Vielleicht bringt mir der Roman den Sommer zurück?

🪩 Bachelorette Party von Viveca Sten habe ich mir selbst gekauft und es gleich signieren lassen. Habe mich unglaublich gefreut, die Sten-Frauen zu treffen. 

🏡 Das vorletzte Haus am Fluss von @hoppenstedterin wurde hier oft gelobt und so habe ich mich total über das Leseexemplar gefreut. 

🐮 Boulder von Eva Baltasar war 2023 für den International Booker Prize nominiert. Seitdem wollte ich es richtig gern lesen!

☀️ Sommerhaus von Rachel Joyce kam mit, weil ich Harold Frys Geschichte von ihr damals sehr mochte. 

🍚 „Ein halber Löffel Reis“ von Dacia Maraini berichtet über ihre Zeit in einem Internierungslager in Japan 🇯🇵 in den 40er Jahren. Das hat mich direkt angesprochen. 

Was habt ihr denn noch so mitgenommen auf der Messe oder in der Buchhandlung? Ist etwas dabei, über das ihr euch besonders gefreut habt und das weit vorn auf dem SuB ist? 

Danke an die Verlage für die Rezensionsexemplare, die mir sicher viel Freude machen werden:
@folioverlag 
@keinundaberverlag 
@thieleverlag 
@schoefflingverlag 
@kampaverlag 
@akiverlag 

#messestapel #bookstack #fbm26 #buchstapel #bookstagram
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LESEEMPFEHLUNG ⭐️⭐️⭐️⭐️

Alleine überqueren im Frühjahr 1903 Vita und Diamante, damals neun und zwölf Jahre alt, mit dem Schiff den Atlantik in der Hoffnung auf ein besseres Leben in New York.
 
Vita wird von ihrem Vater nach Little Italy geholt, der bereits andere Familienmitglieder nach New York kommen ließ. Er betreibt eine Pension und einen Gemüseladen. Diamante muss Geld verdienen, um es seiner Familie nach Italien zu schicken. Was die beiden Kinder jedoch erwartet ist nicht das erhoffte bessere Leben, sondern Ausbeutung, Hunger, Gewalt und ein menschenunwürdiges Dasein, aber auch eine lebenslange Liebe.
 
Beide kommen mit der Integration recht unterschiedlich zu recht und so entwickeln sich auch ihre weiteren Lebenswege auf ganz verschiedene Weise.
 
Mazzuccos epochales Werk mit 530 Seiten verfolgt mehrere Zeit- und Erzählstränge und hat mich beim Lesen sehr berührt. Dieser autofiktionale Roman spürt der Immigration Tausender Italiener*innen nach, die Anfang des 20. Jahrhunderts über Ellis Island nach Amerika eingewandert sind, um den bitterarmen Dörfern in Italien zu entkommen. Das erhoffte bessere Leben erfüllte sich dabei nicht immer.
 
Melania Mazzucco beschreibt hier die Geschichte ihres Großvaters, den sie nicht mehr kennenlernte und über den sie wenig wusste – in der Familie Mazzucco wurde nicht viel gesprochen oder über Vergangenes erzählt. Sie musste in Dokumenten in Amerika und Italien wühlen, viele Gespräche führen, in der Hoffnung auf ein paar Informationen zu Diamante zu erhalten.
 
Die Geschichte von Vita und Diamante ist nicht immer einfach zu lesen, aufgrund der Zeitsprünge und auch den Längen zwischendurch. Insgesamt aber sehr empfehlenswert, wenn man an realen historischen Romanen interessiert ist.
 
2003 gewann Melania G. Mazzucco für „Vita“ den prestigeträchtigen Premio Strega Preis.
 
Aus dem Italienischen übersetzt von Karin Fleischanderl.

Herzlichen ❤️ Dank an den @folioverlag und @nadjamulser für das Rezensionsexemplar 

Foto: @nicoleantonialist 

#vita #malaniagmazzucco #folioverlag #littleitaly
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