Instagram story viewer> @ingrid_kleda> Tagged
POSTS STORIES REELS TAGGED
EINSAMKEIT - ALLEINSEIN

Einsamkeit ist ein Zustand, der nie selbst gewählt ist. Das Gefühl von Einsamkeit ist stets negativ und wird durch ein emotionales Defizit ausgelöst. Dieses Defizit wirkt sich wie jedes andere Defizit aus, vergleichbar mit Schmerz oder Hunger. In der Fachliteratur wird Einsamkeit daher auch oft als sozialer Schmerz umschrieben.
Betroffene empfinden das eigene Sozialleben als nicht ausreichend. Das betrifft alle Aspekte, die Nähe und Gemeinschaft betreffen. Menschen, die einsam sind, sind oft unzufrieden mit ihren Beziehungen. Sei es, dass diese nicht innig oder nicht emotional 
genug sind. 

Im Gegensatz zur Einsamkeit ist bewusstes Alleinsein ein selbst gewählter Zustand. Allein zu sein wird häufig mit positiven Aspekten verbunden: Man kann sich zurückziehen, die Batterien wieder aufladen. Aber, und das ist der entscheidende Unterschied zur andauernden Einsamkeit:
Ich kann den einen Tag bewusst allein verbringen und den nächsten wieder mit Freunden oder Familie. Anders ist es bei der buchstäblichen Definition von Alleinsein. Sind tatsächlich keinerlei Bezugspersonen vorhanden, spricht man nicht mehr vom Alleinsein, sondern von sozialer Isolation, was ein sehr negativer Zustand ist.
44
Es ist wieder so weit 
Meine Greife strecken mir die Zunge raus. 
Was wollen sie mir sagen?

„Die Zunge rausstrecken, das tut man nicht", das lernten wir doch schon als Kinder. Warum eigentlich nicht?
Jetzt habe ich es bei Google gelernt:
Die Zunge rausstrecken heißt „Ich liebe
Dich!"
So hatten wir es als Kinder wohl nicht gemeint, oder?

Und noch etwas: Wusstet ihr, dass man sich in Tibet in einigen Regionen noch heute mit herausgestreckter Zunge begrüsst? Mit diesem Ritual wird gezeigt, dass man keine Reinkarnation des Bösen ist – denn im tibetischen Glauben hatten schwarze Magier und der Teufel eine dunkle Zunge.
52
Eisblumen - heute waren sie wieder da!

„Ich war ein Kind und glaubte an Gespenster
Der Winter war ein eisiger Patron 
Und er malte Blumen an mein Fenster 

Manchmal träum' ich noch heut' davon
Mal sah'n sie aus wie eine Rosenhecke 
Mal wie Drachen aus dem Fabelland 

Und dann kroch' ich unter meine Decke 
Und hielt den Teddy - fest in meiner Hand

Das ist ungezählte Winter
Ungezählte Jahre her 
Und die Eisblumen am Fenster 
Die blühen heut' nicht mehr

Ich bin viel zu sehr erwachsen 
Und das träumen fällt mir manchmal schwer
Denn die Eisblumen am Fenster 
Die blühen heut' nicht mehr

[…]

Manchmal dauert's viele Winter
Doch dann wird ein Traum von früher wahr
Und die Eisblumen am Fenster 
Die sind dann wieder da!

Und die Wunder aus der Kindheit 
Die sind auf einmal vorstellbar 
Denn die Eisblumen am Fenster
Die sind jetzt wieder da!“

aus einem Lied von Udo Jürgens (1934-2014)
55
6. Januar 2024

Ja, sie sind wirklich angekommen: die drei Weisen aus dem Morgenland - oder waren es doch Könige?
Sie waren dem Stern gefolgt!
Und was hatten sie mitgebracht?
Traditionell: Gold, Weihrauch und Myrrhe!

Caspar, Melchior und Balthasar sind als die Heiligen Drei Könige in die Geschichte eingegangen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil in jeder Weihnachtskrippe und zählen zu den bedeutsamsten Figuren.

Die drei Männer stammten aus dem sogenannten Morgenland, dem heutigen Nahen Osten. Dabei deutet ihre als orientalisch beschriebene Tracht auf eine Herkunft aus Persien.
Dort waren die als besonders weise beschriebenen Wissenschaftler vermutlich als Sterndeuter und somit als Astrologen tätig. In dieser Funktion beobachteten sie zur Weihnachtszeit das Aufgehen eines neuen Himmelssterns.

Dieser Stern präsentierte sich am Himmel mit einem hell leuchtenden Schweif und war, glaubt man neuzeitlichen wissenschaftlichen Untersuchungen, wahrscheinlich kein Komet, sondern eine enge Begegnung der beiden Planeten Jupiter und Saturn.

Die Geschichte der Heiligen Drei Könige hat ihren Ursprung vermutlich im Matthäus-Evangelium. Denn dort ist nachzulesen, dass Weise, Magier und Sterndeuter aus dem Osten kamen, um dem neugeborenen König durch einen Besuch ihre Ehre zu erweisen. Ähnlich wie die Hirten waren sie dem am Himmel neu aufgegangenen, leuchtenden Stern gefolgt, der sie bis zum Krippenstall der Heiligen Familie brachte. Der Stern hatte sie zu einer besonderen Geburt geführt, der Geburt Jesu.

Einer anderen Legende zufolge wurden die Heiligen Drei Könige in einem gemeinsamen Grab beigesetzt, das im Jahr 326 von der Heiligen Helena gefunden worden sein soll. Im Juli 1164 gelangten die Gebeine in den Kölner Dom, wo sie seitdem ruhen und als Reliquien im Dreikönigsschrein verehrt werden.
23
back to up