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Ich liebe es in eine andere Welt zu tauchen 💕
Gerne: gemischt
21: 82 / 22:56 / 23: 23
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🍁Rezension: Let’s Make a Scene🍁

🍂Mögt ihr Bücher, die auf mehreren Zeitebenen spielen?

In „Let’s Make a Scene“ geht es um die Schauspielerin Cynthie, die sich nach einer hässlichen Trennung gezwungen sieht, einen Film mit ihrem Erzfeind Jack zu drehen und erneut eine Fake-Beziehung einzugehen. Wie bereits vor zwölf Jahren fliegen am Set die Funken …

„Let’s make a Scene“ war für mich das zweite Buch von Laura Wood; ihr Roman „Under Your Spell“ war letztes Jahr eines meiner Lesehighlights. Entsprechend habe ich mich gefreut, dass beide Romane im selben Universum spielen. Da Theo und Clemmie aus Band 1 jedoch nur einen kurzen Auftritt haben, können die Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.

Ausgehend vom Klappentext habe ich erwartet, dass die Handlung vor allem in der Gegenwart spielt. Tatsächlich nehmen Vergangenheit und Gegenwart jedoch ungefähr gleich viel Raum ein. Letztendlich hatte ich dadurch das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. Meiner Meinung nach hätten die Auszüge aus der Vergangenheit etwas gekürzt werden können, da sie nur bedingt Relevanz für die Haupthandlung haben.

Mit der Liebesgeschichte habe ich mich durch das ständige Hin und Her zwischen Vergangenheit und Gegenwart zuerst schwergetan. In der Vergangenheit gab es mir einfach zu viel Misskommunikation und Jack war mir aufgrund seines Verhaltens eher unsympathisch. 
Ganz anders sah es zum Glück in der Gegenwart aus, in der beide Protagonisten sehr reflektiert auftreten. Es war süß, zu lesen, wie aufgeregt und unsicher sich die beiden aufgrund ihrer Gefühle verhalten. Wenn die Handlung vorrangig in der Gegenwart gespielt hätte, wäre auch dieses Buch sicher wieder ein Highlight geworden. So gab es zwar auch einige schöne Passagen und sympathische Nebenfiguren, aber es wäre einfach mehr drin gewesen.

Alles in allem eine süße Second-Chance-Romance, bei der ich mir jedoch einen stärkeren Fokus auf die Haupthandlung gewünscht hätte. 

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🍁Rezension: Blood & Steel🍁

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🍂Welches Romantasy-Buch könnt ihr mir empfehlen?

„Blood & Steel“ hat mich über weite Strecken gut unterhalten, ist gleichzeitig aber auch ein Paradebeispiel für ein Problem, das ich in letzter Zeit bei vielen Romantasy-Büchern habe: Häufig leidet entweder das Worldbuilding oder die Liebesgeschichte unter der Kombination – in manchen Fällen sogar beides.

Die Protagonisten Thea und Wilder sind relativ prototypische Figuren. Vor allem bei Wilder hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Er ist ein schlecht gelaunter Badboy mit schwieriger Vergangenheit – darüber hinaus hatte er aber leider wenig Charakterzüge. Trotzdem haben beide Figuren Potenzial und ich hoffe, dass sie im zweiten Teil etwas mehr Persönlichkeit bekommen. 

Was die Liebesgeschichte betrifft, beruht diese auf sofortiger Anziehung, die im Verlauf jedoch nicht mehr Tiefe bekommt. Aufgrund der Unentschlossenheit beider Figuren drehte sich die Entwicklung etwas im Kreis. Manchmal fühlte es sich für mich so an, als wären einfach beliebte Microtropes aneinandergereiht worden, wodurch bei mir gefühlstechnisch wenig ankam. Außerdem hat es mich gestört, dass die beiden in den unpassenden Momenten zu sabbernden Teenagern mutieren. 

Die Welt, in der die Handlung spielt, fühlte sich über weite Strecken eher mittelalterlich mit einer unbekannten Bedrohung an und weniger fantastisch. Aufgrund des eher angedeuteten Worldbuildings konnte ich die wenigen Informationen, die gegeben wurden, nicht einordnen. Ich hatte beim Lesen viele Fragezeichen im Kopf, wodurch ich nicht richtig in die Welt abtauchen konnte. 

Was die Handlung betrifft, ist das Tempo eher wechselhaft. Es dauert fast 250 Seiten, bis wir endlich bei dem Teil ankommen, der im Klappentext versprochen wurde. Als das Training begonnen hat, hat mich das Buch endlich mitgerissen. Vor allem zum Ende hatte ich aber das Gefühl, dass es einige Plotholes gab. 

Mein Lichtblick waren auf jeden Fall die Nebenfiguren. Sowohl Theas Beziehung zu ihrer Schwester Wren als auch ihre Freundschaft zu Kipp und Cal waren gut ausgearbeitet. Meine liebsten Figuren sind aber unangefochten Malik und sein Hund Dax.
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