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Sozialistin, Antifaschistin, Feministin ✊🚩
Pressesprecherin @antiautoritaerelinke
Bundessprecherin a.D. @linksjugend_solid
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Besser spät als nie! ✊🏼 Zum Ende des Monats gibt’s noch einen kleinen Rückblick auf unsere starke Bundesparteitag Delegation in Potsdam. ❤️

Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Zeit mit euch! 🚩
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Mündigkeit statt Ohnmacht!

@kiarawelsch hat für uns auf dem Bundesparteitag der Linken klargestellt: Der Kampf gegen die autoritäre Wende macht auch vor linken Strukturen nicht Halt. 

Unsere Aufgabe bleibt, gegen autoritäre, antisemitische und antifeministische Politik eine emanzipatorische Alternative entgegenzustellen!

#gegenjedenantisemitismus #dielinke #linkebpt #linkspartei #linksjugend
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Stalin-Kult, offener Antisemitismus und Honecker-Verehrung: die aktuellen Recherchen des 
Bayrischen Rundfunks zeichnen ein erschreckendes Bild vom Zustand der Linksjugend ['solid]. Dieses Bild entspricht der Realität: es ist ein kleiner Einblick in die Vorgänge innerhalb des 
Verbandes. 

Wenn "Genoss*innen" auf die Frage nach Mauertoten antworten, dass die Revolution schließlich Opfer erfordere, dann sind rote Linien nicht nur überschritten, sondern pulverisiert!

Wir kämpfen als BAK aaL für einen anderen Jugendverband - feministisch, antisemitismuskritisch und antiautoritär. Schließt euch uns gerne an! ❤️

#dielinke #linksjugend #linkspartei #antisemitismus #stalinismus
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China Summer School 2025 🇨🇳🌸

Im Juli hatte ich die Ehre mit sechs weiteren Genoss:innen über die Rosa Luxemburg Stiftung und die Chinesische Freundschaftsgesellschaft die Volksrepublik China zu besuchen und an der Youth World Peace Conference teilzunehmen. Im Rahmen unseres Programmes sprachen wir mit einem außenpolitischen Thinktank, besuchten ein Stadtentwicklungsmuseum und die Zunyi Konferenzstätte, besichtigten verschiedene Infrastrukturprojekte wie den Shenzen-Zhongshang-Link, wohnten einem Wirtschaftsforum bei, trafen die kommunistische Jugendliga Zunyis und sprachen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung vor Ort über die Geschichte und Politik Chinas sowie über die Transformation der Linkspartei.
Insgesamt konnten wir die Reise nutzen, um ein Verständnis über das Zusammenspiel der chinesischen Wirtschaft und dem Sozialismusverständnis der kommunistischen Partei und ihrer Zweige zu gewinnen, auch wenn das bedeutet, am Ende mit mehr Fragen zurückzukehren als angereist zu sein. Dass sich unser Programm zu großen Teilen mit dem Programm von Unternehmer:innen überschnitt, zeigt beispielhaft, dass das Thema Klassenanalyse weniger eine Rolle im Programm und auf der Friedenskonferenz spielte, welche sich anders als der Name vermuten lässt, lediglich aus einer Reihe an Reden und Kulturprogramm zusammensetzte und in ihren Appellen zum Dialog dabei vage genug blieb, um eine Vielzahl an politischen Parteienfamilien und in militärische Konflikte verwickelte Staatsvertreter:innen zu versammeln. 
Zum kritischen Lernen aus der Delegationsreise gehört auch, diese selbst einzuordnen. So hat der chinesische Staat ebenso wie alle anderen Staaten in einer kapitalistischen Weltordnung ein Interesse daran, ein möglichst gutes Image zu verbreiten, wenn sie offizielle Delegationen empfangen. Entsprechend hoch waren die Standards unseres Aufenthalts. Ähnlich wie es hohe Staatsvertreter:innen tun, haben wir nicht die Top 5 schlimmsten Vorwürfen, die es an den besuchten Staat gibt, in jedes Mikro vor Ort gebrüllt, uns aber durchaus damit auseinandergesetzt und im Gegensatz zu diesen auch Nachfragen außerhalb des Rahmenprogramms gestellt.
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Ihr lieben,
nach zwei Jahren endet nun meine Zeit als Bundessprecher der linksjugend [‘solid].

Wie bei vielen anderen Funktionär*innen auch hat der Verband auch meine letzten Jahre geprägt. Viele Wochenenden war ich unterwegs, teilweise monatelang. Freund*innen habe ich zu lange nicht gesehen, um mich selber kümmern konnte ich meistens gar nicht. Trotzdem durfte ich viel lernen und habe mich auch krass weiterentwickelt. 

Es gab viele schöne Momente:
die ganzen Seminare, Workshops, Vorträge, Akademien, Spieleabende, Kneipenquiz, Gespräche, Ho Vang Besuche, Parteitage, Wahlkampfveranstaltungen, Camps, Partys, Konferenzen, Podien. Auf dem Sommer Camp den ganzen Tag Secret Hitler spielen, Sidequests nachgehen (Bürogebäude anderer Orgas anschauen und Kennzeichen sammeln), mit Genoss*innen Lachen, Weinen und Rauchen. Auf dem Weg durfte ich viele neue Menschen kennenlernen und habe unter ihnen einige Freund*innen gefunden.

Die letzten beiden Jahre habe mir vieles abverlangt. Im Sommer kamen meine Depressionen wieder, was vieles schwieriger gemacht hat (lol). Jetzt habe ich die Zeit, mich angemessen, darum zu kümmern. Trotzdem werde ich euch erhalten bleiben und freue mich darauf, weiterhin bei euch Vorträge und Workshops zu halten :D

Ich möchte meinen Genoss*innen danken, mit denen ich die zwei Jahre im Gremium saß, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, die mich Unterstützt haben. Danke an die Bundesgeschäftsstelle (und das Schlemmerstübchen) für die gute Zusammenarbeit und das Auffangen. Für mich ist das Karl-Liebknecht-Haus irgendwie zu einem guten Ort geworden und das ist den Menschen im Hinterhaus zu verdanken.
Danke an die ganzen Genoss*innen, mit denen ich immer gut zusammenarbeiten konnte, vor allem, wenn sonst politische Differenzen da waren. 

Ich bin erschöpft, aber dankbar 🫶
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Die letzte Sitzung geht zu Ende 🧚‍♀️

Danke, dass ich die Linksjugend Solid zusammen mit erst 7 und dann 8 weiteren Genoss:innen zwei Jahre lang führen durfte. Über all die Erfolge und Hürden könnte man sicherlich Romane schreiben. Die Zeit war alles andere als einfach, die Gremienarbeit fraß meinen Alltag zu großen Teilen auf, mit jeder Entscheidung kommt unverholene Kritik  während Wertschätzung rarer ist als Horst Lichters Fundstücksammlung. Und doch war es das wert. 
Die Linksjugend Solid ist im Wandel und so kann die Antwort auf die Frage, was bleibt, nur sein, dass auf vergangene und bestehende Projekte aufgebaut wird, dass man Neues ausprobiert und aus jedem scheitern lernt. Ich blicke zurück auf neugeknüpfte und ausgebaute internationale Kontakte, den bundesweiten Ausbau von Kampagnenfähigkeit -beispielsweise die jährliche Antifemizidkampagne, die postpandemische Remobilisierung zu Großaktionen, eine Menge Strukturarbeit und -ausbau, viele lehrreiche und spaßige Veranstaltungen, schlagkräftige Demonstrationen, den Neumitgliederzuwachs und etliche schöne Momente. An diesen möchte ich euch in Form dieser Collage teilhaben lassen. Auf dem Bundeskongress nächstes Wochenende werde ich nicht erneut kandidieren.
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