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„The Artist“ von Lucy Steeds 
384 Seiten, ET 15.05.2026 beim dtv Verlag @dtv_verlage
Zum Klappentext bitte einmal wischen 😊
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Im Jahr 1920 leben Ettie und ihr Onkel Tata, der Künstler ist, ziemlich zurückgezogen auf dem Land in der Provence. Ettie hält ihrem Onkel dabei den Rücken frei, sorgt dafür, dass sein Leben funktioniert und bleibt dabei selbst möglichst unsichtbar. Lange Zeit ist das Etties Alltag. Nur nicht laut zu sein, nicht zu viel Raum einzunehmen. 

Bis Joseph auftaucht. Er bringt ihre Mauer aus Unsichtbarkeit und Unnahbarkeit langsam zum Wackeln. Ettie hinterfragt plötzlich Dinge, die bisher selbstverständlich waren. Und je mehr ans Licht kommt, desto deutlicher wird, wie viel sie eigentlich von sich selbst aufgegeben hat. 
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Was mir richtig gut gefallen hat, ist die Rolle der Frauen in dieser Geschichte. Denn hinter dem berühmten (und übrigens recht cholerischen) Künstler steht eben eine Frau, die unglaublich viel leistet. Leider sieht das niemand. Ettie ermöglicht Tata seine Kunst, bekommt dafür aber selbst kaum Anerkennung. Sobald sie versucht, ihre eigene Kunst zu leben, wird ihr genau das zum Vorwurf gemacht. 

Ettie ist für mich deswegen die Figur, über die ich nach dem Lesen am meisten nachgedacht habe. Wie lange kann man sich selbst kleinmachen, bevor man irgendwann gar nicht mehr weiß, was man eigentlich selbst möchte oder wer man eigentlich ist?

Wie selbstverständlich Frauen ihre eigenen Wünsche, ihre eigene Stimme und manchmal sogar ihre eigene Identität zurückstellen (sollen), damit ein Mann glänzen kann… Der Satz „Warum sollten Frauen nur angeschaut werden, aber niemals selbst schauen?“ ist deshalb einer der bleibenden Sätze aus dem Buch für mich. 
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Und dann diese sinnliche Sprache 😍 Alles fühlt sich so unmittelbar an! Gerüche, Farben, Berührungen, Geräusche, Geschmack. Man liest nicht einfach nur, man riecht, schmeckt, hört und fühlt ständig mit. Ich hatte manchmal fast das Gefühl, mitten in dem kleinen Haus in der Provence zu stehen. 

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[Werbung selbstgelesen und selbstgekauft] 

Gut, dass wir dieses Stück zusammen gelesen und besprochen haben liebe @kristingeorg0903 🖤

BEWERTUNG 👍

„Alles kann, nichts muss? Alles? Was zur Hölle heißt ALLES? Heißt alles Kinder? Natürlich heißt es das! Ich rase durch die Wohnung, weiß gar nicht, was ich suche, und ich finde dabei alles mögliche.“ Seite 123 

INHALT 
Eine Frau auf der Suche nach einem potentiellen Mann und Vater ihres ungeborenen Kindes. Weil sich die Suche nicht ganz so einfach gestaltet, wird die 35 jährige Protagonistin ziemlich nervös und gerät zunehmend unter Druck. Der Kinderwunsch wird zu einer Obsession. 

„Sich selbst zu verletzen, ist eine Sache. Sich für einen anderen Mann zu verletzen, eine andere. Sich umsonst zu verletzen, ist unfassbar.“ Seite 130

EINDRUCK UND FAZIT 
Ist das jetzt feministische Literatur? Steckt nicht jede Frau in dieser Ambivalenz? Irgendwann? Ich fand das Buch besonders, nicht nur stilistisch ein großartiges Buch, sondern auch inhaltlich anders und gewagt. Ein Buch über die Lebenswelt von Frauen, Themen und Schwierigkeiten, die uns beschäftigen und unter Druck setzen - und ganz wunderbar in Szene gesetzt. Ich musste mich an den Stil gewöhnen, als ich dann drin war, wurde es grandios! 
Ich würde mich über eine Nominierung für die Shortlist freuen, befürchte aber, dass dieses Buch die weibliche Perspektive zu sehr zeigt (und kritisch hinterfragt). 

„Einer kriegt Angst, dass ich mich in ihn verliebe. Einer kriegt Angst, dass ich mich nicht in ihn verlieben. Einer wohnt in einer Zehner – WG. (…) Einer kommt mit, kriegt aber keinen hoch. Einer kriegt ein hoch, aber kommt nicht. Einer kommt mit und kommt.“ Seite 210

240 Seiten 
@parkxullstein 
ET 02/26 

#antimüller #yadeyaseminönder #parkullstein #buchpreisbloggen #buchpreis
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AUGUST-CHALLENGE 🌻

Danke für die Nominierung, liebe @living_in_a_romantasy zur August-Challenge. 💛 
Ich habe das tatsächlich ganz gut lösen können und es hat auch echt Spaß gemacht. „Gretas Männer“ habe ich noch nicht gelesen, es ist mein Gewinn von der lieben @literaturbegeistert_li.be und ich freue mich schon sehr auf das Buch. 📚✨

A – Atlas Die Geschichte von Pa Salt
U – Unbeugsam wie die See
G – Gretas Männer
U – (The) Unhoneymooners
S – Seltsame Sally Diamond
T – Tom Sawyer & Huckleberry Finn

Ich habe alle, die ich nominiere im Bild verlinkt🫶🏻 es darf natürlich jeder mitmachen, der gerne möchte. 

Happy August everyone! Ich finde, wir haben dieses Jahr einen ganz tollen Sommer! ☀️🌻🌊

#augustchallenge #bookie #booklover #timetoread #bücherliebe
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Nicht jedes Buch muss direkt bei mir einziehen. 📚

Diese beiden Neuerscheinungen haben mich neugierig gemacht, aber statt sie zu kaufen, habe ich sie mir bewusst ausgeliehen, da es auch keine Must Reads sind. 

📖 REM – ein Buch, über das ich schon unglaublich viele unterschiedliche kontroverse Meinungen gelesen habe. Genau das macht mich jetzt umso gespannter. Buddyread steht nichts mehr im Wege @kristingeorg0903 🤗

📖 Missing Page – wahrscheinlich eher für jüngere Leserinnen und Leser, aber die Geschichte klingt so interessant, dass ich sie unbedingt lesen möchte. Du wolltest es auch lesen, liebe @antje.1604_liest , oder? 

Jetzt bin ich gespannt auf eure Erfahrungen:

📚 Kennt ihr eines der beiden Bücher schon?

📚 Leiht ihr euch Bücher aus, um nicht jedes Buch kaufen zu müssen, oder gehören neue Bücher für euch einfach ins Regal?

AUSGELIEHEN
NEUZUGÄNGE
BOOKSTAGRAM
THRILLER
LESELIEBE
206
#4xzuverschenken

Endlich mal wieder #mondaychallenge
Am Donnerstag ist Weltag des Buches und das Motto lautet: „Ich schenke dir ein Buch“
Danke liebe Corinne 🫶🏼 @buchstaplerei 

Diese Bücher eignen sich wunderbar zum Verschenken.

🎁MITTELALTE FRAUEN
🎁REDEN MÜSSEN 
🎁STATT AUS DEM FENSTER ZU SCHAUEN 
🎁SO WIE DU MICH ANSIEHST

Verschenkt ihr gerne Bücher? Welches würdest du denn verschenken?
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✨Ein starker Debütroman mit gut ausgearbeiteten Charakteren ✨ Colin Walsh „Kala“ aus dem @gutkind_verlag 

Vielen Dank an @kristingeorg0903 für diesen tollen „Sista- read“ - ohne dich hätte was gefehlt 🫶🏻🙂

Insgesamt: 
Kala spielt im fiktiven irischen Kinlough & erzählt die Geschichte von 5 Freunden: Joe, Helen, Mush, Aoife und der wilden, unberechenbaren Kala. Eines Tages verschwindet diese und die Clique zerbricht. 15 Jahre später werden menschliche Überreste entdeckt. Die Vergangenheit zwingt die Gruppe zurück zueinander. 
 Es geht um alte Verbindungen, Geheimnisse, Familiendramen und soziale Dynamiken im Jugendalter. Verdrängte Wahrheiten kommen ans Licht. 
Was folgt ist ein tiefgreifender Kriminalroman über Freundschaft, Schuld und komplexe Verflechtungen des Lebens. 

🌷 Fazit von Tine:
Ein Buch, das mich von Anfang an angesprochen hat, Inhalt, Cover, alles wirkte wie gemacht für mich. Der Einstieg, die ersten 100 Seiten & tatsächlich - Entrüstung. Guter Schreibstil, tolle Charaktere, verschiedene Zeitebenen, es fehlte Etwas, der Spannungsboden, die Eigendynamik beim Lesen. Dann der Kipppunkt, der Switch, der Twist, es hatte mich gecatcht. Der Wechsel zwischen Gegenwart & Vergangenheit, Erzählung aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten im Hier & Jetzt, wundervoll verknüpft mit Erinnerungen & Rückblenden. Fragen entstehen im Kopf, werden beantwortet, werden offengelassen. Details kommen ans Licht, werden angedeutet, Mutmaßungen stehen im Raum …
Kurzum: Colin Walsh hat eine Geschichte konstruiert, aufgespannt & mir präsentiert, die ein wundervolles Lesegefühl hervorgerufen hat. Trotz des Starts war es ein innerliches Blumen pflücken es zu lesen.

☀️ Fazit von Sue: 
Vielschichtig, mitreissend und atmosphärisch. 🫶🏻 Ein Roman, der mich konstant in die Irre geführt hat. Ein Spannungsbogen, der eher subtil wirkt, aber nie nachlässt. Psychologisch klug konstruiert, mit guten Charakteren & genau der richtigen Länge. Einen halben Stern Abzug für 1-2 brutale Szenen, die mich überrascht & schockiert haben & die es nicht gebraucht hätte. Insgesamt ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. 🙏🏻 Geblieben ist mir ein wunderbares Lesegefühl
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