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Kennst du dieses Gefühl: Tausende Kilometer entfernt und trotzdem mittendrin? 
 
Seit dem 17. April gilt im Libanon offiziell eine zehntägige Waffenruhe. Aber sie ist brüchig: Die Angriffe der israelischen Armee im Süden des Libanons gehen weiter.
 
Stella Männer arbeitet für das ARD-Studio Beirut und war während der Angriffe vor Ort. Sie erzählt uns von ihren Eindrücken der Waffenruhe: 
„Es ist aktuell unklar, ob die Waffenruhe über die zehn Tage hinaus halten wird. Die Menschen haben sich erst mal über die Pause gefreut. Dennoch glaubt die Mehrheit der Menschen im Libanon nicht daran, dass die Waffenruhe jetzt ein dauerhaftes Ende der Kämpfe bedeutet. Zum einen, weil sie einfach wissen, dass sich an der Grundsituation im Libanon nichts verändert hat: dass der Staat nicht stark genug ist, die Hisbollah zu entwaffnen, aber Israel weiterhin darauf bestehen wird. Zum anderen haben die meisten Menschen kein Vertrauen in Israel, denn die letzte Waffenruhe im Jahr 2024 hat die israelische Armee einseitig mehr als 10.000 Mal laut UN-Angaben gebrochen. Viele fragen sich: Warum sollte es diesmal anders sein?"
 
Seit Beginn des Iran-Kriegs haben die Kämpfe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz wieder begonnen. Nachdem Israel Ajatollah Ali Chamenei getötet hatte, feuerte die pro-iranische Miliz Raketen auf Israel. In den vergangenen 6 Wochen hat die israelische Armee den Libanon verstärkt angegriffen und begründet dies mit der Bedrohung der Bevölkerung Israels durch die Hisbollah. Israel will einen Teil des Südlibanons unter militärischer Kontrolle halten. Kritiker:innen werten dies als Besetzung und Vertreibung von über 800.000 Menschen. 
 
Für Zeina und Désirée ist der Krieg im Libanon nicht nur eine ferne Nachricht: Ihre Familien sind mittendrin. Sie erzählen, wie sie die aktuelle Lage erleben und was ihre Angehörigen im Libanon durchmachen. Stella schildert die Eindrücke vor Ort. 

⚠️ Wir haben die 3. Slide nachträglich archiviert, da sich Aussagen einer Protagonistin bei einer erneuten Überprüfung als nicht verifizierbar herausgestellt haben. Mit diesem Hinweis möchten wir transparent machen, warum wir die Darstellung angepasst haben.

#Migratoechter
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Dass das Jugendhilfesystem in Deutschland ein gewaltvolles und diskriminierendes System ist können vor allem queere BIPoC Jugendliche in und nach der Jugendhilfe bestätigen. Hier ein Thread dazu, warum Jugendhilfe auch oft keine Option für mehrfachdiskriminierte Jugendliche darstellt.
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