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Gestern · Heute · Morgen · Dün · Bugün · Yarın
„Wir sind die Demokratie von morgen“- Geschichten, die dieses Land verändert haben

Nach dem berührenden Auftakt im vergangenen Jahr geht GenerationGOLD weiter. 

Diesmal zunächst an zwei Tagen mit Musik, Literatur, persönlichen Erinnerungen, Tanz, Kulinarik und Community.

Wir rücken erneut die Geschichte der Gastarbeitendenmigration der 1950er- und 60er-Jahre dorthin, wo sie hingehört: in die Mitte unserer gemeinsamen Erinnerung. Geschichten vom Aufbruch ins Ungewisse, an sie gestellte Zumutungen und ihrer unbändigen Widerstandskraft.

Menschen, die dieses Land mitaufgebaut, geprägt und verändert haben aber deren Beitrag viel zu lange wenig Anerkennung fand.

Was bedeuten diese Geschichten für unsere Zugehörigkeit und unsere Demokratie heute und morgen?

Am Samstag, 26.9. öffnen Ata Canani und Ulrich Gutmair musikalische und literarische Zugänge zum Ankommen und Bleiben und was Punk eigentlich mit Gastarbeitenden zu tun hat? 

Ulrich Gutmair liest aus „Wir sind die Türken von morgen. Neue Welle, neues Deutschland“, um im anschließenden Talk die Perspektiven mit den Stimmen von Zeitzeug*innen und weiteren Gästen aus der Türkei, Italien und Spanien zusammenzuführen.

Sonntag, der 27.9. gehört Familien und Communities: Mit Sinan Köylü alias SINU, Janine Kohlhepp-Coşkun, Halay, Horon und Tarantella, Communitytalk und Kulinarik sowie Raum für Initiativen und Ausstellungen.

 
SAMSTAG, 26. SEPTEMBER
18:00 Uhr · Einlass
18:30 Uhr · Beginn
Ata Canani · Musik
Ulrich Gutmair · Lesung und Musik
Anschließend Talk mit Gästen und Zeitzeug*innen

SONNTAG, 27. SEPTEMBER
ab 15:00 Uhr · Ankommen und Tee-Time
16:00–20:00 Uhr · Programm
SINU · Janine Kohlhepp-Coşkun
Halay · Horon · Tarantella

Hoş geldiniz · Benvenuti · Bienvenidos · Καλώς ήρθατε · Willkommen bei GenerationGOLD.

Mit besonderem Dank an die Die Braunschweigische Stiftung für die großzügige Förderung und Mädchenkollektiv für die einfühlsame Gestaltung der Visuals und der großartigen Kooperation mit DIE H_LLE
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Einige der Fäden aus dem Beitrag laufen in den nächsten Wochen wieder vor allem in meinen eigenen Formaten zusammen. Mit der LiteraturBAR und GenerationGOLD atehen gleich zwei Reihen an, in denen sich vieles von dem bündelt, womit ich mich seit Jahren beschäftige: Herkunft&Heimat, Erinnerung, Zugehörigkeit, Kunst, gesellschaftliche Einschreibungen und immer wieder den Menschen dahinter.

Was heute an vielen Stellen fast selbstverständlich klingt, war es damals noch lange nicht. Vielleicht deshalb benutze ich für einen Teil meiner Arbeit inzwischen auch ohne falsche Bescheidenheit den Begriff Pionierinnenarbeit.

Und zwischendrin freue ich mich natürlich auch auf das Collecting Dreams Festival  meines Dost Kadir Özdemir.

Also schaut euch die Termine an, sucht euch heraus, was euch neugierig macht, kommt vorbei und bleibt gerne noch ein bisschen. 

Die besten Gespräche beginnen erfahrungsgemäß ohnehin selten mit dem offiziellen Programmpunkt.

Eure Diversity -Abla 
Türkân
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Nun ja...was soll ich sagen.
Der 12. August war angekündigt und jetzt ist der 31. August. Offensichtlich sind auch Rückkehrtermine aus Sommerpausen nur bedingt belastbare soziale Konstruktionen. Und ihr wisst, wie sehr ich Konstruktionen und Vorgaben liebe.

Da bin ich also wieder online, im Backoffice war es derweil sehr geschäftig. Mir hat, wie so oft, die längere Auszeit Erkenntnisse über Erkenntnisse beschert. Einige noch unsortiert, andere erstaunlich klar. Ganz besonders jene über das, was ich vor der Sommerpause als alte neue Währung bezeichnet hatte: Community oder Kompliz*innenschaften.

Wer pflegt diese wie? Weshalb tragen manche Verbindungen, obwohl oder gerade weil sie sich nicht entlang vermeintlich naheliegender religiöser, ethnischer, geschlechtlicher oder sonstiger sozialer Markierungen sortieren lassen, während andere trotz scheinbar passender Zugehörigkeitsmarker nicht über behauptete Verbundenheit hinauskommen?

Echte Kompliz*innenschaft braucht offenbar weniger Gleichheit als Verlässlichkeit. Dazu schreibe ich vermutlich noch gesondert, denn dieser Sommer hatte einiges Anschauungsmaterial im Reisegepäck- unfreiwillig.

Ganz untätig war ich nach der Sommerpause nicht: Bachelorarbeitsbegleitungen, Prüfungsabnahmen und Gutachten haben mich wieder in die wunderbare wie anspruchsvolle Zwischenwelt von Lehre und Bewerten geführt.

Alles in allem also ein voller Sommer, dem allerdings etwas vorausging, das ich inzwischen sehr zu schätzen weiß: ihn zunächst in aller Ruhe und im Privileg meiner selbsterkorenen Etabliertheit ohne Arbeit genießen zu können. Keine romantisierte Work-Life-Balance, kein Laptop am Strand, sondern einfach frei. Auch das ist ein Lernprozess.

Was ich sonst noch im Hintergrund mit anderen Wahnsinns-Menschen getobt, gesponnen habe, zeigt sich bald.

Und jetzt darf der Kalender wieder sprechen. In den nächsten Tagen kommen einige Save the Dates für die letzten beiden Trimester 2026, weitere Infos folgen sukzessive. 

Schaut also genauer hin, sucht euch heraus, was euch interessiert, kommt vorbei und vor allem: kommt miteinander ins Gespräch. 

Wir sehen uns. Endlich wieder auch hier.
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