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🛋️ Hundemama, Pommes-Ultra & Drinnie by nature
📚 Ich lese vermutlich weniger als du denkst.
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Happy October 🍂🕯️🎃👻✨ by @wort.bildung
13
15 days ago
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Mit beiden Händen den Himmel stützen - Lillie Tollkien

In diesem Buch begleiten wir Lale, die in den 80ern in einer Berliner Männer-Kommune aufwächst. Ha, irgendwie witzig, könnte man meinen, aber witzig ist an dieser Geschichte wirklich so gar nichts. Im Gegenteil, kaum habe ich angefangen zu lesen, hat sie mich gepackt, geschüttelt, um mich dann mit einem dicken Kloß im Hals und Wut im Bauch wieder auszuspucken. Denn anstatt in Geborgenheit aufzuwachsen, ist Lale auf sich allein gestellt, umgeben von Männern, die doch ach so gern die Welt verändern möchten, eigentlich aber nichts, wirklich gar nichts auf die Kette bekommen - außer natürlich ein Kind zu vernachlässigen, darin sind sie ganz besonders gut.

In einem Interview mit der Autorin auf der Seite des Verlages las ich: „Diese Dynamiken, die ich beschreibe, sind auf keinen Fall der linken Szene vorbehalten. Es gibt sie überall, aber diese Ungerechtigkeit gewinnt natürlich an Schärfe in einem Umfeld, in dem Parolen von Gleichheit und Solidarität gerufen werden.“ Und ja, genau das ist es wohl, was mich noch viel rasender gemacht hat.

So, und falls es nicht deutlich wurde: Ich fand das Buch wirklich richtig stark. Auf der einen Seite verspürt man beim Lesen schon so eine gewisse Distanz (was vielleicht auch besser ist), gleichzeitig wird man immer wieder schonungslos mit der Verwahrlosung dieses Mädchens konfrontiert sowie ihrer Zerbrechlichkeit und ihrem stetigen Kampf mit dem eigenen Körper.

Ich habe hier einiges (Schlimmes) nicht explizit benannt, aber seid bitte vorgewarnt. Falls ihr euch das zutraut, kann ich euch das Buch wirklich sehr empfehlen. Mich jedenfalls hat es auch im Nachhinein noch sehr beschäftigt. taken in Berlin, Deutschland by @wort.bildung
19
18 days ago
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Ihr wisst, ich liebe den Herbst, und ich weiß, dass einige von euch diese Liebe mit mir teilen. Auch wenn es mir aktuell immer noch einen Tick zu warm ist (sorry not sorry), kommt uns der Herbst doch spürbar und mit großen Schritten entgegen. Tja, und weil das so hervorragend geklappt hat mit der letzten Leseliste zum Spätsommer (haha), gibt’s hier eine kleine persönliche Auswahl an herbstlicher Lektüre. Ich hoffe, sie holt mich aus meiner aktuellen Leseflaute, die sich leider ganz schön breit gemacht hat.

Gerade in dieser Jahreszeit liebe ich abgründige Geschichten, rau, düster und dunkel darf es sein - gerne auch morbide, wie man unschwer erkennen kann. Auch Übernatürliches gehört für mich mehr in den Herbst, zu abgedreht gibt’s da eigentlich nicht. Zwischendurch darf es dann aber auch mal wieder was Gemütliches sein. Was verbindet ihr mit dem Bücherherbst? Also abgesehen von einer Banger-Neuerscheinung nach der anderen natürlich... 

Unter den gelesenen Büchern befinden sich übrigens auch ein paar meiner  Lieblingsbücher. Der Herbst macht einfach was mit mir. Hach, ich freu mich so ❤️‍🔥 by @wort.bildung
48
25 days ago
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Long time no #shelfiesunday und ich möchte das heute mal zum Anlass nehmen, den Stadtbibliotheken und besonders meiner hier vor Ort ein bisschen Liebe zukommen zu lassen. Bei mir war jetzt nämlich wieder der Jahresbeitrag fällig und da kam mir der Gedanke, dass ich eigentlich gerne noch viel mehr Bücher ausleihen würde - ja, was man nicht alles so will… Naja, aber zum einen macht mein SuB Auge und zum anderen habe ich darüber hinaus das riesengroße Glück, immer noch regelmäßig von den Verlagen verwöhnt zu werden. Wiederum dachte ich: Selbst wenn ich kein einziges Buch ausleihen würde, hätte ich immer noch das Gefühl, dass mein Geld dort gut aufgehoben ist. Mal davon abgesehen, dass die Beiträge ja wirklich fair sind, vor allem, wenn man bedenkt, was andere Abos so kosten.

Die Bibliothek ist für mich wirklich ein richtiger Wohlfühlort geworden - und glücklicherweise nicht nur für mich. Ich finde es außerdem toll, in welche Richtung sich die Bibs zunehmend entwickeln, hin zu einem lebendigen Ort mit den verschiedensten Angeboten, die längst über das reine Ausleihen von Büchern hinausgehen. Ich habe die Tage erst entdeckt, dass es bei uns einen Puzzletisch gibt. Wie süß ist das denn? Und vom Silent Book Club wisst ihr ja eh schon, da bin ich nicht mehr wegzudenken.

Wie ist euer Verhältnis zu Bibliotheken? Seid ihr oft dort zu finden oder wärt ihr gerne noch öfter dort? Welche Angebote gibt es in eurer Stadt? Erzählt gerne mal, bin neugierig! taken in Lebendige Bibliothek by @wort.bildung
40
a month ago
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Ava liebt noch - Vera Zischke

Auch wenn das hier zu den Büchern gehört, die schon vielfach besprochen und gelobt wurden, konnte ich es nicht nicht hier verewigen, weil das bei mir einfach mitten ins Herz ging - und das, obwohl ich nicht mal Mutter bin (außer Hundemama natürlich) und auch eher selten über Mutterschaft lese. Finde aber nicht, dass das ein Kriterium ist, um die Geschichte zu mögen. 

Es wurde viel über die Authentizität der Geschichte diskutiert. Ehrlich? Darüber habe ich mir gar nicht so viele Gedanken gemacht und manchmal ist es mir vielleicht sogar auch ein bisschen egal? Denn wie gesagt, relaten kann ich damit ohnehin nur bedingt. Was für mich zählt ist, dass ich dieses Bauchkribbeln beim Lesen hatte. Die Sprache ganz klar, tolle Dialoge, komplexe Beziehungen, große Gefühle. Was will man mehr? Ich jedenfalls hab‘s jetzt auch schon der ein oder anderen Freundin empfohlen und werde wohl auch nicht aufhören damit. Freue mich jetzt außerdem auf »Pina fällt aus«.

Habt ihr schon was von der Autorin gelesen? Konnte sie euch auch so begeistern? by @wort.bildung
27
a month ago
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Botanik des Wahnsinns - Leon Engler

Wer einen ausschöpfenden, spannenden Plot erwartet, wird hier wohl enttäuscht. Ich jedoch habe selten ein Buch gelesen, das mich sprachlich so beeindruckt und berührt hat. Ein Buch, das mich nicht nur deswegen nachhaltig beschäftigt. Denn auch wenn die Geschichte erstmal tragisch daherkommt, schließlich geht es um einen jungen Mann, der panische Angst vor dem Verrücktwerden hat, liest sie sich doch irgendwie leicht. Was sich wie ein roter Faden durchzieht, ist eine feine, stille Komik, die wie ein Filter über allem liegt, an keinem Punkt jedoch in Albernheit auszuarten droht. Nichtsdestotrotz möchte ich nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Buch für die eine oder den anderen hart sein könnte. Für mich jedenfalls ein Jahreshighlight.

„Ein Mensch ist nie einfach ein Borderliner, eine Depressive, eine Schizophrene. Er ist ein Mensch, der eine Lebensaufgabe nicht mehr bewältigen kann. Die Krankheit entsteht aber nicht in ihm, sondern zwischen uns, in den Beziehungen, in der Welt. Man muss aufpassen, dass die Menschen nicht irgendwann glauben, sie seien völlig alleine und nichts anderes mehr als ihre Diagnose. Kein Mensch ist verrückt, sein Verhalten wird von uns nur so genannt.“ (S. 74)

(Wenn ich eine Person wäre, die ihre Bücher markiert, wäre wohl jetzt die Hälfte des Buches bunt.)

Ich hatte das Buch übrigens ursprünglich aus der Bücherei ausgeliehen, wollte dann aber unbedingt ein Exemplar davon im Regal stehen haben. @hej.liesa vom @dumontbuchverlag war so lieb und hat mir eins zukommen lassen. Danke nochmal für diese Aufmerksamkeit 🫶 Das Bild zeigt den Roman »Botanik des Wahnsinns« von Leon Engler. Das Buch wird von einer Hand gehalten. Seitlich im Hintergrund befindet sich eine zweiflügelige, alte Eingangstür, die farblich zum Cover des Buches passt. taken in Wien, Austria by @wort.bildung
39
2 months ago
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So sehr ich den (Lese-)Herbst auch schon herbeisehne, so sehr möchte ich die letzten Sommertage noch einmal richtig auskosten, vor allem literarisch. Mir kam die Tage also spontan die Idee, mich jetzt im Spätsommer - dem Buchpreis und dem ganzen Longlist-Lesen zum Trotz (no shade, gilt nur für mich) - nochmal voll und ganz meinem SuB zu widmen. Der hält nämlich noch die ein oder andere Sommerlektüre bereit (und das nicht erst seit gestern 👀). Auf den ersten Blick ist dabei echt ne wilde Mischung rumgekommen, wobei die Bücher zumindest optisch doch ganz gut zusammen passen. Oder? Aber auch inhaltlich ist so einiges dabei, was das Sommerlektürenherz begehrt: Von heißen Sommernächten über Roadtrips, Freundschaft und Coming of Age hin zu Liebe und Eifersucht, Erinnerungen und Geheimnissen wird mich sicher auch das ein oder andere Drama erwarten.

Ob ich mir mit acht Büchern (und vor allem der Anzahl an Seiten) zu viel vorgenommen habe? Klar doch. Aber schauen wir einfach mal, was wird.

Mit welchem Buch soll ich denn unbedingt starten? Haut bitte mal raus, danke 🫰

Abgesehen von Elena Ferrante habe ich alle Bücher auf die ein oder andere Art von den Verlagen zur Verfügung gestellt bekommen, danke nochmal dafür. by @wort.bildung
31
2 months ago
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Hello, hello! Ihr kennt das ja schon von mir… das mit den Pausen, meine ich. Hier bin ich also wieder und ich habe gedacht, ein kleiner Photo Dump zu meinem (überhaupt allerersten) Solotrip nach Edinburgh im Frühling wäre ein guter Start, um meinen Feed wiederzubeleben 🚀

Eine Sache: Die Einheimischen laufen tatsächlich immer in kurzen Klamotten rum (jaja, Übertreibung gewollt) - und es war wirklich verdammt kalt. Mit Schnee hatte ich im April wirklich nicht mehr gerechnet, weit gefehlt. Was würde ich in diesem Augenblick für diese Temperaturen geben, aber naja, anderes Thema (beruhigt euch, ich nerve euch sicherlich noch früh genug, wenn ich den Herbst wieder riechen kann).

Hatte schon gehört, dass Edinburgh toll sein soll für Alleinreisende, und es ist wirklich so. Gerade im Vergleich zu anderen Städten ist Edinburgh einfach nicht so groß, man kann fast alle Sehenswürdigkeiten erlaufen (gut, bisschen Ausdauer braucht man wohl bei den ganzen Treppen und Höhen). Die Stadt ist außerdem super vielseitig, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Ich habe noch einen Tagestrip in die Highlands bis hoch nach Inverness gemacht, um zumindest noch ein bisschen schottische Luft zu schnuppern. Hat sich gelohnt!

Insgesamt wirklich ein 10/10 Urlaub. Schottland sieht mich auf jeden Fall nochmal wieder, irgendwann. Danke auch nochmal an die lieben Menschen hier für die tollen Tipps (ihr wisst, wer gemeint ist) 🫶 taken in Edinburgh, Scotland by @wort.bildung
31
4 months ago
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Kala - Colin Walsh in der Übersetzung von Andrea O’Brien

Happy Erscheinungstag wünsche ich diesem tollen Buch, was hier erst vor einigen Tagen überraschend eingeflogen kam und ich dann kurzerhand direkt mal so weggelesen habe (Moodreader, olé!). Mich konnte »Kala« auf voller Länge überzeugen, gerade weil mich die Mischung aus Coming-of-Age-Nostalgie und düsterem Thriller das Buch kaum mehr hat aus der Hand legen lassen. ❤️‍🔥

Auch das Wechselspiel aus Kleinstadt-Tristesse und zunehmend rasantem Tempo sowie die damit einhergehende Enthüllung kaum vorstellbarer menschlicher Abgründe (TW!) hat mich wirklich extrem gepackt. Colin Walsh schreibt so vielschichtig wie erschütternd: Er erschafft mit und um »Kala« die fiktive Realität einer irischen Provinz, die geprägt ist von Klassenunterschieden, Sexismus und nicht zuletzt zutiefst korrupten Strukturen.

Danke nochmal, lieber @gutkind_verlag für die Überraschung und das Rezensionsexemplar 🫰

#bookstagramgermany#buchtipp#buchempfehlung#namethetranslator taken in Kinlough by @wort.bildung
31
8 months ago
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Vlog 002: @klettcottaverlag hat zu einem Meet & Greet mit der Autorin @son.lewando („Routinen“) eingeladen 🐭✨

Habt ihr das Buch vielleicht schon gelesen?

Werbung | Einladung

#bookstagramgermany#buchbloggerin#vlog#bookishpeople taken in Köln, Germany by @wort.bildung
14
8 months ago
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Wie immer late to the party, aber hey, damit kann ich leben 🤭

Lang lang ist’s her - ziemlich genau zehn Jahre, seit diese Bücher ihr Erscheinen auf dem deutschen Buchmarkt gefeiert haben. Wahnsinn, oder? Ist eins der Bücher bis heute in eurem Gedächtnis geblieben, vielleicht ja sogar unter euren all time favs? Ich persönlich habe davon bislang nur Wells gelesen (gut) und Feldman (richtig gut).

Übrigens habe ich mich hierbei auf die Belletristik und (einigermaßen) meinen persönlichen Lesegeschmack beschränkt. Vielleicht fällt euch ja noch ein anderes Buch ein, das auf die Liste gehört - oder das ihr speziell mit der Zeit verbindet. Bin gespannt!

2016. Verändert hat sich in meinem Leben seitdem echt viel. Auch mein Lesegeschmack, wenn ich so drüber nachdenke. Aber das Lesen, das ist geblieben.

#2016trend#throwback#carouselpost#bookstagram#namethetranslator by @wort.bildung
28
9 months ago
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Little photo dump 🧸

#photodump#bookstagramgermanyِ#buchbloggerin taken in Berlin, Deutschland by @wort.bildung
12
a year ago
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