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🫀 yama & sel
🪐 der vielleicht kleinste bookclub out here
📔 bookclub 2026: 9/12
🫧 gesellschaftskritische, postmigrantische, queere und BIPoC literatur
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Weil wir uns beide irgendwie nie offiziell vorgestellt haben, wollen wir das jetzt nach fast zwei Jahren mit 6 random facts über uns nachholen. 

Los geht’s mit Sel 💜:

1. Ich wollte früher immer Astronautin werden, heute habe ich Flugangst. 🛸

2. Manche (oder alle) würden behaupten, ich könne Sprichwörter nicht richtig wiedergeben. Dabei zaubere ich meinen Zuhörer*innen damit immer ein Lächeln ins Gesicht. Wer wagt, gewinnt.

3. Für mich gibt es nie genug Knoblauch (!!) und Chili im Essen. 🌶️ 

4. Wenn ich Geburtstagskarten schreibe, dann meist mit personalisiertem Gedicht. ✍️ 

5. Ich liebe liebe LIEBE Überraschungen. Für andere und für mich. 

6. Ich verabschiede und begrüße jedes Jahr mit den Rauhnächten. Wer advice braucht, DM. 🔮 taken in Cologne, Germany by @yamselreads
18
a year ago
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Auch für 2026 haben wir uns wieder Kategorien überlegt, nach denen wir unsere Bücher ausgewählt haben. Dieses Mal haben wir sie bewusst offener gehalten, sodass in einigen Kategorien auch mehrere Titel Platz gefunden haben. 🩷

Habt ihr Bücher entdeckt, die auch auf eurer Leseliste stehen?

Yama & Sel

#BookClub #Buchclub #Reading #LeseHighlights #TBR by @yamselreads
19
9 months ago
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Weil wir uns beide irgendwie nie offiziell vorgestellt haben, wollen wir das jetzt nach fast zwei Jahren nachholen. 
Nachdem Sprichwort-Queen Sel den Anfang gemacht hat, hier Yamas 6 random Facts: 

1. Croissants sind mein guilty pleasure. Ich esse jeden Tag mindestens (!) eins 🥐

2. Mein Lieblingsinstrument ist die Kora 🪕

3. Wenn du mich loswerden willst, schlag einfach einen Spieleabend vor. Hasse es so so doll. 🃏

4. Lowkey ist es immer schon mein Goal, BahnBonus Statuslevel Gold zu erreichen 

5. Habe keinen einzigen Harry Potter Film geschaut 🧙🏽‍♀️

6. Mir ist eigentlich IMMER kalt. taken in Berlin, Germany by @yamselreads
29
a year ago
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Ich bin gerade zum Familienbesuch in Kalifornien und dachte, ich gebe euch mal einen kleinen Einblick. 💖 Die meiste Zeit verbringe ich hier literally mit Essen, Büchern und tollen Events. Wer Tipps braucht hmu 👀 /sel 

#LosAngeles #Bookstagram #SoCal #LongBeach #Kalifornien taken in Los Angeles, California by @yamselreads
20
2 days ago
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Frankfurter Buchmesse ist over. Paar Gedanken. 

/yama 

#frankfurterbuchmesse #bookstagramdeutschland #bookies by @yamselreads
17
4 days ago
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Über Familie, Zugehörigkeit und den Mut, zu sich selbst zu stehen.

New Orleans, 1944. Odette wächst gemeinsam mit ihren beiden Schwestern in einer kreolischen Familie auf. Während ihre älteren Schwestern sich mit dem Leben als Ehefrauen arrangieren, träumt Odette von etwas anderem: Sie möchte Künstlerin werden und ihre Liebe zu Frauen offen ausleben. Sie vertraut ihrer Cousine Delphine ihr Geheimnis an, die wiederum selbst ein Leben mit Geheimnis führt: Sie liebt einen weißen Mann. Gemeinsam treffen sich die beiden in einem versteckten Garten und träumen von einem Leben, in dem sie frei sein können. Doch mit dem Umzug nach Kalifornien verlieren sich ihre Wege. Als sie dort Jahre später aufeinandertreffen, ist nichts so, wie sie es sich einmal vorgestellt hatten.

„Meet Me in the Garden“ von Nina LaCour erzählt von Familie, Selbstakzeptanz, Queerness, Rassismus und den Privilegien weißer und weiß gelesener Menschen. Aber auch mentale Gesundheit, Kunst, Mutterschaft und die Frage, was es bedeutet, seinen eigenen Weg zu gehen, spielen eine große Rolle. All das ist eng mit kreolischer Kultur, der Great Migration (1910 bis 1970) und den Orten verbunden, an denen Odette und ihre Familie leben.

Das Timing dieses Romans hätte für mich nicht besser sein können. Während ich aktuell in Long Beach, Los Angeles und Compton bin, bin ich quasi parallel an den Schauplätzen des Romans. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war am Ende traurig, dass es schon vorbei ist. Kennt ihr das?! 

An einigen Stellen war die Geschichte sehr heavy. Gleichzeitig ist die Lektüre gerade deshalb so real und wichtig. Der Roman ist btw von LaCours eigener kreolischen Familiengeschichte inspiriert. Falls ihr „Meet Me in the Garden“ noch nicht auf eurer Leseliste habt: PLEASE add it. 💖

/sel

Autorin: Nina LaCour (@nina_lacour)
Verlag: @flatiron_books 

#NinaLaCour #MeetMeInTheGarden #QueerBook #BlackBook #Bookstagram by @yamselreads
6
7 days ago
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Über Familiengeschichten, Identität und einen Fluch.

Stockholm, 1990er-Jahre. Als die drei Schwestern Ina, Evelyn und Anastasia Mikkola in Jonas‘ Nachbarschaft ziehen, fühlt er sich sofort zu ihnen hingezogen. Wie auch Jonas haben die Schwestern ein tunesisches und ein schwedisches Elternteil. Aus seiner Faszination wird schnell fast schon eine Obsession, die ihn über die nächsten 30 Jahre begleiten wird.

Auf über 700 Seiten entfalten sich die Lebensgeschichten von Jonas und den drei Schwestern und verstricken sich dabei immer wieder miteinander. Wir begleiten sie durch verschiedene Lebensphasen, Beziehungen, Krisen und Veränderungen und lernen dabei nicht nur die Schwestern, sondern auch Jonas und seine eigene Geschichte immer besser kennen.

Es geht um Identität, Rassismus, komplexe Beziehungsstrukturen, abwesende Väter und um einen Fluch. Weil die Schwestern sich draußen untereinander auf Englisch unterhalten, ist der Roman außerdem mehrsprachig. Er ist in sechs Parts aufgeteilt, die sich über ganz unterschiedliche Zeiträume spannen: von einem Jahr bis hin zu einer Minute.
Klingt alles ein bisschen wild und ist es irgendwie auch. Aber wir haben @booklava_ s Empfehlung vertraut und sind ihr dafür auf ewig dankbar 👉🏽❤️
Wir sind wie im Rausch durch die Seiten geflogen und waren nach ein paar Tagen schon durch (und hätten uns gewünscht, es ginge noch weiter). Wir vermissen die Mikkola Schwestern. 

Bookclub-Kategorie: community pick
Autor: Jonas Hassen Khemiri @jonashassenkhemiri 
Aus dem Schwedischen von: Ursel Allenstein
Verlag: @rowohltverlag

#JonasHassenKhemiri #DieSchwestern #BookstagramDeutschland #LesenLesenLesen #Highlight by @yamselreads
21
9 days ago
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Über Familie, zweite Chancen und darüber, wie sehr ein Mensch unser Leben prägen kann, selbst wenn er nur für kurze Zeit darin vorkommt.

New York, USA. Daphne Fuller ist 53 Jahre alt, als sie im Met Museum plötzlich ihren ehemaligen Stiefvater Eddie wiedertrifft. Eddie war nur etwas mehr als ein Jahr mit ihrer Mutter verheiratet und verschwand nach einer ereignisreichen Nacht aus Daphnes Leben, als sie neun Jahre alt war. Seitdem haben sich die beiden nie wiedergesehen. Ihr unerwartetes Aufeinandertreffen bringt Erinnerungen an eine gemeinsame Vergangenheit zurück, die das Leben von beiden entscheidend geprägt hat.

Ann Patchett erzählt in „Whistler“ auf ruhige, unaufgeregte Art von einer besonderen Tochter-Stiefvater-Beziehung, von verlorener Zeit und davon, was passiert, wenn man plötzlich die Möglichkeit bekommt, etwas Verlorenes nachzuholen. Dabei beleuchtet Patchett, welchen Einfluss Menschen auf unser Leben haben können, selbst wenn sie nur für kurze Zeit darin vorkommen. 

Ich habe während des Lesens das Gefühl gehabt, mit Daphne und Eddie in einem Raum zu sein, habe mich für die beiden gefreut, mit den beiden getrauert und gleichzeitig „Angst“ gehabt, dass ihnen die neu gewonnene Zeit davonläuft. Durch „Whistler“ habe ich selbst darüber nachgedacht, welche Menschen mich bisher in meinem Leben, wenn auch nur für kurze Zeit, geprägt haben. Side note: Ich wünsche allen einen Eddie als Stiefvater. Für mich ein richtig schöner Read. 🐎❤️‍🩹

Verlag: @bloomsburypublishing
Autorin: Ann Patchett 

/sel by @yamselreads
13
11 days ago
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Über Erinnerung und Überleben.

Uganda, 1990er Jahre. In „Der einzige Stern am Himmel“ verwebt Okot Bitek die Geschichten mehrerer Mädchen aus Uganda, die Anfang der 1990er-Jahre von der „Lord’s Resistance Army“ (LRA) aus ihrer Schule entführt und gezwungen wurden, sich der Rebellengruppe anzuschließen. Sie überleben die Gefangenschaft und kehren als junge Frauen mit Kindern nach Hause zurück. Sie versuchen, ein normales Leben zu führen, zu arbeiten und sich um ihre Kinder zu kümmern, während die Vergangenheit und ihr Erlebtes sie immer wieder einholen.

„Der einzige Stern am Himmel“ ist eine unheimlich bedrückende und gleichzeitig eindringliche Erzählung. Okot Bitek erzählt von den Geschichten und Erfahrungen, die Überlebende ihr anvertraut haben, mit Respekt und auf poetische Weise. Dabei gibt sie den Frauen und ihren Erinnerungen Raum, ohne ihre Erlebnisse auszuschmücken oder mit einer Spannungskurve zu versehen.

Der Erzählstil und die Einbindung ugandischer Folk Tales zeigt auf die Bedeutung mündlicher Erzähltraditionen und die des Weitergebens von Geschichten für Erinnerung und Identität.

Danke @orlandabuchverlag und @kirchnerkommunikation für das Rezensionsexemplar und die Einladung zum Buchclub ❤️ 
 
Autorin: Otoniya J. Okot Bitek 
Englische Übersetzung: Anette Grube
Verlag: @orlandabuchverlag 

/yama

#LesenLesenLesen #BookstagramDeutschland #Bookstagram #AfricanLiterature by @yamselreads
19
12 days ago
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Ich hatte letzte Woche unerwartet einen Tag frei und habe die (wahrscheinlich) letzten Sonnenstrahlen in Köln mitgenommen. 🌞 Cafés, Buchläden, Spazieren durch Ehrenfeld – und das alles mit meinen current read „Whistler“ im Schlepptau. 🐎

Was würdet ihr an einem spontan freien Tag machen? 

/Sel 🩷 by @yamselreads
25
18 days ago
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End of Summer dump 🌞 
Bin mentally noch nicht bereit die Kiste mit Handschuhen und Schals wieder rauszuholen 🫩 
Freut ihr euch auf den Herbst und Winter? 

Ps.: @staatsschutz.film unbedingt angucken!! 

/ yama✨

#endofsummer #bookstagramdeutschland #booksbooksbooks #buchblog #lesehighlight taken in Berlin, Deutschland by @yamselreads
25
24 days ago
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Über die Liebe zu anderen und die Liebe zu sich selbst.

„Sich selbst zu lieben heißt, alle Wesen und alles Sein zu lieben, weil wir nicht losgelöst voneinander existieren.“ 

In ihrem Werk „Lieben“ schreibt Emilia Roig über die Liebe zur eigenen (Kern-)Familie, zu Partner*innen, Freund*innen, zu Tieren, der Natur und dem gesamten Kosmos. Als Leser*innen erhalten wir einen tiefen Einblick in ihre Perspektiven über die Liebe und inwiefern ihre persönliche Lebensgeschichte diese andauernd verändert (hat).

Die Aktivistin und Politologin bricht in diesem sehr kurzweiligen Buch mit den gesellschaftlichen Erwartungen an Liebe, die laut ihr stark patriarchal geprägt sind. Vielmehr hebt sie hervor, wie vielseitig Liebe ist, wie wichtig es ist, Liebe außerhalb von Partner*innenschaften zu leben und damit gefestigte Denkmuster zu hinterfragen und zu durchbrechen.

Wie so oft bei dieser Thematik habe ich mir auch beim Lesen dieses Buches gedacht: Wenn doch nur alle Menschen diese Seiten lesen und verinnerlichen würden, dann würde es unserer Welt ein bisschen besser gehen. 🫂 Das Buch hat mich in diesen doch eher düsteren Zeiten inspiriert, es hat meine Gefühle in vielen Aspekten bestätigt und mich in einigen Punkten zum Nachdenken angeregt. Umso schöner, es hier mit euch teilen zu können. 

/sel 🩷 

P.S.: Auf Slide 2 seht ihr Yamas Überraschung an mich. To be known is to be loved.

Autorin: @emiliazenzile
Verlag: @hanserberlin 

😱😱😱 by @yamselreads
12
a month ago
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