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Duoausstellung CE QUI RESPIRE À NOS CÔTÉS zusammen mit Carmen Westermeier (The Symbiotic Approach) im Projektraum LuisLeu 
@studio_westermeier und ich erkunden die Beziehungen zu unseren geliebten Mitlebewesen Suza und Ole. Carmen zeigt einen von Suza in der @citedesartsparis erstellten 3D-Druck, von them und ihr, und zeigt im “Resting Nest” eine 25 minuetige Soundarbeit, die uns das Paris des 19 Jhr zusammen mit einem Hund erleben lässt. Ich zeige Triptychon. Es sind drei Stills von einem Video, das ich bei der ersten Begegnung Suza und Oles aufnahm 💞

@luisleu.de 

EN

Duo exhibition *CE QUI RESPIRE À NOS CÔTÉS* with Carmen Westermeier (The Symbiotic Approach) at the LuisLeu project space 
@studio_westermeier and I explore our relationships with our beloved companions Suza and Ole. Carmen is exhibiting a 3D print created by Suza at the @citedesartsparis, featuring them and her, and is presenting a 25-minute sound piece in the “Resting Nest”, which allows us to experience 19th-century Paris alongside a dog. I am showing a triptych. These are three stills from a video I recorded during Suza and Ole’s first encounter 💞 taken in Luis Leu by @giaschramm
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5 months ago
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CE QUI RESPIRE À NOS CÔTÉS zusammen mit Carmen Westermeier (The Symbiotic Approach) 

Eröffnung 22. Mai 19 Uhr Laufzeit: 23.5. 13- 15 Uhr, 24.5. 12-13 Uhr

@studio_westermeier
@juliahainz
@giaschramm by @giaschramm
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5 months ago
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Tout en Art @institut.francais.mainz | Einladung zur Vernissage am Mittwoch, den 13. Mai ab 19:00 Uhr

Internet der Dinge – Avery Gia Sophie Schramm (@giaschramm )
13/05 – 05/06/2026

Was passiert mit unserer Wahrnehmung, wenn ein Überangebot an Bildern zur Normalität wird? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Internet der Dinge“ im Rahmen der Ausstellungsreihe „Tout en Art !“ in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturverein PART Mainz, kuratiert von Sophie Lorenz (@kaktustusse ). Gezeigt werden Malereien von Avery Gia Sophie Schramm aus den letzten Jahren.

Schramm verwebt Bildfragmente aus dem Internet, wie Memes, Gifs und Logos, mit Referenzen aus der Kunstgeschichte. Am Rechner erstellte Bildkompositionen werden dabei in akribisch altmeisterlicher Technik in Öl auf Leinwand überführt. Es entstehen collageartige Bildräume, in denen geläufige Motive des Internets, wie Pepe the Frog oder der Shiba Dog, in neue Beziehungen gesetzt werden, ähnlich wie Memes selbst funktionieren: durch Wiederholung, Verschiebung, Neukombination. Was einmal bedeutete, was es bedeutete, wird durch den nächsten Kontext schon wieder überschrieben. Dabei bedient sich Schramm nicht selten an Meme-Vorlagen, die insbesondere durch populistische Lager missbraucht werden. Ähnlich wie diese neue Rechten den Meme-Marktplatz als Schauplatz ihrer Ideologien entdeckt haben und Motive zu ihrem Gunsten umwandeln, arbeitet Avery Gia Sophie eben mit jenen vorbelasteten Symbolen und versucht diese zurückzuführen und ihnen einen neuen Kontext zu verleihen.
Das Internet als Basar der Zeichen und Symbole — diesen Gedanken verfolgt die Ausstellung konsequent weiter. Wenn alles verfügbar, kombinierbar und vervielfältigbar ist, verändert sich auch unsere Beziehung zur Bedeutung selbst. Internet der Dinge fragt danach, wie aus dem digitalen Überangebot neue, unerwartete Dichotomien entstehen und wie die digitale Kommunikation im Netz, unsere Wahrnehmung und damit auch politische Diskurse geprägt werden.

———
Laufzeit: 
13. Mai bis 5. Juni

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo – Do 10.00 – 13.00 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr | Fr 10.00 – 13.00 Uhr

———

#ausstellung #mainz #gegenwartskunst #vernissage taken in Mainz, Germany by @giaschramm
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5 months ago
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EVER IS OVER ALL (Titel Pipilotti Rist, Hunde Keith Haring), 2 x 15 cm x 30 cm, Öl auf Leinen, 2025 
dieses Diptychon habe ich in der letzten Gruppenausstellung bei @falko_alexander_gallery gezeigt 🎀 es bildet ein Motiv von Keith Haring ab, welches ich aus einer Gif entnahm. Der Titel fügt der Komposition eine der bekanntesten Videoarbeiten von Pipilotti Rist hinzu, welche der breitesten Öffentlichkeit vermutlich durch Beyoncés Musikvideo zum "Lied Hold Up" bekannt geworden sein dürfte.

Das zweite Bild hat @martavovk_studio bei der Ausstellung gezeigt! Ich bin verliebt in dieses Meisterwerk!!!

auch dabei, die wundervollen @arno.beck  @timberresheim  @dominikhalmer  @hyperweirdkids  @florian_kuhlmann_irl  @johannesraimann  @_michaelreisch  @aaron_scheer  @mio.zajac 

EN

EVER IS OVER ALL (Title Pipilotti Rist, Dogs Keith Haring), 2 x 15 cm x 30 cm, oil on linen, 2025 
I showed this diptych in the last group exhibition at @falko_alexander_gallery 🎀 it depicts a motif by Keith Haring, which I took from a gif. The title adds one of Pipilotti Rist's best-known video works to the composition, which is likely to have become known to the general public through Beyoncé's music video for the song "Hold Up".

The second image by @martavovk_studio was on display at the exhibition, too! I am in love with this masterpiece!!!

also there, the wonderful @arno.beck @timberresheim @dominikhalmer @hyperweirdkids @florian_kuhlmann_irl @johannesraimann @_michaelreisch @aaron_scheer @mio.zajac taken in Galerie Falko Alexander by @giaschramm
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9 months ago
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TODAY // Friday, 14.11.2025, 3–7pm: Last day to see @giaschramm's exhibition »Farewell Far-Right«.

Photos: Jens Gerber @jensgerberfotografie 

#artinfrankfurt #frankfurtart #frankfurtammain taken in Synnika by @giaschramm
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a year ago
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Opening Friday, October 24th, 7-10pm: @giaschramm »Farewell far-right« 

Join us for for the opening of the exhibition »Farewell far-right« – a double goodbye that bids adieu to both Frankfurt and fascist aesthetics. Synnika is happy to present Avery Gia Sophie Schramm’s first solo show in Frankfurt before they leave the city to take up a permanent teaching position in Stuttgart. 

24.10.-14.11.2025
Vernissage: 24.10., 7–10pm
Finissage: 14.11., 3–7pm
Afterwards open on Fridays, 3–7pm, and by appointment.

Title image: Avery Gia Sophie Schramm: OK BOOMER (Internetspruch: Nike Swoosh, Arbeitsamts-Logo, AfD-Logo), 2021–2022, Photo: Sylvia Heidt @sylvia.heidt 
Slide 6-7: Avery Gia Sophie Schramm: THEORIE DER AVANTGARDE (Titel Peter Bürger, Cover von der Gesellschaft des Spektakels von Guy Debord), 2024, Photo: Falko Alexander @falko.alexander 

Supported by Kulturamt Stadt Frankfurt am Main

#frankfurtart #artfrankfurt #frankfurtammain taken in Synnika by @giaschramm
19
a year ago
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Schleife in der Schleife 🎀 
Ich bin immer noch ganz verliebt in dieses Tattoo für @giaschramm .
Als Teil der Ausstellung VERBINDUNG, habe ich eine Öl Miniatur von Avery als Tattoo Design adaptiert.
Und damit die zarten Pastelltöne wirken können, ein ‚klassisches‘ Tattoo Outline um das Design gesetzt.
Danke, dass du Teil der Ausstellung warst und Danke für dein Vertrauen.

Tattoo Entwurf @giaschramm 
Adaption & Tattoo @lisa_scct 

#frankfurttattoo #queertattooartist #verbindung taken in Friedberger Platz by @giaschramm
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8 months ago
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THE JOY OF PAINTING (Titel Bob Ross, AI Selbstportrait der App Epik), 160 cm x 100 cm, Öl auf Leinen, 2025 
noch bis 14. Juni zu sehen in meiner Solo 🍬CANDYSTORM🍬 @falko_alexander_gallery 

eigentlich wollte ich heute wieder ein reel machen und über dieses Gemälde darin sprechen. Wegen Hardwareproblemen nun erst nächstes Mal. 
Neben AI, Bob Ross und dem Thema Selbstportraits, geht es um Nicht-Binär-Sein und ich frage mich wie viele Menschen, auch von Euch, vielleicht inter* oder nicht binär sind ohne es (bisher) zu wissen?! ✨

EN 

THE JOY OF PAINTING (title Bob Ross, AI self-portrait of the app Epik), 160 cm x 100 cm, oil on linen, 2025 
on view until June 14 in my solo 🍬CANDYSTORM🍬 @falko_alexander_gallery 

I actually wanted to make another reel today and talk about this painting in it. Because of hardware problems now only next time. 
Besides AI, Bob Ross and the topic of self-portraits, it's about being non-binary and I wonder how many people, including you, might be inter* or non-binary without knowing it (yet)! ✨ by @giaschramm
4
a year ago
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Die Dunkelziffer von nonbinären Personen ist sehr hoch, da viele Menschen binär sozialisiert sind und daher oft lange brauchen, um ihre eigene Geschlechtsidentität jenseits der klassischen Kategorien von „männlich“ und „weiblich“ zu hinterfragen oder überhaupt in Betracht zu ziehen.

In den meisten Gesellschaften ist die binäre Geschlechterordnung tief verwurzelt: Schon im frühen Kindesalter wird uns vermittelt, dass es nur zwei Geschlechter gibt – Mann und Frau – und dass diese mit bestimmten Rollen, Verhaltensweisen und Aussehen verbunden sind. Diese soziale Prägung beeinflusst unser Selbstbild, unsere Sprache und unsere Erwartungen an uns selbst und andere. Wer sich nicht eindeutig einer dieser beiden Kategorien zuordnen kann oder will, stößt häufig auf Unsicherheit, Unverständnis oder sogar Ablehnung – sowohl im Außen als auch im Inneren.

Das führt dazu, dass viele Menschen, deren Identität eigentlich außerhalb der binären Geschlechternormen liegt, ihre Gefühle und Erfahrungen über Jahre hinweg nicht einordnen können. Manche wissen zwar früh, dass etwas “nicht ganz passt”, finden aber erst spät Begriffe, Konzepte oder Gemeinschaften, mit denen sie sich identifizieren können. Andere wiederum unterdrücken oder ignorieren dieses diffuse Unbehagen, weil es keine sichtbaren Alternativen gibt oder weil sie Angst vor den Konsequenzen haben.

Deshalb ist die Zahl derjenigen, die sich offen als nonbinär identifizieren, nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen sind sich selbst gegenüber (noch) nicht sicher, befinden sich in einem Prozess des Hinterfragens oder haben aus Schutz- oder Anpassungsgründen keine Möglichkeit, sich entsprechend zu outen. Die tatsächliche Zahl nonbinärer Personen dürfte also weitaus höher sein als offizielle Statistiken oder Umfragen es abbilden können.

Mehr dazu in der aktuellen Folge von @queerart.talk mit @giaschramm 

Gezeigtes Werk: A CYBORG MANIFESTO, 77 x 53 cm, Öl auf Leinen, 2022-25

#queerarttalk #queerart #giaschramm #kunstpodcast #queercommunity taken in Cologne, Germany by @giaschramm
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a year ago
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THEORIE DER AVANTGARDE (Titel Peter Bürger, Cover von der Gesellschaft des Spektakels von Guy Debord), 3 x 30 cm x 15 cm, Öl auf Leinen, 2024 

jedes einzelne werk meiner künstlerischen praxis beinhaltet 3 ebenen.

I. biographisch,
II. digitalität,
III. gesellschaftlich.

I. erinnert mich das photocover sehr an eine grafik von fritz wolff (1867-1940). die grafik ist wiederum das cover des otto reuter buchs "ick wundre mir über jarnischt mehr", welches immer sichtbar im bücherregal stand und meine eltern als plakat für ihren otto-reuter-abend nutzen. ausserdem habe ich über zeitgenössische und historische avangarden meine diplomarbeit geschrieben. debord spielt mit seiner  wichtigkeit für die vielleicht letzte historische avantgarde, die situationistische internationale, eine wichtige rolle und bürgers buch war teil meiner literaturliste.

II. neben der farblichkeit, die geschichte der 3-d-brillen, das thema der imersivität und somit auch vr 

III. der wunsch der historischen avantgarden nach auflösung der distanz zwischen kunst und leben. ausserdem die frage was als avantgardistisch in der jetztzeit von der zukunft aus eingestuft werden wird?

habt ihr noch weitere fragen zu dem triptychon? was für gesellschaftliche komponenten seht ihr noch in der arbeit? schreibt es gern in die kommentare 🎀

EN

THEORIE DER AVANTGARDE (Title Peter Bürger, Cover of the Society of the Spectacle by Guy Debord), 3 x 30 cm x 15 cm, oil on linen, 2024

every single work of my artistic practice contains 3 levels.

I. biographical,
II. digitality,
III. social.

I. the photo cover reminds me very much of a graphic by fritz wolff (1867-1940). the graphic is in turn the cover of the otto reuter book “ick wundre mir über jarnischt mehr”, which was always visible on the bookshelf and which my parents used as a poster for their otto reuter evening. i also wrote my thesis on contemporary and historical avant-gardes. debord plays an important role with his importance for perhaps the last historical avant-garde, the situationist international, and bürger's book was part of my literature list.

continue in the comments ➡️ taken in Galerie Falko Alexander by @giaschramm
4
a year ago
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OPHELIA’S GOT TALENT (Titel Florentina Holzinger, BeReal. Selbstportraits vom 13./29.4. 2024), 2x 40 cm x 30 cm, Öl auf Leinen, 2024-25

jedes einzelne werk meiner künstlerischen praxis beinhaltet 3 ebenen.

I. biographisch,
II. digitalität,
III. gesellschaftlich.

I. hier natürlich wegen der privaten selfies der app bereal, aber auch der wichtigkeit des theaters (ich stamme aus einer schauspieler*innenfamilie, war aber insbesondere letztes jahr auch enorm viel im theater)

II. neben der farblichkeit die direkte verbindung zu sozialen medien durch das motiv

III. im titelgebenden stück von @floholzinger werden viele gesellschaftsprägende aspekte des jetzt untersucht, welche zu den weiteren fragestellungen führen, aber auch im motif und deren umsetzung liegen viele fragen beispielsweise zu identität arbeitsethik

habt ihr noch weitere fragen zu dem diptychon? schreibt es gern in die kommentare 🎀

EN 

OPHELIA'S GOT TALENT (Title Florentina Holzinger, BeReal. Self-Portraits from April 13/29, 2024), 2x 40 cm x 30 cm, oil on linen, 2024-25

every single work of my artistic practice contains 3 dimensions.

I. biographical,
II. digitality,
III. social.

I. here of course because of the private selfies of the app bereal, but also the importance of the theater (i come from a family of actors, but i also spent a lot of time in the theater, especially last year)

II. in addition to the colorfulness, the direct connection to social media through the motif

III. in the title piece by @floholzinger, many aspects of the present that shape society are examined, which lead to the other questions, but there are also many questions in the motif and its implementation, for example about identity, work ethics

do you have any other questions about the diptych? please write them in the comments 🎀

@falko_alexander_gallery taken in Galerie Falko Alexander by @giaschramm
5
a year ago
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meine Solo 🍬 CANDYSTORM 🍬 @falko_alexander_gallery  bis 14. Juni in Köln

Text @juliastellmann :
Pastellfarbene Malereien locken gleich klebrigen Bonbons neugierige Blicke an, die bestenfalls an den teils monochromen Oberflächen haften bleiben. Die neue Werkserie von Schramm basiert auf ihrer intensiven Beschäftigung mit Meme-Kultur, hüllt sich jedoch neuerdings in sanfte Pastelltöne mit sich in Auflösung befindlichen Motiven. Mit insgesamt vier Selbstporträts strebt Schramms Werkschaffen neben der Untersuchung von Internetkultur immer auch ein Ergründen der eigenen Künstler*innenpersönlichkeit an. Darunter finden sich Anleihen kunsthistorischer Vorbilder wie die Künstler*in als „Mona Lisa” sowie Übertragungen von digitalen Bildern aus Apps wie „Epik” oder „BeReal.” ins Materielle. Bei genauer Betrachtung irritieren jedoch Störmomente an Augen und Händen die scheinbar digitale Perfektion. Dazu treten kleinformatige Logos und Zeichen, oftmals auf Social Media-Plattformen verweisend. Sie stehen stellvertretend für eine leise eingetretene Veränderung der digitalen Welt, welche der ursprünglich freiheitlichen Utopie des Internets entgegenstrebt. Ersichtlich beispielsweise an Umnutzungen von Ikonen der Meme-Kultur wie dem „Doge”, welchen Elon Musk aktuell für sich vereinnahmt hat. Die Ausstellung verbleibt aber nicht im Zustand dystopisch anmutender Ernüchterung, sondern versucht sich Potenziale der Veränderung zunutze zu machen, hüllt das Publikum in „Candy-“ statt „Shitstorm”.

EN

Pastel-colored paintings attract curious glances like sticky candy, which at best stick to the sometimes monochrome surfaces. Schramm's new series of works is based on their intensive preoccupation with meme culture, but is now cloaked in soft pastel tones with motifs in the process of dissolving. (...) Schramm's oeuvre always strives to explore their own personality as an artist in addition to examining internet culture. (...) However, the exhibition does not remain in a state of seemingly dystopian disillusionment, but attempts to make use of the potential for change, enveloping the audience in a “candy storm” instead of a “shit storm”.

Julia Stellmann by @giaschramm
7
a year ago
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