Instagram story viewer> @huldazwingli> Posts
5.6K
followers
3261
following
Zürcherin, Geburtstag 14.Juni, multiple Persönlichkeit, wird auf dem Scheiterhaufen landen. #wearehulda #huldaforpresident #huldawho #nastyhulda
POSTS STORIES REELS TAGGED
Der internationale Frauentag war für Hulda hochinteressant. Es gab wohl noch nie so viele Museen, die hier ihre historischen Künstlerinnen posteten. Alle waren im Keller! #huldawirkt Hulda machte einige neue Entdeckungen, obwohl sie seit fünf Jahren Namen sammelt. Sogar Auktionshäuser und die Art Basel stimmten mit Beiträgen zu Künstlerinnen und Zahlenverhältnissen in den Kanon ein. Offenbar ist das Thema des Ungleichgewichts der Geschlechter in der Kunst nun angekommen. Wir werden sie an den Taten messen, zum Beispiel die Art Unlimited und die Ausstellungsprogramme erneut auszählen. 
Auch  sonst war der Tag lehrreich. Es wurden sehr viele Statistiken zu allen Lebensbereichen publiziert. Das Thema nimmt angesichts der desolaten Weltpolitik Fahrt auf.
Der kantonale Energieversorger EKZ produzierte für den Frauentag ein hübsches Video mit einem Blümlein, einer Produktmanagerin, einer Mediamatikerin, der Leiterin HR und einer Assistentin. Sollte dies das Bild mit der rein männlichen Geschäftsleitung und den Lohnerhöhungen des Verwaltungsrats in den Medien von letzter Woche übertünchen?
Dass Irma Frei, die Frau, die in ihrer Jugend für Emil Bührle schuften musste und angesichts der Eröffnung des Neubaus des Kunsthauses Zürich mit der Sammlung Bührle an die Öffentlichkeit ging, mit 84 Jahren noch für die Auszahlung der Entschädigung für sich und ihre etwa 30 noch lebenden Mithäftlinge kämpfen muss, ist beschämend! Sie reist periodisch z.B. in den Kanton Schaffhausen und steht den Herren in die Amtsstube. Amtlich sind die Gelder offenbar beschlossen, aber die Zahlung klemmt, dies in der Schweiz! Hier herrscht Kantönligeist. Hulda nimmt an, dass eine Entschädigung für Familie Bührle ein Griff in die Portokasse wäre, hängt doch nur ein Teil ihrer Bilder im Kunsthaus. Oder ist der Rest zusammen mit ihrer Privatbank untergegangen? Hulda ist entsetzt, zumal den Zwangsarbeiterinnen bei Entlassung nach Jahren der Gefangenschaft, nach gestohlenen Jugendjahren der karge Lohn nicht ausbezahlt worden war und sie angesichts ihres Alters nicht mehr ewig warten können. #internationalerfrauentag #kunsthauszurich #kunsthauszürich #emilbührle #schaffhausen Der internationale Frauentag war für Hulda hochinteressant. Es gab wohl noch nie so viele Museen, die hier ihre historischen Künstlerinnen posteten. Alle waren im Keller! #huldawirkt Hulda machte einige neue Entdeckungen, obwohl sie seit fünf Jahren Namen sammelt. Sogar Auktionshäuser und die Art Basel stimmten mit Beiträgen zu Künstlerinnen und Zahlenverhältnissen in den Kanon ein. Offenbar ist das Thema des Ungleichgewichts der Geschlechter in der Kunst nun angekommen. Wir werden sie an den Taten messen, zum Beispiel die Art Unlimited und die Ausstellungsprogramme erneut auszählen. 
Auch  sonst war der Tag lehrreich. Es wurden sehr viele Statistiken zu allen Lebensbereichen publiziert. Das Thema nimmt angesichts der desolaten Weltpolitik Fahrt auf.
Der kantonale Energieversorger EKZ produzierte für den Frauentag ein hübsches Video mit einem Blümlein, einer Produktmanagerin, einer Mediamatikerin, der Leiterin HR und einer Assistentin. Sollte dies das Bild mit der rein männlichen Geschäftsleitung und den Lohnerhöhungen des Verwaltungsrats in den Medien von letzter Woche in den Hintergrund verlagern?
Dass Irma Frei, die Frau, die in ihrer Jugend für Emil Bührle schuften musste und angesichts der Eröffnung des Neubaus des Kunsthauses Zürich mit der Bührle-Sammlung an die Öffentlichkeit ging, mit 84 Jahren noch für die Auszahlung der Entschädigung für sich und ihre etwa 30 noch lebenden Mithäftlinge kämpfen muss ist beschämend! Sie reist periodisch z.B. in den Kanton Schaffhausen und steht den Herren in die Amtsstube. Amtlich sind die Gelder offenbar beschlossen, aber die Zahlung klemmt, dies in der Schweiz! Hier herrscht Kantönligeist. Hulda nimmt an, dass eine Entschädigung für Familie Bührle ein Griff in die Portokasse wäre, hängt doch nur ein Teil ihrer Bilder im Kunsthaus. Oder ist der Rest zusammen mit ihrer Privatbank untergegangen? Hulda ist entsetzt, zumal den Zwangsarbeiterinnen bei Entlassung nach Jahren der Gefangenschaft, nach gestohlenen Jugendjahren der karge Lohn nicht ausbezahlt worden war und sie angesichts ihres Alters nicht mehr ewig warten können. #internationalerfrauentag #huldaforpresident #huldazwingli #emilbührle #kunsthauszurich #kunsthauszürich #schaffhausen taken in Schaffhausen, Switzerland by @huldazwingli
25
2 years ago
Download
Hulda schaut lieber auf den See. Die Fortsetzung frei nach #guerrillagirls geht ihr nicht aus dem Kopf: Less than 5% of the artists in public space in Zurich are women* but 85% of the nudes are female. #zürisee #blatterwiese #frauenstreik2020 #weltbild #faulenzen #zurich #beautifulzurich #artinzurich #artandfeminism #kampfderbronzen #esistzeit #wemgehörtderöffentlicheraum #gendergap #feminismus #guerrillagirls #kiör #kiörzürich #artoutsidechallenge #Promenadologie taken in Blatterwiese by @huldazwingli
1
6 years ago
Download
Nach der Anfrage auf Instagram blieb Hulda anonym und tauschte mit dem Kunsthaus über Kuriere unter dem Pseudonym Susanne Müller Kartonschilder gegen Kataloge aus. Wochenlang schickten Hulda und Mirjam Varadinis Listen hin und her, Wunschlisten, Werklisten von Hulda, Tabellen mit farbigen Abbildungen und Detailangaben aus dem Kunsthaus. Hulda hatte tagelang den dicken Sammlungskatalog und Magazine nach Kunst von Frauen abgesucht und mit Post-its die Seiten mit den kleinen schwarzweissen Bildchen markiert. Es war wie damals als Kind ein Spielzeugkatalog vor Weihnachten, mit dem Unterschied, dass die Bildli wenig aussagen. Nicht alle Wünsche gingen in Erfüllung. Einige der Werke wurden in den letzten zwei oder drei Jahren vielleicht auf öffentlichen Druck bereits in die Sammlung integriert, ein Teil war für andere Ausstellungen vorgesehen oder sehr fragil wegen der gewählten Materialien. 2019 fand ein internationaler Kurator und nun Museumsdirektor des Moderna Museet in Stockholm im ganzen Kunsthaus 5 Werke von Künstlerinnen, was er hier auf Instagram kommunizierte. Ihr könnt den Post noch finden. Aktuell sind es ein paar mehr geworden, von Anna Waser über Sophie Täuber-Arp, Germaine Richier und Verena Loewensberg bis Sonja Sekula bei den Verstorbenen. Im Keller verblieben also eher unbekannte, fragile und neuere Werke.
Überraschend war, die eingeengte Auswahl der relativ Unbekannten dann real anzuschauen, ihre interessanten Biographien zu erkunden, zu diskutieren und eine Auswahl zu treffen. Hulda dankt den Restaurator:innen, die einiges über die wenigen Sommerwochen möglich machten und dem Sammlungsverantwortlichen, der in der bereits gezeigten Sammlung wichtige Bilder für Hulda abhängte. Die meisten Werke im Depot waren Geschenke und es kam Hulda vor, als seien sie manchmal als Beifang von grösseren Sammlungen ins Museum gekommen, Einzelwerke, etwas zufällig und verloren wirkend. Hulda wird nach und nach die Auswahl hier vorstellen, Kriterien, Bezüge und Hintergründe liefern und erzählen, wie sie das Ganze mit eingeladenen Künstlerinnen in einen grösseren Kontext zu stellen versuchte. #recollect #kunsthauszürich #huldazwingli #kunsthauszurich #mirjamvaradinis artworks by female artists from the collection of Kunsthaus Zurich selected by anonymous feminist collective and Instagram influencer Hulda Zwingli #ladywhistledown taken in Kunsthaus Zürich by @huldazwingli
22
3 years ago
Download
In einem Interview mit dem Direktor @fondationbeyeler , Sam Keller, das am 25. Januar 2020 in DIE ZEIT erschien, antwortete Keller auf die Bemerkung, im Museum seien vor allem „tote, weiße Männer“ zu sehen: „Darf ich direkt sein? Der Ausdruck ist sexistisch und rassistisch. Ich kann so nicht über Künstler sprechen.“ 
In einer Zählung von swissinfo, die 2019 veröffentlicht worden war, lag der Anteil von Künstlerinnen in der Fondation Beyeler 2008 bis 2018 bei 20%. Es tat sich aber etwas, auch wenn die Aussage im Zitat etwas unwirsch wirkte.
Nun gibt es im Park der Fondation Beyeler eine Spinne von Louise Bourgeois und ein Objekt von Rachel Whiteread, Roni Horn hat einen Auftritt und nach Yayoi Kusama wird nun Ruth Asawa gezeigt. Der Wandel ist schon länger spürbar. Weiter so! Huda lobt, die andere Hälfte der Menschheit jubelt, Sam Keller gewann einen Kulturpreis und auch das generische Maskulinum ist nicht mehr die Norm. Die Welt scheint lernfähig, wenn der Druck hoch genug ist. Hulda kann bald in Pension gehen. #huldawirkt #huldagratuliert #huldaforpresident #representationmatters einem Interview mit dem Direktor @fondationbeyeler , Sam Keller, das am 25. Januar 2020 in DIE ZEIT erschien, antwortete Keller auf die Bemerkung, im Museum seien vor allem „tote, weiße Männer“ zu sehen: „Darf ich direkt sein? Der Ausdruck ist sexistisch und rassistisch. Ich kann so nicht über Künstler sprechen.“ 
In einer Zählung von swissinfo, die 2019 veröffentlicht worden war, lag der Anteil von Künstlerinnen in der Fondation Beyeler 2008 bis 2018 bei 20%. Es tat sich aber etwas, wenn die Aussage im Zitat etwas unwirsch wirkte.
Nun gibt es im Park der Fondation Beyeler eine Spinne von Louise Bourgeois und ein Objekt von Rachel Whiteread, Roni Horn hat einen Auftritt und nach Yayoi Kusama wird nun Ruth Asawa gezeigt. Der Wandel ist schon länger spürbar. Weiter so! Huda lobt, die andere Hälfte der Menschheit jubelt, Sam Keller gewann einen Kulturpreis und auch das generische Maskulinum ist nicht mehr die Norm. Die Welt scheint lernfähig, wenn der Druck hoch genug ist. Hulda kann bald in Pension gehen. #huldawirkt #huldagratuliert #huldaforpresident #representationmatters
 #huldawirkt #huldagratuliert #huldaforpresident #representationmatters
 #huldawirkt #huldagratuliert #huldaforpresident 
Fondation Beyeler, Sam Keller, Hulda Zwingli, Gendergap, female artists taken in Fondation Beyeler by @huldazwingli
6
5 hours ago
Download
Hulda schaut fern und kann es nicht glauben. Diesmal geht es nicht um Kunst. Diese ist aber oft Ausdruck gesellschaftlicher und finanzieller Verhältnisse.
Frauen zahlen zwischen 20 und 50% höhere Krankentaggeldversicherungsprämien. Es wird eine Frau vorgestellt, die nach einer Schwangerschaft als Überraschung doppelte Prämien bezahlen muss, dies langfristig. 
Der Umstand wird von Verantwortlichen als risikogerecht begründet oder in Abrede gestellt.
Hulda fragt sich, ob eine Schwangerschaft ohne Zutun eines Mannes in irgend einer Form möglich ist, und auf wen hier das Risiko abgewälzt wird.
2019 lehnten der Bundesrat und 2021 der Nationalrat eine Bereinigung ab. In der EU sei eine Ungleichbehandlung nach Geschlecht nicht zulässig. 
Wir haben kein Verfassungsgericht und keine entsprechenden Gesetze.
«Gilt der Gleichstellungsartikel generell oder nur in Ausnahmefällen?», wurde die Kunstfigur Hulda Zwingli soeben in einem Artikel von @karinlustenberger @coucoumagazin zitiert. Der Satz komme in Huldas Buch zweimal vor, bemängelte ein Leser.
Ausnahmefälle haben krasse gesellschaftliche Auswirkungen. Frauen und Firmen, die Frauen anstellen, sind benachteiligt. Dass die Geburtenrate rückläufig ist, wissen wir alle. Diesmal blieb bei Hulda der Humor aus. p.s. Laut Kassensturz etwas später können Versicherungen Versicherte sogar rausschmeissen und Selbständigerwerbende ablehnen, was wiederum Künstlerinnen betrifft. #huldaforpresident #huldabrille Abbildung: Siebdrucke, Auflage, 30 x 30 cm taken in Schweiz by @huldazwingli
1
12 days ago
Download
«Hulda konnte in der Kunstlandschaft eine Veränderung mit anstossen. Um das gesamte System auszugleichen, braucht es einen unglaublichen Energieaufwand. Hulda hat gemerkt, dass sie immer in die gleiche Kerbe schlagen muss, damit sie gehört wird. Das provoziert natürlich Gegenreaktionen – Stichwort «Manosphere». Oder im kleinen Kreis, wenn Künstler sagen: Ich lasse mir meine Privilegien nicht wegnehmen.»
 
Hulda Zwingli im Gespräch mit Meret Arnold und Deborah Keller in unserer aktuellen Ausgabe. > «Listed Lives», Musée Visionnaire, Zürich, bis 20.12.
 
Foto 1: Hulda Zwingli: ReCollect!, mit Werken von diversen Künstlerinnen, Ausstellungsansicht Kunsthaus Zürich, 2023/24. Foto: Franca Candrian
Foto 2: Hulda Zwingli, Intervention im öffentlichen Raum, 14.6.2020
 
@huldazwingli @museevisionnaire #kunstkritik  #agenda #ausstellungen #kunstbulletin #artlist taken in Musée Visionnaire by @huldazwingli
15
14 days ago
Download
Hulda rannte zum Briefkasten. Tadaaaa, sie ist Covergirl! Danke @kunstbulletin.ch 💜!! #huldaforpresident #nastyhulda #covergirl #kunstfigur #interview taken in Kunstbulletin.ch by @huldazwingli
39
18 days ago
Download
Hulda wurde gefragt, weshalb sie ein Buch mache. 
Sie muss ihre gewinnbringende internationale Karriere planen, andernfalls geht sie algorithmisch unter.
Das Magazin Spiegel berichtet, dass einem spanischen Theater hier verweigert wurde, für ein Theaterstück zum Essay von Virginia Woolf «Ein Zimmer für sich allein» in einem p0litischen Kontext zu werben. Das Unternehmen habe «Anzeigen zu «p0litischen, wahlbezogenen und gesellschaftlichen Themen» verboten». Schlagworte könnten ausgewechselt werden. Parallel dazu wird von einer Zürcher Partei in den offiziellen Abstimmungsunterlagen bemängelt, das grösste Kunstmuseum der Schweiz solle internationale Kunst «gewinnbringend» präsentieren, anstatt  sich «zunehmend in ide0logischen Nebenschauplätzen: Nachhal+igkeit, Diversi+ät, In+egration und «gesellschaftliche Vera+twortung»» zu verlieren. «Sogar ein f€ministisches Kollektiv wurde engagiert, um die Sammlung auf Männer- und Frauenanteile zu überprüfen.» Damit war Hulda Zwingli gemeint, die hier wegen der Algorithmen Vertipper in die Zitate eingebaut hat. Sie wird die Liste der verb0tenen Wörter aus Übersee auswendig lernen und noch akribischer Ausdrücke wie «Frau» oder «Fö+us» vermeiden. Können künstlerische oder gesellschaftliche Botschaften nur noch verklausuliert und im Gewand von Produktwerbung platziert werden? Soll Kunst überhaupt Botschaften transportieren? Hulda plädiert für Flachmalerei oder Deko in Gold zur Pflege der Followerzahlen.
Instinktiv erschuf sich Hulda als mittelalterliche Beauty. Sie wird bald ihre Make-up-Linie präsentieren und ein Parfüm. Das Flakon ist in Kreation und innen hohl. Der Lippenstift enthält bereits Glitter. Die Seiten des Buchs können herausgerissen und als Kosmetiktüchlein verwendet werden. #siebdruck #parfum #makeup #beauty #glitter by @huldazwingli
7
25 days ago
Download
Hulda fühlt sich geehrt, weil sie sich in den offiziellen Abstimmungsunterlagen zur Krediterhöhung des Kunsthauses Zürich im Statement der Volkspartei als Argument («ideologischer Luxus») wiederfindet. Lest selbst:
«Statt sich auf grosse, internationale Kunsthighlights zu konzentrieren, die gewinnbringend präsentiert werden könnten, verliert sich das Kunsthaus zunehmend in ideologischen Nebenschauplätzen: Nachhaltigkeit, Diversität, Integration und «gesellschaftliche Verantwortung».
Sogar ein feministisches Kollektiv wurde engagiert, um die Sammlung auf Männer- und Frauenanteile zu überprüfen. Das Resultat: Ein schwerfälliger Kulturdampfer, der immer teurer wird und immer weniger Menschen wirklich begeistert.
Die Zürcher Steuerzahler haben kein Interesse daran, diesen ideologischen Luxus weiter zu subventionieren. Das Kunsthaus muss endlich wieder Kunst machen statt Politik - und vor allem wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen. Die SVP lehnt diese Vorlage entschieden ab.» 
Hulda ahnte bereits, dass sie die Aufmerksamkeit von Sternliphobikern und Skeptikern auf sich gelenkt hatte, waren doch einige Fotos in der Ausstellung mit Filzschreiber vandalisiert. Dies alles geschah, obwohl die NZZ ganzseitig mit Bild und wohlwollend berichet hatte. 
Hulda fragt sich, ob die von ihr ausgegrabenen Highlights von auch internationalen Künstlerinnen aus der Sammlung nicht zeigenswert waren. Sollten sie lieber im Keller verrotten? Wann hat sich Kunst je in einem gesellschaftsfreien Vakuum abgespielt? Ist Kultur nur gut, wenn sie international, meist männlich ist, keine Fragen aufwirft und «gewinnbringend»? Hulda kann beruhigen: Ihre Ausstellung dürfte eine der kostengünstigsten der Geschichte des Hauses gewesen sein. Das Honorar war bescheiden. Zudem pilgerten viele Steuerzahler:innen wegen der lokalen Verankerung in Zürich in Huldas Ausstellung. Ruft Euch in Erinnerung, dass Ankäufe von Giacometti zu seiner Zeit in Zürich einen politischen Wirbel verursacht hatten, weil davon ausgegangen wurde, dass seine Kunst den Kriterien nicht genügt. Die Geschichte lehrt uns eines Besseren. Buy low, sell high! Dies könnte auch mit Kunst von Frauen* oder gar von Feministinnen passieren. taken in Zürich, Switzerland by @huldazwingli
8
a month ago
Download
Die Ikonen in den Köpfen und in den Sammlungen der Kunstmuseen bewegen Hulda. In Zürich im Kunsthaus sind wunderbare Beispiele in der aktuellen Ausstellung im Geschlechterverhältnis von ca. 52 : 14 zu bestaunen. Das Verhältnis ist einseitig, obwohl ein paar wichtige Künstlerinnen vertreten sind und teilweise aus langem Tiefschlaf aus dem Depot befreit wurden, wie z.B. Marlon Moss (Abbildung). Wie sollen wir mit dem ewigen Wiederkäuen und Aufarbeiten von Sammlungen umgehen, numerisch und finanziell? Die Leute hängen emotional an „ihren“ Werken. Es wird noch 1000 Jahre dauern, weil die uns prägende Kunstgeschichte oder der Kanon, also das System dahinter träge sind. Die Aufarbeitung politischer Enteignung wird an die Hand genommen. Um Lücken zu füllen, ist aber kein Geld da. Eine Geschichte zu haben, scheint Hulda ein wichtiges Fundament zu sein, auch für die andere Hälfte der Menschheit.
Wird ab jetzt alles besser? Hulda hofft, hat doch die neue Sammlungskuratorin Maja Wismer in Basel ein paar bahnbrechende Ausstellungen kuratiert. 
Anschliessend musste Hulda erneut zählen: Im nahe gelegenen Parkhaus Hohe Promenade, wo Huldas Begleitung parkte, das der Stadt Zürich gehört und von der Liegenschaftenverwaltung bewirtschaftet wird, gibt es im ersten Stock grossformatige Plakate von Kunstwerken und Zitaten von Künstlern (nicht gegendert) aus dem Kunsthaus zu bestaunen. Hulda zählte die ganze Etage durch. Das Geschlechterverhältnis beträgt 35 : 4. Es liegt dort definitiv nicht an der Kunstgeschichte, sind doch mehrere lebendige oder kürzlich verstorbene männliche Kunststars dabei, und Pipilotti Rist muss wieder einmal die Stellung halten. Danke! Werden Kulturleitbilder und Gleichstellungspapiere grundsätzlich für die Mülltonne produziert? #stadtzürich #representationmatters #kunsthauszürich #huldaforpresident #knabenschiessen Die Ikonen in den Köpfen und in den Sammlungen der Kunstmuseen bewegen Hulda. In Zürich sind wunderbare Beispiele in der aktuellen Ausstellung im Geschlechterverhältnis von ca. 52 : 14 zu bestaunen. Das Verhältnis ist einseitig, obwohl ein paar wichtige Künstlerinnen vertreten sind und teilweise aus langem Tiefschlaf aus dem Depot befreit wurden, wie z.B. Marlon Moss (Abbildung). Wie sollen wir mit dem ewigen Wiederkäuen und Aufarbeiten von Sammlungen umgehen, numerisch und finanziell? Die Leute hängen emotional an „ihren“ Werken. Es wird noch 1000 Jahre dauern, weil die uns prägende Kunstgeschichte oder der Kanon, also das System dahinter träge sind.  Die Aufarbeitung kriegerischen Unrechts wird an die Hand genommen. Um Lücken zu füllen, ist aber kein Geld da. Eine Geschichte zu haben, scheint Hulda ein wichtiges Fundament zu sein, auch für die andere Hälfte der Menschheit.
Wird ab jetzt alles besser? Hulda hofft, hat doch die neue Sammlungskuratorin Maja Wismer in Basel ein paar bahnbrechende Ausstellungen kuratiert. 
Anschliessend musste Hulda erneut zählen: Im nahe gelegenen Parkhaus Hohe Promenade, wo Huldas Begleitung parkte, das der Stadt Zürich gehört und von der Liegenschaftenverwaltung bewirtschaftet wird, gibt es im ersten Stock grossformatige Plakate von Kunstwerken und Zitaten von Künstlern (nicht gegendert) aus dem Kunsthaus zu bestaunen. Hulda zählte die ganze Etage durch. Das Geschlechterverhältnis liegt bei 35 : 4. Es liegt dort definitiv nicht an der Kunstgeschichte, sind doch mehrere lebendige oder kürzlich verstorbene männliche Kunststars dabei, und Pipilotti Rist muss wieder einmal die Stellung halten. Danke! Werden Kulturleitbilder und Gleichstellungspapiere grundsätzlich für die Mülltonne produziert? #stadtzürich #kunsthauszürich #huldafororesident #knabenschiessen #nastyhulda #art #artinpublic #feministkilljoy #feministart #nervensäge #huldazwingli #representationmatters #icon #articon #iconicart #arthistory #zürich #raphaelgolta #corinnemauch #kunsthauszurich #kunsthauszürich taken in Kunsthaus Zürich by @huldazwingli
12
a month ago
Download
Ihr fragt Euch sicher, wie Huldas Sommer war:
Sie wartet immer noch auf ein Honorar für ein Kunstwerk im öffentlichen Raum, weil im Nachhinein eine Bestätigung verlangt wird, dass Hulda SVA-Beiträge einzahlt (Altersvorsorge) und als selbständig registriert ist. Ist ja sehr fürsorglich, aber wie soll dies anonym geschehen? Hulda lebt doch von Luft und Liebe.
Hulda ist erstaunt, dass viele Museumsshops sich nicht getrauen Huldas Buch zu verkaufen. Zählen scheint gefährlich. Bitte fragt überall nach dem Buch Hulda Zwingli! Es scheint brisant zu sein. Welches Buch ist das schon?
Hulda wird Covergirl! Sie verrät noch nicht in welchem Magazin. Sie glaubt es erst, wenn sie es in der Hand hält.
Zusätzlich gab sie ein Interwiew und wurde für die Vorbereitung einer Tagung zu sozialen Medien eines Thinktanks angefragt. Auch die dachten zuerst, Hulda lebe von Luft und Liebe. Liegt ja bei einer fiktiven Figur in Zeiten von Bots und KI auf der Hand…
Zudem machte Hulda Kassensturz und stellte fest, dass die Finanzierung des Buchs fast geglückt ist, juheee! Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Im Liegestuhl verfolgte Hulda ihre zunehmende Wirkung und freut sich, dass sich Verantwortliche von früher völlig männerdominierten Institutionen aktuell auf Podien zur Vertretung von Künstlerinnen in Institutionen austauschen.
Hulda wirkt! Auch auf ihrem Trip nach Berlin war offensichtlich, dass in den meisten Institutionen Gegensteuer zu den einseitigen Geschlechterverhältnissen gegeben wird, was angesichts der Politik rundherum extrem wichtig ist. #representationmatters 
Und noch eine freudige Botschaft: Die Buchstaben MUT kleben immer noch auf der historischen Inschrift VATERLAND NUR DIR! in der Zürcher Seeanlage und ergeben MUTTERLAND NUR DIR! «Alle 3 Buchstaben haben dem Sommer getrotzt!» schrieb die Fotografin. #huldazwingli #wemgehörtderöffentlicheraum #huldaforpresident Ihr fragt Euch sicher, wie Huldas Sommer war:
Sie wartet immer noch auf ein Honorar für ein Kunstwerk im öffentlichen Raum, weil im Nachhinein eine Bestätigung verlangt wird, dass Hulda SVA-Beiträge einzahlt (Altersvorsorge) und als selbständig registriert ist. Wie soll dies anonym geschehen? Hulda lebt doch von Luft und Liebe.
Hulda ist erstaunt, dass viele Museumsshops sich nicht getrauen Huldas Buch zu verkaufen. Zählen scheint gefährlich. Bitte fragt überall nach dem Buch Hulda Zwingli! Es scheint brisant zu sein. Welches Buch ist das schon?
Hulda wird Covergirl! Sie verrät noch nicht in welchem Magazin. Sie glaubt es erst, wenn sie es in der Hand hält.
Zusätzlich gab sie ein Interwiew und wurde für die Vorbereitung einer Tagung zu sozialen Medien eines Thinktanks angefragt. Auch die dachten zuerst, Hulda lebe von Luft und Liebe. Liegt ja bei einer fiktiven Figur auf der Hand…
Zudem machte Hulda Kassensturz und stellte fest, dass die Finanzierung des Buchs fast geglückt ist, juheee! Herzlichen Dank allen Beteiligten!
Im Liegestuhl verfolgte Hulda ihre zunehmende Wirkung und freut sich, dass sich Verantwortliche von früher völlig männerdominierten Institutionen aktuell auf Podien zur Vertretung von Künstlerinnen in Institutionen austauschen. Hulda wirkt! 
Auch auf ihrem Trip nach Berlin war offensichtlich, dass in den meisten Institutionen Gegensteuer zu den einseitigen Geschlechterverhältnissen gegeben wird, was angesichts der Politik rundherum extrem wichtig ist. #representationmatters 
Und noch eine freudige Botschaft: Die Buchstaben MUT kleben immer noch auf der historischen Inschrift VATERLAND NUR DIR! in der Zürcher Seeanlage und ergeben MUTTERLAND NUR DIR! «Alle 3 Buchstaben haben dem Sommer getrotzt!» schrieb die Fotografin. 
Auf zu neuen Taten! #huldazwingli #feministart #womensart #publicatt #wemgehörtderöffentlicheraum #huldaforpresident taken in Arboretum Zürich by @huldazwingli
5
a month ago
Download
Sechs weitere Stimmen zu «Hulda Zwingli. Kunst, Macht & Ohnmacht». Der letzte Kommentar ist übrigens vom Theaterkritiker und Schriftsteller Andreas Wilink.

Wir freuen uns über die unterschiedlichen Perspektiven auf das Buch!
Danke an alle, die ihre Eindrücke mit uns teilen. Das Buch kann über die Verlagshomepage bestellt werden und ist auch im Buchhandel erhältlich.

#HuldaZwingli #KunstMachtOhnmacht #Kunstbuch #Kunstkritik #ZeitgenössischeKunst #FeministischeKunst #SchweizerKunst #IndependentPublishing #editionclandestin by @huldazwingli
3
2 months ago
Download

Download All

Save the photos and videos currently loaded on this page.

0Photos
0Videos
Ready to download 0 / 0

Keep this tab open until your download is ready.

back to up