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📖 Lesung von Robin Dorn und Carla Gräschke

Einige Eindrücke der Lesung sowie des Ausstellungsraums nach der Performance im Rahmen von >>warum können sachen nie aufhören 2026<<

von Robin Dorn & Carla Gräschke

Vielen Dank an alle, die dabei waren!

>>warum können sachen nie aufhören 2026<<
Justus Köbsch, John Rautenberg, Paul Kleinfeld
@justus.koebsch​ @ivy_tendrils​ @paul_1234567

Plakat: Paul Kleinfeld @paul_k1234567
Gestaltung & Dokumentation: Hannes Schlötelburg @schluessel.schluessel
kuratiert von Sven Christian Schuch @svenschuch​

ENGLISH VERSION:

📖 Reading by Robin Dorn and Carla Gräschke

Some impressions of the reading and the exhibition space after the performance as part of >>warum können sachen nie aufhören 2026<<

Many thanks to everyone who attended!

>>warum können sachen nie aufhören 2026<<
Justus Köbsch, John Rautenberg, Paul Kleinfeld
@justus.koebsch​ @ivy_tendrils​ @paul_1234567

Poster: Paul Kleinfeld @paul_k1234567
Design & Documentation: Hannes Schlötelburg @schluessel.schluessel
Curated by Sven Christian Schuch @svenschuch​ Ein Mann auf einer Bühne mit einem Mikrofon hält eine Präsentation vor Publikum. by @klasse_fort
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15 days ago
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Fidelia Schäftlein
@fidelia.schaeftlein

Klasse FORT/FK Bildhauerei
Betreut von
Prof.in Alberta Niemann (Bildhauerei Klasse)
& Prof. Dr. Norbert M. Schmitz 
@klasse_fort

In ihrer MFA-Abschlussarbeit präsentiert die Künstlerin Fidelia Schäftlein eine Installation im Aufzug mit dem Titel „Don’t tell it anyone, tell it everyone“, die sich mit dem Thema Gerücht auseinandersetzt. Der Aufzug erscheint dabei als prozessualer Raum zwischen Intimität und Öffentlichkeit, als Ort zufälliger Begegnungen, flüchtiger Gespräche und mitgehörter Fragmente.

Im Zentrum der Installation stehen zahlreiche pinke Seifenblasendosen auf einem Sockel. Aussagen wie „Do not trust the sweet smell“ formulieren zugleich Verlockung und Warnung. Die Besucher sind eingeladen, die Seifenblasen zu öffnen und zu benutzen. Mit jeder Handlung verbreiten sich jedoch nicht nur schillernde Blasen, sondern auch Gerüche, die sich mischen und die erwartete Süße kippen lassen.

Wie Gerüche entfalten sich auch Gerüchte: Sie sind flüchtig und zugleich raumgreifend. Sie verbreiten sich, verändern die Wahrnehmung und entziehen sich eindeutiger Kontrolle. Die Arbeit untersucht soziale Prozesse, die erst durch Beteiligung entstehen, und reflektiert die Konsequenzen scheinbar harmloser Handlungen.

Entstanden ist eine Installation, die zwischen verspielter Ästhetik, sozialer Interaktion und unterschwelliger Irritation Widersprüche zwischen Verführung und Warnung, Öffentlichkeit und Intimität sowie Handlung und Verantwortung sichtbar macht. by @klasse_fort
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2 months ago
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On this Thursday, 30.04. @flakahaliti_ will be at @muthesiuskunsthochschulekiel for the artist talk „Every window thinks of itself as being an opening“ 

We warmly invite you to join! 16 pm at Glasfoyer! taken in Muthesius Kunsthochschule by @klasse_fort
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3 months ago
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Florian Huber

Bildhauereiklasse und Medienklasse
Betreut von Prof.in Alberta Niemann, Jenny Kropp (Bildhauereiklasse) und Prof. Andreas Greiner (Medienkunst)

@florianhuberart
@klasse_fort
@medienklasse_kiel

Fotos: @schluessel.schluessel

In seinem MFA-Abschlussprojekt, der szenischen Installation better late than never, setzt sich der Künstler Florian Huber mit einer von permanentem Krisenmodus geprägten Gegenwart auseinander. Bedrohungen der Demokratie, die Klimakrise, Kriege und gesellschaftliche Spannungen prägen den öffentlichen Diskurs und beeinflussen Vorstellungen von Sicherheit, Gemeinschaft und Überleben.

Im Zentrum der Arbeit steht eine Gartenlaube, die in einem weißen, scheinbar neutralen Raum aufgebaut ist. Die kleine Holzhütte fungiert als verdichteter Innenraum, in dem sich Objekte, Spuren und Ablagen ansammeln, die auf Verbergen, Aufbewahren und Vorbereiten verweisen. In einer Art Assemblage werden Dinge zusammengetragen, die als potenziell nützlich erscheinen, und es werden Fragen danach aufgeworfen, was ein Mensch zum Leben und Überleben braucht.

Ein Bezugspunkt ist die sogenannte Prepper-Szene mit ihren Vorstellungen von Bedrohung und Sicherheit. Die Arbeit interessiert sich dabei weniger für konkrete Antworten als für die Bilder und Ordnungen, die sich in solchen Vorbereitungen zeigen.

Die Gartenlaube erscheint als kulturell codierter Raum zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, zwischen Idyll und Abschottung. Sie ist ein Ort, an dem Ordnung hergestellt und Weltbilder abgelegt werden können. Durch diese Verschiebung wird das Vertraute fragil: Was zunächst harmlos wirkt, kann ideologische Bedeutungen tragen.

Die Arbeit formuliert keine eindeutige Botschaft, sondern schafft eine Situation, in der die Betrachtenden mit ihren eigenen Deutungen konfrontiert sind. Was erscheint harmlos – und warum? Wo beginnt Ideologie im Alltäglichen? Und wann kippt vermeintliche Normalität in Ausschluss? by @klasse_fort
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3 months ago
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Jo Anneke Mückel

 Interdisziplinäre künstlerische Praxis und Bildhauerei
 Betreut von Prof.in Almut Linde (Interdisziplinäre künstlerische Praxis) sowie Prof.in Alberta Niemann & Jenny Kropp (Bildhauereiklasse)

@joannekemueckel
@interdisziplinaere.praxis @klasse_fort

Fotos: @schluessel.schluessel @byclaraengel
Ausstellungsort: @bunker.club.kiel 
Stempel @rcatteuw 
Im Rahmen ihres MFA-Abschlusses präsentiert die Künstlerin Jo Anneke Mückel eine Werkgruppe, in der vertraute Alltagsgegenstände in potenzielle Waffen umgewandelt werden. Ausgangspunkt sind Objekte wie Lippenstift, Mascara, Personalausweis und Kamm, die aus poliertem Edelstahl in originaler Größe gefertigt sind. Durch minimale, aber entscheidende Veränderungen – wie zugespitzte Kanten, verlängerte Zähne oder stachelartige Elemente – verlieren sie ihre ursprüngliche Funktion und werden zu Instrumenten der Verteidigung.

Die Arbeiten operieren an der Schwelle zwischen Vertrautheit und Bedrohung. Ihre reduzierte Formensprache und ihr hoher Wiedererkennungswert lassen die Objekte zunächst alltäglich erscheinen, während ihre Materialität und Bearbeitung die potenzielle Gewalt freilegen. Der Einsatz von massivem Edelstahl verleiht den Objekten nicht nur physische Schwere und Stabilität, sondern verweist auch auf industrielle Kontexte, in denen ähnliche Materialien mit Waffenproduktion assoziiert sind.

In beleuchteten Vitrinen ausgestellt, erscheinen die Objekte wie Schmuckstücke und entziehen sich zugleich einer eindeutigen Zuordnung. Diese Inszenierung verstärkt die Ambivalenz zwischen ästhetischer Anziehung und latenter Gefahr. Die Arbeit verschiebt damit die Bedeutung des Alltäglichen und zeigt, wie sich Formen des Selbstschutzes in vertraute Gegenstände einschreiben. by @klasse_fort
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3 months ago
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Florian Huber
@florianhuberart

Bildhauereiklasse & Medienklasse 
Betreut von Prof.in Alberta Niemann & Jenny Kropp (Bildhauereiklasse) & Prof. Andreas Greiner (Medienkunst)
@klasse_fort @medienklasse_kiel

Die künstlerische Praxis des Künstlers Florian Huber bewegt sich zwischen Skulptur, Installation, Intervention und konzeptueller Materialforschung. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen, urbanen Phänomenen und der Ambivalenz moderner Lebenswelten.
Huber arbeitet häufig mit gefundenen, alltäglichen oder „aufgeladenen“ Materialien, die bereits eine eigene Geschichte in sich tragen. Seine Werke entstehen aus einem Spannungsverhältnis zwischen konkretem Ort, gesellschaftlichem Kontext und einer ironischen, mitunter absurden Umdeutung dessen, was oft als selbstverständlich hingenommen wird.
Sein künstlerischer Ansatz ist geprägt von einem Interesse an Überbleibseln und an Dingen, die im Alltag meist unbeachtet bleiben. Huber versteht seine Arbeiten nicht als abgeschlossene Antworten, sondern als Angebote zur Irritation, Reflexion und zum Gespräch.
Seine Werke lenken den Blick um, verschieben Wahrnehmungen oder lassen ihn für einen Moment innehalten – in einer Welt, die sich immer schneller dreht.

01. Anschlagarten_FotoNikolasTesch

02. Balcony Story, 2014, 110x140x50 cm, mixedmedia, Foto Helge Mundt

03. Knüppel in den Sack, 2025, Handbremssack, BMW E36, Foto Helge Mundt

04. HousingFirst_2025, Foto Max Holzer

05. Ruhender Fortschritt, Foto Max Holzer by @klasse_fort
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4 months ago
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Jo Anneke Mückel 
@joannekemueckel

Interdisziplinäre künstlerische Praxis und Bildhauerei 
Betreut von Prof.in Almut Linde (Interdisziplinäre künstlerische Praxis) und Prof.in Alberta Niemann & Jenny Kropp (Bildhauereiklasse)
@interdisziplinaere.praxis @klasse_fort

Jo Anneke Mückel wurde 2000 in Hamburg geboren, sie lebt und arbeitet heute in Kiel und Hamburg. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie vorwiegend mit Materialien wie Edelstahl, Stahl, Aluminium, Acrylglas, Beton und Kunststoff. Thematische Schwerpunkte ihrer Arbeiten sind Alltagsgegenstände, gesellschaftliche Missstände sowie Fragen der Wehrhaftigkeit. Ein zentrales Konzept ihrer Arbeit ist die Verfremdung vertrauter Objekte durch Vergrößerung oder Verzerrung. Dadurch erhalten diese bekannten Gegenstände neue Bedeutungen, Funktionen und Formen der Aufmerksamkeit. In diesem Prozess lösen Alltagsgegenstände eine körperliche Wahrnehmungsebene aus, die sich von der gewohnten Erfahrung unterscheidet.

01. Federbälle, 2023, Federn, Aluminium, 10x6x6 cm, Clara Engel

02. Bügeleisen, 2022, Eisen, Modeliermasse, Farbe, 35x12x10 cm, Ole Goldt

03. Vogelhäuser, 2025, Aluminium, 34x14x18 cm, Jo Anneke Mückel

04. Sicherheitsnadel, 2023, Edelstahl, 204x42x9 cm, Nai Wei Tian

05. Nähnadel, 2023, Edelstahl, 193x4x4 cm , Jo Anneke Mückel by @klasse_fort
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4 months ago
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Zum Programm der rückwärts laufenden Zeit der Klasse FORT @klasse_fort unter der Federführung von Alex Wissen @wissel.alex gehörte auch ein DJ-Set von SACUL JD (lieK).

Die Bilder geben einen Eindruck des euphorischen Tanzes zu melancholischer Musik. 

Fotos: Shannon Sinclair @shannonxsinclair taken in Künstlerverein Malkasten by @klasse_fort
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5 months ago
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Im „Multiversum“ des Malkastens lief die Zeit rückwärts und vorwärts zugleich. Alex Wissel @wissel.alex erarbeitete mit der Klasse FORT @klasse_fort ein Konzept, das dionysisches Denken 12 Stunden lang performativ umsetzte. 
Anbei findet Ihr Fotos des Eröffnungstanzes „Kehren“. 

📷 Shannon Sinclair @shannonxsinclair taken in Künstlerverein Malkasten by @klasse_fort
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5 months ago
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Zur 📔🥳 Katalog-Release-Party 🥳📔 lädt die Klasse FORT für Mittwoch, 4. Februar, in ihre Räume ein. Entstanden ist der Katalog "Monstrumz" im Rahmen des Seminars „How to be political. Die (Un)Möglichkeiten politischer Kunst“, das die Künstlerin Emma Adler geführt hat. 

Die Publikation "Monstrumz" dokumentiert die daraus entstandene Ausstellung: Zwei Tage lang hatten Studierende der Freien Kunst aus der Bildhauerei-, Grafik-, Medien- und Malereiklasse im Mai 2025 ein speziell für das Kunstquartier Bethanien in Berlin entwickeltes Raumkonzept realisiert - eine performative Installation als kollektive Arbeit sowie 24 individuelle künstlerische Positionen. 

👉 Die Release-Party beginnt am Mittwoch, 4. Februar, um 18 Uhr in der Bildhauereiklasse, Knooper Weg 75 in Kiel - die Räume sind über den Hinterhof zu erreichen.

@klasse_fort​ @medienklasse_kiel​ @die_grafikklasse​ @malereimuthesius​ @adleremma​ @fort_collective​ @its_alena__vck @lilpurplee Eine geometrische, abstrahierte Komposition aus schwarzen und grauen Formen. taken in Muthesius Kunsthochschule by @klasse_fort
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6 months ago
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MONSTRUMZ 
effizient. präzise. transzendent

eine Ausstellung der @klasse_fort, zusammen mit weiteren Studierenden der freien Kunst der @muthesiuskunsthochschulekiel, organisiert von @adleremma 

31.05 5pm
01.06 11am - 3pm

Studio I 
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Die Bürokratie ist eine der diskretesten und zugleich wirkmächtigsten Erfindungen der Moderne. Sie verspricht Ordnung, Neutralität, Effizienz. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine der folgenreichsten Dynamiken politischer Macht. Was Hannah Arendt im Fall Eichmann als „Banalität des Bösen“ bezeichnete, verweist auf eine Gewalt, die nicht eruptiv auftritt, sondern aus pflichtbewusstem Gehorsam und Gedankenlosigkeit erwächst. Wie religiöse Institutionen operiert auch Bürokratie durch Rituale – sie strukturieren und stabilisieren Macht durch ständige Wiederholung und symbolische Formen.
MONSTRUMZ beleuchtet die Ambivalenz zwischen Verwaltung und Offenbarung, zwischen Regel und Ritus, zwischen Macht und Inszenierung. Im Zentrum steht der Rhythmus des Alltäglichen – das leise Dröhnen des Apparats, das Repetitive, das müde Lächeln. Bürokratische Gesten, ein Immergleiches, das kippt – irgendwo zwischen Amtsstube und Oval Office, zwischen Routine und symbolischer Allmacht. So entsteht ein Raum, der zum System wird. Und das System beginnt zu flimmern. Die zweitägige Intervention umfasst ein von Studierenden der Freien Kunst der Muthesius Kunsthochschule speziell für den Ausstellungsort gemeinsam entwickeltes Raumkonzept, eine performative Installation als kollektive Arbeit sowie 24 individuelle künstlerische Positionen. 

mit: 
@marie_borger @putin.schnitzl @maks.holzer @niki.tsch @ducksindeepsea @linn_marlene.st @sumin_shin37 @florianhuberart @tangurex @l.a.liebchen @roxanaolympia @s.onja_chr @s.fidelia.s @catemartin__ @nora_tw @derhalbemensch @rubenerjoe @manman.huangg @vorsichtscherben @lilli.kgp @kaddy_krueger @caroaroroo 

design: 
Alena Vocka @alenavocka 
Mia Wentz @lilpurplee 

animation: 
Nikolas Tesch @niki.tsch taken in Kunstraum Kreuzberg/Bethanien by @klasse_fort
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a year ago
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MONSTRUMZ 
effizient. präzise. transzendent

eine Ausstellung der @klasse_fort zusammen mit weiteren Studierenden der freien Kunst der @muthesiuskunsthochschulekiel organisiert von @adleremma 

31.05 5pm
01.06 11am - 3pm

Studio I 
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Die Bürokratie ist eine der diskretesten und zugleich wirkmächtigsten Erfindungen der Moderne. Sie verspricht Ordnung, Neutralität, Effizienz. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine der folgenreichsten Dynamiken politischer Macht. Was Hannah Arendt im Fall Eichmann als „Banalität des Bösen“ bezeichnete, verweist auf eine Gewalt, die nicht eruptiv auftritt, sondern aus pflichtbewusstem Gehorsam und Gedankenlosigkeit erwächst. Wie religiöse Institutionen operiert auch Bürokratie durch Rituale – sie strukturieren und stabilisieren Macht durch ständige Wiederholung und symbolische Formen.
MONSTRUMZ beleuchtet die Ambivalenz zwischen Verwaltung und Offenbarung, zwischen Regel und Ritus, zwischen Macht und Inszenierung. Im Zentrum steht der Rhythmus des Alltäglichen – das leise Dröhnen des Apparats, das Repetitive, das müde Lächeln. Bürokratische Gesten, ein Immergleiches, das kippt – irgendwo zwischen Amtsstube und Oval Office, zwischen Routine und symbolischer Allmacht. So entsteht ein Raum, der zum System wird. Und das System beginnt zu flimmern. Die zweitägige Intervention umfasst ein von Studierenden der Freien Kunst der Muthesius Kunsthochschule speziell für den Ausstellungsort gemeinsam entwickeltes Raumkonzept, eine performative Installation als kollektive Arbeit sowie 24 individuelle künstlerische Positionen. taken in Kunstraum Kreuzberg/Bethanien by @klasse_fort
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a year ago
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