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MASTER OF FINE ARTS || GRADUATES
@muthesiuskunsthochschulekiel || mfa26 Koordination Shi Shi @shishi_hey with design by @notalent_studio
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Master of Fine Arts 2026 – Ausstellungen der Absolvent*innen 12.02.–28.04.2026Künstler*innen:André Strobel, Jo Anneke Mückel, Dorothee Wenzel, Fidelia Schäftlein, Florian Huber, Laleh Khabbazy, Lea Hirsch, Malin Müller, Melina Sieverling, Merle Lindt, Natschi, Rashid Asadipour, Rosan Catteuw, Saleh Shaweesh, Saskia Ludwichowski, Tian Wu, Yigyeom SuhLehrende des Fachbereichs:Prof. Andreas Greiner (Medienkunst)Prof.in Almut Linde (Interdisziplinäre künstlerische Praxis)Prof. Axel Loytved (Basisklasse)Prof. Ellen Gronemeyer (Malereiklasse)Prof.in Isa Melsheimer (Keramikklasse)Prof. Piotr Nathan (Freie Zeichnung und Druckgrafik)Übergangsdozentin Barbara Lüdde (Freie Zeichnung und Druckgrafik)Prof. Annika Larsson (Film / Time-Based Media)Prof.in Alberta Niemann & Jenny Kropp (Bildhauereiklasse)Koordination: Shi ShiGestaltung: @notalent_studio #AndréStrobel @joannekemueckel @dorotheeeleonore_ @fidelia.schaeftlein @florianhuberartstudent @l.a.l.e__h @leahrsch @malin_mue @melinajulie.art #MerleLindt #Natsch @rashidasadipour @rcatteuw @saleh_shaweesh @suskirr @wufriday @yigyeomsuh @muthesiuskunsthochschulekiel @florianhuberart by @mfa_muthesius
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5 months ago
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Öffentliches Programm12.02.2026, 18 Uhr:Dorothee Wenzel - Flämische Straße 6-10Fidelia Schäftlein - Muthesius Fahrstuhl07.-11.03.2026: 16-18 Uhr:Rosan Catteuw - Frichtebunker Kreuzberg, Berlin11.03.2026:15-18 Uhr: André Strobel - Flamische Straße 6-1019 Uhr: Natschi - Muthesius Innenhof13-17 Uhr: Tian Wu - Anscharpark KesselhausAusstellungsdauer: 11.-13.03.2026,: HeiligendammerStr. 15, Kiel12.03.2026 12 – 15 Uhr: Saleh Shaweesh – Black Box, Muthesius Kunsthochschule ab 18 Uhr: Florian Huber – Bildhauerei Klasse Muthesius Kunsthochschuleab 18 Uhr: Laleh Khabbazy, Lea Hirsch, Saskia Ludwichowski, Yigyeom Suh - Alte Mu Ausstellungsdauer: 13.-22.03.2026, Fr.-So. 13-18 Uhr13.03.2026:18 Uhr Malin Müller & Melina Sieverling - Projektraum13, Holstenstraße 13, KielAusstellungsdauer: 13.-19.03.2026, 15-18 Uhr21-24 Uhr :Jo Anneke Mückel - Bunker Club, Waisenhofstr. 6, Kiel#André Strobel @joannekemueckel @dorotheeeleonore_ @fidelia.schaeftlein @florianhuberartstudent @l.a.l.e__h @leahrsch @malin_mue @melinajulie.art #MerleLindt #Natsch @rashidasadipour @rcatteuw @saleh_shaweesh @suskirr @wufriday @yigyeomsuh @muthesiuskunsthochschulekiel @florianhuberart by @mfa_muthesius
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5 months ago
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Der Master of Fine Arts (MFA) ist die offizielle akademische Bezeichnung, die Absolvent*innen des Fachbereichs Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule erhalten. Die Abkürzung „MFA” steht für Jahre des Studiums, der künstlerischen Auseinandersetzung und der praktischen Erfahrung.Dieser Abschluss markiert das Ende eines Abschnitts und zugleich den Beginn eines neuen Lebenskapitels.Jedes Jahr treten Absolvent*innen aus unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen mit großer Leidenschaft in diese neue Phase ein. Mit ihren Arbeiten greifen sie in verschiedene Räume ein und aktivieren sie: öffentliche Orte, bestehende Kunstraume, temporar leerstehende Gebäude oder sogar historische Orte, die ursprünglich keinen direkten Bezug zur Kunst hatten.Mit ihren künstlerischen Praktiken eröffnen sie in diesen Räumen neue Möglichkeiten und zeichnen den Übergang in eine kommende Phase.In dem Moment, in dem sie der Zukunft und der Realität begegnen, die vor ihnen liegen, mischen sich oft Begeisterung, Zweifel und Erwartungen. Die MFA-Ausstellung bietet in dieser Situation einen Ort des Innehaltens: eine Plattform, die diesen Ubergang sichtbar macht, eine Zwischenbilanz ermöglicht und diesen kostbaren, flüchtigen Moment bewahrt und dokumentiert.#André Strobel @joannekemueckel @dorotheeeleonore_ @fidelia.schaeftlein @florianhuberartstudent @l.a.l.e__h @leahrsch @malin_mue @melinajulie.art #MerleLindt #Natsch @rashidasadipour @rcatteuw @saleh_shaweesh @suskirr @wufriday @yigyeomsuh @muthesiuskunsthochschulekiel by @mfa_muthesius
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5 months ago
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Fidelia Schäftlein@fidelia.schaeftleinKlasse FORT/FK BildhauereiBetreut vonProf.in Alberta Niemann (Bildhauerei Klasse)& Prof. Dr. Norbert M. Schmitz @klasse_fortIn ihrer MFA-Abschlussarbeit präsentiert die Künstlerin Fidelia Schäftlein eine Installation im Aufzug mit dem Titel „Don’t tell it anyone, tell it everyone“, die sich mit dem Thema Gerücht auseinandersetzt. Der Aufzug erscheint dabei als prozessualer Raum zwischen Intimität und Öffentlichkeit, als Ort zufälliger Begegnungen, flüchtiger Gespräche und mitgehörter Fragmente.Im Zentrum der Installation stehen zahlreiche pinke Seifenblasendosen auf einem Sockel. Aussagen wie „Do not trust the sweet smell“ formulieren zugleich Verlockung und Warnung. Die Besucher sind eingeladen, die Seifenblasen zu öffnen und zu benutzen. Mit jeder Handlung verbreiten sich jedoch nicht nur schillernde Blasen, sondern auch Gerüche, die sich mischen und die erwartete Süße kippen lassen.Wie Gerüche entfalten sich auch Gerüchte: Sie sind flüchtig und zugleich raumgreifend. Sie verbreiten sich, verändern die Wahrnehmung und entziehen sich eindeutiger Kontrolle. Die Arbeit untersucht soziale Prozesse, die erst durch Beteiligung entstehen, und reflektiert die Konsequenzen scheinbar harmloser Handlungen.Entstanden ist eine Installation, die zwischen verspielter Ästhetik, sozialer Interaktion und unterschwelliger Irritation Widersprüche zwischen Verführung und Warnung, Öffentlichkeit und Intimität sowie Handlung und Verantwortung sichtbar macht. by @mfa_muthesius
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2 months ago
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Dorothee Eleonore Wenzel@dorothee.wenzelInterdisziplinäre künstlerische PraxisBetreut von Prof.in Dr. Almut Linde @interdisziplinaere.praxisFotos: @schluessel.schluesseIn ihrer MFA-Abschlussarbeit untersucht die Künstlerin Dorothee Eleonore Wenzel historische und zeitgenössische Darstellungen von Amazonen sowie deren Rolle innerhalb patriarchaler Bildtraditionen. In mythologischen Erzählungen werden Amazonen häufig zugleich erotisiert und als starke, kämpferische Frauen inszeniert. Viele dieser Darstellungen dienen jedoch auch dazu, die Unterlegenheit von Frauen sichtbar zu machen.Diesen historischen Bildern stellt Wenzel gegenwärtige Amazonen gegenüber. Soldatinnen der Bundeswehr beispielsweise, die erst seit 2001 uneingeschränkt militärisch ausgebildet werden dürfen. Elemente wie Uniform, Reitervolk und militärische Symbolik überführt sie in eine installative, videobasierte Arbeit zwischen Mythos und Gegenwart.Für diese Arbeit transformierte sie eine Marineuniform in eine Amazonenuniform, die sie in einer winterlichen Küstenlandschaft trug. Das entstandene Video wird einer Wasserprojektion auf einem Pferdekörper gegenübergestellt, wodurch sich Realität, Projektion und historische Bildwelten überlagern.Ergänzt wird die Installation durch eine Bundeswehr-Handtasche für Frauen, die mit gestickten Objekten Vorstellungen männlicher Soldaten darüber thematisiert, was sich in einer solchen Tasche befinden könnte. Zwei metallene Pfeile im Raum verweisen zudem auf historische Bilddarstellungen, auf denen die Pfeile der Amazonen häufig verschwinden. by @mfa_muthesius
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2 months ago
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Melina Julie Sieverling@melinajulie.artMedienklasseBetreut von Prof. Andreas Greiner (Medienkunst)@medienklasse_kielFotos: @schluessel.schluesselDie Künstlerin Melina Julie Sieverling entwirft in ihrer Abschlussarbeit „Krisensitzung der Kuscheltiere“ einen installativen Diskursraum, der sich mit Empfindsamkeit, Verletzlichkeit und emotionaler Verbundenheit auseinandersetzt. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frage, wie in einer Gesellschaft, die emotionale Unangreifbarkeit häufig mit Stärke gleichsetzt, Räume für Verletzlichkeit entstehen können.Die raumgreifende Installation zeigt fünf Stofftiere, die im Kreis zusammensitzen und über die gesellschaftliche Anforderung verhandeln, emotional unberührbar bleiben zu müssen, um bestehen zu können. Ein im Raum hörbarer Dialog lädt die Betrachtenden dazu ein, dieser „Krisensitzung“ beizuwohnen und sich mit Fragen von emotionaler Care-Arbeit, Schutzmechanismen und zwischenmenschlicher Nähe auseinanderzusetzen.Hinter der weichen, vermeintlich harmlosen Ästhetik der Kuscheltiere verbirgt sich eine ernsthafte Reflexion über emotionale Erschöpfung und gesellschaftliche Erwartungen. Die Figuren übernehmen dabei stellvertretend Formen emotionaler Fürsorge und eröffnen einen Raum, in dem Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als Voraussetzung für Gemeinschaft verstanden wird.Ausgehend von der Beobachtung, dass „Cuteness“ in der zeitgenössischen Kunst häufig ironisch eingesetzt wird, verfolgt die Arbeit einen Ansatz reparativer Ästhetik und sucht nach anderen Formen von Nähe, Sensibilität und emotionaler Offenheit. by @mfa_muthesius
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2 months ago
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Malin Müller@malin_mueMedienklasseBetreut von Prof. Andreas Greiner (Medienkunst) @medienklasse_kielFotos: @schluessel.schluesselIn ihrer Arbeit untersucht die Künstlerin Malin Müller die Beziehung zwischen den Erfahrungen von Frauen verschiedener Generationen – zwischen Mutter, Tochter und Großmutter – sowie die Frage, wie Wissen, Erinnerungen und Vorstellungen darüber, was es bedeutet, eine Frau zu sein, weitergegeben werden. Im Zentrum stehen dabei feministische Perspektiven, weibliche Sozialisation und generationenübergreifende Erfahrungen innerhalb patriarchaler Strukturen.In ihrer Videoarbeit verbindet Müller Videoaufnahmen aus verschiedenen Jahrzehnten, die von ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihr selbst aufgenommen wurden, mit Gedichten ihrer Mutter aus den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Ergänzt werden diese durch Zitate aus Literatur und Theorie sowie durch eigene schriftliche Notizen und Gedankenfragmente in Form eines inneren Monologs.So entsteht zwischen persönlicher Erinnerung, familiärem Archiv und gesellschaftlicher Reflexion eine vielschichtige Arbeit über weibliche Identität, Weitergabe und Ambivalenz. Die Künstlerin reflektiert darin die Spannungen zwischen feministischer Selbstbestimmung und den Prägungen einer patriarchalen Gesellschaft. by @mfa_muthesius
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2 months ago
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Lea Hirsch@leahrschKeramikklasseBetreut von Prof.in Isa Melsheimer (Keramikklasse) @fkkmuthesiusFotos: @schluessel.schluesselDie Künstlerin Lea Hirsch präsentiert in ihrer MFA-Abschlussarbeit die beiden Werkserien „verdauend“ und „Case hardening, core softening“, in denen sie ihre bisherige künstlerische Praxis konsequent weiterführt. Im Zentrum der Arbeiten stehen Spannungsverhältnisse zwischen Natur und menschlich geformten Strukturen sowie die Widerständigkeit und Unaufhaltsamkeit natürlicher Lebendigkeit.Ausgehend von Beobachtungen alltäglicher Umgebungen untersucht Hirsch die Beziehung zwischen menschlich geprägten Landschaften und nicht-menschlichen Akteuren. In ihren installativen Arbeiten begegnen sich organische Formen, keramische Elemente, Klang und industrielle Materialien und bilden fragile Konstellationen zwischen Stabilität und Zerfall, Schutz und Verletzlichkeit sowie Kontrolle und Eigenwilligkeit.Die beinahe malerisch wirkenden Farbwelten eröffnen zugleich imaginäre und atmosphärische Räume. Durch die Verbindung von Installation, Keramik, Klang und skulpturalen Fragmenten macht Hirsch Formen von Lebendigkeit sichtbar, die innerhalb menschlich geordneter Flächen existieren, diese durchdringen und zugleich mitgestalten. by @mfa_muthesius
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2 months ago
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Rashid Asadipour@rashidasadipourMalerei KlasseBetreut von Prof.in Ellen Gronemeyer (Malereiklasse)@malereimuthesiusFotos: @schluessel.schluesselDer Künstler Rashid Asadipour präsentiert in seiner MFA-Abschlussarbeit fünf Werke aus den Jahren 2024 bis 2026. Inspiriert von iranischer Architektur, geometrischen Formen und ruhigen Farbwelten entstehen Arbeiten, deren Ausgangspunkt Erinnerungen an Kindheit und Häuser vergangener Zeiten sind. Im Zentrum steht die Frage nach dem „Haus als sicherem Ort“.Durch das gedankliche Durchwandern verschiedener Räume des Hauses entwickelt sich die Werkserie weiter und erreicht schließlich den „Häuslichen Bunker“, der von durch Krieg geprägten Kindheitserinnerungen und inneren Bildern erzählt. Parallel dazu verändern sich Materialität und Atmosphäre der Arbeiten.Ab 2025 thematisiert Asadipour zunehmend Fremdheit, Eindringen und die Fragilität von Sicherheit. Spätere Arbeiten wie „Reinwaschung“ beschäftigen sich mit einer von Stille eingenommenen Stadt, während „die Wäscher“ ihrer Arbeit nachgehen.Erinnerung, Zeit, Raum, Erzählung und Materialität verdichten sich in seinen Arbeiten zu seriellen Bildkörpern zwischen Malerei, Objekt und räumlicher Erfahrung. In seinen Arbeiten verdichten sich Erinnerung, Zeit, Raum, Erzählung und Materialität zu seriellen Bildkörpern zwischen Malerei, Objekt und räumlicher Erfahrung. 01. Lie down, 2024Mischtechnik, Ton, Garn, Teppich, Öl 140x90cm 02. Wash your feet, 2024Mischtechnik, Ton, Garn, Teppich, Öl 150x110 cm 03. Patio, 2024Mischtechnik, Ton, Garn, Teppich, Öl 150x110cm 04. Zuflucht, 2025Mischtechnik, Zement, Draht, Teppich, Öl 125x90cm 05. Wurfhütte, 2025Mischtechnik, Zement, Draht, Teppich, Öl 125x100cm by @mfa_muthesius
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2 months ago
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Saleh ShaweeshMedienklasseBetreut von Prof. Andreas Greiner (Medienkunst)@saleh_shaweesh@medienklasse_kielFotos: @schluessel.schluesselDer Künstler zeigt im Rahmen seines MFA-Abschlusses das interaktive Projekt „About Ten Years From Now…”. Die Arbeit kartografiert persönliche Erinnerungen an eine ferne Heimat und übersetzt sie in eine begehbare, digitale Landschaft. Aus der Vogelperspektive bewegen sich die Spieler:innen durch ein Terrain aus Fragmenten – Zeichnungen, Fotografien und nostalgischen Artefakten –, die entdeckt, interpretiert und neu zusammengesetzt werden können.Wasser durchzieht die Arbeit als zentrales Motiv – zugleich Metapher und gelebte Realität. Geprägt durch das Aufwachsen in einer syrischen Küstenstadt und das Leben am Meer in der Gegenwart verbindet dieses Element unterschiedliche geografische und biografische Räume. Es verknüpft Vergangenheit und Gegenwart, Verlust und Ankunft und strukturiert die visuelle wie narrative Ebene der Arbeit.Die Navigation erfolgt über einen Joystick, wodurch sich die Bewegung durch den Raum als offene, fast traumartige Erfahrung entfaltet. Die Interaktionen erscheinen fragmentiert und intim, zugleich aber auch anschlussfähig und universell. Versteckte Cheatcodes eröffnen zusätzliche Ebenen. Sie aktivieren Automatisierungen und ermöglichen durch Zoom-Funktionen Perspektivwechsel und alternative Zugänge zu Erinnerung und deren Wahrnehmung. by @mfa_muthesius
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3 months ago
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Florian HuberBildhauereiklasse und MedienklasseBetreut von Prof.in Alberta Niemann, Jenny Kropp (Bildhauereiklasse) und Prof. Andreas Greiner (Medienkunst)@florianhuberart@klasse_fort@medienklasse_kielFotos: @schluessel.schluesselIn seinem MFA-Abschlussprojekt, der szenischen Installation better late than never, setzt sich der Künstler Florian Huber mit einer von permanentem Krisenmodus geprägten Gegenwart auseinander. Bedrohungen der Demokratie, die Klimakrise, Kriege und gesellschaftliche Spannungen prägen den öffentlichen Diskurs und beeinflussen Vorstellungen von Sicherheit, Gemeinschaft und Überleben.Im Zentrum der Arbeit steht eine Gartenlaube, die in einem weißen, scheinbar neutralen Raum aufgebaut ist. Die kleine Holzhütte fungiert als verdichteter Innenraum, in dem sich Objekte, Spuren und Ablagen ansammeln, die auf Verbergen, Aufbewahren und Vorbereiten verweisen. In einer Art Assemblage werden Dinge zusammengetragen, die als potenziell nützlich erscheinen, und es werden Fragen danach aufgeworfen, was ein Mensch zum Leben und Überleben braucht.Ein Bezugspunkt ist die sogenannte Prepper-Szene mit ihren Vorstellungen von Bedrohung und Sicherheit. Die Arbeit interessiert sich dabei weniger für konkrete Antworten als für die Bilder und Ordnungen, die sich in solchen Vorbereitungen zeigen.Die Gartenlaube erscheint als kulturell codierter Raum zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, zwischen Idyll und Abschottung. Sie ist ein Ort, an dem Ordnung hergestellt und Weltbilder abgelegt werden können. Durch diese Verschiebung wird das Vertraute fragil: Was zunächst harmlos wirkt, kann ideologische Bedeutungen tragen.Die Arbeit formuliert keine eindeutige Botschaft, sondern schafft eine Situation, in der die Betrachtenden mit ihren eigenen Deutungen konfrontiert sind. Was erscheint harmlos – und warum? Wo beginnt Ideologie im Alltäglichen? Und wann kippt vermeintliche Normalität in Ausschluss? by @mfa_muthesius
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3 months ago
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Tian Wu Grafikklasse, betreut von Prof. Piotr Nathan (Freie Zeichnung und Druckgrafik), Übergangs Dozentin Barbara Lüdde (Freie Zeichnung und Druckgrafik).@wufriday@die_grafikklasseFotos: @schluessel.schluesselIm Rahmen seines MFA-Abschlusses zeigt Tian Wu die Installation „Emotionen Sammlung” (2026). Die Arbeit untersucht die Transformation menschlicher Emotionen im Kontext zeitgenössischer Technologien, insbesondere im Hinblick auf Systeme der Affekt Analyse. Im Zentrum steht die Frage, wie verkörperte, kontinuierliche und situativ eingebettete emotionale Erfahrungen in diskrete Daten Merkmale übersetzt und als berechenbare, vergleichbare Einheiten operationalisiert werden.Die Installation ist als archiv ähnlicher Raum konzipiert und orientiert sich formal an naturkundlichen Präparation Systemen. Glasbehälter fungieren als Träger extrahierter und konservierter Emotionen, die in einer klar strukturierten visuellen Ordnung angeordnet sind. Metallgitter Strukturen und kaltes Licht erzeugen eine entkontextualisierung Beobachtungssituation, in der Emotionen nicht mehr erlebt, sondern betrachtet und klassifiziert werden.Eine zentrale Arbeitsstation mit mechanischen Armen und Video Elementen simuliert die Prozesse der Analyse, Extraktion und Interpretation, durch die emotionale Zustände in Daten überführt werden. In dieser Konstellation begegnet das Publikum somit nicht der Emotion selbst, sondern ihrer technischen Repräsentation, einem fixierten, speicherbaren Datenschatten.Die Arbeit legt ein Spannungsfeld offen: Während technologische Systeme Emotionen quantifizierbar und verwaltbar machen, verlieren sie zugleich ihre körperliche und kontextuelle Dimension. Ähnlich wie naturkundliche Präparate ihre Lebendigkeit zugunsten wissenschaftlicher Zugänglichkeit einbüßen, erscheinen Emotionen hier als konservierte, aber entleerte Fragmente. „Emotionen Sammlung” stellt somit die Frage, inwiefern das Messbare noch mit dem tatsächlich Erlebten übereinstimmt. by @mfa_muthesius
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3 months ago
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