Posted On: August 3rd 2021, 06:08 pm
Wir befreien uns nie nur für uns selbst. Wir befreien uns immer auch für andere. In dem Moment, in dem du einen Glaubenssatz loslässt, verliert der Glaubenssatz in der Gesellschaft an kollektiver Kraft. Wenn du einen Glaubenssatz loslässt, wählst du dafür immer etwas Neues. Wenn du loslässt nicht genug zu sein, wählst du genug zu sein. Umso mehr Menschen den neuen Glaubenssatz wählen, umso mehr kollektive Kraft gewinnt dieser Gedanke.
Wenn der Gedanke beginnt die kritische Masse zu erreichen und der neue Gedanke aus der Liebe heraus kommt, werden wir als Gesellschaft frei. Wir werden als Gesellschaft von einem neuen Glauben getragen, der sich leichter anfühlt. Wir beginnen uns anders zu verhalten und zu fühlen. Neue Glaubenssätze werden an kommende Generationen weitergegeben.
Es braucht manchmal Entschiedenheit, um einen Glaubenssatz für sich loszulassen. Es lohnt sich diese Entschiedenheit zu üben, auch gegen äußeren und vor allem inneren Widerstand. Du kannst den Widerstand und den Kampf in deinem eigenen Denken spüren, weil du Teil der Gesellschaft bist. Aber wenn du mutig hinhörst und da bleibst, bis sich die von der Gesellschaft geprägten Gedanken in deinem Kopf beruhigt haben, kannst du spüren wofür sich etwas in dir eigentlich entscheiden möchte. Etwas in dir weiß, was aus der Liebe und was aus der Angst heraus geboren wurde. Und dann wähle den Gedanke und die Entscheidung, die aus der Liebe kommt. Mit einer Bestimmtheit, die dich selbst überrascht.
Es lohnt sich. Liebe macht dich immer frei. Frei in deiner Natürlichkeit zu leben. Du wirst frei, während die Gesellschaft es noch nicht ist. Und du trägst dazu bei, dass sie es wird.
📸 von cutie
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