2 months agoDer "Brandbrief" gegen Gregor Gysi (2026): Die Ikone der Partei, Gregor Gysi, geriet selbst in die Schusslinie der eigenen Basis. Nach einem Interview, in dem er davor warnte, dass mit Neumitgliedern mit Migrationshintergrund auch problematische, israelkritische oder antisemitische Ansichten in die Partei gespült würden, forderten fast 200 Mitglieder in einem offenen Brief eine Entschuldigung und warfen ihm „rassistische Narrative“ vor.Der Fall Andreas Büttner (2026): Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg trat im März 2026 aus der Partei aus. Er gab an, von Parteikollegen aufgrund seiner pro-israelischen Haltung als „Faschist“ und „Rassist“ beschimpft worden zu sein, und beklagte eine Atmosphäre des Israelhasses in Teilen der Basis.Der Berliner Exodus (2024): Bereits Ende 2024 verließen prominente Realo-Köpfe wie der ehemalige Kultursenator Klaus Lederer und Elke Breitenbach die Berliner Linke. Grund war das Scheitern eines Antrags auf dem Landesparteitag, der eine klare Kante gegen linken Antisemitismus fordern sollte. Die verbleibenden, oft jüngeren und radikaleren Neumitglieder fordern hingegen eine scharfe, teils als einseitig kritisierte Verurteilung der israelischen Politik
